



























CEY. Vol 6. Crosson.Die+ASKÖ+und+die+Arbeitersportbewegung+der+Zwischenkriegszeit.docx


Die ASKÖ und die 
Arbeitersportbewegung der 
Zwischenkriegszeit: 
Ein Vergleich radikaler Rahmung und 
Verwirklichung des Programms 
 
Harper Crosson 
 
 
 
Abstrakt  
Die Wiener Sozialdemokrat:innen der Zwischenkriegszeit wollten einen neuen 
sozialistischen Menschen ohne Revolution entwickeln. Dieses Ziel erforderte einzigartige 
und kreative Mittel, die in der Privatsphäre der Arbeiter:innen tätig waren. Ein Instrument, 
das die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs (SDAPÖ) zu diesen Zwecken nutzte, 
war der Arbeitersport: eine einmalige und faszinierende Mischung aus sozialistischen 
Werten und einer florierenden internationalen Leistungssportverrücktheit. Diese Analyse 
konzentriert sich zum Teil auf die Veröffentlichungen von Julius Deutsch, dem Leiter der 
österreichischen Arbeitersportbewegung. Deutschs beschriebene Ziele und radikale 
Visionen werden dann mit der tatsächlichen Manifestation des Programms verglichen. Es 
wird gezeigt, dass die proklamierte Radikalität der Bewegung oft hohl war. Diese 
Erkenntnisse werden dann in die größere Geschichte der SDAPÖ eingeordnet.  

4 



Überblick und Geschichte des Arbeitersports:  
 
Für den modernen Leser sind Dinge wie Wettbewerb und nationale Rivalitäten dem Sport 
inhärent. Für manche stellen die enorm profitablen modernen Profisportindustrien sogar 
eine Karikatur der Werte des Kapitalismus dar. Daher scheinen die weit verbreiteten 
Bemühungen der Zwischenkriegszeit, eine Art sozialistischen Arbeitersport zu kultivieren, 
der in direktem Gegensatz zu diesen kapitalistischen Werten stand, vielleicht schwer 
fassbar zu sein. Die anfängliche idealisierte Vision für den sozialistischen Sport umfasste 
Variationen von kollektiver Demonstration von Gymnastik, Tanz und Kraft, die den 
Wettbewerb minimierte, und den die Seele, den Körper und das Image der Arbeiterklasse 
stärkte.1 Die heute spürbare starke Dissonanz zwischen kollektivistischen oder 
sozialistischen Werten und unserer Vorstellung von Sport, war in der Zwischenkriegszeit 
sicherlich vorhanden. Es war dieser Widerspruch, der die faszinierende, aber letztendlich 
zum Scheitern verurteilte Arbeitersport Agenda der Arbeitsgemeinschaft für Sport und 
Körperkultur in Österreich (ASKÖ) prägte.  
 
Der moderne Sport war sicherlich ein Produkt neuer politischer, sozialer und 
wirtschaftlicher Strukturen, ebenso wie das Konzept der arbeitsfreien Zeit, in denen Sport 
betrieben wurde. Mit dem Industriekapitalismus kam es zu einer deutlichen Trennung 
zwischen Arbeit und Erholung. Nur durch diese Unterscheidung konnte sich der Sport, wie 
er heute existiert, entwickeln.2 Aufgrund seines Status als Freizeitbeschäftigung wurde und 
wird sein politischer Charakter jedoch oft in den Hintergrund gedrängt. Die ASKÖ, eine 
Organisation der Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs (SDAPÖ) in Wien, und 
insbesondere ihres Leiters Julius Deutsch, lehnte die Möglichkeit ab, dass eine 
Sportorganisation, ein Sport, oder die Teilnahme eines Athleten unpolitisch sein könnte.3 In 
einem Pamphlet von 1931 behauptet Deutsch, dass der bürgerliche Sport (alle 
Nicht-Arbeitersportarten) immer in einer Weise getrieben wird, die mit kapitalistischem 
Denken und Fühlen einhergeht.4 Deutsch beanstandete den unpolitischen Charakter des 
Sports und wollte in seiner utopischen Vision Sportarten schaffen, die Kollektivismus und 
Solidarität förderten, und vor allem, für Arbeiter:innen eine gesunde Umgebung 
gewährleisteten, die zur Schaffung einer einzigartigen Arbeiterkultur beitrugen.5 
 
Die Geschichte des österreichischen Arbeitersportes existiert in einem internationalen 
Kontext. Die Arbeitersportbewegung war in der Zwischenkriegszeit eine weltweite 
Bewegung, deren größte Teile jedoch in Mitteleuropa angesiedelt waren, insbesondere in 

5 Wheeler, “Organized Sport,” 196.  

4 Julius Deutsch, “Unter Rote Fahnen! Vom Rekord-zum Massensport,” in Antifaschismus! Proletarische 
Wehrhaftigkeit Im Kampfe gegen den Faschismus, ed. and transalted by Gabriel Kuhn (Oakland CA: PM press, 
2017), 73.  

3 Georg Spitaler, “18. Sport und Körperkultur”, In Das Rote Wien: Schlüsseltexte der Zweiten Wiener Moderne 
1919–1934 edited by Rob McFarland, Georg Spitaler and Ingo Zechner, (Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 2020), 352.  

2 Wheeler, “Organized Sport,“ 191-192. 

1 Robert F. Wheeler, “Organized Sport and Organized Labour: The Workers’ Sports Movement,” Journal of 
Contemporary History 13, no. 2 (1978): 196-197. Alle Übersetzungen vom Englischen ins Deutsch sind meine 
eigenen.  

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den deutschsprachigen Gebieten.6 International entstand 1913 die Arbeitersportbewegung 
in Belgien, aber löste sich im Ersten Weltkrieg auf. 1920 wurde sie wieder zum Leben 
erweckt und später 1926 in Sozialistische Arbeitersport Internationale (SASI) umbenannt.7 
Auf dem Höhepunkt der Mitgliederzahl und Stärke hatte die SASI über zwei Millionen 
Mitglieder aus zwanzig Ländern. In Wien begann die Geschichte des organisierten 
Arbeitersports im Jahr 1891, als der erste Arbeiterturnverein gegründet wurde. Die ASKÖ 
war dann das Ergebnis eines Zusammenschlusses im Jahre 1919 von vielen bereits 
bestehenden Arbeitersportorganisationen.8 Auf ihrem Höhepunkt zählte  der ASKÖ 300.000 
Mitglieder, was ihn zum weltweit größten nationalen Arbeitersportverband im Verhältnis 
zur Größe der Bevölkerung des Landes machte.9  
 
Die hier vorliegende Arbeit wird sich auf die Schriften des Sozialdemokraten und Leiter 
der ASKÖ, Julius Deutsch, konzentrieren, aber auch kritische Analysen des 
österreichischen Arbeitersports miteinbeziehen. Die Analyse ist in drei Kategorien 
unterteilt: Militarismus, Wettbewerb und Nationalismus, und Körperideale. In diesen drei 
Bereichen hatten Deutsch und die ASKÖ die schärfste Kritik am bürgerlichen Sport. Es 
wird gezeigt, wie Deutsch diese Kritik genutzt hat, um den Arbeitersport gegen den 
bürgerlichen Sport zu schildern – als dichotom – und als vollkommen gegensätzlich. 
Innerhalb jeder dieser drei Kategorien wird  argumentiert, dass die radikale Ausrichtung 
des  Arbeitersports als Antithese zum traditionellen Sport immer wieder schrumpfte und 
sich veränderte, bis er nicht mehr sehr von seinen verhassten bürgerlichen Gegenstücken 
zu unterscheiden war.  
 

 
Fig. 1: Der Eröffnungsmarsch der Arbeiterolympiade 1931 in Wien. Unbekannter Fotograf:in.10 

10 Wikipedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Opening_march_1931_Vienna.JPG 
9 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 26. 
8 Wheeler, “Organized Sport and Organized Labour,” 198  
7 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 87. 

6 Gabriel Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety: Forging a Militant Working-Class Culture, (Oakland CA: PM press, 
2017), 25.  

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Militarismus:  

Man kann konkret sagen, dass pazifistische und antimilitaristische Gefühle einen Großteil 
der austromarxistischen Ideologie untermauert haben.11 Als jedoch bereits Mitte der 
1920er-Jahre politische Spannungen zunahmen, haben viele Austromarxist:innen wie Otto 
Bauer und Julius Deutsch begonnen, die Notwendigkeit des bewaffneten Widerstands und 
des proletarischen Militarismus zu befürworten.12 Trotz dieser veränderten äußeren 
Einstellung, als die ASKÖ offen begonnen hat, das Potenzial des Sports als Beitrag zu ihrem 
Militär anzuerkennen, beharrte die Leiterschaft weiterhin darauf, dass die Militärpolitik 
und die wachsende militärische Struktur der ASKÖ grundlegend anders und tatsächlich das 
genaue Gegenteil des traditionellen Militarismus war. Diese Betonung auf Militarisierung 
wird durch Schriften Deutschs und weiteren Parteipublikationen der SDAPÖ deutlich 
aufgezeigt. Danach tritt es eine Analyse der Darstellung des Militarismus innerhalb der 
ASKÖ als gegensätzlich zum traditionellen Militär ein. Die Unwahrheiten dieser 
Behauptung werden hervorgehoben.  

Das Parteiprogramm von 1926, das bei der Linzer Parteikonferenz entworfen wurde, ist ein 
klarer Beweis dafür, dass die Partei bereits 1926 offiziell und offen den potenziellen Bedarf 
an militärischer Entwicklung anerkannte. Das Linzer Programm wurde von Otto Bauer, 
einem prominenten Mitglied der SDAPÖ, verfasst:  

 
Wenn sich aber die Bourgeoisie gegen die gesellschaftliche Umwälzung, die die 
Aufgabe der Staatsmacht der Arbeiterklasse sein wird, durch planmäßige 
Unterbindung des Wirtschaftslebens, durch gewaltsame Auflehnung, durch 
Verschwörung mit ausländischen gegenrevolutionären Mächten widersetzen sollte, 
dann wäre die Arbeiterklasse gezwungen, den Widerstand der Bourgeoisie mit den 
Mitteln der Diktatur zu brechen.13 

Dieses Gefühl der Notwendigkeit, sich militärisch auf die faschistische Bedrohung 
vorzubereiten, wuchs verständlicherweise noch weiter.14 Zudem sagte Julius Deutsch 
1931:  

Heute ist das Ausüben von Sport zu einem Mittel geworden, um das Proletariat zu 
stärken, ein Mittel, um seine Kampffähigkeit und Kampflust zu steigern. 
Deswegen müssen die Arbeiter Sportvereine und die proletarischen 

14 Spitaler, “18. Sport und Körperkultur,” 352.  

13 Otto Bauer et al., Programm der Sozialdemocratischen Arbeiterpartei Duestchösterreichs: Beschlossen vom 
Parteitag zu Linz am 3. November 1926, (Wein: Europa Verlag Wien, 1926).  

12 Öhner, „Austromarxismus,” 34/35. Und Julius Deutsch, “Klassenkampf, Diziplin und Alkohol,” in Antifaschismus! 
Proletarische Wehrhaftigkeit Im Kampfe gegen den Faschismus, ed. and transalted by Gabriel Kuhn (Oakland CA: 
PM press, 2017), 97-99. 

11 Vrääth Öhner, „Austromarxismus. Die Ideologie der Einheit der österreichischen Arbeiterbewegung,“ In: Das Rote 
Wien 1919-1934: Ideen, Debatten, Praxis, ed. Schwarz, Werner Michael, Spitaler, and Elke Wikidal. (Birkhäuser, 
2019), 35. 

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Verteidigungseinheiten so eng wie möglich miteinander verbunden werden.15 

Als Organisation begann der Arbeitersport die Ansichten jener Austromarxist:innen zu 
verkörpern, die an die Notwendigkeit eines bewaffneten Proletariats glaubten. Sport 
wurde zum Vehikel für diese Aufrüstung und Militarisierung. Deutsch argumentierte, dass 
es einfach sei „in modernen Ländern Waffen zu bekommen,“ was allerdings schwierig sei, 
wäre der Aufbau effektiver, strukturierter und disziplinierter Militäreinheiten.16 Diese 
könnten aber durch Sport gefördert werden. Deutsch erkannte auch, dass die Zahl der 
Menschen mit militärischer Erfahrung aus „dem Krieg“ verschwinden werde, und Sport 
ein Mittel war, um junge Menschen militärisch auszubilden.17 Als die politischen 
Spannungen zunahmen, wurde Sport immer mehr als Mittel gesehen, das Proletariat auf 
bewaffnete Konflikte vorzubereiten.  

Um das Ausmaß der Militarisierung des Arbeitersports bis in die 1930er Jahre zu 
verstehen, und um die Begründung daher später zu kontextualisieren, ist eine 
Beschreibung des „Wehrsports“ und eine kurze Geschichte seines Platzes in der ASKÖ 
erforderlich. Wehrsport war im Wesentlichen militärisches Training:  

 

Wehrsport war als Mittel zugedacht, um junge Arbeiter:innen der Verteidigung 
auszubilden und ihnen beizubringen, sich in geschlossenen Formationen zu 
bewegen, lange Märsche zu ertragen, Hindernisse zu überwinden, mit 
Schusswaffen umzugehen, und sich in anderen Kampfformen beteiligen.18 

Niemand würde dies als modernen Sport bezeichnen - Das war einfach militärische 
Ausbildung.  
 
Natürlich muss dies als Reaktion und Antwort auf die zunehmende Flut des Faschismus 
verstanden werden, aber die Einzelheiten und Merkmale dieses Übergangs zum 
Militarismus müssen noch kritisch hinterfragt werden. Die Anerkennung der Bedeutung 
des Sports für den Aufbau leistungsfähiger Militäreinheiten existierte schon vor 1927, und 
wurde ab 1926 ausdrücklich (offiziell) eingegliedert.19 Es überrascht nicht, dass Deutsch 
auch die paramilitärische Organisation der SDAPÖ (den Schutzbund) anführte.20 Die 
tragischen Ereignisse des 15. Juli 1927 haben die Verbindung zwischen sozialistischem 
Sport und Militär schließlich endgültig  vereinheitlicht. Am 15. Juli 1927 gab es eine 
Massendemonstration, die durch den Freispruch von drei nationalistischen 

20 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, vi.  
19 Helmut Gruber, Red Vienna: Experiment in Working Class Culture, (New York: Oxford University Press, 1991), 105.  
18 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 83.  
17 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 66. 

16 Julius Deutsch, “Organisation des Selbstschutzes,” in Antifaschismus! Proletarische Wehrhaftigkeit Im Kampfe 
gegen den Faschismus, ed. and transalted by Gabriel Kuhn (Oakland CA: PM press, 2017), 62. 

15 “Internationaler Sozialistischer Verband für Arbeitersport und Körperkultur (ISVAK),“ In Bericht über den IV. 
Kongress zu Helsingfors, 5-8 August 1927 (Leipzig: Arbeiter-Turnverlag) 57-58. 

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Heimwehr-Angehörigen eingeleitet wurde, die zuvor zwei Leute bei einer 
sozialdemokratischen Veranstaltung ermordet hatten.21 Es kam zu Gewalt, der Justizpalast 
wurde in Brand gesetzt und die Heimwehr hat fast 100 Demonstranten getötet.22 Vor 1927 
war der Wehrsport bereits ein großer Teil des ASKÖ-Programms. Nach dem 15. Juli 1927 
waren praktisch alle Mitgliedsverbände der ASKÖ verpflichtet, sich der Ausübung des 
„Wehrsports“ mindestens Teilzeit zu widmen.23 Militäreinheiten (der Schutzbund) und 
Sportvereine existierten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr unter einem organisatorischen 
Dach, sondern wurden strukturell vereint.  
 
Angesichts des politischen Kontexts ist es keine Überraschung, dass die 
Sozialdemokrat:innen sich auf den Kampf gegen die faschistische Bedrohung vorbereitet 
haben. Es kann nicht stark kritisiert werden, dass der Pazifismus, der dem 
Austromarxismus untermauert hat, in vielen Fällen aufgegeben wurde. Jedoch kann eine 
differenziertere und kritischere Analyse der Unterschiede zwischen den proklamierten 
Zielen der ASKÖ und ihrer Verwirklichung in der Begründung und der Rahmung, die für die 
Militarisierung des Sports angeführt wurden, erfolgen. Die Vorsitzenden der ASKÖ stellten 
sich und ihre Agenda weiterhin im Gegensatz zu ihren bürgerlichen Gegenstücken dar. 
Deutsch verurteilte „die bürgerlichen Sportvereine, [weil sie] die Leidenschaft der Jugend 
für den Militarismus geweckt haben.“24 Deutsch definiert aber den Militarismus eng als 
„die Maschinerie der Unterdrückung“ und „das wichtigste Element des Machtapparates, 
das von der herrschenden Klasse des Staates eingesetzt wird.“ Er behauptet dann: „In 
diesem Sinne ist es klar, dass die Organisation des proletarischen Selbstschutzes nichts 
mit Militarismus zu tun hat.“25 Deutsch trennt Militarismus und „militärische[...] 
Strukturen“ und glaubt dann, dass „es keinen besonderen Grund gibt, warum das 
Proletariat keine militärischen Strukturen nutzen sollte.“26 
 
Jenseits von Deutschs paradoxer Konstruktion der Dichotomie zwischen „Militarismus“ 
und „Militärischen Strukturen,“ ist eine viel substanziellere und auch bedrohliche falsche 
Dichotomie, die Deutsch versuchte, zwischen der Hierarchie und Struktur seiner 
militärischen Organisation und einem bürgerlichen Militär zu ziehen. Völlig im Gegensatz 
zu der „Maschinerie der Unterdrückung“ wurden der Arbeitersport und die militärischen 
Strukturen, die ihn umfassten, als Manifestationen proletarischer Macht dargestellt. In 
einer Veröffentlichung von 1926 behauptete Deutsch:  

Der innere Kern des Militarismus ist fremd und feindlich zu dem Volk. 
Die proletarischen Verteidigungseinheiten [des Schutzbundes] sind 
ganz anders. Sie gehören zum Fleisch und Blut des Proletariats. Wenn 
sie nicht von dem Proletariat getragen würden, wären sie nur bleiche 

26 Deutsch “Organisation des Selbstschutzes,” 59/60.  
25 Deutsch “Organisation des Selbstschutzes,” 59.  
24 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 88.  
23 Gruber, Red Vienna, 105/6. 

22 William P. Barnett and Michael Woywode, “From Red Vienna to the Anschluss: Ideological Competition among 
Viennese Newspapers during the Rise of National Socialism,” American Journal of Sociology 109, (2004) 1467. 

21 Kristie A. Foell, “July 15, 1927: The Vienna Palace of Justice Is Burned in a Mass Uprising of Viennese Workers, a 
Central Experience in the Life and Work of Elias Canetti,” in Yale Companion to Jewish Writing and Thought in 
German Culture, 1096-1996, ed. Sander L. Gilman and Jack Zipes, 464–70. (Yale University Press, 1997), 1098. 

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und leblose Gespenster.27 

Deutsch hat dramatisch die Ansicht vertreten, dass diese militärischen Strukturen ein 
Mittel zum Ausdruck der Macht des Proletariats waren. Die Kontrolle kam ausschließlich 
von und durch die Mitgliederbasis. Die militärischen Strukturen der ASKÖ waren angeblich 
eine Antithese der, von-oben-nach-unten Strukturen der Heimwehr und traditionellen 
Militäreinsätze des ersten Weltkrieges.  
 
Diese radikale und idealisierte Darstellung der Machtstrukturen innerhalb der 
Militarisierung des ASKÖ greift zu kurz. Ein Hindernis auf dem Weg zur Verwirklichung 
dieser radikalen militärischen Struktur war der Hintergrund Deutschs in der K.u.K. Armee. 
Die ungarische Revolutionärin Ilona Duczynska, die zur Zeit des Bürgerkriegs in Wien 
lebte, übte nach der Niederlage der Sozialisten im Jahre 1934 im österreichischen 
Bürgerkrieg viel Kritik an dem Schutzbund und an den proletarischen Militärstrukturen. 
Duczynska kritisiert Deutsch und seine Leitung, und behauptet allgemein, dass er „streng 
konventionelle Formen militärischer Aktivitäten gefördert hat, die für den Straßenkampf 
gegen das reguläre Militär völlig ungeeignet sind.“28 Die Implikationen dieser 
Militärstruktur auf den Konflikt von 1934 sind weniger wichtig für das Argument hier als 
die Tatsache, dass Autor:innen der damaligen Zeit den Irrtum von Deutschs 
vorgeschlagener radikaler Struktur des Schutzbundes sah, und die Konventionalität der 
Methode und Hierarchie darin erkannten.  
 
Moderne Wissenschaftler:innen stimmen Duczynska zu. Kristie Foell gruppiert die 
Wiener „politische Rechte“ mit „eher konservativen Sozialdemokrat:innen“ zusammen, 
indem sie beide die Ereignisse vom 15. Juli 1927 als „Verbrechen der Horde“ 
betrachteten.29 Interessanterweise stimmen sowohl die konservativen 
Sozialdemokrat:innen als auch die Rechte im Allgemeinen zu, dass an erster Stelle der 
Verbrechen die Zerstörung von Eigentum war. Foell behauptet dann, dass beide Gruppen 
diese „Zerstörung“ auf „das Versäumnis der Sozialdemokrat:innen, ihre Anhänger:innen 
in angemessener Parteidisziplin zu erziehen, zurückführten...[und] einige der 
sozialdemokratischen Leiter [nämlich Deutsch] gaben dies zu.“30 Sicherlich wollten die 
Sozialdemokraten, auch der konservative Flügelfähig sein, gegen den Faschismus zu 
kämpfen. Dahingegen, insbesondere im Lichte von Foells Analyse, scheint es, dass einige 
konservative Sozialdemokrat:innen wie Deutsch diese Militarisierung als eine Möglichkeit 
betrachteten, ein weiteres Ereignis zu vermeiden, bei dem Arbeiter:innen außerhalb der 
Kontrolle und des Diktats der SDAPÖ handelten und demonstrieren würden. 
Bezugnehmend auf den Schutzbund, meint Historiker Helmut Gruber kurz 
zusammengefasst, dass „strenge Disziplin, ein geschworener Eid, ein Führerkult [mit 
Julius Deutsch als Führerfigur] und das Verbot aller politischen Diskussionen (...) das 

30 Foell, “July 15, 1927”, 464/465. 

29 Foell, “July 15, 1927: The Vienna Palace of Justice Is Burned in a Mass Uprising of Viennese Workers, a Central 
Experience in the Life and Work of Elias Canetti,” 464. 

28 Radomir Luza, review of Workers in Arms: The Austrian Schutzbund and the Civil War of 1934, by Ilona 
Duczynska. The Journal of Modern History 51, no. 3 (1979): 604 

27 Deutsch, “Organisation des Selbstschutzes,” 59/60. 

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Ende der ursprünglichen Ziele der SDAPÖ“ markierten.31 Die radikalen ausgerichteten 
militärischen Strukturen der ASKÖ spiegelten so  die bürgerlichen und faschistischen 
Militärs wider, denen sie in Form angeblich entgegengesetzt waren.  
 
Der soziale und politische Kontext, in dem sich die Austromarxist:innen und die ASKÖ 
befanden, machte es unmöglich, ihre Mission und ursprünglichen Ideale zu verwirklichen 
. Die Geschichte des Arbeitersports und seiner Militarisierung spiegelt die umfassendere 
Geschichte einer Partei wider, die unter der wachsenden faschistischen Macht zum 
Scheitern verurteilt war. In diesem Licht meint Historiker Gabriel Kuhn: „Die positiven 
Folgen des Schutzbundes dürfen im Frust über verpasste Chancen und eventuelle 
Niederlagen nicht übersehen werden.“32 Diese Meinung wird aber von manchen 
modernen und damaligen  

Wissenschafter:innen widerlegt, die der Meinung sind, dass die Militäraspekte der ASKÖ, 
natürlich inklusive des Schutzbunds, „die Eigeninitiative den Arbeiter:innen untergrub. 
Diese widersprach den kulturellen Idealen des Austromarxismus und machte die 
Organisation zu einer Polizeitruppe der Arbeiter:innen anstatt zu einer Kampftruppe 
gegen die Bourgeoisie.“33 Mit dem gleichen Ton sprach Karl Haas „von einer bewaffneten 
Arbeiterklasse, und einer proletarischen Miliz, die Parteisoldatenschaft unter ernannten 
Führern war alles, was übrigblieb.“34 Dies entspricht der Kritik von Foell und Duczynska. 
Diese widersprüchlichen Meinungen vertreten eine optimistische und auch ziemliche 
pessimistische Wahrnehmung der ASKÖ. Klar ist jedoch, dass ein Teil der Begründung für 
die vollständige Militarisierung der ASKÖ der Versuch war, die Arbeiter:innen zu 
kontrollieren, und keineswegs eine Manifestation der proletarischen Macht von unten nach 
oben, wie Deutsch zu argumentieren versuchte. Die strenge Hierarchie, Struktur und 
militärischen Praktiken der ASKÖ spiegelten die bürgerlichen Militärs, die sie anfangs offen 
ablehnten, und gegen die sie sich als Gegensätze positionierten, wider.  

 

 
Körperkultur und Massenästhetik:  
 
Die Besessenheit von muskulösen, fähigen, kräftigen männlichen Körpern, die wir in der 
faschistischen Propaganda dieser Zeit sehen, war nicht nur auf nationalsozialistische 
Kreise beschränkt. Dies war ein Phänomen, das über Parteigrenzen hinausging. Das 
Gleiche gilt für die Betonung von Massenästhetiken, die mit der Körperkultur verbunden 
waren. In diesem Abschnitt wird zunächst die Diskussion über die Militarisierung des 
Sports fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf der Massenästhetik innerhalb der ASKÖ 
und dem performativen Charakter der ASKÖ liegt. Es wird eine Fallstudie vorgestellt, die 
diesen allgemeinen Wahnsinn um Körperideale veranschaulicht. In Bezug auf Körperideale 
und Massenästhetik wird das Muster der radikalen Formulierung der ASKÖ, die letztlich zu 
kurz kommt und die dominante bürgerliche Kultur widerspiegelt, fortgeführt.  

34 Karl Haas, “Die Wehr Politik der Sozialdemocratie,” Vortrag gehalten beim symposium Österreich, 1927-1938, 
Zitiert von Ilona Duczynska, Workers in Arms, (New York : Monthly Review Press, 1978), 59. 

33 Gruber, Red Vienna, 56. 
32 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 42.  
31 Gruber, Red Vienna, 105. 

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Deutsch kritisiert den bürgerlichen Sport, indem nur „Spitzenleistungen" geschätzt 
wurden. Er argumentierte, dass dies nicht die beste Funktion des Sports sei, insbesondere 
für Arbeiter:innen. Deutsch sagte, dass „Sport alle Teile des Körpers harmonisch 
entwickeln sollte“ und es nicht um beeindruckende Leistungen gehen sollte.35 Er weist 
darauf hin, dass beeindruckende sportliche Leistungen,„Spitzenleistungen" und das 
erreichen von Perfektion für Menschen, die einen Großteil ihrer Zeit arbeiteten, nicht 
möglich wäre. Deswegen geht es beim Arbeitersport darum, einfach eine gesündere 
Arbeiterklasse zu schaffen, und nicht Meistersportler oder extreme Stärke zu entwickeln.36 
In gewisser Weise wird in den Programmen von der ASKÖ ein Mangel an Betonung auf 
extreme Kraft oder Körperperfektion gelegt. Gabriel Kuhn beschreibt, wie die 
Laufwettkämpfe der bürgerlichen Sportvereine durch Wandertouren im Grünen ersetzt 
wurden, und Schwimmwettkämpfe durch Rettungskurse und Wassergymnastik. Beides 
deutet auf eine vermeintliche verminderte Betonung des Wettbewerbs hin, die diskutiert 
werden wird, aber es zeigt auch einen Mangel an Betonung auf die Kultivierung extremer 
Stärke. Die Geschwindigkeit und die offensichtliche Kraft, die für Erfolg bei einem 
Sprintrennen erforderlich sind, wurden angeblich zugunsten der allgemeinen Gesundheit 
und Atmosphäre verworfen, die durch Aktivitäten wie Gruppenwanderungen geschaffen 
wurden.37 
 
Diese Behauptungen über die Werte der AKSÖ wurden allerdings nicht verwirklicht. Um 
die Körperideale innerhalb der ASKÖ zu analysieren, ist ein Verständnis der extremen 
kulturellen Besessenheit von männlicher Stärke und körperlicher Perfektion im 
Allgemeinen zu dieser Zeit erforderlich. Dies wird durch die bizarre Fallstudie von 
Breitbarts Besuch in Österreich illustriert. Siegmund Breitbart war ein russischer 
Bodybuilder, der eine Tournee durch Europa unternahm. Breitbarts beabsichtigter 
einmonatiger Aufenthalt in Wien wurde auf drei verlängert, da die Stadt von ihm besessen 
war.38 Seine nächtlichen Auftritte fanden vor ausverkauften Mengen von 1500 Leuten 
statt.39 Die illustrierte Kronen-Zeitung berichtete, dass Kinder jeden Alters von Breitbarts 
Stärke wussten.40 Ein Reporter des Neuigkeits-Weltblatt hat einen Café-Besitzer interviewt, 
der sich über Breitbarts Auftritt in Wien beschwerte, weil seine Kunden bei 
Kraftwettkämpfen Löcher in Wände geschlagen, die Gardinenstangen verbogen und mit 
bloßen Händen Nägel in die Tische genagelt hatten, als sie versuchten, Breitbarts Auftritte 
zu replizieren.41 Einmal hat Breitbart mit seinen Zähnen durch eine Metallkette gebissen 
und ein Reporter beschrieb die folgenden Ereignisse als „schwer zu beschreiben...Frauen 
stürmten auf die Bühne, um ihn zu küssen.“42 Breitbarts „wohl proportionierter und 
ausgewogener Körper repräsentierte das zeitgenössische Ideal der Körperkulturbewegung, 

42 „Hie Breitbart, Hie Martha Farra,” Illustrierte Wiener Extra Blatt, Februar 3, 1923 S.  
41 "Der Breitbart-Rummel in Wien," Neuigkeits-Weltblatt, Jan. 31, 1923, 5.  
40 „Breitbart Zeigt Wieder Etwas Neues, “Illustrierte Kronen- Zeitung, Feb. 3, 1923, p. 4.  
39 Gillerman, „Samson in Vienna,” 69. 

38 Sharon Gillerman, “Samson in Vienna: The Theatrics of Jewish Masculinity,” Jewish Social Studies 9, no. 2 (2003): 
70. 

37 Wheeler, “Organized Sport,” 196. 

36 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 74. 
35 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 74. 

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Kraft und Schönheit.“43 Diese wahnsinnige Besessenheit und Begeisterung, die Breitbart in 
Wien auslöste, spiegelt das unglaublich hohe Maß wider, in dem männliche Stärke und 
männliche körperliche Schönheit idealisiert und angestrebt wurde.  
 
Trotz der angeblichen Konzeption und Ziele des ASKÖ-Sports konnte sich die darin 
formulierte Körperkultur dem breitbart-esken Konzept maskuliner Perfektion nicht 
entziehen. Ganzheitliche und allgemeine Gesundheit waren nicht das einzige Ziel in Bezug 
auf die Körper der Arbeiter:innen. Die Massenausstellung von Athlet:innen war nicht nur 
eine Demonstration der Parteistärke und der potenziellen Kampfkraft der Arbeiter:innen, 
sondern die einzelnen Arbeiterkörperschaften wurden als Beweis für den Erfolg des 
Arbeitersports und der Kultur der Arbeiterklasse angesehen. Die SDAP wollte den „neuen 
Menschen“ schaffen: ein neues, aufgeklärtes Mitglied des Proletariats und Akteur des 
sozialistischen Wandels. Wie bereits erwähnt, war Sport eine der wichtigsten Methoden, 
um die Kultur der Arbeiterklasse zu schaffen, die notwendig ist, um diese „neuen 
Menschen“ hervorzubringen. Die Kulturlandschaft mit Breitbart und der mit dem 
Nationalsozialismus verbundenen Körperkultur ragte jedoch groß heraus. Die Körperideale 
der ASKÖ und der Nationalsozialisten sind in Bezug auf Umfang, Ausmaß und Schaden 
nicht vergleichbar. Wir können jedoch die vorherrschende Kultur anerkennen, die beide tief 
beeinflusst hat. Ein großer Teil der Konzeption des „neuen Menschen“ und des idealen 
sozialistischen Arbeitersportlers beinhaltete „die Verherrlichung der (männlichen) 
Körperliche Kraft und verbundenen Ideale von Schönheit und Gesundheit.“44 Die ASKÖ 
formulierte sich gegen offene Zurschaustellung von körperlicher Kraft und athletischer 
Perfektion, die Körperkultur, mit der dieser jedoch durchdrungen war, spiegelte immer 
noch die bürgerliche Gesellschaft wider, in der sie existierte.  
 
Die Körperkultur der ASKÖ spiegelt die bürgerliche Gesellschaft spezifischer und 
differenzierter wider als nur die allgemeine Verherrlichung männlicher Kraft und 
Muskulatur. Die Nüchternheit und Alkoholabsitnenz der Arbeiter:innen waren wichtigere 
Teile der Arbeitersportbewegung und ein großer Teil von Deutschs Mission mit der ASKÖ. 
Deutsch glaubte, wie viele andere, dass Alkohol den Klassenkampf behinderte. Weiterhin 
glaubte er, dass Sport das wirksamste Mittel zur Steigerung der Nüchternheit der 
Arbeiter:innen war.45 Die Art und Weise, wie Deutsch diese Funktion des Sports beschrieb, 
ähnelt jedoch auf unheimliche Weise der klassischen christlichen Rhetorik, die er und 
andere Sozialdemokraten verpönten. Die spezifische Sprache der folgenden 
Veröffentlichung von Deutsch ist hier sehr aufschlussreich:  

Der Arbeitersportler braucht hauptsächlich die innere Stärke, die nötig ist, um 
in den schwierigen Kämpfen unserer Zeit bestehen zu können. Klarheit und 
Nüchternheit, Disziplin und Besonnenheit, heiliger Enthusiasmus und 
Opferwille: das sind die Eigenschaften, die den sozialistischen Kampf 
ausmachen.46 

46 Deutsch, “Sportler, meidet den Alkohol,“ 1. 

45 Julius Deutsch, “Sportler, meidet den Alkohol!”, Der Weckruf. Zeitschrift des Arbeiter-Abstinentenbundes in der 
Tschechslowakischen Republik no. 3 (June 1936): 1. Und Deutsch, “Klassenkampf, Diziplin und Alkohol,“ 98-100.  

44 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 44.  
43 Gillerman, “Samson in Vienna,” 90. 

13 



Die Ähnlichkeit zwischen dem Begriff „innere Stärke“, der sich hier auf das Widerstehen 
von Versuchungen bezieht, und religiösen, puritanischen Botschaften ist unbestreitbar. 
Auch die Verwendung des Begriffs „heilig“ ist nicht zufällig, noch ist die zutiefst 
christliche Vorstellung von der Wichtigkeit des Opfers.  
 
Die Verbindung von Sport, körperlicher Betätigung, und Körperkultur mit 
Moralvorstellungen wurde 1931 von Deutsch ausdrücklich betont: „Körperliche Bildung 
ist für den moralischen Fortschritt des Proletariats unerlässlich.“47 Moralische Botschaft 
in Bezug auf Sport war überall. Eine Anzeige für einen Arbeiter-Jiu-Jitsu-Club lautete: 
„Der Sport entfaltet jene körperlichen, moralischen und geistigen Kräfte, die die 
Arbeiterklasse zu ihrem wirtschaftlichen und kulturellen Aufstieg braucht.”48 Dieser 
religiöse Ton eine große Abschreckung für viele Arbeiter:innen und nach Ansicht einiger 
Wissenschaftler:innen ein Hindernis für die Arbeitersportbewegung dar.49 Die moralische 
Rhetorik ist ein weiteres Beispiel für den Arbeitersport und die Ähnlichkeit der ASKÖ mit 
jenen bürgerlichen Institutionen, die sie kritisierte, in diesem Fall die Kirche. 
 
Es macht Sinn, dass jede große Mäßigkeitsbewegung, selbst wenn sie sozialistisch wäre, 
einen ähnlichen Ton anschlagen und eine gewisse Rhetorik mit der vorherrschenden 
Quelle der Mäßigkeitsrhetorik teilen würde: der katholischen Kirche. Wir sehen immer 
wieder, dass es unmöglich ist, der vorherrschenden Kultur zu entkommen. Ebenso wäre 
es beeindruckend gewesen, wenn die ASKÖ der Körperkultur, die Breitbarts Ruhm 
umgibt, widerstanden hätte, ganz zu schweigen dem allgegenwärtigen kulturellen 
Einfluss der Kirche. Breitbart illustriert eine Stadt, die von einer Vision männlicher 
Stärke und Körperperfektion besessen war. Es ist keine Überraschung, dass die ASKÖs in 
vieler Hinsichten diesem Körperwahn folgten. Es ist auch nicht neu oder seltsam, dass bei 
den Arbeiterolympiaden die Zurschaustellung von Körpern und Massendemonstrationen 
sportlicher Stärke dazu benutzt wurden, die Stärke der Arbeiterbewegung als Ganzes zu 
reflektieren. 50 
 
Die Körperideale und Betonung der Massenästhetik und körperliche Perfektion 
innerhalb der ASKÖ sind an Schaden und Umfang nicht mit denen der Nationalsozialisten 
gleichzusetzen. In ähnlicher Weise gab es einzigartige sozialistische Untertöne in den 
Vorstellungen von Moral und körperlicher Reinheit, die den direkten Vergleich mit 
christlicher Rhetorik erschweren. Diese verwandten Merkmale offenbaren jedoch die 
Konvergenz und Überschneidung der ASKÖ mit bürgerlichen Institutionen; der 
Fehlschluss ihrer radikalen Abkehr davon ist bewiesen.  
 
Wettbewerb und Nationalismus:  
 

50 Es ist üblich, dass Nationen die Athlet:innen, die sie zu modernen Olympischen Spielen schickten, insbesondere 
im Kontext des Kalten Krieges, als Ausdruck des Erfolgs der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Initiativen 
ihres Landes betrachteten. Bei den Arbeiterolympiaden war das anders, weil nationale Grenzen weniger betont 
wurden, aber das zugrundeliegende Konzept war das gleiche. 

49 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 44. Und Gruber, Red Vienna, 142-144.  

48 Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 32.  
47 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 87. 

14 



Sport ohne Wettkampf ist schwer vorzustellen, aber für viele Befürworter des Roten Wien 
war dies eine Möglichkeit. Sie behaupteten, dass Wettbewerb, der sich natürlich an 
kapitalistischen Werten ausrichtete, kein wesentlicher Bestandteil des Sports sei. Viel 
mehr war Wettbewerb im Sport für sie eine Wirkung kapitalistischer Rahmenordnungen, 
die den bürgerlichen Sport beeinflussten: „in dem Maße als die Entwicklung des 
Kapitalismus fortschreitet, färbt sie Mußestunden der Bourgeoisie ihre Merkmale auf.“51 
Das Beharren auf Wettbewerb und die „Jagd nach Rekorden“ wurde als 
bürgerlich-kapitalistisches Phänomen bezeichnet, von dem der Arbeitersport vermutlich 
abwich. Mit einem sehr kritischen Ton sagte Deutsch „Um den individuellen Erfolg zu 
messen, sind Aufzeichnungen erforderlich. Im bürgerlichen Sport wird das Aufstellen 
neuer Rekorde zum obersten Ziel.“52 Die natürliche Verbindung zwischen 
Anti-Individualismus und Anti-Wettbewerb wird hier deutlich erkennbar. Deutsch und 
andere Befürworter des Arbeitersports waren der Meinung, dass die Besessenheit, 
Rekorde zu schaffen, und die individualistische Überhöhung von "Gewinnern", die 
Exklusivität des Sports erhöht hat, für Arbeiter:innen eine unerreichbare Aussicht war 
und eine Ablenkung des Potenzials des Sports für Arbeiter:innen war. Der Arbeitersport 
folgt dieser Rekordbesessenheit angeblich nicht und hat sich „im Kern“ von den 
bürgerlichen Sportarten unterschieden: „Während der bürgerliche Sport Einzelleistung 
und Rekorde verfechtet, verfechtet der Arbeitersport Leistungen der Massen und 
Solidarität. "53 Die Arbeiterzeitung legte dar, dass es im Sport nicht um „die Vernichtung 
des Gegners” geht, sondern um „die gemeinsame Ertüchtigung beider Teile.”54Es ist klar, 
dass in der Arbeitersportbewegung Kritik am Wettbewerb, und des damit verbundenen 
Individualismus und der Rekordjagd, die im bürgerlichen Sport waren, weit verbreitet 
war; Ebenso war das Beharren darauf, dass der Arbeitersport in direktem Gegensatz zu 
diesem Wettbewerb steht. 
 
Die angeblich antinationalistischen Tendenzen des Arbeitersports waren eng mit dieser 
Antiwettbewerbsauffassung verbunden, weil der Wettbewerb “Nation gegen Nation” im 
Sport den Nationalismus fördert. 1931 deklarierte Deutsch „die bürgerlichen 
Sportverbände gehören seit jeher zu den stärksten Trägern von Chauvinismus und 
Nationalismus.“55 Deutsch behauptete vehement, dass der bürgerliche Sport das „Rückgrat 
der nationalistischen Bewegung“ ist. Gleichweise, im Handbuch der Frankfurter 
Arbeiterolympiade von 1925 wird folgendes festgehalten:  

die bürgerlichen Olympischen Spiele werden immer von dem Ungeist des 
Nationalismus geschädigt... [aber] wir [die Arbeiterolympiade] verleihen Nationen 
keine Lorbeerkränze, und wir hissen nicht ihre Flagge. Stattdessen kommen wir 
zusammen als Brüder und Schwestern unter der Flagge des Sozialismus.56 

Diese Haltung und vorgetragene Vision für den Arbeitersport wird von der ASKÖ und 
insbesondere von Deutsch eingenommen. Wie üblich wird der Arbeitersport als radikale 

56 Handbuch für die Arbeiterolympiade in Frankfurt am Main 1925, zitiert in Kuhn, Antifascism, Sport, Sobriety, 29. 
55 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 88. 
54 Dr. J Hannas, „Sport und Faschismus,“ Arbeiter Zeitung, 15. Marz 1924, 7. 
53 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 77. 
52 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 73. 
51 „Sport und Arbeiter Klasse,“ Arbeiter Zeitung, Juli 4. 1926, 3. 

15 



Abkehr von diesen schädlichen nationalistischen Tendenzen des bürgerlichen Sports 
und damit der bürgerlichen Gesellschaft dargestellt, die dieser Sport repräsentiert.  
 
Ein vernichtendes Stück widersprüchlicher Beweise gegen die obige Erzählung stammt aus 
der Veröffentlichung der Arbeiterzeitung vom 27. August 1931, die direkt nach der 
Arbeiterolympiade von 1931 in Wien veröffentlicht wurde. Eine Schlagzeile auf der 
Titelseite lautete „Österreichs Siege bei der Olympiade.“57Nationalstolz und Konkurrenz auf 
einen Schlag. Alle idealistischen und radikalen Einstellungen zum Wettbewerb als auch 
Nationalismus werden sofort in Frage gestellt. Mit dieser wird dem Beharren auf die 
Vermeidung des Wettbewerbs zugunsten von Solidarität widersprochen und diese 
Schlagzeile steht im offensichtlichen Konflikt mit den Aussagen des ASKÖ und ihrer 
Ablehnung nationaler Konkurrenz und Rivalität. In Bezug auf Wettbewerb und 
Nationalismus wird hier die Arbeiterolympiade und der österreichische Arbeitersport als 
Nachahmer für bürgerlichen Sport und Olympiaden gesehen. 
 
Der Sport war in der Zwischenkriegszeit ein internationales Phänomen, das sich weitaus 
schneller ausbreitete als in jeder anderen Periode der Geschichte. Es scheint eine 
unmögliche Aufgabe zu sein, der Kultur des „ausdehnenden Nexus des globalen sportlichen 
Wettkampfs in den 1920er und 1930er Jahren“ zu entkommen und gleichzeitig die 
Mitgliedschaft aufrechtzuerhalten.58 Wien wurde „vom Sportwahn der Zwischenkriegszeit 
erfasst“, was bürgerlichen, organisierten, wettbewerbsorientierten, individualistischen und 
nationalistischen Sport bedeutet.59„Die Sozialdemokratie musste gegen den Boom des 
kommerziellen Sports antreten“,Spektakel und Wettbewerb waren ein Weg, dies zu tun.60 
Tatsächlich war diese „Entscheidung, den Mannschaftssport und damit den Wettbewerb zu 
verstärken, offenbar eine Reaktion auf den Druck der Arbeiter:innen von der Basis.“61 Es 
muss daran erinnert werden, dass für Deutsch eine der Hauptfunktionen des 
Arbeitersports die Rekrutierung neuer Parteimitglieder:innen und später auch 
Militärpersonal war. Um zu rekrutieren, musste der Arbeitersport versuchen, den 
kulturellen Wünschen Wiens anzusprechen. Unleugbar ist auch, dass in der Wiener 
Bevölkerung, auf die die ASKÖ besonders abzielte,  Nationalstolz und Nationalismus stetig 
wuchsen. Insofern kann der Appell daran als Ausdruck nationalistischer Ideologie 
innerhalb der Parteiführung gewertet werden, aber auch als Versuch, 
Bevölkerungsschichten anzusprechen, für die Nationalstolz immer wichtiger wurde, oder 
beides. Genau wie bei Körperkultur und Aspekten des Militarismus, war dieser Trend in 
vielen Facetten des Arbeitersports sichtbar: die ASKÖ konnte sich den Einflüssen des 
größeren kulturellen Kontextes, in dem sie existierte, nicht entziehen.  
 
Deutsch hat beispielhaft behauptet, „die Begriffe bürgerlicher Sport und Arbeitersport 
bezeichnen nicht nur politische Gegensätze, sie weisen auch auf tiefe sachliche 

61 Wheeler, „Organized Sport,” 197. 
60 Spitaler, "18. Sport und Körperkultur,” 351. 
59 Bowman, „Hakoah Vienna and the International Nature of Interwar Austrian Sports,” 646.  

58 William D. Bowman, „Hakoah Vienna and the International Nature of Interwar Austrian Sports.” Central European 
History 44, no. 4 (2011): 667.  

57 „Österreichs Siege bei der Olympiade,“ Arbeiter Zeitung, 27. August 1931, 1. 

16 



Unterschiede hin. Ihr innerstes Wesen ist anders.“62 Wir haben viele Beispiele dafür, dass 
dies falsch ist. Die ASKÖ hat nicht nur Wettbewerb, Nationalismus und Militarismus 
kritisiert, sondern sie haben sich und den Arbeitersport in völlige Opposition zu diesen 
Kräften dargestellt. Im Laufe der Zeit wuchsen jedoch alle drei und prägten die Struktur 
und Organisation der Programmierung der ASKÖ. Dasselbe gilt für die Körperkultur 
innerhalb der ASKÖ. Obwohl die sozialdemokratische Führung weiterhin akribisch 
bürgerliche Körperideale im Sport, und allgemein, anprangerte, richtete sich das innige 
Wertsystem mit der Zeit immer mehr an bürgerlichen und sogar faschistischen 
Körperidealen aus. Dieses Argument zielt nicht darauf ab, den Schaden und die Reichweite 
des Militarismus, Nationalismus oder der Körperideale den damaligen Faschismus mit 
denen innerhalb der ASKÖ oder SDAPÖ gleichzusetzen. Vielmehr soll gezeigt werden, dass 
die ASKÖ sich in allen Aspekten, die sich selbst als radikale Abkehr vom bürgerlichen Sport 
bezeichnet hat, in Struktur, Form und oft auch Inhalt an ein etabliertes bürgerliches Muster 
angepasst hat. 
 
Die Bedeutung dieser Analyse ist nicht auf den Bereich des Sports beschränkt. Eine Analyse 
von Alys George, der die „Festivalkultur“ im Österreich der Zwischenkriegszeit untersucht, 
liefert beim Vergleich der katholisch konservativen Salzburger Festspiele und dem von den 
Sozialdemokrat:innen betriebenen Massenfestival ein bemerkenswert ähnliches Argument. 
Georg Argumentiert, dass das Massenfestspiel eine „symbolische Kompensation für den 
relativen Mangel an konkreten Veränderungen“ war. George weist nicht nur auf den 
relativen Mangel an Radikalität oder Aktion der SDAP hin, sie argumentiert weiter, dass  

trotz der unterschiedlichen ideologischen Tonfälle, beide Festivals in einem sehr 
messbaren Sinne gestaltet waren... Obwohl Organisatoren beider Lager [konservativ 
und sozialistisch] die Übereinstimmung der Festivals weitgehend ablehnten, 
mobilisierten sie, zu verschiedene Zielen, überraschend ähnliche Strategien, um 
maximale Wirkung und Reichweite zu erreichen.“63 

So wie die ASKÖ von religiösen und bürgerlichen Werten definiert wurde, während 
Deutsch solche Werte denunziert, argumentiert George, dass „obwohl der Inhalt der 
Festivalaufführung [des Massenfestspiel] offensichtlich die Religion verteufelte...basierte 
seine Form dennoch auf einer klerikalen Vorlage.“64 Auf Festivals und im Theater, aber auch 
im Sport und in der Körperkultur, die Sozialdemokrat:innen predigten Narrative der 
Radikalität, in denen sie gegenüber dem bürgerlichen Mainstream dichotom waren, aber 
der Kern ihrer Programmierung beruhte auf unglaublich ähnlichen kulturellen Systemen, 
Symbolen, Rahmenwerken und Werkzeugen. In diesem Sinne kann diese Analyse der ASKÖ 
als eine Fortsetzung von Georgs Analyse angesehen werden, die ihre These über den 
Vergleich von Festivals hinaus erweitert und allgemeiner in den Bereich aller aufwändigen 
Kulturprogramme der Sozialdemokrat:innen des roten Wiens hineinreicht. 
 
Abschluss 

64 George, Everyman and the New Man, 221. 

63 Alys X. George. “Everyman and the New Man: Festival Culture in Interwar Austria.” Austrian Studies 25 (2017): 
198–214. 

62 Deutsch, “Unter rote Fahnen!“ 77. 

17 



Der Arbeitersport hinkte dem bürgerlichen Sport immer hinterher und hatte nur den 
wettbewerbsorientierten, individualistischen, militaristischen Bürgersport zum Vorbild. 
Die ASKÖ ist vielleicht die anschaulichste Organisation der SDAPÖ, die ihren Wunsch 
widerspiegelt, tief in die Privatsphäre der Arbeiterklasse einzudringen, um den „neuen 
Menschen“ ohne Revolution zu kultivieren. Um ihr hohes Ziel zu erreichen, musste der 
kulturelle Appetit der Zeit gesättigt werden und die SDAPÖ musste alle ihr stehenden 
Überzeugungsinstrumente nutzen. Parteien, Gruppen und Bewegungen werden wie 
Einzelpersonen in der Zeit sozialisiert, in der sie sich bilden, und wie Einzelpersonen ist es 
schwierig, die überwältigenden sozialpolitischen und wirtschaftlichen Institutionen 
abzulehnen, die ihre Epochen bestimmen. 
 
Mit dieser Einstellung, weil die ASKÖ seinen wichtigsten Zielen und Werten nicht gerecht 
wurde, bedeutet das nicht, dass sie als Organisation nutzlos oder insgesamt schädlich war. 
Der Staat hat Räume und Einrichtungen finanziert, die den Arbeiter:innen ihre Freizeit 
gesund zu verbringen ermöglichten. Ein ASKÖ-Mitglied und Freiwilliger gab im Jahr 1930 
allein mehr als 10.000 Menschen kostenlosen Schwimmunterricht.65 Der Arbeitersport 
insgesamt und die Teilnahme der ASKÖ an internationalen Veranstaltungen hatten 
tatsächlich Komponenten der angestrebten internationalen Arbeitersolidarität erreicht. 
Anders als bei den bürgerlichen Olympischen Spielen zum Beispiel, wohnten die 
Arbeitersportler:innen bei den Arbeiterolympiaden mit anderen Arbeitergastfamilien.66 Die 
Arbeiterolympiade hat den Aufbau internationaler Verbindungen zwischen Arbeiter:innen 
und die Kultivierung internationaler Arbeitersolidarität massiv erleichtert und unterstützt. 
Das Praterstadion wurde für die Arbeiterolympiade 1931 errichtet, die mehr Menschen 
angezogen hat als die Olympischen Spiele in Los Angeles im darauffolgenden Jahr.67 Die 
Atmosphäre, die der Arbeitersport geschaffen hat, insbesondere die Arbeiterolympiade, 
kann ebenfalls nicht ignoriert werden. Ein amerikanischer Gewerkschaftsorganisator 
bemerkte nach der Olympiade 1931 „Ich konnte es nicht aus meinem Kopf bekommen – die 
Stimmung, die es erzeugte, von Einheit und Hoffnung, die Freundschaft, die es aufbaute.“ 
Dieses einzigartige Experiment enthielt viele leere Narrative von völliger Radikalität aber 
enthielt sicherlich auch Erfolge für die Wiener Arbeiter:innen. 

 

67 Gabriel Kuhn, “Julius Deutsch, an Anti-Fascist Who Organized Workers on the Sports Field,” interviewed by David 
Broder, The Jacobin, July 23, 2021, https://jacobin.com/2021/07/labor-movement-olympic-games-interwar 
socialism-anti-fascism.  

66 Wheeler, „Organized Sport,” 201. 
65 Wheeler, „Organized Sport,” 198 

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