ÜBER DIE URSACHEN DER VARIATION IN DER DICKE DES RÜCKENSPECKES AN DER VERSUCHSSTATION EUR SCHWEINEZUCHT K. Maijala und V. Vainikainen Zentrale für Landivirtschaftliche Forschung, Abteilung für HaustierZüchtung, Tikkurila Eingegangen am 29. I. 1962 Die Nachfrage auf dem Schweinefleisch- wie auch auf dem sonstigen Fleisch- markt hat sich in letzter Zeit am stärksten dem sog. mageren Fleisch zugewandt. Bei den Schweinen hat diese Ausrichtung infolge des Baconmarktes früher als bei den übrigen Haustieren angefangen. Ein besonders wichtiger Faktor bei der Güte- beurteilung von Bacon ist die Dicke des Rückenspeckes gewesen oder eher seine Dünne, die daher zu den erstrangigen Zielsetzungen der Schweinezucht gehört hat. In den allerletzten Jahren hat ihre Bedeutung noch weiter zugenommen, da es sich herausgestellt hat, dass auch das Verhältnis Fleisch- Fett des geschlachteten Tierkörpers recht zuverlässig nach der Dünne des Rückenspeckes beurteilt werden kann (16, 18). Das Messen der Rückenspeckdicke hat bis in die letzten Jahre das Schlachten des Tieres vorausgesetzt, so dass eine Individualselektion nicht möglich gewesen ist. Gegenwärtig hat es den Anschein, dass mit dem Echolot eine Messung auch bei le- benden Schweinen zuverlässig vorgenommen werden könnte (4, 17); da sich aber das Messen vieler anderen Schlachteigenschaften auch weiterhin nur durch Schlachten des Tieres ermöglichen lässt, kann das Material zur Dicke des Rückenspeckes gröss- tenteils aus den Ergebnissen der Nachkommenversuchstationen oder der sog. Stamm- versuche beigebracht werden. Ergebnisse dieser Stationen für Nachkommenbeur- teilung sind auch vom genetischen Standpunkt recht viel analysiert worden (1, 7, 9, 10, 11, 12, 13, 15, 16, 18). Obgleich diese stofflichen Unterlagen von Versuchs- stationen verschiedener Länder in mancher Hinsicht zu übereinstimmenden Ergeb- nissen geführt haben, ist man unter den Forschern im allgemeinen der Ansicht, dass sich über eine Versuchsstation oder ein Land gewonnene Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf andere Verhältnisse anwenden lassen. Trotz den Bemühungen https://www.c-info.fi/en/info/?token=UxhQ5BHc-fzlnA_r.UX8mmtvW0VCBktr5ZARNFQ.OZrRaIPUk6yN8E5zymeNltwXQ4HHEeVuBmddCtGBnESxOLsZYeK5-3GcFb6sd-WdBmmPHanxMmfmz4msR-IutV_8gKRZ4mpNpoNOKcZZPq7q3iG0_kpJ8zUTYk5zfHvXflZ4W8aqbGk8Kec1zdXpWcvDVMGCn6yHI3PLwayAgyaAcSkVUXVRon2vOA 67 um gegenseitige Angleichung der Versuchsstationen verschiedener Länder hat jedes Gebiet seine eigenen besonderen Verhältnisse, die auf eigene Weise auf die Ergeb- nisse einwirken können. Z.B. beeinflussen Boden und Klima die Beschaffenheit des zur Verfügung stehenden Futters, und auch die Tiermaterialien können von verschiedener Genzusammensetzung sein. Die vorliegende Arbeit ist das erste Bemühen, die Ergebnisse der Finnischen Versuchstation für Schweinezucht zu analysieren. Die Aufmerksamkeit gilt jedoch diesmal nur der Dicke des Rückenspeckes sowie ihrer Abhängigkeit vom Gewicht des geschlachteten Tierkörpers und vom Geschlecht. Material und Untersuchungsmethode Das Untersuchungsmaterial wurde den in den Jahren 1955—58 gewonnenen Befunden der Stammversuche an der Finnischen Versuchsanstalt für Schweinezucht entnommen, und zwar gesondert für die Yorkshirerasse und die Landrasse einer- seits und für die verschiedenen Geschlechter anderseits. Da es darauf ankam, im Zusammenhang mit der Untersuchung auch eine Auffassung von dem Anteil der Erblichkeit an der Variation der Dicke des Rückenspeckes an der Versuchsstation für Schweinezucht zu gewinnen, wurde die Auslese des Materials auf die Weise vor- genommen, dass aus jeder Versuchsgruppe in das auf ein bestimmtes Geschlecht bezogene Material wenigstens zwei Tiere aufgenommen wurden. Auf diese Weise gelangten die in der Geschlechtszusammensetzung ungleichmässigen Gruppen nur in das Material des Geschlechtes, das in der Gruppe am stärksten vertreten war. Von jedem Eber waren zum mindesten 2 Gruppen von wenigsten 2 Borchen oder eine entsprechende Menge gleichartiger Gruppen von weiblichen Tieren zu erhalten. So gestaltete sich das Material in seiner Zusammensetzung, wie in Tabelle 1 ange- geben. Tabelle 1. Umfang des Materials. Rasse Anzahl der Väter Anzahl der Mütter Anzahl der Ferkel (J $ Insges. (J $ Insges. $ Insges. Yorkshire 74 72 146 241 233 474 508 495 1003 Landschwein 13 14 27 41 45 86 86 99 185 87 86 173 282 278 560 594 594 1188 Die im Material anzustrebende Balance in analytischer Hinsicht hatte etwas zu leiden, da auch solche Versuchsgruppen aufgenommen wurden, die 3 oder 4 Vertreter eines und desselben Geschlechtes umfassten, auf der anderen Seite aber liess sich das Material dadurch um 63 Sauen und 192 Ferkel vermehren. Die Dicke des Rückenspeckes kam bei jedem Ferkel in das Material als Mittel- wert dreier Messungen, von denen eine an der Schulter und die zweite an der Rücken- mitte erhalten worden war und die dritte ihrerseits den Mittelwert dreier an der 68 Lende vorgenommenen Messungen darstellte. Als Schlachtgewicht wurde dasjenige Gewicht des erkalteten geschlachteten Tieres benutzt, das man etwa 20 Stunden nach dem Schlachten erhalten hatte. Mittelwerte und Streuungen dieser Messungs- ergebnisse gehen aus Tabelle 2 hervor. Tabelle 2. Mittelwerte und Streuungen von Rückenspeckdicke und Schlachtgewicht. Rückenspeckdicke, mm Schlachtgewicht, kg Geschlecht Yorkshire Landschwein Yorkshire Landschwein Mittel- Streuung Mittel- Streuung Mittel- Streuung Mittel- Streuung wert wert wert wert (J 36.353.884 36.804.047 69.102.527 68.602.594 33.234.049 34.653.767 69.152.420 68.602.155 (J-? 3.12 - 0.1652.15 0.280 - 0.050.107 0 0.439 Die Materialien zu beiden Rassen sind so umfassend, dass die erhaltenen zwischen den Geschlechtern bestehenden Unterschiede in der Dicke des Rücken- speckes statistisch signifikant sind. Der mittlere Fehler der Differenz macht bei Yorkshire nämlich ± 0.025 aus. Beim Landschweinmaterial beläuft sich der ent- sprechende mittlere Fehler auf ± 0.058 mm. Die zwischen den Geschlechtern fest- gestellten Unterschiede stimmen mit den in anderen Ländern erhaltenen Ergebnissen überein. Johansson & Korkman (9) erhielten nämlich als entsprechende Diffe- renzen in den J. 1928—33 3.1 mm, in den J. 1934—37 2.6 mm und in den J. 1938—43 2.8 mm sowie Osterhoff (15) in seinem schwedischen, dänischen und deutschen Material jeweils 3 mm. Jonsson (12) erhielt als Unterschied bei seinen Tieren mit Gruppenfütterung 2.8 mm und bei Einzelfütterung der Schweine 2.5 mm. Vereinigt man die Materialien beider Rassen von Tabelle 2, so ergibt sich als Unterschied der Geschlechter 2.95 mm, so dass als praktische »Faustregel» 3 mm angenommen werden kann. Somit entfält auf die Mittelwerte derjenigen Gruppen, die nur ein Geschlecht umfassen, ein Fehler von 1.5 mm, soweit der zwischen den Geschlechtern bestehende Unterschied nicht berücksichtigt wird. Die Gruppen mit überwiegender Anzahl von Borchen erhalten zu schlechte und die überwiegend weiblichen Gruppen zu gute Werte. Im Lichte des benutzten Materials beliefe sich der Anteil der Gruppen, bei denen ein darauf beruhender Fehler vorgekommen ist, auf etwa 24 %. Bei dem grössten Teil von diesen hat der Fehler im Mittel nur 0.75 mm betragen, und bei nur etwa 1.2 % aller Versuchsgruppen hat der Fehler 1.5 mm ausgemacht. Sowohl über die Dicke des Rückenspeckes als auch über das Schlachtgewicht wurde die übliche hierarchische Varianzanalyse angestellt, um den Anteil der ver- schiedenen Ursachen ihrer Variation herauszustellen. Die Abhängigkeit der Rücken- speckdicke vom Schlachtgewicht wurde mittels Kovarianzanalyse untersucht, um eine Auffassung davon zu gewinnen, welche Faktoren diese Abhängigkeit in erster Linie bewirken. Bei Diesen Analysen hat man sich vornehmlich nach Bonnier- Tedin (2) und Snedecor (19) gerichtet. 69 Tabelle 3. Varianzanalyse über die Rückenspeckdicke an der Versuchsstation für Schweinezucht in den Jahren 1955 58. % der innerhalb der % der Ursache der Variation Freiheitsgrade Durchschnittsquadrate Geschlechter bestehenden Gesamt- Variation variation cj ? Insges. (J $ Insges. (J $ Insges. Gesamtvariation 1187 0,179334 100.00 Variation zwischen den Geschlechtern 1 25.810000*** 20.88 Variation innerhalb der Geschlechter 593 593 1186 0.152681 0.162766 0,157723 100.00 100.00 100.00 V. zwischen den Rassen 1 1 2 0.140000 1.640000 0.890000 0 2.53 1.08 0.86 V, zwischen den Vätern 85 84 169 0.354588*** 0.400833*** 0.377574*** 18.68 21.71 20.30 16.06 V. * * Müttern 195 192 387 0.158974*** 0.153021*** 0.156021*** 20.18 14.81 17.42 13.78 V. innerhalb der Mütter • 312 316 682 0.093728 0.100728 0.097277 61.14 60,95 61.20 48.42 *»* = P < 0.001; *� = P < 0.01; * = P < 0.05; (») = P < 0.20. Tabelle 4. Varianzanalysc über die Rückenspeckdicke von Yorkshireschweinen an der Versuchsstation für Schweinezucht in den Jahren 1955 58, auch unter Berücksichtigung des Anteils vom Geburtsstall. % der innerhalb der % der Ursache der Variation Freiheitsgrade Durchschnittsquadrate Geschlechter bestehenden Gesamt- Variation variation 3 $ Insges. J $ Insges. 3 ? Insges. Gesamtvariation 731 0.188523 100.00 Variation zwischen den Geschlechtern 1 20.170000 24.63 Variation innerhalb der Geschlechter 374 356 730 0.154278 0.168371 0.161151 100.00 100.00 100.00 - V. zwischen den Geburtsställen 19 16 35 0.327895 0.332500 0.330000 0.00 0.00 0.00 0.00 V. » » Vätern 32 31 63 0.357500** 0.448065*** 0.402063*** 17.62 21.85 19.76 14.90 V. * » Müttern 125 120 245 0.161280** 0.164750*» 0.162980**» 18.35 14.54 16.39 12.35 V. innerhalb der Mütter 198 189 387 0.100354 0.110899 0.105504 64.03 63.61 63.85 48.12 70 Ergebnisse Dickedesßückenspeckes. Die Befunde bei der Analyse zur Dicke des Rückenspeckes sind aus Tabelle 3 zu entnehmen. In der Varianz bestehen keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Ge- schlechtern; zwar scheint die Varianz zwischen Vollgeschwistern bei weiblichen Tieren grösser als bei männlichen zu sein, was sich auch in der Gesamtvarianz äussert. Die zwischen den Vätern erkennbare Varianz ist auch bei den weiblichen Tieren umfassender als bei den Borchen, und die zwischen den Säuen wahrzu- nehmende ist wiederum entsprechend geringer. Aus den Kolumnen über die prozentualen Anteile der verschiedenen Ursachen zur Varianz ist zunächst zu entnehmen, dass der Anteil des Geschlechtes an der gesamten Varianz der Eigenschaft annähernd 21 % betragen hat oder grösser als der Anteil der Väter oder Mütter gewesen ist. Die Unterschiede zwischen den Rassen dagegen sind bei dem betrachteten Material belanglos gewesen. Der Anteil der Väter war etwas grösser als der der Mütter. Osterhoff (15) erhielt als entsprechende Werte bei dem schwedischen Material seiner Untersuchung 12.4 % und 5.5 %, bei ihrem dänischen Material 15.8 % und 5.7 % sowie bei ihrem deutschen 13.8 % und 23.2 %, wobei an erster Stelle der Anteil der Väter angeführt ist. Da sich sowohl sein schwedisches als auch sein dänisches Material auf die Be- funde mehrerer Versuchsstationen der Anteil der zwischen ihnen bestehenden Unterschiede an der gesamten Varianz belief sich auf 11.8 % und 8.2 % gründe- ten, können zu den Anteilen der Väter wie auch der Mütter bei diesen Stoffsammlun- gen 2—3 Prozenteinheiten hinzugerechnet werden, damit sie den Anteil der Väter und Mütter an der innerhalb der Stationen bestehenden Varianz spiegelten. Dann werden sie dem von uns bewerteten sowie Osterhoffs deutschem Material vergleichbar sein. Jedenfalls ist zu erkennen, dass die für das schwedische und das dänische Material erhaltenen Bewertungen ebenfalls erweisen, dass der Anteil der Väter grösser als der der Mütter ist. Zu demselben Ergebnis kam auch Jonsson (12) in seinem auf die Gruppenfütterung bezogenen Material, in dem er binnen einem Vierteljahr an nur einer Station bei den d-Ferkeln als Anteil der Väter 13 % und als den der Mütter 5 % sowie als entsprechende Zahlen bei den $-Ferkeln 18 % und 13 % erhielt. Obgleich die Ergebnisse Jonssons über das Einzelfütterungsmaterial entgegengesetzt waren (bei den d-Ferkeln der Anteil der Väter 18 % und der der Mütter 22 % sowie bei den ?-Ferkeln entsprechend 14 % und 19 %), dürfte es begründet sein, nach der Ursache der Verschiedenheit zwischen den Anteilen von Vätern und Müttern zu suchen. Als etwaige Erklärung käme in Frage, dass verschiedene Väter meistens in verschiedenen Schweineställen gewirkt haben. Wenn das anfängliche Aufziehen der Ferkel vor ihrem Verschicken an die Versuchsstation in den verschiedenen Schweine- ställen verschieden ist oder die Einlieferungsstrecken nach der Versuchsstation sehr verschieden sind und wenn diese Unterschiede einen Einfluss auf die Entwicklung der Ferkel an der Versuchsstation ausüben, ist der Anteil der Väter teilweise schein- bar. Um zu erkennen inwieweit in den Anteil der Väter eine Beeinflussung durch 71 den Herkunftsschweinestall eingeht, wurde es als begründet erachtet, diesen als eigenen Variationsfaktor zu nehmen. Dieser Gesichtspunkt schränkte das Material beträchtlich ein, da Eber, die die einzigen Vertreter ihres Schweinestalles im Material waren, nicht einbezogen werden konnten. Wegen des geringen Umfangs des Ma- terials an Landschweinen konnten nur beim Yorkshirematerial Berechnungen ansgestellt werden. Die Ergebnisse sind aus Tabelle 4 zu ersehen. Die Ergebnisse erweisen, dass die Herkunftsschweineställe keinen Einfluss auf die Variation der Dicke des Rückenspeckes an der Versuchsstation für Schweine- zucht ausüben. Derart stehen sie gut im Einklang mit den Befunden von Smith et al. (18) nach denen die gemeinsamen Umweltfaktoren der Ferkel eines und dessel- ben Wurfes so gut wie ohne Wirkung auf die Schlachteigenschaften wären, obschon ihnen eine gewisse Bedeutung für Zuwachs und Futterverwertungsvermögen nach der Säugezeit zukommt. Eine andere mögliche Ursache des höheren Betrages für den väterlichen Anteil mag darin bestehen, dass die Mütter von den Ferkeln verschiedener Väter einer anderen Sippe angehören: selten benutzt man zwei aufeinanderfolgende oder gleich- zeitige Eber eines und desselben Schweinestalles für dieselben Säue, da diese teil- weise Töchter des einen Ebers sein können. Die Mutterseitigen Grossväter der Ferkel haben sich also systematisch auf die verschiedenen Eber verteilt und dadurch die zwischen diesen Nachkommengruppen bestehenden Unterschiede gesteigert. Auf der anderen Seite verliert auch diese Erklärung ihre Bedeutung, wenn in Betracht gezogen wird, dass der Anteil der Väter bei dem obengenannten für die Einzel- fütterung ausgewerteten Material Jonssons doch geringer als der der Mütter ge- wesen ist. Der zwischen den Geschlechtern bestehende Unterschied in Tabelle 2 ist bei Yorkshire grösser als bei den Landschweinen gewesen. Das spiegelt sich auch in Tabelle 4, in der der Anteil des zwischen den Geschlechtern ermittelten Unterschiedes an der Variation der Dicke des Rückenspeckes annähernd 25 % ausgemacht hat. Das Eliminieren dieser Differenz hat den Anteil der Väter von 14.90 % auf 19.76 % und den der Mütter von 12.35 % auf 16.39 % gesteigert. Schlachtgewicht. Die Befunde bei der Analyse des Schlachtgewichtes sind in Tabelle 5 angegeben. Wie bereits aus den Mittelwerten von Tabelle 2 zu ersehen gewesen ist, kommt dem Geschlecht und der Rasse in der Variation des kalten Schlachtgewichtes keine nennenswerte Bedeutung zu. Dagegen ist es überraschend festzustellen, dass für die Variation zwischen Vätern und Müttern so grosse Anteile ermittelt worden sind, obgleich man versucht hat, alle Versuchstiere bei gleichem Gewicht zu schlachten. Aus praktischen Gründen ist jedoch nur einmal wöchentlich geschlachtet worden: jede Woche werden die Tiere geschlachtet, die am betreffenden Vortage bei der Wägung weningstens 88 kg schwer gewesen sind. Dabei können die Tiere einer Versuchsgruppe diese Gewichtsgrenze eben noch überschreiten und in eben derselben Woche geschlachtet werden, während Mitglieder einer anderen Gruppe etwas unterhalb dieses bestimmten Gewichtes bleiben können und erst in der fol- genden Woche geschlachtet werden. Dann können sie schon weit über diese Grenze hinausgekommen sein. Die grössten täglichen Zuwachsgeschwindigkeiten belaufen sich auf etwa 800 g, so dass der darauf beruhende Fehler im Lebendgewicht des 72 Tabelle 5. Varianzanalyse über das Gewicht des kalten Schiachtes an der Versuchsstation für Schweinezucht in den Jahren 1955 58 % der innerhalb der % der Ursache der Variation Freiheitsgrade Durchschnittsquadrate Geschlechter bestehenden Gesamt- Variation variation ö 9 Insges. (J 9 Insges. tj 9 Insges. Gesamtvariation 1187 6.0674 100.00 Variation zwischen den Geschlechtern 1 0.3100 0 Variation innerhalb der Geschlechter 593 593 1186 6.4550 5.6894 6.0722 100.00 100.00 100.00 V. zwischen den Rassen 1 1 2 18.2700 25.0700(») 21.6700(*) 0.36 0.94 0.63 0.63 V. » » Vätern 85 84 169 11.3127»* 9.0180* 10.1721*** 9.69 6.81 8.34 8.34 V. » » Müttern 195 192 387 7.0296** 6.3257** 6.6804*** 16.83 16.11 16.51 16.51 V. innerhalb der Mütter 312 316 628 4.7346 4.3566 4,5444 73.12 76.14 74.52 74.52 Tabelle 6. Varianzanalyse über die Schlachtgewichte von Yorkshireschweinen an der Versuchsstation für Schweinezucht in den Jahren 1955 58, auch unter Berücksichtigung des Anteils vomGeburtsstall. % der innerhalb der % der Ursache der Variation Freiheitsgrade Durchschnittsquadrate Geschlechter bestehenden Gesamt- Variation variation