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Feldenkrais Research Journal • volume 2 (2005)

Article

Evaluation der Feldenkrais-Methode® Auswirkungen auf
gesundheitsbezogene Lebensqualität, Selbstwirksamkeitserwartung
und Körperbild

Grit Gürlich
Freie Universität, Berlin

Volker Neubeck
Freie Universität, Berlin

Abstract
Die Feldenkrais-Methode ist eine Form somatischen Lernens, die kleine Bewegungen und direkte
Aufmerksamkeit nutzt, um Bewegung zu erweitern und menschliches Funktionieren durch Bewusstheit
durch Bewegung oder Funktionale Integration zu vergrößern. Viele Menschen besuchen in ihrer Freizeit
Feldenkrais-Kurse und lernen mit Hilfe dieser Methode.

Die vorliegende Arbeit untersuchte die Motive von Menschen für die Teilnahme an Feldenkrais-Kursen
Bewusstheit durch Bewegung und auf welche Weise die Teilnehmer ihrer subjektiven Einschätzung nach
von der Methode profitieren. Basierend auf den Zielen der Feldenkrais-Methode war ein weiteres
Anliegen der Studie zu untersuchen, ob die Teilnahme an den Kursen Auswirkungen auf die
gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Selbstwirksamkeitserwartung und das Körperbild hat.

Insgesamt nahmen 148 Personen an dieser Untersuchung teil, 92 davon besuchten Feldenkrais-Kurse.
Die anderen 56 Personen waren Teilnehmer von Sprachkursen und stellten in dieser Untersuchung die
Kontrollgruppe dar, die in ihrer Freizeit keine Feldenkrais-Kurse besucht. Den Teilnehmern beider
Gruppen wurde zu Beginn des Erhebungszeitraums und nach vier Wochen ein Fragebogen zum
Gesundheitszustand (SF-12), zur allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) und zum Körperbild
(FKB-20) ausgeteilt. Die Teilnehmer der Feldenkrais-Kurse beantworteten zusätzlich in einem qualitativen
Teil Fragen hinsichtlich ihrer Motivation zur Teilnahme an den Kursen und zu subjektiv empfundenen
Auswirkungen aufgrund der Methode.

Obwohl nach Auswertung der quantitativen Daten keine signifikanten Veränderungen in der
Feldenkrais-Gruppe sichtbar waren, deuten die qualitativen Antworten insgesamt auf positive
Veränderung aufgrund der Ausübung der Feldenkrais-Methode hin. Trotz des kurzen
Erhebungszeitraums von nur vier Wochen gaben 56% der Teilnehmer der Feldenkrais-Gruppe
Verbesserungen insbesondere in den Bereichen Köpergefühl, Entspannung, Schmerzen und
Ausgeglichenheit an. Da die Methode praktisch frei von Nebenwirkungen ist, sollten weitere Untersuchen
zur Wirksamkeit auch mit anderen Zielvariablen z.B. Auswirkungen auf Stimmung und Wohlbefinden,
Selbstkonzept durchgeführt werden. Angeregt durch neuere Forschungserkenntnisse aus der Neurologie,
welche die Grundannahmen der Feldenkrais-Methode stützen, sollten zukünftige Untersuchungen auch
bildgebende Verfahren mit einbeziehen.

Published by the International Feldenkrais® Federation (IFF) https://feldenkrais-method.org
Available online at https://feldenkraisresearchjournal.org

https://feldenkrais-method.org/
https://feldenkraisresearchjournal.org


Keywords
Feldenkrais, somatic, self-efficacy, body image, quality of life

Copyright ©: The copyright for this paper remains with the author(s).

First published: Diplomarbeit, Freie Universität, Berlin (2004)

Please cite: Feldenkrais Research Journal, volume 2; 2005.

Service marks: The terms Feldenkrais®, Feldenkrais Method®, Awareness Through Movement®, ATM®,
Functional Integration®, and FI® are service marked terms of the International Feldenkrais® Federation
(IFF) and Feldenkrais professional guilds and associations in many countries. In keeping with academic
conventions, they will not be service marked in the entire text as may be required in nonacademic use,
but only for the first and most prominent use of the terms. In recognition that these phrases are formal
terms referring to specific practices within the Method, and to the Method as a whole, capitalization of all
the words in each term has been retained.



 

Freie Universität Berlin 
 

Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie 
Diplomstudiengang Psychologie 

 
 
 

Diplomarbeit 
 
 

Evaluation der Feldenkrais-Methode® 
 

Auswirkungen auf gesundheitsbezogene Lebensqualität, Selbstwirksamkeitserwartung  
und Körperbild 

 
 

Grit Gürlich 
& 

Volker Neubeck 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Erstgutachterin: Prof. Dr. Renate Soellner 
Zweitgutachter:  Prof. Dr. Dieter Kleiber 

 
 
 
 
 

Abgabedatum: 15. Dezember 2004 



Wir erklären an Eides Statt, dass wir diese Diplomarbeit selbständig und ohne fremde 

Hilfe verfasst, andere als die angegebenen Quellen nicht benutzt und die den benutzten 

Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen als solche kenntlich gemacht 

haben. Uns ist bekannt: Bei der Verwendung von Inhalten aus dem Internet haben wir 

diese zu kennzeichnen und mit Datum sowie der Internet-Adresse (URL) ins 

Literaturverzeichnis aufzunehmen. 

 

Diese Arbeit hat keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegen. 

 

Wir sind mit der Einsichtnahme in der Bibliothek und auszugsweiser Kopie 

einverstanden. Alle übrigen Rechte behalten wir uns vor. Zitate sind nur mit 

vollständigen bibliographischen Angaben und dem Vermerk "unveröffentlichtes 

Manuskript einer Diplomarbeit" zulässig. 

 

 

 

Berlin, den 

 

____________    _____________ 

Grit Gürlich     Volker Neubeck 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Man kann durchaus behaupten, daß eine ausgeglichenere Ausnutzung  

des Nervensystems, die man erreicht, wenn man besser mit sich umgeht,  

das Leben verlängert." 

(Feldenkrais, 1949/1994, S. 178)



An dieser Stelle möchten wir unseren Dank aussprechen. Als erstes möchten wir den 

Teilnehmern der Feldenkrais- und Sprachkurse für Ihre Teilnahme an dieser Studie, 

insbesondere für ihre Bereitschaft zum Ausfüllen unserer Fragebögen danken. Ganz 

herzlich möchten wir auch den KursleiternInnen der Feldenkrais- und Sprachkurse für 

Ihre Bereitschaft, die Fragebögen in Ihren Kursen auszuteilen, danken. Besonders 

möchten wir uns für Ihre Hilfsbereitschaft und Ihr Engagement bedanken. In 

alphabetischer Reihenfolge seien genannt: Ute Birk, Kirsten Jacobs, Petra Lembke-

Fuchs, Claudia Mosch, Dr. Bianca Ploog, Dr. Uta Ruge, Florian Schäffler, Heike 

Schmidt, Irene Sieben, Eve Strauß, Thorsten Strauß, Susanne Wolk und Jochen Zoller.  

Darüber hinaus bedanken wir uns bei Herrn Bernd Heller für seine Beratung und 

Unterstützung mit den psychologischen Tests und bei Herrn Prof. Dr. Norbert 

Klinkenberg für seine Ideen zur unserer Untersuchung. Ebenso sei Frau Barbara Pieper 

für Ihre hilfreichen Anregungen gedankt. Bei Abiba Saibou und Jens Eiserman möchten 

wir uns für Ihre Hilfe und Ideen zur Auswertung bedanken. Für Ihre Bereitschaft, uns 

bei unserem Forschungsprozess zu begleiten, bedanken wir uns bei unseren Professoren 

Frau Dr. Renate Soellner und Herrn Dr. Dieter Kleiber.  

Allen hier nicht namentlich genannten Personen, die uns während dieser Zeit unterstützt 

haben, sei ebenfalls gedankt.  

 



Inhalt                                                                                                                                           
 

Inhalt 

Zusammenfassung .......................................................................................................... 3 

Vorwort............................................................................................................................ 4 

Einleitung......................................................................................................................... 6 

1 Theorie ........................................................................................................................ 10 

1.1 Die Feldenkrais-Methode ............................................................................... 10 

1.1.1 Allgemeine Grundlagen und Begriffe..................................................... 10 

1.1.2 Zur Person von Moshé Feldenkrais ........................................................ 17 

1.1.3 Bewusstheit durch Bewegung................................................................. 19 

1.1.4 Funktionale Integration........................................................................... 25 

1.1.5 Wirkfaktoren der Feldenkrais-Methode.................................................. 29 

1.1.6 Studien zur Feldenkrais-Methode........................................................... 36 

1.2 Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen .................................. 40 

1.2.1 Allgemeine Grundlagen.......................................................................... 40 

1.2.2 Gütekriterien für Interventionsmaßnahmen............................................ 41 

1.2.3 Anforderungen für den Nachweis der Wirksamkeit ............................... 44 

1.3 Feldenkrais-Forschung und Evaluation .......................................................... 47 

1.3.1 Gütekriterien und Feldenkrais-Methode................................................. 47 

1.3.2 Besonderheiten bei der Evaluation von Feldenkrais............................... 50 

1.3.3 Zielvariablen ........................................................................................... 52 

1.4 Konstrukte....................................................................................................... 53 

1.4.1 Gesundheitsbezogene Lebensqualität ..................................................... 53 

1.4.2 Selbstwirksamkeitserwartung ................................................................. 55 

1.4.3 Körperbild............................................................................................... 57 

1.5 Fragestellung und Hypothesen........................................................................ 61 

2 Methode ...................................................................................................................... 63 

2.1 Untersuchungsdesign ...................................................................................... 63 

2.2 Erhebungsinstrumente .................................................................................... 65 

2.3 Stichprobenerhebung ...................................................................................... 68 

2.4 Methoden der Datenauswertung ..................................................................... 69 

2.4.1 Auswertung qualitativer Daten ............................................................... 69 



Inhalt                                                                                                                                           
 

2.4.2 Auswertung quantitativer Daten ............................................................. 72 

3 Ergebnisse................................................................................................................... 75 

3.1 Stichprobenbeschreibung................................................................................ 75 

3.2 Ergebnisse qualitativer Inhaltsanalyse............................................................ 78 

3.3 Ergebnisse quantitativer Daten ....................................................................... 89 

3.3.1 Gesundheitsbezogene Lebensqualität ..................................................... 89 

3.3.2 Selbstwirksamkeitserwartung ................................................................. 92 

3.3.3 Körperbild............................................................................................... 93 

4 Diskussion ................................................................................................................... 95 

Literaturverzeichnis ................................................................................................... 101 

Anhang A..................................................................................................................... 115 

Anhang B ..................................................................................................................... 116 

 



Zusammenfassung                                                                                                                                          3 

Zusammenfassung 

Die Feldenkrais-Methode ist eine Form somatischen Lernens, die kleine Bewegungen 

und direkte Aufmerksamkeit nutzt, um Bewegung zu erweitern und menschliches 

Funktionieren durch Bewusstheit durch Bewegung oder Funktionale Integration zu 

vergrößern. Viele Menschen besuchen in ihrer Freizeit Feldenkrais-Kurse und lernen 

mit Hilfe dieser Methode.  

Die vorliegende Arbeit untersuchte die Motive von Menschen für die Teilnahme an 

Feldenkrais-Kursen Bewusstheit durch Bewegung und auf welche Weise die Teilnehmer 

ihrer subjektiven Einschätzung nach von der Methode profitieren. Basierend auf den 

Zielen der Feldenkrais-Methode war ein weiteres Anliegen der Studie zu untersuchen, 

ob die Teilnahme an den Kursen Auswirkungen auf die gesundheitsbezogene 

Lebensqualität, die Selbstwirksamkeitserwartung und das Körperbild hat.  

Insgesamt nahmen 148 Personen an dieser Untersuchung teil, 92 davon besuchten 

Feldenkrais-Kurse. Die anderen 56 Personen waren Teilnehmer von Sprachkursen und 

stellten in dieser Untersuchung die Kontrollgruppe dar, die in ihrer Freizeit keine 

Feldenkrais-Kurse besucht. Den Teilnehmern beider Gruppen wurde zu Beginn des 

Erhebungszeitraums und nach vier Wochen ein Fragebogen zum Gesundheitszustand 

(SF-12), zur allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) und zum Körperbild 

(FKB-20) ausgeteilt. Die Teilnehmer der Feldenkrais-Kurse beantworteten zusätzlich in 

einem qualitativen Teil Fragen hinsichtlich ihrer Motivation zur Teilnahme an den 

Kursen und zu subjektiv empfundenen Auswirkungen aufgrund der Methode.  

Obwohl nach Auswertung der quantitativen Daten keine signifikanten Veränderungen 

in der Feldenkrais-Gruppe sichtbar waren, deuten die qualitativen Antworten insgesamt 

auf positive Veränderung aufgrund der Ausübung der Feldenkrais-Methode hin. Trotz 

des kurzen Erhebungszeitraums von nur vier Wochen gaben 56% der Teilnehmer der 

Feldenkrais-Gruppe Verbesserungen insbesondere in den Bereichen Köpergefühl, 

Entspannung, Schmerzen und Ausgeglichenheit an. Da die Methode praktisch frei von 

Nebenwirkungen ist, sollten weitere Untersuchen zur Wirksamkeit auch mit anderen 

Zielvariablen z.B. Auswirkungen auf Stimmung und Wohlbefinden, Selbstkonzept 

durchgeführt werden. Angeregt durch neuere Forschungserkenntnisse aus der 

Neurologie, welche die Grundannahmen der Feldenkrais-Methode stützen, sollten 

zukünftige Untersuchungen auch bildgebende Verfahren mit einbeziehen.  



Vorwort                                                                                                                                                          4 

Vorwort  

Stellen Sie sich folgende Szene vor: 

Eine Mutter steht mit ihrem kleinen Kind an einer Straße. Sie möchte diese 

Straße überqueren und sie möchte ihrem Kind beibringen, später selbst Straßen sicher 

zu überqueren. Das Kind ist in einem Alter, in dem es die Begriffe rechts und links 

kennt. Die Frau erklärt, dass man erst nach links schaut, dann nach rechts und noch mal 

nach links. Und wenn alles frei ist, dann erst geht man über die Straße. Das Kind tut ihr 

gleich, indem es seinen Kopf in die erwähnten Richtungen dreht. Sie überqueren 

gemeinsam die Straße.  

An dieser Szene scheint nichts Besonderes. Ist es vielleicht auch nicht. Mutter 

und Kind sind sich ihrer Person selbst bewusst, ihnen sind die Begriffe links und rechts 

bekannt und sie drehen Köpfe und Körper in diese Richtungen.  

Was das Nervensystem während dieser Momente an Leistung vollbringt, ist den 

handelnden Personen zum Glück nicht bewusst. Müssten wir alle diese Dinge selbst 

steuern, könnten wir uns nicht im Raum bewegen.  

Wir können an dieser Stelle nicht alles aufzählen, was das Nervensystem hier 

leistet. Genannt seien beispielsweise der Gleichgewichtssinn, die Drehbewegung und 

Koordination von Kopf und Körper, die Bewegung der Augen, die Kontraktion 

einzelner Muskeln und ihr Zusammenspiel und weitere Bereiche. Aber was passiert 

eigentlich alles, z.B. wenn sich die Augen in eine Richtung drehen? Oder wenn man 

einmal betrachtet, welches Muskelzusammenspiel erforderlich ist, um die Augen scharf 

stellen zu können. Wie geht Bewegung vonstatten? 

Solche oder ähnliche Fragen hat sich der (Atom-)Physiker Dr. Moshé 

Feldenkrais Mitte des 20. Jahrhunderts gestellt. Sie scheinen einfach und doch sind sie 

unserer Meinung nach sehr zentral. Denn wie sich ein Mensch bewegt, drückt auch 

etwas darüber aus wie sich dieser Mensch im Leben bewegt. 

Um die nach Moshé Feldenkrais benannte Methode soll es in der vorliegenden 

Diplomarbeit gehen. Wir freuen uns, wenn Sie sich, liebe Leser, für unsere 

Diplomarbeit interessieren. Sie haben nun alle Freiheiten und Möglichkeiten, wie Sie 

mit diesen Informationen umgehen. Wir möchten diese Freiheiten nicht einschränken, 

Ihnen aber trotzdem eine Empfehlung mit auf den Weg geben. Wenn Sie auch nur einen 

Teil der Zeit, die Sie zum Lesen dieser Diplomarbeit benötigen, darauf verwenden, 

Feldenkrais einmal selbst auszuprobieren, sei es nun eine Stunde Bewusstheit durch 



Vorwort                                                                                                                                                          5 

Bewegung1 (engl. Awareness Through Movement, Abk. ATM (Kapitel 1.1.3)) oder die 

Funktionale Integration (engl. Functional Integration, Abk. FI (Kapitel 1.1.4)), dann 

werden Sie wahrscheinlich viel mehr dabei lernen, als wenn Sie diese Arbeit "nur" 

lesen. Wir schließen uns damit einer Empfehlung von Moshé Feldenkrais zur 

Funktionalen Integration an: "Sie sollten Funktionale Integration probieren." 

(Feldenkrais, 1981/1981, S. 208). 

 

 

                                                 
1Die Begriffe Feldenkrais®, Feldenkrais-Methode®, Feldenkrais-Funktionale Integration®, 

Feldenkrais-Bewusstheit durch Bewegung® sind rechtlich geschützt. In dieser Arbeit wird aus Gründen 

der besseren Lesbarkeit auf das Zeichen für geschützte Wortmarken verzichtet.  

 



Einleitung                                                                                                                                                       6 

Einleitung 

"Betrachten wir einen amüsanten Aspekt. Jede Person, die Sie kennen, hat einen 

Körper. Vielleicht haben Sie an diese einfache Beziehung noch nie einen Gedanken 

verschwendet, bitte sehr: Eine Person, ein Körper; ein Geist, ein Körper – ein erstes 

Prinzip." (Damasio, 2000, S. 174)  

 

 Mit diesem, von dem Neurologen Damasio (2000) formulierten, grundlegenden 

Prinzip geht die Aufhebung der dualistischen Sichtweise, dass Körper und Geist 

getrennt voneinander existieren können, einher. Damasio (1995) hält den von Descartes 

formulierten Dualismus für widerlegt und vertritt die Annahme, dass der Körper für den 

Geist "mehr beisteuert als nur grundlegende Lebensfunktionen und modulatorische 

Effekte, die sich im Gehirn bemerkbar machen. Vielmehr liefert er einen Inhalt, der 

wesentlicher Bestandteil normaler geistiger Funktionen ist" (S. 302). 

Auch der Physiker Dr. Moshé Feldenkrais war von einer Untrennbarkeit von 

Körper und Psyche überzeugt (Feldenkrais, 1967/1978) und entwickelte eine Methode, 

welche die Menschen über Bewegung zur Reife bringen kann. Aus folgender Aussage 

wird jedoch deutlich, dass es ihm um mehr als nur um Bewegung ging: "Die 

Bewegungen sind gar nichts. Was ich will sind nicht bewegliche Körper, sondern 

bewegliche Gehirne. Ich will, daß jeder Mensch seine menschliche Würde 

wiederherstellen kann” (Feldenkrais nach Kirschner, 1985, S. 34). Feldenkrais 

(1949/1994) sah sein ganzes Programm als "eines der Umerziehung und nicht der 

therapeutischen Behandlung" und es ging ihm dabei "um Lehren und Lernen und nicht 

um Krankheit und Heilung" (S. 255). 

Trotzdem ist die Feldenkrais-Methode schwer zu definieren: Im Vorwort der 

Feldenkrais Guild of North America [FGNA] (1997) zur Feldenkrais-Methode steht, 

dass jeder Versuch der Definition der Feldenkrais-Methode als "producing a somewhat 

static . . .  of a highly fluid and dynamic method" (S. 1) angesehen werden sollte. Die 

Feldenkrais-Methode ist keine medizinische Behandlung, keine Massage, keine 

Körperarbeit und erst recht keine therapeutische Technik (FGNA, 1997; Rywerant, 

1983). Vielmehr handelt es sich bei der Feldenkrais-Methode um einen Weg "of han-

dling the body by communicating specific sensations to the central nervous system in 

order to improve the functions of the motor system" (Vorwort von Hanna in Rywerant, 

1983). 



Einleitung                                                                                                                                                       7 

Im Jahr 1986 wurde auf der ersten Internationalen Konferenz zur 

Gesundheitsförderung die so genannte Ottawa-Charta verabschiedet (World Health 

Organisation, 1986). Demnach zielt Gesundheitsförderung auf einen Prozess, "allen 

Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen 

und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen" (S. 1). Ein weiteres Ziel 

dieser Charta ist es, ein "umfassendes körperliches, seelisches und soziales 

Wohlbefinden zu erlangen" (S. 1). Häufig wird im Zusammenhang mit 

Gesundheitsthemen deshalb das römische Sprichwort: "anima sana in corpore sano" 

(Juvenal2) ["In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist."] zitiert. 

Nach Brähler (1995) kommt dem Körpererleben des Menschen eine wichtige 

Bedeutung zu, welche unabhängig von herrschenden Theorien ist und die 

Lebenswirklichkeit des Menschen widerspiegelt. Dieses Körpererleben wird außerdem 

unabhängig von philosophischen Anschauungen und dem konstruierten Leib-Seele-

Problem konzipiert. Allerdings bemängelt Brähler (1995), dass dem Körperempfinden 

in der klassischen Schulmedizin eher wenig Bedeutung beigemessen wird, was seiner 

Meinung nach an der Art und Struktur der Ausbildung der Ärzte und Mediziner liege. 

Als Reaktion darauf gibt es auf dem Markt der so genannten alternativen 

Verfahren inzwischen zahlreiche Angebote, deren Wirkung teilweise noch nicht 

ausreichend wissenschaftlich belegt ist. Eine Übersicht hierzu findet sich bei Kaptchuk 

und Eisenberg (2001). Um zukünftig Aussagen über die Wirksamkeit von alternativen 

Verfahren treffen zu können, gewinnen Modelle zur Qualitätssicherung immer mehr an 

Bedeutung. Gerade im Hinblick auf die im gegenwärtigen Sozial- und 

Gesundheitssystem immer weniger gefüllten Kassen ist deshalb die Qualitätssicherung 

von "eminenter Bedeutung" (Hager, Patry und Brezing, 2000, S. 2). 

Auch die Feldenkrais-Methode könnte als ein alternatives Verfahren angesehen 

werden, deren Wirkung noch nicht ausreichend belegt ist (Hopper, Kolt & McConville, 

1999). Die Grundlagen der Feldenkrais-Methode bilden Erkenntnisse aus Physik, 

Anatomie, Psychologie und Pädagogik (Feldenkrais, 1949/1994). Moshé Feldenkrais 

hat jede Person als ein Individuum angesehen und untersucht, wie sich diese Person in 

ihrer Umwelt "bewegt". Bei der Feldenkrais-Methode handelt sich um eine Theorie 

einer ganzheitlichen somatischen Erziehung, immer mit Blick auf die individuellen 

Gegebenheiten einer einzelnen Person. Der Begriff 'Soma' bezeichnet nach Gold (2004) 

das, "what each of us ist, to ourselves" (S. 1) und gewinnt im Gesundheitsbereich 

                                                 
2 Altrömischer Satiriker, geb. um 60 n. Chr., gest. 127 n. Chr. 



Einleitung                                                                                                                                                       8 

zunehmend an Bedeutung (Gold, 2004). 'Education' verdeutlicht, dass es um Lernen und 

Empowerment geht. Bei somatischer Erziehung übernimmt das Individuum einen hohen 

Grad an Eigenverantwortung für sich und seine Prozesse. Die Anwendungsgebiete der 

Methode sind so vielfältig wie das Leben selbst (Russell, 2004).  

Welche Gründe gibt es, die Feldenkrais-Methode aus zu üben und inwiefern 

profitieren die Teilnehmer von Feldenkrais-Gruppen? Die Beantwortung dieser Frage 

ist ein Ziel dieser Arbeit. Ein weiteres Ziel ist die Frage, ob durch die Teilnahme 

Veränderungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, der 

Selbstwirksamkeitserwartung und des Körperbilds hervorgerufen werden. 

 

Als nächstes folgt ein Überblick über den Aufbau dieser Diplomarbeit. 

Der Theorieteil beginnt mit einer Darstellung der Feldenkrais-Methode. Dazu 

wird die Methode vorgestellt und die wichtigsten Grundbegriffe werden erläutert (Kap. 

1.1.1). Es folgt eine kurze Beschreibung des Lebens und der Person Moshé Feldenkrais' 

(Kap. 1.1.2), was für das Entstehen der Methode und zu ihrem Verständnis beitragen 

soll. Die beiden Grundformen der praktischen Ausführung der Feldenkrais-Methode 

Bewusstheit durch Bewegung (Kap. 1.1.3) und Funktionale Integration (Kap. 1.1.4) 

werden anschließend vorgestellt. Dann folgt ein Abschnitt mit möglichen Wirkfaktoren 

der Feldenkrais-Methode. Hier werden die physikalischen und psychophysiologischen 

Grundgedanken zusammengefasst und anhand neuerer Forschungsergebnisse auf dem 

Gebiet der Neuro- und Verhaltensphysiologie ergänzt (Kap. 1.1.5). Das Kapitel endet 

mit einem Überblick über aktuelle Studien zur Untersuchung der Feldenkrais-Methode 

(Kap. 1.1.6). 

Im Abschnitt "Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen" (Kap.1.2) 

wird zunächst allgemein auf die Evaluation von Interventionsmaßnahmen eingegangen 

(Kap. 1.2.1). Anschließend werden wichtige Gütekriterien für Interventionsmaßnahmen 

vorgestellt (Kap. 1.2.2) und Anforderungen an Evaluationsstudien und an 

Wirksamkeitsnachweise (Kap. 1.2.3) erläutert. 

Kapitel 1.3 gibt einen Überblick über die Besonderheiten bei der Evaluation der 

Feldenkrais-Methode (Kap. 1.3.2). Außerdem wird die Methode an den unter Kapitel 

1.2.2 vorgestellten "allgemeinen Gütekriterien für Interventionsprogramme" gemessen. 

Aufgrund dieser Erkenntnisse werden Zielvariablen für mögliche Untersuchungen zur 

Methode (Kap.1.3.3) abgeleitet.  



Einleitung                                                                                                                                                       9 

Im Kapitel 1.4 geht es um die Darstellung der in dieser Evaluation untersuchten 

Konstrukte "gesundheitsbezogene Lebensqualität" "Selbstwirksamkeit" und 

"Körperbild". 

Der methodische Teil (Kap. 2) enthält eine Beschreibung der durchgeführten 

Untersuchung. Es werden die Erhebungsinstrumente (Kap. 2.2) sowie die Konzeption 

und Durchführung der Untersuchung (Kap. 2.1 und 2.3) vorgestellt und die 

Vorgehensweise bei der Datenauswertung einschließlich der verwendeten 

Auswertungsmethoden werden erläutert (Kap. 2.4). 

Die Ergebnisse der Untersuchung werden in Kapitel 3 dargestellt. Dabei wurde 

versucht, die durch qualitative und quantitative Methoden gewonnenen Ergebnisse in 

die eingangs gestellten Forschungsfragen zu integrieren. 

Im letzten Kapitel (4) erfolgt die Diskussion der gewonnenen Ergebnisse und 

ihre Einordnung vor dem Hintergrund der in den ersten Kapiteln dargestellten 

theoretischen Annahmen.



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             10 

1 Theorie  

1.1 Die Feldenkrais-Methode 

In diesem Kapitel werden die der Feldenkrais-Methode zu Grunde liegenden 

theoretischen Annahmen und das Leben von Moshé Feldenkrais vorgestellt. Ergänzt 

werden die theoretischen Annahmen durch neuere Forschungserkenntnisse aus dem 

Bereichen Neurologie und durch aktuelle Studien zur Untersuchung der Feldenkrais-

Methode. 

1.1.1 Allgemeine Grundlagen und Begriffe 

"Mit Hilfe der Feldenkrais-Methode können wir uns erfahren als Menschen, die fähig 

sind, das zu tun, was ihnen angemessen ist, das, was sie in ihrer Entwicklung 

weiterbringt." (Triebel-Thome, 1989, S. 7). 

 

Feldenkrais (1967/1978) geht davon aus, dass Lernen am besten über 

körperliche Bewegung stattfindet. Kinder lernen auf diese Art, z.B. den Übergang vom 

Krabbeln zum Gehen durch spielerisches Ausprobieren. Aber irgendwann im Leben 

gelangen die meisten Menschen an einen Punkt, an dem sie nicht mehr weiter lernen. 

Das bedeutet, dass gelernte Bewegungsabläufe und -muster nicht weiterentwickelt 

werden. Nach Auffassung von Feldenkrais (1981/1986) haben die Menschen das Lernen 

aufgegeben, weil sie meinen, es sei jetzt zu spät dafür, ihr Entwicklungsprozess sei 

abgeschlossen, sie könnten nichts Neues mehr erlernen, sie hätten keine Zeit oder es 

fehle ihnen die nötige Fähigkeit. Durch seine Methoden Bewusstheit durch Bewegung 

(siehe Kap.1.1.3) und Funktionale Integration (siehe Kap.1.1.4) möchte Feldenkrais die 

Menschen dazu bringen, diesen Lernprozess wieder aufzunehmen, alte 

Bewegungsmuster aufzudecken und alternative Bewegungen auszuprobieren 

(Feldenkrais, 1967/1995).  

Bei Bewusstheit durch Bewegung handelt es sich um ein Gruppensetting, bei 

dem der Feldenkrais-Lehrer3 verbale Bewegungsangebote unterbreitet, die die Schüler 

ihren Möglichkeiten entsprechend umsetzen. Unter Funktionaler Integration versteht 

Feldenkrais (1981/1981) das "Anfassen, Berühren, Bewegen, dieses Be-Greifen und Be-

Handeln menschlicher Körper" (S. 25). Beide Methoden ergänzen einander und durch 

                                                 
3 Auf Grund besserer Lesbarkeit beschränken wir uns in der vorliegenden Arbeit bei Berufs- und     

   Personenbezeichnungen auf die männliche Form.  



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             11 

ihre Kombination "können Patienten lernen, die in der Gruppenarbeit vermittelten 

Methoden auf Art und Weise des inneren Dialogs der Einzelarbeit für sich anzuwenden" 

(Klinkenberg, 2000b, S. 56). 

In beiden Techniken wendet Feldenkrais alles an, was er gelernt hat, um 

"Gesundheit, Gemütsverfassung und Können derer zu verbessern, die zu mir um Hilfe 

kommen, und um sie besser zu befähigen, ihre Schmerzen, ihre Angst, ihre 

Schwierigkeiten überhaupt zu meistern und loszuwerden" (Feldenkrais, 1981/1986, S. 

22). 

Die verschiedenen Lektionen der Feldenkrais-Methode sollen die Bewusstheit 

des Lernenden für seine Art sich zu bewegen und zu verhalten vergrößern. Dadurch 

werden das eigene Ich-Bild und das Körperbild verbessert (Feldenkrais, 1967/1995), 

was viele Veränderungen nach sich zieht, z.B. eine subjektiv gesteigerte Lebensqualität, 

Verbesserung, Zunahme und Erweiterung von Selbstvertrauen, Lernvermögen, 

Handlungskompetenz, Leistungsfähigkeit und Eigenwahrnehmung (Pieper & Weise, 

1996, 2000). Als ein weiteres Ziel der Feldenkrais-Methode gilt, den Schülern ein 

Höchstmaß ihrer eigenen Möglichkeiten durch die Macht ihres Geistes zugänglich zu 

machen. Gleichzeitig ist es ein Versuch, die Geheimnisse des menschlichen Gehirns 

und die Veränderbarkeit habitueller motorischer Verhaltensweisen zu erforschen mit 

dem Ziel, den sensomotorischen Teil des Nervensystems zu reprogrammieren, damit er 

seine Funktion besser ausführen kann (Friedmann, 1989). "Reorganisation der 

sensomotorischen Teile des Nervensystems, die eine bessere Funktion dieser Teile zur 

Folge hat, bewirkt ein besseres Allgemeingefühl, dessen Ursache nicht körperliche 

Übung, sondern die Reprogrammierung des Nervensystems ist, die heilend auf das 

Muskelsystem wirkt" (S. 78f.). Das Ergebnis der Re-edukation ist die Fähigkeit, 

Kontrolle über die Erregungszustände des Körpers zu erlangen und sich dessen bewusst 

zu werden, wie man zuvor erworbene Bewegungsgewohnheiten verändern und neue, 

bessere und wirksamere entwickeln kann (Friedmann, 1989). Dass es dabei nicht un-

bedingt darum geht, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, beschreibt Rywerant 

(1983): "The real importance of such a learning process is not the achievement of the 

ultimate goal, but the fact that new options for learning and improvement are being 

opened for the person" (S. 183). 

Da Feldenkrais (1967/1995) die Meinung vertrat, dass die meisten Menschen 

nur einen Bruchteil ihres geistigen Potentials ausnutzen, zielt seine Methode auch 

darauf ab, die eigenen Fähigkeiten besser zu nutzen und letztendlich zur 

Selbstverwirklichung zu gelangen.  



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             12 

Dadurch, dass sich die Feldenkrais-Methode an das Gesunde in uns wendet, 

macht es keinen Unterschied, ob die Anwender der Feldenkrais-Methode krank oder 

gesund, behindert oder nicht behindert, jung oder alt, Künstler oder 

Hochleistungssportler sind. Sie kann in den unterschiedlichsten Varianten und 

Kontexten angewendet werden (Feldenkrais-Gilde, 2004b). 

Feldenkrais (1967/1995) hat ausdrücklich betont, dass es sich bei seiner 

Methode um eine Lerntheorie und nicht um eine Therapie handelt:  

Worin unterscheidet sich organisches Lernen von bloßer Therapie? Von 

Therapie erwarten wir die Wiederherstellung des Status quo ante und nicht mehr 

als das. Lernen hingegen ist wie Leben, ein Prozess der Zeit, und er währt, wenn 

man bereit ist, es sich zu gewähren, ein Leben lang. Dieser Prozess führt über 

das (früher schon einmal) Erreichte, über den Status quo hinaus zu immer neuer 

Selbstfindung. Er ist der spielerische, absichtslose Lernprozess, durch den wir 

als kleine Kinder gelernt haben und der dann irgendwann zum Stillstand 

gebracht worden ist. Was auf diese Weise gelernt worden ist, ist gekennzeichnet 

durch Mühelosigkeit. (S. 276) 

Bei der Feldenkrais Arbeit handelt es sich weniger um eine festgelegte Technik, als 

vielmehr um einen Denk- und Arbeitsansatz, der die Grundlage für einen lebendigen 

Prozess bildet, den jeder einzelne immer wieder aufs Neue angehen kann. Jeder 

sammelt dabei seine eigenen Erfahrungen, kommt zu eigenen Ergebnissen und lernt auf 

seine eigene Weise (Feldenkrais, 1985/1992, 1949/1994). 

Feldenkrais geht, im Gegensatz zu der vielfach vorherrschenden dualistischen 

Weltsicht des Menschen, bestehend aus Körper und Psyche, von einer ganzheitlichen 

Sichtweise vom Menschen aus (Klinkenberg, 2000b). Er versteht "Körper und Geist 

(oder Leib und Seele, oder Soma und Psyche, oder Struktur und Funktion …) als zwei 

verschiedene Aspekte ein und derselben Einheit Mensch" (Feldenkrais 1985/1992, S. 

7f.). Folgende Zitate mögen dies verdeutlichen: "Körper und Psyche sind niemals 

unabhängig voneinander" (Feldenkrais, 1949/1994, S. 221) und "zwischen psychischer 

und körperlicher Aktivität besteht kein wesentlicher Unterschied" (Feldenkrais, 

1949/1994, S. 225). 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             13 

In der Feldenkrais-Theorie sind die grundlegenden Handlungen eines Menschen: 

Bewegung, Sinnesempfindung, Gefühl und Denken. Diese sind an jedem Tun, jeder 

Handlung und jedem Verhalten zu unterschiedlichen Anteilen beteiligt (Feldenkrais, 

1967/1978). Zur Bewegung gehören sämtliche Veränderungen des Körpers als ein 

Ganzes oder in seinen Teilen in Raum und Zeit, in seinem Zustand wie auch in der 

Konfiguration seiner Teile, sowie die Atmung, Essen und Trinken, Sprechen, 

Herzschlag und Blutkreislauf. Zu den Sinnesempfindungen zählt Feldenkrais außer den 

fünf geläufigen Sinnen zusätzlich den kinästhetischen Sinn, der Schmerz, Orientierung 

im Raum, Vergehen der Zeit und Rhythmus beinhaltet. Zu den Gefühlen gehören neben 

Freude, Zorn und Kummer auch Gefühle der Selbsteinschätzung: Minderwertigkeit, 

Depression, Leidenschaften, Ehrgeiz und Gleichgültigkeit. Und zum Denken zählen alle 

Funktionen des Verstandes (Feldenkrais, 1967/1978). 

Wie in Abbildung 1.1 dargestellt, sind diese vier Elemente miteinander 

verknüpft und reagieren wechselseitig aufeinander, was durch nachfolgendes Zitat von 

Feldenkrais (1967/1978) nochmals verdeutlicht wird. 

Um nachzudenken, muß einer wach sein und wissen, daß er wach ist und nicht 

träumt; das heißt, er muß seine körperliche Stellung oder Lage im Verhältnis 

zum Schwerefeld empfinden und erkennen können. Das bedeutet aber, daß am 

Denken auch Bewegung, Sinnesempfindung und Gefühl beteiligt sind. Um 

Ärger oder Freude fühlen zu können, muß einer in einer bestimmten Haltung 

sein und in irgendeiner Beziehung stehen zu einem anderen Lebewesen oder 

Gegen-stand. Das heißt, zum Gefühl gehört hier auch, daß er sich bewegt, daß 

seine Sinne empfinden und daß er denkt.  . . . Schrumpft eines dieser Elemente 

des Tuns so weit, daß es kaum mehr vorhanden ist, dann kann das Leben selbst 

gefährdet sein. Es ist schwierig, ohne jegliche Bewegung auch nur kurz am 

Leben zu bleiben. Ein Lebewesen, das aller seiner Sinne beraubt ist, lebt nicht 

mehr. Kein Lebenstrieb ohne Gefühl: es ist das Gefühl des Erstickens, das uns 

atmen macht. Ohne ein Minimum wenigstens reflektorischen Denkens würde 

nicht einmal ein Käfer alt. (S. 31f.) 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             14 

Sinnesempfindung Bewegung 

Gefühl Denken 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Abbildung 1.1 Die vier grundlegenden Elemente menschlichen Seins 

nach M. Feldenkrais (1967/1978, S. 31) 

 

Zusammen bilden diese vier Elemente das Ich-Bild, ein subjektives Bild von uns, das 

wir in uns tragen, im Gegensatz zur objektiv gegebenen Form unseres Körpers 

(Klinkenberg 2000b). Dieses Ich-Bild entsteht nach Feldenkrais (1967/1978) durch drei 

Prozesse: Vererbung, Erziehung und Selbsterziehung. Diese drei Prozesse bestimmen 

das allgemeine Verhalten des Menschen. Der Teil, der durch Vererbung entsteht, ist 

schon vor der Geburt festgelegt und umfasst die biologischen Eigentümlichkeiten des 

Menschen, wie z.B. Skelett, Muskulatur, Gewebe und Sinne. Die Erziehung bestimmt 

die Sprache, die wir sprechen und damit auch spezifische Formen des Denkens und 

Reagierens, die innerhalb einer bestimmten Gesellschaft allen gemeinsam sind. Durch 

die Erziehung wird auch weitgehend die Richtung unserer Selbsterziehung bestimmt, 

die Feldenkrais (1967/1978) als den wichtigsten der drei Prozesse ansieht. 

Selbsterziehung wird deutlich in der Art, wie wir selbst mit der Erziehung, die uns zuteil 

wird, umgehen, was wir aufnehmen, um es zu lernen oder was wir verweigern. Der 

Anteil der Selbsterziehung nimmt im Laufe der kindlichen Entwicklung zu. Im 

Säuglingsalter ist die Selbsterziehung kaum ausgeprägt und wird nur ersichtlich in der 

Ablehnung von allem, was den ererbten Zügen des Organismus fremd ist. Erst mit 

zunehmender Entwicklung des Organismus handelt das Kind vermehrt seinen 

individuellen Neigungen entsprechend. 

Da die Selbsterziehung der einzige der drei Mechanismen ist, dessen Kontrolle 

weitestgehend bei uns selbst liegt, setzt hier auch die Feldenkrais-Arbeit an. Während 

man sich gegen genetische Einflüsse nicht wehren kann und auch die Erziehung jedem 

mehr oder weniger auferlegt wird, ist die Selbsterziehung bestimmt "vom 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             15 

Kräfteverhältnis zwischen Erziehung und ererbter Eigenart, d.h. von der Beharrlichkeit 

und Strenge der erzieherischen Einflüsse einerseits und andererseits von ererbten 

Merkmalen und dem wirksamen Funktionieren des Nervensystems" (Feldenkrais 

1967/1978, S. 20). 

Am Anfang der kindlichen Entwicklung ändert sich das Ich-Bild sehr oft von 

Handlung zu Handlung. Diese Handlungen hängen zum Teil von unserer Erbmasse ab, 

außerdem von dem, was wir im Lauf unseres Lebens erlebt haben, so z.B. von dem 

Bild, das wir uns von uns gemacht haben, weiterhin von den physischen, kulturellen und 

sozialen Umständen, unter denen wir herangewachsen sind und von denen, die unsere 

jetzige Umwelt ausmachen (Feldenkrais, 1986). Jede Handlungsweise, die man sich 

einmal zu Eigen gemacht hat, wird die Art und Weise aller späteren Handlungen 

mitbestimmen. Mit zunehmendem Alter aber werden bestimmte Handlungen zur 

Gewohnheit und nehmen einen starren Charakter an. Diese Gewohnheiten machen uns 

blind für die große Auswahl an Alternativen, die uns zur Verfügung stehen. Weil 

Gewohnheiten nützlich und in ihrem Gebrauch so ökonomisch sein können, ziehen wir 

es vor, sie nicht zu verändern (Feldenkrais, 1967/1978).  

Nach Feldenkrais, (1967/1978) wird eine gesunde Entwicklung des Ich-Bildes 

von einer Reihe physiologischer Prozesse behindert. Dazu zählt zum einen, dass der 

Organismus mit Tätigkeiten beschäftigt ist, die, je nach den Erfordernissen der 

Tätigkeit, die Hemmung bestimmter Zellen und die Mobilisierung anderer verlangen. 

Wenn der Körper nun ständig mit solchen Tätigkeiten beschäftigt ist, wird eine Anzahl 

Zellen fast immer gehemmt sein. Zum anderen kann es vorkommen, dass die eine oder 

andere Funktion überhaupt nicht zur Reife gelangt, entweder, weil sie dem Organismus 

wertlos erscheint, oder weil seine Triebe ihn in eine andere Richtung lenken und der 

Organismus so nicht die Zeit findet, diese Funktion auszuüben. Dadurch bleibt das Ich-

Bild in den meisten Fällen hinter seinen Möglichkeiten zurück, denn um ein "nützlich 

funktionierendes Glied" (Feldenkrais, 1967/1978, S. 40) in unserer Gesellschaft zu sein, 

braucht ein Organismus seine Fähigkeiten gar nicht voll zu entwickeln. Zur Kehrseite 

der menschlichen Leistungsfähigkeit zählt Feldenkrais auch, dass man sich mit dem 

Erreichen eines unmittelbaren Ziels häufig bereits zufrieden gibt, ohne sein wirkliches 

Potential auszuschöpfen. So geht Feldenkrais davon aus, dass "unser Ich-Bild nur etwa 

5% dessen erreicht, was es erreichen könnte." (S. 37).  

Ein vollständiges Ich-Bild erscheint Feldenkrais (1967/1978) als Ideal und ist 

dementsprechend selten. Eine Beschränkung unserer Fähigkeiten geht Feldenkrais 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             16 

zufolge mit Gefühlsschwankungen und Verhaltensstörungen oder –fehlern einher, die 

ihrerseits das Ergebnis übertriebener und fehlerhafter Gewohnheitsbildung sind. 

Um das Ich-Bild zu verändern, beschäftigte sich Feldenkrais (1967/1978) 

vorwiegend mit der Bewegung, weil er davon ausgeht, dass es vergleichsweise leichter 

ist, "die Qualität einer Bewegung zu erkennen, als die eines der anderen Faktoren" (S. 

59). Außerdem haben wir "von Bewegung mehr Erfahrung als vom Fühlen und Denken, 

und auch unser Vermögen zu ihr ist größer als zu diesen" (S. 59).  

Da, wie in Abbildung 1.1 dargestellt, die Elemente Bewegung, 

Sinnesempfindung, Gefühl und Denken miteinander verbunden sind, erfahren durch 

Änderungen in der Bewegung bzw. auf der körperlichen Ebene auch alle anderen 

Bestandteile Änderungen. So schreibt Feldenkrais (1984/1990), dass es "keine Aktion 

ohne Empfindung, ohne Gefühl, ohne Denken [gibt], daher wird verbesserte Aktion 

auch unser Leben verbessern; das bedeutet, daß Fühlen, Empfinden, Denken und 

Handeln sich verbessern werden" (S. 46f.). 

Für Feldenkrais (1984/1990) war es wichtig, zwischen Üben und Lernen zu 

unterschieden, weil beim Üben nur das wiederholt wird, was man bereits kennt; dies 

geschieht mit dem Ziel, darin vertrauter und besser zu werden. "Aber es ist nur das, was 

ihr kennt. Ihr habt keine andere Wahl, keine Alternative, keine Verbesserung. Was wir 

wollen, ist ein "Eureka"-Erlebnis" (S. 135). Im Gegensatz dazu sieht Feldenkrais Lernen 

als einen Vorgang an, bei dem man lernt, das, was man kann, auf andere Art zu tun, so 

dass die Wahlmöglichkeiten erweitert werden. Wichtig ist für ihn, dass das Lernen als 

angenehm empfunden wird, denn "das Unmögliche wird nur dann machbar, wenn es 

bequem und angenehm durchzuführen ist. Wenn es nicht angenehm ist, dann macht man 

es auch nicht mehr, nachdem man es gelernt hat; man wird es nie gebrauchen" (S.183). 

Mittlerweile hat sich die Feldenkrais-Methode weltweit etabliert. Es gibt einen 

internationalen Dachverband (die International Feldenkrais Federation [IFF]) und 

zahlreiche nationale Feldenkrais-Gilden z.B. in Argentinien, Österreich, Frankreich, 

Israel, den Niederlanden, Neuseeland und Nordamerika (IFF, 2004). In Deutschland 

gibt es seit 1985 die Feldenkrais-Gilde Deutschland e.V. (Feldenkrais Gilde, 2004a).  

Die Ausbildung zum Feldenkrais-Lehrer erfolgt nach international festgelegten 

Standards (Feldenkrais International Training, 2004). Weltweit existieren Schulen zur 

Ausbildung in der Methode.  

In Deutschland wird die Feldenkrais-Methode in ca. 80 klinischen Einrichtungen 

im Rahmen von Therapien und Reha-Maßnahmen angewendet (Feldenkrais-Gilde, 

2003b). Neben klinischen Anwendungsgebieten, wie z.B. als Maßnahme nach 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             17 

Bandscheibenvorfällen, bei der Behandlung von Multipler Sklerose, bei Beschwerden 

des Bewegungsapparates sowie bei psychosomatischen Störungen, wird die 

Feldenkrais-Methode vor allem auch in nichtklinischen Bereichen eingesetzt, wie z.B. 

bei der Ausbildung von Musikern und Schauspielern, in der Pädagogik und als 

präventive Maßnahme. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die ambulante Alten- und 

Krankenpflege sowohl für die Patienten, als auch für die Pflegenden selbst (Czetczok, 

1993). 

In Berlin arbeiten derzeit mehr als 60 Feldenkrais-Lehrer (bundesweit ca. 1.800), 

die Kurse in Bewusstheit durch Bewegung und Funktionale Integration anbieten 

(Feldenkrais-Gilde, 2003a). Die Feldenkrais-Methode wird in der gesetzlichen 

Krankenversicherung zurzeit weder "als Heilmittel noch als Maßnahme der 

Primärprävention anerkannt" (Cezanne, Graf-Pointner & Höfer, 2004, S. 17). Die 

Kosten, die ca. 10-15 € pro Termin Bewusstheit durch Bewegung betragen, werden von 

den Teilnehmern selbst übernommen. Nur in begründeten Ausnahmefällen können die 

Kosten von den Kassen erstattet werden.  

1.1.2 Zur Person von Moshé Feldenkrais  

Die Informationen zur Person Moshé Feldenkrais sind dem Nachwort von Franz 

Wurm entnommen (Feldenkrais, 1967/1995) bzw. aus "Body and Mature Behaviour – A 

Study of Anxiety, Sex, Gravitation & Learning" (Feldenkrais, 1949/1994). 

Moshé Feldenkrais wurde 1904 in Slawuta (Ukraine) als Sohn einer jüdischen 

Familie geboren. Er starb im Jahre 1984 an den späten Folgen eines Unfalls in Tel-Aviv 

(Israel). 

Als fünfzehnjähriger schloss er sich einer Gruppe von Bauarbeitern an und  

wanderte zu Fuß in das damalige Palästina aus. Später studierte er Maschinenbau und 

Elektrotechnik an der Sorbonne (Paris) und erhielt einen Doktortitel in angewandter 

Physik. Mit Joliot-Curie forschte er auf dem Feld der Radioaktivität. 1938 haben sie 

zusammen die erste Kernspaltung auf französischem Boden durchgeführt. Nebenbei 

gründete Feldenkrais den Judo-Club de France (auch 1938) und erhielt als erster 

Europäer den schwarzen Gürtel im Judo. Ebenfalls 1938 stellte Feldenkrais (1967/1995) 

"erste Arbeitshypothesen zu einer rationalen Erklärung der Akupunktur" (S. 242) auf, 

die ihn zur Neurophysiologie führten.  

Wegen des zweiten Weltkrieges wurde er von der französischen Regierung nach 

England geschickt. In seinem Gepäck, das mit französischem Staatssiegel verschlossen 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             18 

war, befand sich unter anderem die Bauanleitung für die Phosphorbombe. In England 

arbeitete er in der britischen Admiralität an einer Vorstufe des Radars, später trainierte 

er Fallschirmjäger. Nach dem Krieg kehrte er nach Israel zurück und leitete seit 1951 

die wissenschaftliche Forschungsabteilung der israelischen Streitkräfte.  

Mit 26 Jahren veröffentlichte er sein erstes Buch mit dem Titel Autosuggestion. 

Der Durchbruch gelang 1949 mit der Veröffentlichung von Body and Mature Behaviour 

("Der Weg zum reifen Selbst", 1994), in dem er seine Theorien und Versuche in Neuro- 

und Verhaltensphysiologie sowie Neuropsychologie darstellte. Weitere Werke waren 

Bewußtheit durch Bewegung. Der aufrechte Gang (1967), Abenteuer im Dschungel des 

Gehirns. Der Fall Doris (1981), Die Entdeckung des Selbstverständlichen (1981) und 

Das starke Selbst. Anleitung zur Spontaneität (Entstehung in den vierziger Jahren des 

20. Jh.). 

 In Tel-Aviv gründete er das "Feldenkrais-Institut für die Erforschung und 

Verbesserung der Bewegung". 1968 begann er in Israel, die ersten Auszubildenden in 

der Feldenkrais-Methode zu unterrichten (Rywerant, 1983). Seit Mitte der 70er Jahre 

werden die Methoden Bewusstheit durch Bewegung und Funktionale Integration 

weltweit angewandt.  

Den Anstoß zur Entwicklung der Feldenkrais-Methode gab eine alte 

Knieverletzung, die sich Feldenkrais beim Fußballspielen zugezogen hatte und bei 

deren Heilung ihm kein Arzt helfen konnte.  

Als junger Mann spielte ich Fußball und dabei riß mir ein Kreuzband des Knies.  

Später stelle sich heraus, daß in allen Stresssituationen meines Lebens, während  

der deutschen Invasion in Frankreich usw., das Knie anfing wehzutun und den  

ganzen Tag geschwollen war: Ich konnte nicht laufen. Nach ein paar Jahren  

konsultierte ich einen Chirurgen. Er untersuchte das Knie und meinte nach einer  

Röntgendiagnose, es müsse operiert werden. Ich fragte ihn, ob es wahrscheinlich  

sei, daß die Operation erfolgreich verlaufen würde? Er antwortet, es bestünde  

eine 50%ige Wahrscheinlichkeit. Ich verabschiedete mich von ihm, ohne mich  

operieren zu lassen, obwohl er noch sagte, ich könnte mit diesem Knie nicht  

mehr laufen ... Bevor ich mit dem Knie Ärger bekam, hatte ich dreißig Jahre  

Erfahrung damit. Ich verwandte eine Menge Zeit dafür, das Knie richtig zu  



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             19 

gebrauchen aber schließlich vergaß ich diesen älteren besseren Weg. ... Ich 

begann das Knie korrekt zu gebrauchen und es wurde besser. ... Nun, als das 

Knie wieder in Ordnung war, rutschte ich auf einer Bananenschale aus, und die 

ganze Sache war wie vorher. Dies hat mich erschreckt, weil ich zu diesem 

Zeitpunkt der Meinung war, daß ich lediglich das tun würde, wozu ich mich 

entschlossen hatte. Ich entdeckte, daß ich im Moment des Fallens meine Theorie 

vergessen hatte und genau wieder das Falsche tat. Ich rutschte aus, wie jeder 

andere ausgerutscht wäre. Es war etwas Neues für mich, daß Dinge entgegen 

meinem Bewußtsein, entgegen meiner Entscheidung abliefen. Ich erkannte, daß 

ich mich bewegte, ohne zu wissen wie. Ich brachte mich dadurch in eine Krise. 

Dann erkannte ich, daß die meisten Leute in diesem Sinne nicht wußten, was sie 

taten. Sie wußten noch nicht einmal, daß sie es nicht wußten. Ich las eine Menge 

Physiologie- und Psychologiebücher, und zu meinem großen Erstaunen fand ich 

heraus, daß in Bezug auf diese Sache die Menschen dumm, abergläubisch und 

idiotisch sind. Es gab kein einziges Buch, in dem zu finden war, wie wir 

funktionieren. (Feldenkrais, 1966/1990a, S. 4f.) 

Daraufhin studierte Feldenkrais genau seine Körperbewegungen und verfeinerte seine 

motorische Körperorganisation, bis er wieder schmerzfrei gehen konnte. Die Grundzüge 

seiner daraus entwickelten Verhaltenslehren Bewusstheit durch Bewegung und 

Funktionale Integration werden in den nächsten Abschnitten vorgestellt.  

1.1.3 Bewusstheit durch Bewegung 

"Die Art Lernen, die mit Bewußtheit durch Bewegung einhergeht, ist eine Quelle 

angenehmer Empfindungen, deren Klarheit verloren geht, wenn etwas die 

Annehmlichkeit trübt." (Feldenkrais, 1981/1986, S. 137). 

 

 Das Wort Bewusstheit gebraucht Feldenkrais (1981/1986) für "bewußtes Wissen, 

bewußtes Erkennen, Gewahrwerden oder Innesein" (S. 138). Er gebraucht es, um 

Bewusstsein im Sinne von Wachsein plus Erkennen oder Wissen zu bezeichnen. 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             20 

Warum ich diesen Zustand >>Bewußtheit<< nenne? Bewußtsein ist die  

Eigenschaft dessen, der bewußt ist. >>Bewußtsein<< aber meint oft nur den 

Zustand des Wachseins. Man ist >>bei Bewußtsein<<, wenn man weder tot noch 

ohnmächtig ist, weder schläft noch träumt. Demnach wäre einer sich bewußt, der 

bewußt bei Bewußtsein wäre; der sein Bewußtsein wahrnimmt, gewahrt; der 

sich seiner selbst inne wird und ungefähr dies sei hier vorderhand mit 

Bewußtheit gemeint. (Feldenkrais, 1967/1978, S. 55) 

Bei Bewusstheit durch Bewegung handelt sich um eine Methode, bestehend aus 

zahlreichen Lektionen, in denen die Feldenkrais-Schüler den verbalen 

Bewegungsanweisungen des Feldenkrais-Lehrers folgen und diese in eine 

selbstgesteuerte Bewegung umsetzen. Dem Schüler werden Angebote gemacht, die es 

ihm erlauben, sich seiner Bewegungsmuster bewusst zu werden, neue 

Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und sie anzuwenden (Triebel-Thome, 1989). 

Feldenkrais nannte seine Klienten "Schüler" oder "Studenten", weil sie bei ihm 

lernten, sich auf eine neue Art zu bewegen. Die Betonung bei der Methode Bewusstheit 

durch Bewegung liegt nicht auf der jeweiligen Bewegung, sondern auf der Art und 

Weise, wie man sich dabei lenkt und dirigiert, wie man diese Bewegung ausführt 

(Feldenkrais, 1981/1986). Nach den Worten von Feldenkrais (1984/1990), ist beim 

Lernen "nicht die Tatsache, was man tut, sondern wie man es tut" (S. 33) wichtig, denn 

das Wie ist nach Feldenkrais (1981/1986) das Kennzeichen unserer Individualität, aus 

ihm erkennen wir unser Vorgehen, den Prozess unseres Tuns. Indem wir merken, wie 

wir dieses oder jenes tun, werden wir vielleicht eine andere Verfahrensweise finden, 

und das bedeutet: Wir gewinnen freie Wahl, was bei Feldenkrais (1984/1990) bedeutet, 

dass man zwischen Alternativen wählen kann. Folgendes Zitat soll das unterstreichen: 

Wenn man sprechen lernt, dann nur in einer, der "richtigen" Art und Weise. "Ich 

liebe dich" ist richtig gesagt. Man kann aber dieses "Ich liebe dich" ganz sanft, 

bestimmt oder schrill aussprechen. Wie ihr seht, gibt es viele Arten, "Ich liebe 

dich" zu sagen, und jede ist verschieden. Jede hat Einfluß auf die Person, mit der 

man spricht. So gilt für alles was man tut – sprechen, schreiben, singen -, wenn 

man es nicht auf zwei verschiedene Arten tun kann, gibt es keine freie Wahl. 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             21 

Deshalb bedeutet das wirklich wichtige Lernen, imstande zu sein, Bekanntes auf 

verschiedene Arten ausführen zu können. Je mehr Möglichkeiten man hat, umso 

freier ist die Wahl. Und je größer deine Auswahl an Möglichkeiten ist, umso 

mehr bist du Mensch. Sonst wären wir nur wie Computer, die man einschaltet, 

und die kluge Sachen von sich geben, aber eben nur einspurig. (S.28) 

Nur wenn jedem vielerlei Möglichkeiten zur Auswahl stehen, kann man auf ähnliche, 

aber unterschiedliche Situationen verschieden und angemessen reagieren. Wenn man 

diese Wahl nicht hat, führt das nach Feldenkrais (1981/1986) zu Unsicherheit, Zweifel 

oder Angst. Und "bei Angst wird unsere innere Organisation inadäquat oder fehlerhaft, 

dementsprechend auch unsere Handlungen, und wir schneiden dann schlecht ab" (S. 

91). 

 In der Regel beginnt eine Feldenkrais-Lektion mit der bewussten Wahrnehmung 

der Ausgangssituation und der genauen Beobachtung der eigenen Bewegungsabläufe. 

Die Schüler sollen versuchen, ein Gefühl für die verschiedenen Körperpartien zu 

entwickeln, in einer Position, die maximale Entspannung ermöglicht (vgl. Feldenkrais, 

1967/1978, Klinkenberg, 2000b; Triebel-Thome, 1989). Es handelt sich dabei um eine 

Momentaufnahme der Körperorganisation und der Wahrnehmung. Man forscht nach, 

wie man liegt, sitzt oder steht, eine bestimmte Bewegung ausführt und was man 

empfindet. Bestimmte Veränderungen sind nur dadurch möglich, dass man die 

Wahrnehmung für Details dieser Abläufe vergrößert. Deshalb bestehen die Lektionen 

meist aus sehr kleinen Bewegungen, die erst am Ende der Stunde zu komplexen 

Bewegungsabläufen zusammengesetzt werden. Kleine Bewegungen helfen, auch kleine 

Unterschiede im Körpergefühl wahrzunehmen. Feldenkrais (1984/1990) beruft sich 

dabei auf das Weber-Fechner-Gesetz (Fechner, 1860; Weber, 1851), demzufolge Reize 

und Reizreaktionen einem logarithmischen Gesetz folgen. "Die Empfindlichkeit wird 

umso geringer, je größer der Reiz ist. Ist also der Stimulus groß, können immer nur ganz 

große Unterschiede wahrgenommen werden" (Feldenkrais, 1984/1990, S.29). Um die 

nötige Sensibilität zu haben, muss man also die Anstrengung oder den ursprünglichen 

Reiz vermindern, sonst können kleine Unterschiede nicht erkannt werden, denn "unsere 

Sinnesorgane sind so beschaffen, daß sie desto besser unterscheiden, je kleiner, 

schwächer der Reiz ist, der auf sie trifft" (Feldenkrais, 1967/1978, S. 89). Jede 

Bewegung in den Feldenkrais-Lektionen sollte leicht und behutsam ausgeführt werden, 

bis kurz vor den Punkt, an dem man eine leichte Spannung oder ein Ziehen spürt 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             22 

(Feldenkrais, 1984/1990). Außerdem soll die Bewegung langsam erfolgen, damit der für 

die langsamen Bewegungen zuständige Teil des Gehirns, der die Handlungen 

organisiert, Schritt halten kann mit dem Tun. Denn wenn die Bewegungen zu schnell 

ausgeführt werden, setzen sich die vorher automatisch organisierten Handlungsabläufe 

in Gang. Des Weiteren sollte, was man lernen oder verändern möchte, angenehm sein. 

Deshalb sollte man sich zu keiner Übung zwingen, sondern aufhören, sobald man müde 

oder unruhig ist (Feldenkrais, 1984/1990). Ausgehend davon lernt der Schüler, sich 

entspannter, lockerer, leichter und funktionsgerechter (effizienter) zu bewegen. 

Entsprechend Abbildung 1.1 geht Feldenkrais (1984/1990) davon aus, dass ein Mensch, 

der lernt sich leichter, lockerer und effizienter zu bewegen, auch gleichzeitig sein 

Denken und Fühlen schult. Wenn Veränderung geschieht, liegt das nicht so sehr daran, 

welche Bewegung man ausführt, sondern wie man die Bewegung ausführt. Die Art, in 

der man seine eigenen Bewegungen organisiert, lässt einen erkennen, wie man sein 

ganzes Leben organisiert (Triebel-Thome, 1989). So macht es einen großen 

Unterschied, ob man eine Bewegung langsam und ruhig ausführt oder schnell und 

hastig. Die Bewegungsmuster sind ein Abbild des Gesamtzustandes. Wenn sie dem 

Menschen bewusst werden, können ihm wesentliche Zusammenhänge in sich selbst 

bewusst werden – man kann seine eigenen Lebensmuster erkennen. Wenn nun diese 

Bewegungsmuster durch das Erlernen neuer Bewegungen aufgelöst werden, wird es 

auch möglich, die Lebensmuster aufzulösen, Alternativen zu erkennen und sie zu 

wählen. Zusätzlich zum Erkennen seiner Bewegungsmuster und Verändern seiner 

Gewohnheiten soll man lernen, bei allem was man tut, jede überflüssige Bewegung 

wegzulassen, alles, was die Bewegung stört, erschwert, behindert oder ihr zuwiderläuft 

(Feldenkrais, 1967/1978). Diese unnötigen, zum Zweck nicht erforderlichen 

Handlungen bezeichnet Feldenkrais (1985/1992) als "parasitäre Handlungen" (S. 149). 

Im Gegensatz zu diesen zeichnen sich "koordinierte, gut gelernte Handlungen" (S. 156) 

durch folgende Merkmale aus (Feldenkrais, 1985/1992): 

1. Mühelosigkeit – Gutes Handeln fühlt sich mühelos an, ungeachtet des tatsächlichen 

Energieaufwandes. 

2. Widerstandslosigkeit - Die Empfindung von Widerstand entsteht, wenn die 

willkürliche Skelettmuskulatur Impulse empfängt, die einander widersprechen und 

steht im Zusammenhang mit Fehlern in der Verteilung von Kontraktion in der 

Muskulatur. Beispielsweise hilft das Anspannen des Kiefers nicht, etwas "zu 

erfinden, zu schaffen oder sonst zu tun" (Feldenkrais, 1985/1992, S.157). Je 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             23 

sensibler man gegenüber solchen Widerständen ist, "desto feiner werden Geschick 

und Fähigkeit sein. Das gilt ganz allgemein fürs Denken, Fühlen, für die Sexualität, 

für alles Handeln überhaupt" (S. 157). 

3. Umkehrbarkeit – Eine korrekte Handlung kann in jeder Phase ihrer Ausführung 

mühelos angehalten, ihre Fortsetzung verweigert oder gewährt und sie kann 

umgekehrt werden. Dies gilt aber nur bei absichtlichen Handlungen und ist nach 

Feldenkrais (1985/1992) das empfindlichste Kriterium richtiger Handlung und 

richtiger Haltung. 

4. Atmung und Fehlhaltung – Anhalten des Atems ist das auffallendste Zeichen von 

Fehlhaltung und falschem Tun. 

Viele Dinge werden aus alten Gewohnheiten heraus getan, mitunter schränken sie z.B. 

die Atmung ein, überlasten bestimmte Muskeln oder führen zu chronischen 

Haltungsfehlern. Da man sich aber über viele Jahre hinweg an eine bestimmte Haltung 

gewöhnt hat, fühlt man sich nur in dieser wohl. Und obwohl die korrekte Haltung besser 

und theoretisch leichter ist, strengt sie uns an, erstens, weil sie neu ist für uns und 

zweitens, weil uns die Deformation, die als Folge des Haltungsfehlers eingesetzt hat, 

zusätzlich behindert (Feldenkrais, 1949/1994). Aus diesem Grund bereitet eine Haltung, 

die eigentlich mit einem Minimum an Anstrengung verbunden ist, erhebliche Mühe.  

Nach Feldenkrais (1949/1994) gehen die herkömmlichen Heilmethoden davon 

aus, dass man einfach das falsche Verhalten beibehält und einige neue Bewegungen 

dazulernt. Die neue Haltung lässt sich aber nur so lange aufrechterhalten, wie sich der 

Betroffene bewusst darauf konzentriert. Sobald die Konzentration nachlässt, und das 

geschieht immer dann, wenn jemand mit größeren Anforderungen aus der Umwelt 

konfrontiert wird, kommt es automatisch zu einem Rückfall und der alte Haltungsfehler 

stellt sich wieder ein. Aber Feldenkrais (1985/1992) hält nicht die Haltung für besser, 

"welche man in Ermangelung anderer gefunden und beibehalten, sondern die, welche 

man aus dem erweiterten Spielraum eigenen Vermögens ausgewählt hat" (S. 212). 

Oftmals finden in den einzelnen Feldenkrais-Lektionen die Bewegungen im 

Liegen statt, weil so die Muskeln weniger gegen die Schwerkraft arbeiten müssen als im 

Stehen oder Sitzen (Feldenkrais, 1949/1994). Wenn man flach auf dem Boden liegt, 

befreit man das zentrale Nervensystem (ZNS) von den gewohnten exterozeptiven 

Impulsen, die von den Fußsohlen ausgehen und verändert den größten Teil der 

propriozeptiven Impulse des gesamten Körpers einschließlich der statolithischen und 

optischen Impulse. Auf diese Weise ist man dann praktisch keinem Reiz mehr 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             24 

ausgesetzt, der die gewohnten Reaktionen auf die Schwerkraft auslösen könnte. Alle 

wesentlichen Muskelaktivitäten, die mit der Schwerkraft zusammenhängen, und die 

entsprechenden Aktivitäten der Nervenzentren sind in dieser Lage weitgehend 

ausgeschaltet. Feldenkrais (1985/1992) gibt dazu ein Beispiel: 

Wenn wir auf dem Rücken liegen, den Kopf vom Boden ein wenig weggehoben, 

die Knie gebeugt und die Füße auf dem Boden stehend, so sind alle diese 

Vorbedingungen erfüllt. Jetzt wird von der Schwerkraft kein Strecker auf einem 

der gewohnten Wege übers Nervensystem erregt, und nur ein Minimum an 

Muskelarbeit ist vonnöten, um in dieser Stellung zu verharren. (S. 187)  

In den verschiedenen Lektionen der Feldenkrais-Methode wird zunächst angeregt, 

Bewegungen auf einer Seite auszuführen (Feldenkrais, 1986). So spürt man deutlicher 

den Unterschied zwischen dem, was momentan ist, und dem, was noch möglich ist. Die 

Bewegungen können dann mit Hilfe des Denkens und der Vorstellungskraft auf die 

andere Seite übertragen werden. Dabei kann es vorkommen, dass eine Bewegung, die 

auf der zweiten Seite nur ein paar Minuten gedanklich ausgeführt wurde, viel leichter 

fällt, dass sie müheloser und selbstverständlicher scheint, als auf der Seite, auf der sie 

tatsächlich ausgeführt wurde. Eine wichtige Rolle bei diesem Prozess spielt das Corpus 

Callossum, welches die rechte Gehirnhälfte mit der Linken verbindet. Auf diese Weise 

wird alles, was eine Hälfte des Gehirns und eine Hälfte des Körpers gelernt haben, auf 

die andere Seite übertragen (Feldenkrais, 1984/1990). "Das ist die Art von Lernen, die 

einen Menschen in ein menschliches Genie verwandelt" (S. 157). 

Feldenkrais hat im Laufe von 25 Jahren ca. 600 verschiedene Lektionen 

Bewusstheit durch Bewegung entwickelt. Diese Alexander Yanai Lektionen - benannt 

nach einer Straße in Tel Aviv - wurden in verschieden Gruppen unterrichtet und dabei 

auf Audiobändern aufgezeichnet, um sie anschließend in anderen Gruppen vom Band 

abzuspielen. Sie wurden solange verändert und immer wieder neu aufgenommen, bis 

Feldenkais das Gefühl hatte, dass sie exakt das hervorbrachten, worum es in derjenigen 

Lektion gehen sollte (IFF, 1996). Inzwischen gibt es über 2000 bis 3000 verschiedene 

Lektionen Bewusstheit durch Bewegung, die im Laufe der Zeit von M. Feldenkrais und 

seinen Schülern entwickelt wurden (Russell, 2004). Diese beschäftigen sich u.a. mit 

verschiedenen Organisationsmöglichkeiten der Atmung, mit der Koordination der 

Beuge- und Streckmuskeln, mit der Differenzierung von Kopf- und Rumpfbewegungen, 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             25 

dem Erkennen unnützer und unbewusster Anstrengungen in der Beckenmuskulatur, der 

bewussten Koordination von Körper- und Augenbewegungen und mit den 

Auswirkungen gedachter Bewegungsentwürfe auf deren Ausführung (Klinkenberg, 

2000b). Aber Feldenkrais (1981/1986) betont, dass er keine Patienten behandelt, sonder 

Lektionen gibt, um Menschen zu helfen, über sich zu lernen. Im Unterricht wird nicht 

geheilt, sondern es werden dem Menschen Wege aufgezeigt, wie er seine Möglichkeiten 

so erweitern und seine Funktionen so verbessern kann, dass Veränderung geschieht und 

die Grenzen dessen erweitert werden, was möglich ist. Denn der Zweck der 

verschiedenen Lektionen ist es, "das Unmögliche möglich zu machen, das Schwierige 

leicht, das Leichte angenehm" (Feldenkrais, 1967/1978, S. 87). 

1.1.4 Funktionale Integration  

In seinem Buch "Die Entdeckung des Selbstverständlichen" erläutert Feldenkrais 

(1981/1981) die von ihm entwickelte Funktionale Integration. Bei der Funktionalen 

Integration handelt es sich um ein Einzelsetting, in dem der Feldenkrais-Lehrer seinem 

Schüler eine "Lektion" gibt (Hanna, 1994). Es handelt sich dabei um ein Verfahren 

nonverbaler Kommunikation, bei dem der Feldenkrais-Lehrer zunächst die vorhandenen 

Bewegungsmuster des Klienten erkundet, anschließend dem Schüler mögliche neue 

Verhaltensmuster aufzeigt und auf die verschiedenen Arten neuromuskulärer 

"Antworten" des Schülers achtet (Rywerant, 1983). Mit Funktion ist das gemeint, "was 

wir tun, um uns selbst zu erhalten, um in Wechselbeziehung mit der Welt und anderen 

Wesen zu treten. Und funktionale Integration ist der Prozess, in dem wir eben das mit 

unserm ganzen Selbst vollbringen." (Ginsberg, 2004, S. 32).  

Die Bewegungen werden mit Hilfe von Zug und Druck (Feldenkrais, 1981/1981; 

Rywerant, 1983) ausgeführt und sollen das Nervensystem, insbesondere das 

somatosensorische System, welches auf Zug und Druck reagiert (Kolb & Whishaw, 

1996), beeinflussen. Die Funktionale Integration, schreibt Feldenkrais (1981/1981), 

wendet sich an 

die ältesten Teile unseres sensoriellen Systems: die auf Berührung  

reagieren, auf die Empfindungen von Zug und Druck, auf die Wärme der Hand  

und ihre Streichelbewegungen. Die im wörtlichen Sinn >>be-handelte<< Person  

spürt zunehmend den sich verringernden Muskeltonus, das Tieferwerden ihres  

Atems und seine Regelmäßigkeit, Wohlbehagen im Unterleib, den besseren  



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             26 

Kreislauf in der sich weitenden Haut und sie wird von diesem Empfinden  

eingenommen. Sie empfindet ihre primitivsten, d.h. entwicklungsgeschichtlich  

ursprünglichen, vom Bewußtsein vergessenen Verhaltensschemata und erinnert  

sich des Wohlgefühls eines heranwachsenden kleinen Kindes. (S. 179) 

Die Lektionen erfolgen auf eine nicht-direktive, nicht-invasive Art (Hanna, 1994; 

Strauch, 1987) und sind nach Hanna (1994) geniale und sanfte Wege zur Integration 

neuer sensomotorischer Muster in unser Zentralnervensystem. Laut Damasio (2000) 

sind sensomotorische Fertigkeiten "jenes Können, das Sie erwerben, wenn Sie 

schwimmen, Fahrrad fahren, tanzen oder ein Musikinstrumentspielen lernen" (S. 357). 

Die Lektionen oder Sitzungen in Funktionaler Integration finden in der Regel 

auf einem speziellen Behandlungstisch statt, können aber auch im Sitzen, Stehen oder 

Gehen ausgeführt werden. Diese Tische sind im Aufbau Massagetischen recht ähnlich, 

sie sind jedoch mit einer Höhe von etwa 40 cm viel niedriger (Czeczok, 1993; 

Rywerant, 1983). Die Sitzungen dauern zwischen 45 Minuten und einer Stunde 

(Strauch, 1987). 

Um die Funktionale Integration verstehen zu können, muss man sich zunächst 

vergegenwärtigen, "wie wir handeln und uns bewegen und wie wir uns allgemein leiten, 

lenken und regieren" (Feldenkrais, 1981/1981, S. 184). Dazu führt Feldenkrais den 

Begriff der Selbstleitung ein und versteht darunter die Möglichkeit eines Individuums 

sich zu bewegen. "Die elementarste Form der Selbstleitung [eines Erwachsenen ist] die 

nach links oder nach rechts, d.h. die Drehbewegung um die Wirbelsäule als senkrechte 

Achse" (Feldenkrais, 1981/1981, S. 185). Nach Feldenkrais sind dies keine einfachen 

Bewegungen sondern komplexe Organisationen des Nervensystems. Damit allein das 

Aufrechtstehen im Gravitationsfeld nicht gefährdet ist, müssen sämtliche Informationen 

der Telerezeptoren (Augen, Kopf, Ohren) sowie der Beine, der Muskeln und der 

Gelenke an das Nervensystem weitergeleitet werden (Feldenkrais, 1981/1981). 

"Funktionale Integration befasst sich nicht mit "Körpern", sondern mit dem gesamten 

lebenden Individuum" (Hanna, 1994, S. 172). Sie ist eine "Methode somatischer 

Erziehung" (S.172). 

Feldenkrais selbst versteht seine Methode als Lernprozess und betont 

ausdrücklich, dass es sich nicht um ein therapeutisches Mittel oder gar eine Therapie 

handelt (Feldenkrais, 1981/1981). Rywerant (1983) unterstreicht, dass die Funktionale 

Integration "absolutly nonmedical" (S. 162) ist und bei bestehenden Krankheiten vorher 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             27 

immer ärztlicher Rat einzuholen ist. Für einige Krankheiten z.B. Schlaganfall, 

Hirnläsionen aber auch cerebrovaskuläre Krankheiten bietet die Funktionale Integration 

neue Entwicklungsmöglichkeiten (Rywerant, 1983). Auch Strauch (1987) betont den 

Lerncharakter der Methode: "It is a way of learning to organize yourself more effi-

ciently, so that action, even just being-in-the-world, becomes easier, more fluid, more 

fun" (S. 1). 

Strauch (1987) vergleicht das, was bei der Funktionalen Integration passiert, mit 

Biofeedback. Seiner Meinung nach geht die Funktionale Integration jedoch über nor-

males Biofeedback hinaus: "the practitioner is the biofeedback instrument – sensing and 

providing feedback (through touch) about internal processes more complex than those 

addressed by conventional biofeedback" (S. 1). Die Art und Güte der Funktionalen 

Integration "hängt nicht von Technik ab, auch nicht, von Idee oder Worten, sondern 

vom Stand der eigenen Entwicklung, von der eigenen Sensibilität und davon, wie man 

selbst gelernt hat" ab schreibt Ginsberg (2004, S. 9), sie ist also von der Entwicklung 

des Feldenkrais-Lehrers abhängig.  

Czetczok (1993) zitiert eine zusammenfassende Definition der Funktionalen 

Integration nach Rywerant (1985, S. 260): 

Funktionale Integration läßt sich als eine Methode der Körpermanipulation 

 definieren, durch die der Lehrer dem Subjekt eine Bewußtheit des 

neuromotorischen Systems in den Begriffen eines festgelegten Vorrats an 

Bewegungsmustern vermittelt, die gewohnheitsmäßig benutzt und gewöhnlich 

vermieden werden, und es so mit der Erfahrung neuer, alternativer 

Bewegungsmuster versorgt, die assimiliert werden können. (S. 1) 

Eine etwas zeitgemäßere Formulierung findet sich bei Ginsberg (2004). Ausgehend 

davon, dass es sich bei der Funktionalen Integration um eine spezielle Art von 

Kommunikation handelt, stellt er die Funktionale Integration als einen Prozess dar, "der 

für das Nervensystem eines Menschen einen erkennbaren Unterschied schafft, den die 

Person anschließend aufnehmen und in ihr Selbstbild integrieren kann" S. (39). Im 

Gegensatz dazu, schreibt Ginsberg (2004), findet bei normaler, sprachlicher 

Kommunikation keine Neuorganisation statt.  

Neben lernpsychologischen Prinzipien, die auch in Lektionen von Bewusstheit 

durch Bewegung wieder zu finden sind (siehe Kap. 1.1.3), gibt es in der Funktionalen 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             28 

Integration zusätzlich noch eine Vielzahl spezifischer "Techniken", die der Feldenkrais-

Lehrer "anwendet". Diese bauen auf physikalischen-physiologischen Prinzipien auf 

(vgl. Rywerant, 1983). Dies soll hier an den zwei Beispielen Effort substitution 

[mögliche Übersetzung: "Übernahme/Ersatz der Anstrengung bzw. Arbeit"] und 

arbeiten mit Constraints ["Einschränkungen"] erläutert werden. Diese Techniken 

werden nicht mechanisch angewendet, sondern immer in Bezug auf die individuellen 

Gegebenheiten des Schülers, denn  "the variety of functional differences is as vast as the 

variety of human individuals" (Rywerant, 1983, S. 161). 

Zur Effort Substitution schreibt Rywerant (1983): Verlängert man einen 

einzelnen Muskel, in dem man an beiden Seiten an ihm zieht, so wird er sich 

anschließend wieder zusammenziehen. Dieses Phänomen nennt man "stretch reflex". 

Normalerweise reguliert sich der Muskeltonus eines Menschen von selbst und passt sich 

den jeweiligen Umweltbedingungen an (der Körper als sich selbst regulierendes 

System). Es kann passieren, dass sich durch starke Beanspruchung der Muskeln der 

Muskeltonus unkontrolliert erhöht, was zu Schmerzen führen kann. In manchen Fällen 

ist die Selbstregulation des Körpers unterbrochen und die Spannungen entwickeln sich 

zu chronischen Verspannungen. In einer Stunde Funktionale Integration spürt der 

Feldenkrais-Lehrer solche Verspannungen (und die zugrunde liegenden 

sensomotorischen Muster) auf und übernimmt mit seinen Händen die Muskelarbeit des 

Schülers für 10 bis 20 Sekunden. Dadurch kann sich das sensorische Muster der 

permanenten Spannung dahingehend ändern, dass der Muskel sich entspannt und zu 

seiner ursprünglichen Länge zurückfindet (Rywerant, 1983). 

Mit Einschränkungen ("constraints") wird nicht nur in der Funktionalen 

Integration sondern auch im Gruppensetting gearbeitet (vgl. Rywerant, 1983; 

Shafarman, 1998). Unter Einschränkung versteht man die absichtlich hergestellte 

Unbeweglichkeit von bestimmten Körperteilen, die zur Folge hat, dass sich andere 

Körperteile zwangsweise bewegen müssen. Beispiele dafür finden sich bei Rywerant 

(1983). Der Feldenkrais-Lehrer könnte beispielsweise die Schulter eines Klienten mit 

einer Hand festhalten und den Brustkorb mit der anderen Hand leicht wegdrücken. Der 

Schüler lernt dadurch ganz neue Bewegungsmöglichkeiten und Empfindungen kennen, 

als wenn er z.B. nur seine Schulter allein kreisen würde.  

Bezüglich dem, was bei der Funktionalen Intergration passiert, gibt es noch viel 

zu erforschen. Ginsberg (2004) schreibt dazu: "Wir beginnen gerade erst, Integration 

und Funktionen zu verstehen. In der wissenschaftlichen Welt sind das kaum anerkannte 

Aspekte des Lebens" (S. 34). 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             29 

Abschließend soll noch ein Zitat von Feldenkrais (1981/1981) auf die 

Funktionale Integration neugierig machen "Am Ende [einer Funktionalen Integration] 

reibt man sich die Augen, als wäre man aus einem erquickenden Traum erwacht. 

>>Normale<< Menschen sind zu geschäftig und verpassen darüber etwas, das 

unschätzbar ist. Sie sollten Funktionale Integration probieren" (S. 208). 

1.1.5 Wirkfaktoren der Feldenkrais-Methode 

Im folgenden Abschnitt sind die zentralen Elemente der Feldenkrais-Arbeit 

zusammengefasst, die mögliche Erklärungsansätze dafür bieten, warum das 

"Programm" wirken könnte. Zunächst erfolgt eine Aufstellung von Prinzipien aus der 

Physik, Psychophysik, sowie aus Pädagogischer und Allgemeiner Psychologie, im 

nächsten Abschnitt werden aktuelle neurologische Studien, welche die Theorie von 

Feldenkrais unterstützen, vorgestellt. 

Physikalische Wirkfaktoren 

Wie schon in den Kapiteln 1.1.3 und 1.1.4 angedeutet, spielt in der Feldenkrais-

Theorie die Wirkung der Gravitationskraft auf den Organismus eine große Rolle 

(Feldenkrais, 1949/1994). Befindet sich der Fötus im Mutterleib noch in einem der 

Schwerelosigkeit ähnlichen Zustand, so muss das Kind direkt nach der Geburt lernen, 

sich im Gravitationsfeld zu bewegen. Es findet praktisch eine Konditionierung auf die 

neue Umgebung statt und die Muskulatur des Kindes wird erst langsam ausgebildet. 

Gerade wenn Kleinkinder lernen zu gehen, muss zunächst der Gleichgewichtssinn für 

das Stehen ausgebildet werden. Jedes Individuum ist dem Gravitationsfeld ausgesetzt 

und das hat zum Teil gravierende Wirkung auf die Haltung, die wiederum Wirkung auf 

alle anderen Bereiche Denken, Fühlen, Sinnesempfindung und Bewegung hat. 

Feldenkrais (1949/1994) spricht in diesem Zusammenhang vom Anti-Gravitations-

Gesetz, das der Schwerkraft entgegenwirkt. 

Psychologische/Psychophysiologische Wirkfaktoren 

1. Pausen als Grundlagen des Lernens                                                                        

Regelmäßig wiederkehrenden Pausen kommt in der Feldenkrais-Pädagogik eine 

besondere Bedeutung zu, zum einen als Zeit für die Aufnahme der Lernerfahrung 

und zum anderen als "physische Grundlage der Bewusstheit" (Feldenkrais, 

1967/1978, S.73). Die Pausen dienen nicht primär der Erholung, sondern der 

Selbstbeobachtung von möglichen Veränderungen. Lernen wird erst durch den 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             30 

besonderen Rhythmus der Pausen möglich, was mit lernpsychologischen 

Erkenntnissen im Einklang steht, nach denen die kognitive Verankerung von 

Eindrücken aus dem Ultrakurzzeitgedächtnis erst nach einer erneuten Verknüpfung 

mit anderen Gedanken (Assoziationen) geschieht (Birbaumer & Schmidt, 1999). 

2. Variieren von Bewegungen                                                                                   

Nach Klinkenberg (2000b) "besteht in dem Variieren immer wieder neuer 

Bewegungsmöglichkeiten und wechselnder Aufmerksamkeitsfoci auf 

unterschiedlichste Aspekte der Bewegungsplanung, -gestaltung und -

wahrnehmung" (S. 104f.) ein Hauptmerkmal der Feldenkrais-Methode. 

Mechanisches Wiederholen ohne begleitende und nachgehende Aufmerksamkeit, 

wie es beispielsweise bei Gymnastik der Fall sein kann, bleibt ohne Wirkung.  

3. Steuerung der kinästhetischen Information                                                               

Ein weiteres Merkmal der Feldenkrais-Methode ist, dass die Schüler immer wieder 

dazu angehalten werden, Bewegungen sehr langsam auszuführen und in ihrem 

Radius klein zu halten, so dass von außen kaum noch eine Bewegung erkennbar ist. 

Je langsamer und kleiner die Bewegungen ausgeführt werden, desto mehr nehmen 

Informationsqualität und –quantität zu (Klinkenberg, 2000b). Diesen 

Beobachtungen liegen sowohl das Weber-Fechner-Gesetz (Fechner, 1860; Weber, 

1851), auf das schon Feldenkrais (z. B. 1961/1978; 1984/1990, 1985/1992) hinwies 

(siehe Kap. 1.1.3), sowie die Theorie der psychophysischen Beziehung von Stevens 

(Stevens, 1975) zugrunde. Nach dem Weber-Fechner-Gesetz folgen Reize und 

Reizreaktionen einem logarithmischen Gesetz. Um die nötige Sensibilität zu haben, 

muss man die Anstrengung oder den ursprünglichen Reiz vermindern, sonst können 

kleine Unterschiede nicht erkannt werden (Feldenkrais, 1984/1990), da unsere 

Sinnesorgane so beschaffen sind, dass sie umso besser unterscheiden, je kleiner 

bzw. schwächer der Reiz ist, der auf sie trifft (Feldenkrais, 1967/1978). 

Diese Beziehung zwischen Reiz- und Empfindungsstärke gilt am besten für 

mittlere Reizstärken. Die Beziehung bei sehr kleinen und sehr großen Reizstärken 

lässt sich besser durch die Funktion von Stevens (1975) beschreiben, bei denen die 

Reiz- und Empfindungsstärke über eine Potenzfunktion miteinander verbunden sind 

(Birbaumer & Schmidt, 1999). 

4. Vorstellung von Bewegung                                                                                      

Die Feldenkrais-Methode nutzt oft anstelle bewusst ausgeführter Bewegungen die 

alleinige Vorstellung von Bewegung (siehe Kap. 1.1.3). Zu diesem mentalen 

Training schreibt Rappaport (1975, zitiert nach Czetczok, 1993), dass der Gebrauch 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             31 

der Imagination der "vielleicht wichtigste theoretische Beitrag auf diesem Gebiet" 

ist, "um auf diesem Weg Veränderungen im Körper zu bewirken" (S. 7) Denn, 

"wenn die Vorstellung einer Bewegung schon eine körperliche Veränderung 

bewirken kann, hat sich eine neurophysiologische Büchse der Pandora geöffnet" (S. 

7). 

Birbaumer und Schmidt (1999) schreiben dazu, dass "zur Vorstellung von Objekten 

und Bewegung … dieselben Hirnareale wie zu Ihrer Wahrnehmung benützt 

[werden]" (S. 696 f.). Auch bei der Vorstellung und Durchführung von Bewegungen 

werden dieselben Hirnareale aktiviert. Zusätzlich werden bei der Vorstellung von 

Bewegungen Areale aktiviert, welche die Ausführung der Reaktion verhindern. 

Nach Birbaumer und Schmidt (1999) lassen sich außerdem schon bei der 

Vorstellung einer Bewegung elektromyographische Reaktionen in der Muskulatur 

nachweisen, die in der vorgestellten Bewegung aktiviert wird, ohne dass die 

Bewegung äußerlich sichtbar ist.  

5. Unterweisung der kontralateralen Seite                                                                  

Feldenkrais-Lehrer arbeiten normalerweise nicht direkt mit einer Behinderung oder 

einem schmerzhaften, in seiner Funktion eingeschränkten Körperteil, weil damit 

aversive Empfindungen oder eine Verhinderung neurologischen Lernens durch zu 

starke Zielfixierung verbunden sind (Strauch, 1996). Vielmehr interessieren sie sich 

für die Auswirkung der Schädigung auf die restliche Körperorganisation. Im 

Mittelpunkt steht eher die Gesamtfunktion und –organisation der Bewegung. Eine 

Verbesserung dieser führt meist auch zu einer Verbesserung der ursprünglichen 

Problematik. Klinkenberg (2000b) beschreibt als ein häufig beobachtbares 

Phänomen bei Feldenkrais-Teilnehmern, dass sich eine Funktion auf der linken 

Seite, z.B. die Schulter-Arm-Bewegung verbessert, obwohl nur mit der anderen 

Körperseite gearbeitet wurde. Schon Feldenkrais (1981/1986) hat für die Dauer 

einer Lektion ausschließlich an einer Körperhälfte gearbeitet. Damit wollte er "den 

größtmöglichen Kontrast in den Nervenstrukturen schaffen und das Innewerden der 

Unterschiede auch kinästhetisch erleichtern" (S. 116). Er nahm an, "daß die 

veränderte Organisation der einen Seite der Hirnrinde und der entsprechenden 

Körperhälfte sich langsam in die andere Seite ausbreiten würde" (S.116), wodurch 

die behandelte Person auf der einen Seite eine andere Mobilisierung und 

Handlungsweise spürt, als auf der anderen. Dadurch lernt sie "direkt in ihrem 

Gehirn und von ihrem inneren Selbst" (S. 116).  



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             32 

Neurologische Wirkfaktoren 

In den 80er Jahren war unter Neurologen häufig die Meinung verbreitet, dass 

keine neuen neuronalen Verbindungen im Gehirn eines Menschen gebildet werden 

können (Ramachandran, 1993). Man nahm an, dass eine einmal im Fötus oder in der 

frühen Kindheit geformte Verbindung im späteren Leben kaum noch veränderbar sei. 

Diese Stabilität der Verbindungen im Gehirn wird nach Ramachandran oft als Grund 

dafür angeführt, warum es nach einem Schaden des Nervensystems (z.B. nach einem 

Schlaganfall) normalerweise wenig funktionale Wiederherstellung gibt. Jedermann 

bemerkt aber, dass einige Veränderungen auch im Erwachsenalter möglich sind, 

ansonsten wären solche Phänomene wie Gedächtnis und Lernen nicht möglich (Squire, 

1987, nach Ramachandran, 1993). Zur Plastizität des Gehirns und der daraus sich 

möglicherweise ergebenden Therapien schreibt Ramachandran (1992):  

Whatever the ultimate interpretation may be, however, our findings suggest that 

the adult mammalian brain has a latent capacity for much more rapid functional 

reorganisation over a much greater area than previously thought, a capacity that 

could conceivably be exploited for therapeutic purposes. (S. 1160) 

Auch Feldenkrais (1949/1994) vermutete, dass das Gehirn eine viel größere Plastizität 

besitzt. Seine Annahme, dass man durch eine Vielzahl von verschiedenen Bewegungen 

die Beweglichkeit verbessern kann, begründete er mit neurobiologischen Überlegungen, 

die denen des Hirnchirurgen Wilder Penfield ähnelten. Dieser beobachtete in den 

fünfziger Jahren bei Operationen am offenen Gehirn, dass Reizungen, verursacht durch 

kurze Stromstöße, in bestimmten Bereichen des Kortex Muskelkontraktionen an 

verschiedenen Körperteilen z.B. Gesicht, Händen oder Rumpf auslösten. Diese 

Beobachtungen legten die Schlussfolgerung nahe, dass in diesen Hirnarealen bestimmte, 

durch Muskelerregung steuerbare Regionen des Körpers abgebildet sind. Häufig 

gebrauchte und stark innervierte Körperteile sind nach dieser Theorie relativ stark im 

Kortex repräsentiert (Penfield & Rasmussen, 1957).  

Von einer ähnlichen Abbildung des Körpers im Kortex ging Feldenkrais 

(1967/1978) aus, er nahm jedoch im Gegensatz zu Penfield an, dass eine solche 

"Körperkarte" hochdynamisch ist und nur einen Teil eines neuronalen Netzwerkes 

darstellt (Marowsky, 2004). 

Erstmals konnte die Wandlungsfähigkeit der Netzwerke im Kortex durch 

Tierversuche von Pons (Pons et al., 1991) belegt werden. Er durchtrennte bei Affen die 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             33 

Nervenbahnen, die den Arm mit dem Rückenmark verbinden. Infolge dessen war der 

Arm taub und konnte keine Bewegungen mehr ausführen. Entsprechende Bereiche im 

Kortex, die ursprünglich für Gefühl und Bewegung der Hand verantwortlich waren, 

reagierten nun auf Berührungen im Gesicht. Pons et al. schlussfolgerten daraus, dass, 

wenn eine Hirnregion aufgrund fehlender Signale von außen arbeitslos wird, das 

entsprechende Feld von benachbarten Regionen übernommen wird. Durch die 

Untersuchung von Phantomphänomenen bei Menschen, denen Gliedmaßen amputiert 

worden waren (Ramachandran 1993), konnten diese Annahmen bestätigt werden. 

Den Schlüssel zur Veränderung dieser Netzwerke stellten nach der Überzeugung 

von Feldenkrais (z.B. 1967/1978) bewusst wahrgenommene Bewegungen dar. "Je 

vielfältiger eine Funktion wie Sitzen oder Balance halten ausgeübt werde, desto 

zahlreicher und unterschiedlicher seien die neuronalen Netzwerke im Kortex verknüpft 

und desto «stabiler» sei die Funktion" (Marowsky, 2004, S. 46). 

Im Gegensatz dazu verschlechtern monotone Bewegungen, wie sie z.B. beim 

Krafttraining ausgeführt werden, die Bewegungsfähigkeit. Durch die ständige 

Wiederholung derselben Bewegung wird diese zwar immer fester ins Gehirn 

eingraviert, aber eine Reorganisation der Hirnareale bleibt aus (Marowsky, 2004). Diese 

Annahme konnte in zahlreichen Versuchen mit Ratten (Kleim, Vij, Ballard & 

Greenough, 1997; Kleim, Barbay & Nudo, 1998; Kleim, Swain, Armstrong, Napper, 

Jones & Greenough, 1998) gestützt werden. 

Auch Recanzone, Merzenich, Jenkins, Grajski und Dinse (1992) sowie Wang, 

Merzenich, Sameshima und Jenkins (1995) unterstützten mit ihren verschiedenen 

Experimenten die Hypothese, dass die kortikalen Karten dynamisch sind. In 

verschiedenen Versuchsanordnungen brachte man Affen bei, mit den Spitzen von 

Zeige-, Mittel- und Ringfinger verschiedene Vibrationsfrequenzen zu unterscheiden. In 

Folge dessen vergrößerte sich der diese Finger repräsentierende Hirnrindenbereich 

deutlich  

Ähnliche Beobachtungen wurden auch bei Menschen gemacht. So fanden 

Elbert, Pantev, Wienbruch, Rockstroh und Taub (1995) bei der Untersuchung von 

Violinenspielern heraus, dass die kortikale Repräsentation der Finger der linken Hand 

größer war als bei einer Kontrollgruppe von Nicht-Musikern. Die Menge der kortikalen 

Reorganisation bei der Repräsentation der Finger korrelierte mit dem Alter, in welchem 

die Personen mit dem Violinenspiel begonnen hatten. Die Forscher schlussfolgerten 

daraus, dass die Repräsentation von verschiedenen Körperteilen im primären 

somatosensorischen Kortex des Menschen abhängig ist von deren Gebrauch und von 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             34 

ihrer Veränderung, welche stattfindet, um sich an Bedürfnisse und Erfahrungen des 

Individuums anzupassen. 

Ähnliches berichteten Pascual-Leone und Torres (1993) bei Personen, die 

Blindenschrift lesen. Ihr Experiment unterstützt die Annahme, dass das Lesen von 

Blindenschrift mit einer Vergrößerung derjenigen Areale im sensomotorischen Kortex 

verbunden ist, welche die zum Lesen der Blindenschrift benutzten Finger 

repräsentieren.  

Studien zur Hirndurchblutung von Malouin, Richards, Jackson, Dumas und 

Doyon (2003) belegen, dass mit zunehmender Komplexität und Anforderung an die 

sensorische und kognitive Informationsverarbeitung progressiv höhere Hirnregionen 

aktiviert werden. Eine solche Komplexität spiegelt sich in der Feldenkrais-Arbeit in 

Form von vielfältigen Bewegungen innerhalb einer und über viele Feldenkrais-Lektion 

wider (IFF, 1996). 

Zusammenfassend kann die Reorganisation im menschlichen Gehirn durch die vier 

Prinzipien, in Abbildung 1.2 dargestellt, beeinflusst werden. (Elbert & Rockstroh, 

2004).  

 

        

  

Practice makes perfect: Enhanced stimula-
tion of a body part enlarges its cortical repre-
sentational zones and may change its topog-
raphic order. This cortical reorganization 
varies with functionally relevant changes in 
perceptual and behavioral activities in addi-
tion to those that produced them.  

Fire together, wire together: Synchronous, be-
haviorally relevant stimulation of adjacent pe-
ripheral receptor sites results in the integration of 
their cortical representation. The reverse is also 
true: asynchronous stimulation may lead to a 
segregation of representational zones. 

 
      

  

Use it or lose it: Lack or complete loss of 
afferent input leads to an invasion of repre-
sentational zones located adjacent to the area 
deprived of its input. A permanent competi-
tion for cortical space enlarges those areas 
that are supplied by important information 
and leads to narrowing of others.  

You have to dream it to achieve it: Changes are 
seen only in behaviorally relevant tasks and in 
response to practice that is so intense and ex-
tended that the brain continues to process the task 
during sleep, suggesting that the first SWS and 
last REM stages during the night are of particular 
importance.  

        
 

Abbildung 1.2 Principles of Cortical Reorganization  

aus Reorganisation of Human Cerebral Cortex: The Range of Changes following Use and 

Injury von T. Elbert und B. Rockstroh, 2004, The Neuroscientist, 10, S.132. 

 

Die in Abbildung 1.2 genannten Prinzipien Practice makes perfect und Use it or lose it 

werden in der Feldenkrais-Einzel– und Gruppenarbeit berücksichtigt. Sinn und Zweck 

der Feldenkrais-Methode ist die Einflussnahme auf und Änderung von ZNS und 

motorischem System (Feldenkrais, 1949/1994; Rywerant, 1983). 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             35 

Aufgrund der neurologischen Erkenntnisse zur Plastizität des Gehirns wurden 

innerhalb der letzten fünf Jahre neue Therapieformen wie beispielsweise die Constraint-

Induced-Movement-Therapy (CIM-Therapie) (Taub, Uswatte & Pidikiti, 1999) oder das 

Sensorimotor Retuning Training (SMR) (Candia et al. 1999, 2002, 2003) entwickelt.  



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             36 

Ähnliche wie in der Feldenkrais-Arbeit (siehe Kap. 1.1.4), macht sich die CIM-Therapie 

die Arbeit mit Einschränkungen zunutze. Bei der CIM-Therapie handelt sich um ein 

Verfahren, bei dem die Verbindung von "constraints" (erzwungene 

Bewegungseinschränkung der nicht betroffenen Extremität, z.B. gesunder Arm) und 

"induced movement" (Bewegungsübungen mit der betroffenen Extremität nach dem 

Prinzip des Shapings) auf die Rehabilitation von Funktionen von Schlaganfallpatienten 

eingesetzt wird.  

Das SMR-Verfahren (Sensorimotor Retuning) zur Behandlung der fokalen 

Dystonie (Störungen des normalen Spannungszustands der Muskeln und Gefäße) der 

Hand wurde zwar zunächst unabhängig von der CIM-Therapie entwickelt, die 

wirksamen Prinzipien glichen sich jedoch so weitgehend, dass die Weiterentwicklung 

beider Verfahren sich gegenseitig befruchtete. 

Die in diesem Kapitel dargestellten Befunde zur lernbedingten Veränderbarkeit 

von Verhalten nach Verletzungen des zentralen Nervensystems bilden nach Elbert und 

Rockstroh (2003) "den Grundstein für die Entwicklung von neuen 

Therapiemöglichkeiten für die Rehabilitation von Funktionen bei neurologischen 

Erkrankungen" (S. 342). Dabei sollen "neue, auf der Grundlage von Erkenntnissen zu 

kortikaler Reorganisation, Regeneration des Rückenmarks, Neurogenese, 

pharmakologischer und behavioraler Beeinflussbarkeit von motorischen und 

sprachlichen Funktionen entwickelte Behandlungsansätze … aus Verhaltens- und 

neurowissenschaftlicher Forschung" (S. 342) entstehen. Und diese sollten 

"Verhaltenstechniken in Kombination mit anderen Interventionsmethoden" mit 

einbeziehen und lernpsychologische Erkenntnisse nutzen, "um das Nervensystem 

systematisch zu modifizieren" (S. 342).  

1.1.6 Studien zur Feldenkrais-Methode 

Die erste Studie zur Feldenkrais-Methode wurde 1977 von Gutman, Herbert und 

Brown veröffentlicht und innerhalb der darauf folgenden Dekade erschienen nur wenige 

weitere Studien. Erst seit 1988 wurden dann stetig neue Studien veröffentlicht 

(Wildmann, 2004). Moshé Feldenkrais selbst hat nie in medizinischen Fachzeitschriften 

publiziert (Feldenkrais, 1967/1995). Er veröffentlichte eine Einzelfallstudie "The Case 

of Nora" (Feldenkrais, 1977), in der er die fast einjährige Unterweisung einer, durch 

einen Schlaganfall in ihrer Sprache, ihrem Denken und ihrer Bewegung geschädigten 

60jährigen Frau, in Funktionaler Integration beschreibt. Weitere Einzelfallstudien 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             37 

existieren in großer Anzahl, da diejenigen Feldenkrais-Lehrer, die (Assistenz-)Trainer 

werden möchten, eine gewisse Anzahl von Einzelfallstudien beschreiben müssen 

(Feldenkrais European Training and Accreditation Board (EuroTAB), 2004). 

Auf den Internetseiten der Deutschen Feldenkrais-Gilde (Feldenkrais-Gilde, 

2004a) und der International Feldenkrais Federation (IFF) befinden sich Übersichten 

mit weiteren Studien. Auf der Internetseite der IFF (2004) sind außerdem eine Reihe 

von unveröffentlichten Diplomarbeiten aufgeführt. Diese befassen sich z.B. mit der 

Auswirkung der Feldenkrais-Methode auf das Spielen von Musikinstrumenten 

(Eikmeier, 1992; Sturm, 1993), mit ihrem Einsatz in der Verhaltenstherapie 

(Diegelmann, 2000) oder bei der Bildschirmarbeit (Ernst, 1995). Zudem existieren 

einzelne Studien zu verschiedenen Aspekten der Feldenkrais-Methode, z.B. zu 

bewegungsphysiologischen Parametern (Hopper et al., 1999) oder Auswirkungen auf 

psychologische Parameter (Kerr, Kotynia & Kolt, 2002). Einige Studien untersuchen 

die Effekte von Feldenkrais bei bestimmten Zielgruppen, wie z.B. bei Patienten mit 

Multipler Sklerose (Bost et al., 1993; Stephens, DuShuttle, Hatcher, Shmunes & 

Slaninka, 2001), Patienten mit Essstörungen (Laumer, Bauer, Fichter & Milz, 1997) und 

Patienten mit Krebs (Grübel, Erbacher & Larisch, 2003). Über die Feldenkrais-Arbeit 

mit Künstlern berichtet z.B. Pergola (2004) und im sportlichen Bereich, über Skifahren 

und Wandern, Gillmayr (2004). 

Im Folgenden werden einige veröffentlichte Studien, die für die von uns 

durchgeführte Untersuchung ausschlaggebend waren, und deren Ergebnisse 

ausführlicher vorgestellt. 

Löwe et al. (2002) verglichen bei 60 Patienten in der Akutphase nach einem 

Myokardinfarkt die Wirksamkeit der Feldenkrais-Methode Funktionale Integration und 

der Progressiven Muskelentspannung mit einer Kontrollgruppe (Level I-Studie4), die 

neben der normalen schulmedizinischen Behandlung keine zusätzliche Intervention 

erhielt. In allen Gruppen wurden u.a. die Konstrukte Körperbild, Lebensqualität und 

wahrgenommene Selbstwirksamkeit mit Hilfe von Fragebögen zu zwei Zeitpunkten 

erfasst. Ergänzt wurde die Untersuchung durch qualitative Interviews mit offenen 

Fragen. Die Auswertung der quantitativen Fragebogendaten erbrachte keine 

signifikanten Unterschiede zwischen den drei Gruppen. Auf qualitativer Ebene stellten 

Löwe et al. eine erhebliche Verbesserung bei Patienten fest, die entweder zusätzlich an 

dem Feldenkrais-Programm oder an der Progressiven Muskelentspannung teilnahmen. 

                                                 
4 Die Einteilung von Studien in verschiedene Level wird Ende von Kapitel 1.2.3 beschrieben. 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             38 

So berichteten die Teilnehmer beider Gruppen subjektive Verbesserungen sowohl auf 

emotionaler als auch auf körperlicher Ebene, z.B. Verbesserung der 

Körperwahrnehmung. Dass diese Effekte nur auf qualitativer Ebene sichtbar waren, 

könnte nach Auffassung der Autoren u.a. an der Kürze der Behandlungszeit liegen, da 

die Patienten nur zwei Interventionen erhielten (Löwe et al., 2002).  

In einer Untersuchung (Level I-Studie) zu therapeutischen Effekten der 

Feldenkrais-Methode Bewusstheit durch Bewegung bei Patienten mit Essstörungen von 

Laumer, Bauer, Fichter und Milz (1997) wurden bei den 15 Teilnehmern einer neun 

Stunden innerhalb von fünf Wochen umfassenden Feldenkrais-Gruppe relevante 

Parameter zum Körpererleben, zur Emotionalität und zur Selbstwirksamkeit erfasst. Im 

Gegensatz zu einer Kontrollgruppe ohne Feldenkrais-Intervention kam es zu teilweise 

signifikanten Verbesserungen in der Zufriedenheit mit spezifischen Problemzonen des 

Körpers und der eigenen Gesundheit sowie der Akzeptanz und Vertrautheit mit dem 

eigenen Körper. Spontanes, offenes und selbstsicheres Verhalten nahm zu und Gefühle 

der Hilflosigkeit nahmen ab, was nach Angabe der Autoren auf eine Entwicklung von 

Selbstgefühl und Selbstvertrauen hinweist. 

In einer randomisierten kontrollierten klinischen Verlaufsstudie (Level I-Studie) 

mit 76 stationären Krebspatienten untersuchten Grübel, Erbacher und Larisch (2003), ob 

eine Intervention mit fünf Stunden der Feldenkrais-Methode Funktionale Integration 

Einfluss auf das Körperbild, das Körperkonzept, die Körperwahrnehmung, das 

Bewegungsempfinden und die Lebensqualität hat. Es zeigte sich auf bewegungs- und 

körperbezogenen Parametern tendenziell eine stärkere Besserung bei den Teilnehmern 

der Feldenkrais-Methode gegenüber den Patienten der Kontrollgruppe. Die Einstellung 

zum Körperkontakt verbesserte sich signifikant bei der Interventionsgruppe gegenüber 

der Kontrollgruppe. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Feldenkrais-

Methode einen positiven Einfluss auf das Körperbild, das Körpererleben sowie das 

Bewegungsempfinden hat.  

Eine Studie, die an einer nichtklinischen Population durchgeführt wurde, 

untersuchte die Veränderungen im Bereich der State-Angst (Zustandsangst veränderlich 

im Gegensatz zu Trait-Angst, Persönlichkeitszug), während einer zehnwöchigen 

Intervention mit der Feldenkrais-Methode Bewusstheit durch Bewegung (Kerr, Kotynia 

& Kolt, 2002). 45 Freiwillige wurden nach ihrer Vorerfahrung mit der Methode in zwei 

Gruppen eingeteilt und erhielten einmal wöchentlich eine Lektion Bewusstheit durch 

Bewegung. Schon nach einer Lektion konnte für beide Gruppen eine Abnahme des 



Theorie - Die Feldenkrais-Methode                                                                                                             39 

State-Angst-Scores gemessen werden. Nach zehn Wochen war bei beiden Gruppen der 

State-Angst-Score signifikant niedriger als vor der Intervention. 

Die in diesen Studien dargestellten Effekte erlauben die Annahme, dass die Feldenkrais-

Methode in einem breiten Feld von Anwendungsbereichen neue Perspektiven zu 

eröffnen vermag. Schmidt (1996) bemerkt in einem Review zur Wirksamkeit der 

Feldenkrais-Methode, dass "die wenigen vorliegenden Studien mehrheitlich positive 

Veränderungen bei unterschiedlichen Zielkriterien (z.B. Bewegungsparameter, 

psychologische Parameter) zeigen und diese Effekte mit der beanspruchten 

Wirksamkeit in Einklang stehen", was "eine weitere Evaluierung notwendig und 

sinnvoll" (S. 7) macht. 

Eine kritische Einschätzung der Feldenkrais-Methode findet sich bei Ives 

(2003). Seiner Meinung nach stützen die vorhandenen klinischen Studien nicht, dass die 

Feldenkrais-Methode ein effektiver Weg zur Verbesserung von motorischen 

Fähigkeiten ist. Wirkungen wie verminderte Schmerzen oder Wohlbefinden entstehen 

eher auf psychologischer Ebene (z.B. dadurch, dass die Erwartung an Effekte diese 

hervorbringen) und sind Ausdruck eines sich selbst regulierenden Systems und nicht auf 

die Feldenkrais-Methode zurück zu führen. 

Seit 1996 gab es 29 Veröffentlichungen zur Feldenkrais-Methode, von denen 22 

in peer-reviewed Journals (von Experten begutachtet) erschienen sind. Von diesen 

haben 16 ein randomisiert-kontrolliertes Studiendesign, 13 erfüllten die Level I-

Kriterien (siehe Kap. 1.2.3), vier die Kriterien für Level II und sechs waren 

Einzelfallstudien (Stephens, 2004).  

Im Vergleich mit anderen alternativen Verfahren existieren für die Feldenkrais-

Methode erst wenige Untersuchungen. Eine Suche in einer internationalen Datenbank 

für medizinische Studien (U.S. national library of medicine, 2004) ergab unter dem 

Suchbegriff "Feldenkrais" 24 Veröffentlichungen. Im Gegensatz dazu gibt es unter den 

Begriffen "Tai Chi" 158, "Progressive Muskelrelaxation" 573, "Yoga" 748 und 

"Autogenes Training" 988 Anzeigen (Stand: 01.12.2004). 

Die meisten Studien zur Feldenkrais-Methode untersuchen spezifische 

Stichproben z.B. Patienten, Künstler, Sportler. Im Ergebnis unserer Literaturrecherche 

mangelt es an Studien, welche die Auswirkungen der Feldenkrais-Methode an einer sehr 

breiten und unspezifischen Stichprobe untersuchen. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, 

Motive, Erwartungen und Wünsche dieser Personen zu erheben und Auswirkungen der 

Teilnahme an Kursen Bewusstheit durch Bewegung zu untersuchen.  

 



Theorie - Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen                                                                40 

1.2 Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen  

1.2.1 Allgemeine Grundlagen 

Unter Evaluation bzw. Evaluierung bezeichnet man Vorgehensweisen, um die 

Wirkungen sozialer Aktivitäten (Projekte, Programme, Politiken) zu analysieren und 

deren Wirksamkeit für bestimmte Zielsetzungen zu beurteilen (Scriven, 1972; Hellstern/ 

Wollmann, 1983 nach Ferenszkiewicz, 1999). Eine Evaluation umfasst demnach: 

a) die Identifikation (Entdeckung, Konzipierung, Operationalisierung und Messung) 

der Ziele und Wirkungen eines staatlichen Handlungsprogramms, einer sozialen 

Aktivität oder Maßnahme;  

b) die Klärung relevanter Ursache-Wirkungszusammenhänge, wobei im Idealfall die 

ermittelte Wirkung (abhängige Variable) auf die getroffenen Maßnahme 

(unabhängige Variable) zurückzuführen ist;  

c) die Rechtfertigung der ausgewählten Untersuchungsdesigns und der verwendeten 

Mess- und Erhebungstechniken. 

 

Unter Interventionsmaßnahmen verstehen Hager und Hasselhorn (2000) "jede Art von 

außengesteuerter, zielorientierter und systematischer Beeinflussung von Personen- 

und/oder Systemmerkmalen. Jede Interventionsmaßnahme besteht mindestens aus einer 

Menge von zu bearbeitenden Aufgaben bzw. Problemen und mindestens einer Methode 

der Instruktion" (S. 41). Sie dienen nach Hager und Hasselhorn vor allem den vier 

folgenden Funktionen: Entfaltung bzw. allgemeiner Förderung, Prävention, in kurativer 

Weise und Rehabilitation. Interventionsmaßnahmen können auf der intrapersonellen 

Ebene (z.B. beim Gedächtnis oder der Selbsterfahrung einer Person) und bei 

interpersonellen Systemen (Zweierbeziehungen, Familie, Schulen, Gemeinden usw.) 

ansetzten (Baumann & Perrez, 1998 nach Hager & Hasselhorn, 2000). 

Interventionsmaßnahmen z.B. Training, Unterricht, Beratung und Therapie zielen nach 

Hager und Hasselhorn (2000) auf längerfristige Wirkungen im so genannten L-STAT-

Kompetenzbereich ab.  

Für die Erfolgsevaluation (summative Evaluation) psychologischer 

Interventionsmaßnahmen ergeben sich zwei Dimensionen: die zeitliche (K- oder L-

Kompetenzen : kurz oder langfristiger Transfer) und die Dimension der "Distanz 

zwischen den Inhalten und/oder Kontexten der psychologischen 

Interventionsmaßnahme und der zur Erfolgskontrolle eingesetzten Test- und 



Theorie - Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen                                                                41 

Erhebungsverfahren" (S. 54) (ST- und/oder AT-Kompetenzen: ST = Situationstransfer, 

AT = Anforderungstransfer). Als "ultimatives Ziel" (Friedrich & Mandl, 1992, S. 37) 

gilt der zeitliche, der situative und der Anforderungstransfer in Form der Übertragung 

der durch die Intervention(smaßnahme) bewirkten Veränderungen von Erlebens- 

und/oder Verhaltensbereitschaften auf reale Alltagssituation und Anforderunge." 

(Hager & Hasselhorn, 2000, S. 59). 

Sollen ... Interventionsmaßnahmen wissenschaftlichen Kriterien genügen, muss 

u.a. gezeigt werden, dass sie im Hinblick auf die angestrebten Ziele wirksam sind 

– dadurch unterscheiden sie sich von den vielen Ansätzen, die eher auf Glaubens- 

oder Wunschvorstellungen beruhen und vor allem von den fragwürdigen 

Methoden, die primär auf eine erfolgreiche Vermarktung und nicht auf eine 

wirkliche Hilfe zur Lösung von Problemen konzipiert worden zu sein scheinen. 

(Hager, Patry & Brezing, 2000, S. 1) 

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass mit Hilfe einer Evaluation eine Aussage über die 

"Verwendbarkeit oder Güte eines Gegenstandes" (S. 25) getroffen werden soll (Sanders, 

1999). Im Folgenden werden deshalb Kriterien aufgeführt, die zur Beurteilung einer 

Interventionsmaßnahme herangezogen werden können. 

1.2.2 Gütekriterien für Interventionsmaßnahmen  

"Für die Bewertung der Wirksamkeit einer psychologischen 

Interventionsmaßnahme werden ...Kriterien benötigt, die geeignet sind, die Güte und 

Qualität des Programmes selbst und die der nachweisbaren programmspezifischen 

Wirkungen beurteilen zu können" (S. 74, Hager & Hasselhorn, 2000). In Tabelle 1.1 ist 

eine Übersicht über allgemeine Gütekriterien für längerfristige 

Interventionsmaßnahmen dargestellt (Hager & Hasselhorn, 2000). Einige dieser 

Gütekriterien werden hier ausführlicher beschrieben: 

Die Ziele einer Interventionsmaßnahme sollten ethisch legitimierbar und die 

Vorgehensweise(n) zum Erreichen der Ziele sollen ebenfalls ethisch legitimierbar sein 

(Punkt 1: Ethische Legitimierbarkeit). Das Gütekriterium der theoretischen Fundierung 

(Punkt 2) soll implizieren, dass eine Interventionsmaßnahme "nicht auf 

Voraussetzungen beruhen [sollte], die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen 

unvereinbar sind" (Perrez, 1998b, S. 55 nach Hager & Hasselhorn, 2000, S. 76). Im 



Theorie - Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen                                                                42 

Idealfall sollte die Grundlage der Interventionsmaßnahme aus "bewährten 

psychologischen Gesetzen hergeleitet" (S. 76) sein. 

Tabelle 1.1 Übersicht über die allgemeinen Gütekriterien für Interventionsmaßnahmen  

mit dem Anspruch der Generalisierung oder des Transfers  

aus Psychologische Interventionsmaßnahmen: Was sollen sie bewirken können? (S. 81) 

von W. Hager & M. Hasselhorn, 2000, Bern: Hans Huber. 

 
1. Ethische Legitimierbarkeit der 1.1 Ziele und der 1.2. Vorgehensweise(n)
2. Theoretische Fundierung des 2.1 Programmes und 2.2 der Vorgehensweise(n)
3. Empirische Fundierung: Nachweis des Auftretens der beabsichtigten Veränderungen, ihrer Generalisierung, 

ihrer Intensität und ihrer Persistenz (Wirksamkeit)
3.1 Nachweis der Steigerung der intendierten programmspezifischen K-Kompetenzen und ihrer Intensität bei
3.1.1 programmnahen Aufgaben und Problemstellungen (fakultativ), bei
3.1.2 programmfernen Aufgaben und Problemstellungen (naher Anforderungs-Transfer), in
3.1.3 programmähnlichen Erfassungskontexten (fakultativ), in 
3.1.4 programmun ähnlichen Erfassungskontexten (naher Situations-Transfer)
3.2 Nachweis des zeitlichen Transfers (Generalisierung) (L-Kompetenzen) und seiner Intensität bei
3.2.1 programmnahen Aufgaben und Problemstellungen (fakultativ), bei
3.2.2 programmfernen Aufgaben und Problemstellungen (Anforderungs-Transfer), in
3.2.3 programmähnlichen Erfassungskontexten (fakultativ), in 
3.2.4 programmun ähnlichen Erfassungskontexten (naher Situations-Transfer); oder
3.3 Nachweis des Situations-Transfers (L-Kompetenzen) und seiner Intensität bei
3.3.1 programmnahen Aufgaben und Problemstellungen (fakultativ), bei
3.3.2 programmfernen Aufgaben und Problemstellungen (Anforderungs-Transfer); oder/und
3.4 Nachweis des Anforderungs-Transfers (L-Kompetenzen) und seiner Intensität in 
3.4.1 programmähnlichen Erfassungskontexten (fakultativ), in 
3.4.2 programmun ähnlichen Erfassungskontexten (Situations-Transfer)
3.5 Nachweis des Erreichen von Fernzielen
3.6 Nachweis des Transfers auf Alltagssituationen (L-Kompetenzen) und seiner Intensität
3.7 Nachweis des Entwicklungsanschubs der L-Kompetenzen und seiner Intensität (fakultativ)
4. Nachweis des Fehlens von negativen oder schädlichen Neben- und Folgewirkungen
5. "Bewährung" des Programmes in der Praxis
6. Nachweis der Verlässlichkeit unter Standard-Randbedingungen
7. Nachweis der Robustheit und Verlässlichkeit unter verschiedenen Randbedingungen
8. Wirtschaftlichkeit relativ zu den Zielen
9. Routinisierbarkeit und Adaptabilität
10. Akzeptanz des Programmes und Zufriedenheit mit dem Programm
10.1 Akzeptanz der Interventionsmaßnahme durch 10.1.1 die Programmdurchführenden und durch die 10.1.2 

Programmempfänger(innen)
10.2 Zufriedenheit der Betroffenen mit dem jeweiligen Programm

 

Zur Wirksamkeit oder Effektivität (Punkt 3) schreiben Hager und Hasselhorn (2000), 

dass der "Nachweis des Auftretens der angestrebten Veränderungen, ihrer 

Generalisierung (Transfer), ihrer Intensität und ihrer Persistenz" (S. 76) gegeben sein 

muss. Das Fehlen von negativen oder schädlichen Neben- und Folgewirkungen sollte 

empirisch nachgewiesen werden. Hager und Hasselhorn (2000) verstehen unter 

Nebenwirkungen "Einflüsse des Programms, die nicht im Vordergrund bei der 

Programmkonzeption standen" (S.46) während Folgewirkungen "Konsequenzen der 

veränderten angestrebten Disposition [oder Kompetenz] sind" (S. 46). Bei beiden 

Wirkungen können sowohl "nicht schädliche" oder auch "positive" Ausprägungen 

genauso wie "schädliche" oder auch "negative" Ausprägungen auftreten. Die Punkt 3.2 



Theorie - Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen                                                                43 

bis 3.4 (zeitlichen, Situations- und Anforderungstransfers) wurden in Kapitel (1.2.1) 

angeschnitten. 



Theorie - Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen                                                                44 

Die Akzeptanz der und die Zufriedenheit mit der Interventionsmaßnahme (Punkt 10) 

durch die Programmausführenden und durch die Programmempfänger sollte empirisch 

erfasst werden. 

Nach Hager und Hasselhorn (2000) kann "der Wert einer 

Interventionsmaßnahme … daran gemessen werden, wie viele Gütekriterien es wie gut 

zu erfüllen vermag" (S. 80). In Kapitel 1.3.1 wird die Feldenkrais-Methode anhand 

dieser Kriterien geprüft. Zunächst folgen allgemeine Anforderungen an 

Wirksamkeitsstudien. 

1.2.3 Anforderungen für den Nachweis der Wirksamkeit 

 Die Frage, ob ein Programm wirksam ist, kann zunächst durch geeignete 

Wirkmodelle und –theorien erklärt werden, sollte später aber durch empirische 

Forschung bestätigt werden (Hager & Hasselhorn, 2000).  

Wirkmodell/-theorie 

Hager und Hasselhorn (2000) sprechen von der Wirksamkeit eines Programms, 

"wenn beobachtbare Performanzen oder Leistungen durch eine Interventionsmaßnahme 

beeinflusst werden, und zwar in der von den Vertretern(inne)n des Programmes 

behaupteten weise" (S. 44).  

In dieser Arbeit soll es nicht nur um die Wirksamkeit der Feldenkrais-Methode 

gehen, sondern das Warum wird ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen: gemeint ist 

damit das Wirkmodell, d.h. die Wirkungskomponenten und Wirkungsweisen, die 

Wirkmechanismen und Wirkprozesse (Hager, Patry & Brezing, 2000, S.1). Patry & 

Perrez (2000) stellen die Frage: "Warum wirkt das Programm, wenn es wirkt?" und 

führen dazu aus, dass "bei der Wirkungsforschung … zunächst zu unterscheiden [ist], 

ob es nur darum geht, festzustellen, ob ein Programm eine Wirkung hat (Prüfung der 

Wirksamkeit) oder ob versucht werden soll, festzustellen, warum es Wirkung zeigt 

(Prüfung des Wirkmodells)" (S. 28).  

Patry und Perrez (2000) unterscheiden auf der Ebene des Wirkmodells zwei 

Bereiche, den Programmbereich und den Personenbereich. Im Programmbereich geht es 

darum, welche Programmbausteine bzw. –maßnahmen welchen Einfluss auf den 

Lernenden haben. Auf der Ebene des Personenbereichs geht es um den "Lerner bzw. die 

Lernerin, d.h. die Teilnehmerin oder den Teilnehmer am Programm und was in ihr oder 

ihm passiert" (Patry & Perrez, 2000, S. 29).  



Theorie - Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen                                                                45 

"Die Globale Frage lautet: Für welche Personen lassen sich durch welche 

Durchführenden welche Programmziele unter welchen Interventionsbedingungen mit 

welchen Interventionsmethoden am besten erreichen?" (Patry&Perrez, 2000, S. 30). 

Empirische Voraussetzungen für Wirksamkeitsnachweise 

Die Qualität einer Untersuchung lässt sich nach Lienert und Raatz (1994) 

anhand von drei zentralen Kriterien der Testgüte beurteilen: Objektivität, Reliabilität 

und Validität. Im Folgenden werden diese drei Testgütekriterien näher erläutert. 

Nach Bortz und Döring (1995) gibt die Objektivität eines Tests an, in welchem 

Ausmaß die Testergebnisse unabhängig vom Testanwender sind. Es lassen sich drei 

Unterformen unterscheiden: Durchführungsobjektivität, Auswertungsobjektivität und 

Interpretationsobjektivität. Die Durchführungsobjektivität meint, dass das Testergebnis 

des Probanden unbeeinflusst vom Untersuchungsleiter ist. Um eine hohe 

Durchführungsobjektivität zu erreichen, sollten vom Testleiter standardisierte 

Instruktionen gegeben werden, die dem Testanwender während der Untersuchung 

keinen Spielraum lassen (Bortz & Döring, 1995). Unter Auswertungsobjektivität ist zu 

verstehen, dass die Auswertung eines Tests oder Fragebogens unabhängig von der 

Person des Auswerters ist. Verschiedene Auswerter sollten zu denselben Ergebnissen 

kommen. Unter Interpretationsobjektivität versteht man, dass in die Interpretation von 

Testwerten keine individuellen Deutungen einfließen. Erreichen lässt sich das, indem 

man sich bei der Interpretation an Vergleichswerten bzw. Normen orientiert.  

Die Reliabilität (Zuverlässigkeit) gibt den Grad der Genauigkeit an, mit dem das 

geprüfte Merkmal gemessen wird (Bortz & Döring, 1995). Sie ist umso höher, je kleiner 

der zu einer Untersuchung gehörende Fehleranteil ist.  

Die Validität ist nach Bortz und Döring (1995) das wichtigste Testgütekriterium. 

Sie gibt an, ob ein Test das misst, was er messen soll bzw. was er zu messen vorgibt. 

 

Im Bereich von Medizin- und Gesundheitsforschung gibt es viele verschiedene 

Arten von Studien. Eine Möglichkeit besteht darin, Studien nach ihrem Studiendesign 

bezüglich Reliabilität, Validität und Verallgemeinerbarkeit einzuteilen. Eine 

ausführliche Übersicht einer solchen Einteilung wird vom Oxford Centre for Evidence-

based Medicine (2001) veröffentlicht. Die folgende, stark verkürzte Einteilung ist in 

Anlehnung an Stephens (2004) aufgestellt. 



Theorie - Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen                                                                46 

Level I Randomisierte-kontrollierte Studien (RCT-Studien) mit einer großen 

Anzahl von Teilnehmern (mehr als 30 Teilnehmer) über einen langen 

Zeitraum (Monate bis Jahre) 

Level II RCT-Studien mit weniger Teilnehmern (bis zu 30 Teilnehmern) und 

kürzerer zeitlicher Dauer 

Level III Prospektives Kohorten-Studiendesign ohne Eingangsmessung mit 

Kontrollgruppe 

Level IV Querschnitts-Kontroll-Studiendesign oder Retrospektives Kohorten-

Studiendesign 

Level V Einzelfallstudien von jeder Größe (Case-Studies) 

 

Level I Studien als Basis für Entscheidungen wird der höchste 

Informationsgehalt zugeschrieben, wohingegen die Einzelfallstudien im Allgemeinen 

als am wenigsten Verallgemeinerungsfähig angesehen werden (Stephens, 2004).  

 

 



Theorie – Feldenkrais-Forschung und Evaluation                                                                                       47 

1.3 Feldenkrais-Forschung und Evaluation 

1.3.1 Gütekriterien und Feldenkrais-Methode  

Die Feldenkrais-Methode als Modell somatischen Lernens hat die Entwicklung 

und Reifung eines jeden Menschen innerhalb seiner Möglichkeiten zum Ziel 

(Feldenkrais, 1949/1994). Klinkenberg (2000b) sowie Pieper und Weise (1996, 2000) 

schreiben der Methode eine Reihe von Zielen zu (siehe Kap. 1.1 und 1.3.3). Kann die 

Feldenkrais-Methode als Interventionsmaßnahme angesehen werden? 

Für Feldenkrais handelt es sich bei seiner Methode um Lernen, d.h. seiner 

Methode liegen pädagogische Konzepte und Gedanken zugrunde. Die Methode könnte 

zu einer Gruppe pädagogischer Konzepte zugeordnet werden. In Bezug auf die 

Bezeichnung der handelnden Personen in der Feldenkrais-Arbeit als "Lehrer" und 

"Schüler", sowie die Durchführung in Gruppen, kann man die Methode auch als 

"Unterricht" bezeichnen. In dieser Arbeit soll die Feldenkrais-Methode als 

Interventionsmaßnahme angesehen werden. 

In diesem Abschnitt wird die Feldenkrais-Methode anhand der von Hager & 

Hasselhorn (2000) unterbreiteten "Vorschläge für allgemeine Gütekriterien" (S. 74), die 

für die Beurteilung der Qualität und der Wirksamkeit psychologischer 

Interventionsmaßnahmen geeignet sind, überprüft. Dazu werden überblicksweise für 

jedes Gütekriterium (siehe Kap. 1.2.2) Quellen als Hinweis angeführt, die entweder die 

Feldenkrais-Methode stützen oder ihr widersprechen können. Mit der Nennung einher 

geht nicht der von Hager & Hasselhorn für viele Kriterien geforderte empirische Beleg. 

1. Ethische Legitimierbarkeit: An dieser Stelle sei auf die von der Feldenkrais-Gilde 

herausgegebenen ethischen Richtlinien verwiesen. Demnach ist Feldenkrais "eine 

Lernmethode, kein medizinisches oder Heilverfahren und keine Therapie" 

(Feldenkrais-Gilde, 2001, S. 1). Die Richtlinien regeln das Verhältnis der an der 

Methode Beteiligten (Feldenkrais-Lehrer zu seinen Schülern, zu Kollegen, zur 

Feldenkrais-Gilde, zur Öffentlichkeit und zu anderen Fachleuten). Zum Verhältnis 

des Feldenkrais-Lehrers zum Schüler heißt es, dass  

körperliche Berührungen und sprachliche Formulierungen im Rahmen der 

Feldenkrais-Arbeit … ausschließlich am Wohl der SchülerInnen orientiert 

[sind]. Dazu sollen sie klar und eindeutig und weder invasiv noch korrektiv sein. 



Theorie – Feldenkrais-Forschung und Evaluation                                                                                       48 

Feldenkrais-LehrerInnen arbeiten nicht in Positionen oder mit Berührungen, die 

den SchülerInnen unangenehm sind. (S. 2) 

2. Theoretische Fundierung: In Kapitel 1.1.5 wurden bereits die der Methode 

zugrunde liegenden Annahmen aus den Bereichen Psychologie, Physik, 

Physiologie sowie neurologische Erkenntnisse zur Neuroplastizität des 

Nervensystems angeführt. Nicht alle Annahmen von Feldenkrais sind heute noch 

aktuell. Eine Übersicht über neuere Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften 

findet sich bei Schleip (2000). 

3. Wirksamkeit oder Effektivität: Studien zur Methode wurden bereits in Kapitel 

1.1.6 vorgestellt. Obwohl die seit 1996 veröffentlichten Studien sich in ihrer 

Qualität verbessert haben, bedarf es weiterhin an Studien zur Methode (Stephens, 

2004). Insbesondere Langzeitwirkungen sollten weiter erforscht werden, denn 

wenn die Gütekriterien zeitlicher Transfer, Situations-Transfer und Anforderungs-

Transfer erfüllt werden, kann auf die Veränderungen von L-STAT-Kompetenzen 

(siehe Kap. 1.2) geschlossen werden. Als das ursprüngliche Fernziel von M. 

Feldenkrais (1949/1994) könnte man die Reife der Persönlichkeit ansehen. Nach 

Feldenkrais wird dies aber praktisch von niemandem vollständig erreicht. 

Transfer (Generalisierung) des erlernten Verhaltens, der Strategien oder anderer 

Interventionsinhalte auf Alltagssituationen: Dies könnte man als eines der 

Hauptziele der Feldenkrais-Methode betrachten. Bei der Feldenkrais-Methode 

wird in der Regel in ganz normaler Alltagskleidung gearbeitet; das trifft für 

Bewusstheit durch Bewegung sowie Funktionale Integration zu (vgl. Strauch, 

1996). Dadurch soll der Transfer in den Alltag erleichtert werden. Mit Musikern 

wird z.B. direkt beim Spielen der Instrumente gearbeitet. Möchte ein Sportler 

seine Möglichkeiten mit Hilfe der Feldenkrais-Methode verbessern, erfolgt die 

Funktionale Integration beim Ausführen der Sportart (vgl. Gillmayr, 2004).  

Entwicklungsanschub der L-Kompetenzen: Nach Strauch (1996) stellt die 

Feldenkrais-Methode ein Mittel für langfristige zeitliche Veränderungen dar und 

gilt nicht als Behandlung für akute Beschwerden. 

4. Fehlen von negativen oder schädlichen Neben- und Folgewirkungen: Jain, Janssen 

und DeCelle (2004) schreiben: "the method are benign [gutartig] in practice and 

have no strict contraindication. In any therapy, however, it is imperative the pa-

tient and the health care provider address certain issues (S. 822). 



Theorie – Feldenkrais-Forschung und Evaluation                                                                                       49 

5. Bewährung in der Praxis: Die Feldenkrais-Methode  wird in zahlreichen Reha-

Einrichtungen durchgeführt (Feldenkrais-Gilde, 2003b). In einer Krankenhaus-

studie der WHO (Nowak, Lobnig, Krajic & Pelikan, 1998) wird die Feldenkrais-

Methode für das Personal empfohlen, weil "Evaluation showed, that an increased 

body awareness among the personnal led to a better interaction with the patients." 

(S. 54). 

6. Verlässlichkeit der Wirksamkeit unter Standard-Randbedingungen. Die 

"Wirksamkeit" hängt in einem hohen Maße von der Erfahrung des Feldenkrais-

Lehrers ab (Ginsberg, 2004). Im Sprachgebrauch der Feldenkrais-Methode wird es 

schwer sein, das Wort "Standard" zu finden, da es sich um einen hoch fluiden 

Ansatz handelt. Trotzdem können z.B. Feldenkrais-Lektionen auf Tonträger 

aufgenommen werden und für Studien eingesetzt werden, wie z.B. bei Brown und 

Kegerreis (1991). 

7. Robustheit und Verlässlichkeit unter verschiedenen Randbedingungen: Siehe 

Punkt 6. 

8. Wirtschaftlichkeit relativ zu den Zielen: Bewusstheit durch Bewegung könnte in 

großen Gruppen (siehe Kap. 1.1.3) und damit relativ kostengünstig durchgeführt 

werden. Wenn es denn zu nachhaltigen Veränderungen führt, braucht man keine 

weiteren kostspieligen Therapien-/Reha-Maßnahmen. Im Hinblick auf den 

präventiven Charakter z.B. zur Vorbeugung von Osteoporose oder (Knie-, 

Hüftgelenk-) Arthrosen [z.Zt. noch nicht hinreichend belegt] kann altersbedingten 

"Volks-Krankheiten", z.B. Rückenschmerzen entgegengewirkt werden (Russell, 

2003). 

9. Routinisierbarkeit und Adaptation. Ähnlich wie die Punkte 6. und 7. ist eine 

Routinisierbarkeit mit der Feldenkrais-Sichtweise schwer zu vereinbaren, da jedes 

Individuum so einzigartig ist und dementsprechend individuell behandelt werden 

möchte (Rywerant, 1983). Die Alexander Yanai Lektionen sind mittels Audiotape 

beliebig oft reproduzierbar. Natürlich werden Lektionen in Bewusstheit durch 

Bewegung in der praktischen Arbeit wiederholt. Dabei achten Feldenkrais-Lehrer 

allerdings immer auf Variationen und auftretende Unterschiede. So, wie jede 

Schulunterrichtsstunde anders verläuft ist es auch in den Feldenkrais-Stunden. 

10.1 Akzeptanz der Interventionsmaßnahme 

a) durch die Programmausführenden: Die Ausbildung zum Feldenkrais-

Pädagogen dauert in der Regel vier Jahre (Feldenkrais European Training and 

Accreditation Board [EuroTAB] (2004). Damit ist allerdings die persönliche 



Theorie – Feldenkrais-Forschung und Evaluation                                                                                       50 

Entwicklung der Feldenkrais-Lehrer keineswegs abgeschlossen. Es werden 

laufend Fort- und Weiterbildungen in der Feldenkrais-Methode angeboten, um 

sich weiter zu entwickeln (Feldenkrais-Gilde, 2004c). 

b) die Programmempfänger(innen): Dieser und der folgende Punkt soll zum Teil 

im Rahmen dieser Studie erhoben werden (siehe Kap. 1.5).  

10.2 Zufriedenheit der Betroffenen mit dem jeweiligen Programm (vgl. z.B. Löwe et 

al., 2002). Aussagen zu diesem Punkt sollen durch diese Studie unter anderem 

untersucht werden. 

Wie angedeutet stehen beispielsweise die Punkte 6. und 7. nicht im Focus der 

Feldenkrais-Arbeit und könnten als unvereinbar mit der Sichtweise der Methode 

angesehen werden. Deshalb folgt ein Kapitel, das sich mit den Besonderheiten der 

Methode befasst. 

1.3.2 Besonderheiten bei der Evaluation von Feldenkrais 

Im Jahr 2004 ist zum ersten Mal das Feldenkrais Research Journal erschienen. 

Herausgeber ist die im Jahr 2001 gegründete IFF Academy (IFF, 2004b) bei der es sich 

wie bei der Feldenkrais-Methode selbst um einen "laufenden Lern- und 

Entwicklungsprozess" handelt (S. 1). In der ersten Ausgabe des Feldenkrais Research 

Journals erschiennen verschiedene Artikel, die sich z.B. mit dem Stand der Forschung 

zur Feldenkrais-Methode (Ginsberg, 2004a; Stephens, 2004; Joly, 2004) und zur 

Evaluation befassen (Stephens, 2004). Demnach gibt es auf der einen Seite eine aktuelle 

Diskussion unter Feldenkrais-Lehrern (engl. Practitioners) "whether it is possible, useful 

or even desireable to do research on Feldenkrais Method considering the strong individ-

ual and idiosyncratic nature of the work" (Stephens, J., 2004, S. 1). Auf der anderen 

Seite gibt es den Wunsch von Feldenkrais-Lehrern auf die Anerkennung der Methode 

als Heilmittel im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen (Cezanne et al., 2004), was 

weitere Forschung und Wirksamkeitsstudien nötig macht. 

Das die Methode wirkt, davon ist die Feldenkrais-"Welt" überzeugt, wie 

folgendes Zitat von Smyth (2004) deutlich machen soll: "I believe that for us, as 

practitioners, and for most of our clients and students, we don't 'need' scientific research 

to 'prove' the Feldenkrais Method 'works'. We experience its effectiveness for improv-

ing our action in the world" (S. 1).  

Nach Ginsberg (2004a) ist die Methode mehr als schwierig mit dem klassischen 

statistischen Forschungsmodell zu erfassen: "If it is just to validate the method, I think 



Theorie – Feldenkrais-Forschung und Evaluation                                                                                       51 

we cannot succeed." ( S. 2). Jain et al. (2004) betonen, dass im Rahmen eines 

klassischen Studiendesign erhebliche Schwierigkeiten auftreten, z.B. die Bestimmung 

der Qualifikation der an der Studie teilnehmenden Feldenkrais-Lehrer, die 

Schwierigkeit eine Kontrollgruppe zu konzipieren (,die sich regelmäßig trifft und ein 

Placebo oder eine vorgetäuschte Behandlung erhält) sowie eine große Zufallsstichprobe. 

Auf einem Treffen von Forschern in Paris im Jahre 2002 (Learning, Brain and 

Movement) soll ein Forscher die Vermutung geäußert haben, das es mehr als 500 Jahre 

brauchen würde, die Methode in ihren Einzelheiten zu erforschen (Smyth, 2004). 

Joly (2004) und auch Schacker (2004) schlagen eine andere Art von 

Wissenschaft zu Erforschung von Programmen der "Somatic Education" vor, in der die 

Person des Forschers selbst mehr miteinbezogen ist ("Embodiement Science"). Auch 

der Neurologe Oliver Sacks "gibt zu bedenken, dass die Medizinwissenschaft, ja alle 

Wissenschaft vom Menschen, die Daten miteinbeziehen muss, die wir durch unsere 

gelebte Erfahrung erhalten" (Sacks, 1984,1990 nach Ginsberg, 2004, S 24). So ähnlich 

wie in den 70er Jahren Experimente von Forschern mit bewusstseinserweiternden 

psychotropen Substanzen gemacht wurden, die zu halluzinierenden Erfahrungen 

führten, so sollte nach Joly`s Meinung der Forscher durch Ausführung der Methode am 

eigenen lebendigen Körper zu wissenschaftlichen Erfahrungen mit der Methode 

kommen. Feldenkrais hat in der Fallbeschreibung "The Case of Nora" geschrieben, dass 

seine Arbeitshypothese "irgendwo zwischen Intuition und der Glaubenslehre einer 

kommenden Wissenschaft liegt" (Feldenkrais, 1981, zitiert nach Schacker, 2004, S. 1). 

Schacker (2004) bezeichnet die Feldenkrais-Methode auch als eine "praktische Kunst". 

Dieses Kapitel soll die Schwierigkeiten und vielfältigen Meinungen, die im 

Zusammenhang mit der Erforschung und Evaluation der Feldenkrais-Methode bestehen, 

verdeutlichen. Schacker (2004) schreibt dazu: "Das macht einen Dialog [der 

verschiedenen Auffassungen von Wissenschaft] schwierig und interessant zugleich" (S. 

1). 

 



Theorie – Feldenkrais-Forschung und Evaluation                                                                                       52 

1.3.3 Zielvariablen  

Die verschiedenen Lektionen der Feldenkrais-Methode sollen die Bewusstheit 

des Lernenden für seine Art sich zu bewegen und zu verhalten vergrößern. Dadurch 

werden das eigene Ich-Bild und das Körperbild verbessert (Feldenkrais, 1967/1995). 

Damit gehen vielfältige Veränderungen einher, z.B. eine subjektiv gesteigerte 

Lebensqualität und größeres Selbstvertrauen. Nach Pieper und Weise (1996, 2000) sind 

wesentliche Ziele der Feldenkrais-Arbeit: Verbesserung, Zunahme und Erweiterung von 

Selbstvertrauen, Lernvermögen, Handlungskompetenz, Leistungsfähigkeit, 

Eigenwahrnehmung, Erweiterung des Selbstbildes und des Körperschemas.  

Daraus abgeleitet und unter Bezugnahme auf die in Kapitel 1.1.6 vorgestellten 

Studien ergeben sich für diese Studie die untersuchungsrelevanten Konstrukte 

gesundheitsbezogene Lebensqualität, Selbstwirksamkeitserwartung und Körperbild, auf 

die im folgenden Abschnitt eingegangen wird. 

 



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   53 

1.4 Konstrukte 

1.4.1 Gesundheitsbezogene Lebensqualität 

Bei dem Begriff Lebensqualität handelt es sich um ein Konstrukt, in das 

zahlreiche Faktoren wie z.B. Gesundheit, Kultur, Einkommen, Bildung, Freizeit- und 

Berufsumfeld mit einfließen und interagieren, was zu einer gewissen Unschärfe und 

vielen Facetten des Begriffs Lebensqualität führt (Wasem & Hessel, 2000). Bisher liegt 

noch keine einheitliche und allgemein anerkannte Definition von Lebensqualität vor, es 

wird aber eine gewisse Eingrenzung durch das Konzept der "gesundheitsbezogenen 

Lebensqualität" erreicht (Wasem & Hessel, 2000). Gesundheitsbezogene Lebensqualität 

bezeichnet ein multidimensionales psychologisches Konstrukt, welches durch 

mindestens vier Komponenten zu operationalisieren ist: das psychische Befinden, die 

körperliche Verfassung, die sozialen Beziehungen und die funktionale Kompetenz der 

Befragten (Bullinger, 1994). Von Gesundheit weitgehend unabhängige Aspekte wie 

Religion, Einkommen und Umwelteinflüsse werden nicht berücksichtigt. Bedeutend ist, 

dass die Patienten selbst Auskunft über ihr Befinden und ihre Funktionsfähigkeit geben. 

Ausschlaggebend für diese patientenbezogene Beschreibung des Gesundheitszustandes 

sind zum einen ein Paradigmenwechsel in der Definition von Gesundheit, der anlehnend 

an die Definition der World Health Organisation, die den Begriff Gesundheit als 

"Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und 

nicht allein das Freisein von Krankheit und Gebrechen" (WHO, 1948) definiert, auch 

die psychischen und sozialen Komponenten des Gesundheitsbegriffs mit einbezieht. 

Zum anderen spielt die Veränderung der Bevölkerungsstruktur mit einem steigenden 

Prozentsatz an älteren Personen eine wesentliche Rolle, da dies mit einer erhöhten 

Häufigkeit chronischer und langfristig behandlungsbedürftiger Erkrankungen einher 

geht (Bullinger, 1996). Neu ist auch der Versuch, die Lebensqualität der Patienten nicht 

nur implizit im Arzt-Patient-Verhältnis zu berücksichtigen, sondern sie auch 

zunehmend explizit als zu messendes Kriterium in die Wahl und Evaluation von 

Therapien mit einzubeziehen (Bullinger, 1997). 

Bei der Lebensqualitätsforschung handelt es sich um einen noch recht jungen 

Bereich, dessen Entwicklung in drei Phasen verlief (Bullinger, 1997). Die erste Phase 

Mitte der 70er Jahre zeichnete sich durch überwiegend philosophische Arbeiten aus. 

Anfang der 80er Jahre erfolgte der Übergang in die zweite Phase, in der es um die 

konkrete Messung der Lebensqualität und die verstärkte Entwicklung von 



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   54 

Messinstrumenten ging. Seit Anfang der 90er Jahre steht in der dritten Phase die 

Anwendung der Messinstrumente im Mittelpunkt.  

Als Ziele der Lebensqualitätsforschung nennt Bullinger (1997) zunächst die 

Beschreibung der Lebensqualität bestimmter Populationen in der Bevölkerung. Anhand 

dieser Beschreibung sollen Informationen für die gesundheitspolitische Planung 

gewonnen werden. Weitere Ziele sind die Bewertung von Therapien, sowohl mit Hilfe 

von Querschnitt- und Beobachtungsstudien, als auch durch randomisierte kontrollierte 

klinische Studien. Darüber hinaus geht es um die gesundheitsökonomische Nutzung der 

Lebensqualität, insbesondere um die Frage, inwieweit das Ergebnis komplexer 

Behandlungsbemühungen gesundheitspolitisch und ökonomisch vertretbar ist.  

Seit dem Bestehen der Lebensqualitätsforschung wurden eine Reihe von 

Messinstrumenten zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität entwickelt 

(Ravens-Sieberer & Cieza, 2000). Dabei werden zwei mögliche Perspektiven 

unterschieden: Die subjektive Sicht der Person selbst und die Einschätzung der 

Lebensqualität der Person durch andere (Fremdeinschätzung). Solche Fremdurteile sind 

bei bestimmten Erkrankungen oder jüngeren Kindern unter Umständen die einzige 

verfügbare Informationsquelle. Die Instrumente zur Messung der subjektiven 

Gesundheit lassen sich nach verschiedenen Gesichtspunkten kategorisieren. Es gibt 

Verfahren, welche die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Populationen 

krankheitsübergreifend erfassen, sog. "generic instruments". Andere Instrumente 

untersuchen die gesundheitsbezogene Lebensqualität aufgrund spezifischer 

Erkrankungen (Bullinger & Kirchberger, 1998). Des Weiteren lassen sich uni- und 

multidimensionale Messinstrumente voneinander unterscheiden. Bei den 

unidimensionalen Messinstrumenten wird ein Indexwert gebildet, in dem die 

Einzelaspekte des Gesundheitszustands einer Person zu einer Maßzahl aggregiert und 

meist auf einer kontinuierlichen Skala abgebildet werden. Bei den multidimensionalen 

Instrumenten werden die Angaben zur subjektiven Gesundheit auf verschiedenen 

Dimensionen erfasst und damit ein mehrdimensionales Profil erstellt. Außerdem 

unterscheidet man Instrumente, die gesundheitsrelevante Beeinträchtigungen und deren 

Bewertungen individualisiert messen, von solchen, bei denen allen Befragten dieselben 

Lebensqualitätsdimensionen zur subjektiven Einschätzung vorgegeben werden 

(Böhmer, 2002).  

Das Konstrukt "Lebensqualität" wird oft im Rahmen klinischer Studien 

berücksichtigt, um Therapien zu bewerten, die Gesundheitsökonomie berücksichtig die 

Lebensqualität bei der Betrachtung des Nutzens von Therapien im 



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   55 

gesamtgesellschaftlichen Kontext und auf institutioneller Ebene wird dieser Begriff im 

Rahmen der Qualitätssicherung zur Beschreibung von Versorgungsstrukturen eingesetzt 

(Böhmer, 2002).  

In dieser Studie werden im Weiteren die Begriffe "gesundheitsbezogene 

Lebensqualität" und "Gesundheitszustand" synonym verwendet.  

1.4.2 Selbstwirksamkeitserwartung  

In der psychologischen Literatur gibt es differierende Auffassungen, wenn von 

Selbstwirksamkeit die Rede ist. Nach Bund (2001) kann es sich dabei sowohl um ein 

psychologisches Konstrukt, ein Konzept oder um einen eigenständigen Theorieansatz 

handeln. Zunächst war die Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit bei Bandura (1979) 

als ein Element seiner sozial-kognitiven Theorie konzipiert worden. Nach Bund (2001) 

"gewannen jedoch die Überlegungen zur Entstehung und verhaltensregulativen 

Wirkung von Selbstwirksamkeitserwartungen zunehmend an Bedeutung" (S. 19). Die 

Grundlage der sozial-kognitiven Theorie bilden kognitive, motivationale, emotionale 

und aktionale Prozesse die durch Überzeugungen insbesondere durch Handlungs-

Ergebnis-Erwartungen und Selbstwirksamkeitserwartungen gesteuert werden. Bandura 

(1986) definiert Selbstwirksamkeit als "people's judgment of their capabilities to organ-

ize and execute courses of action required to attain designated types of performances" 

(S. 391). 

Nach Schwarzer (2002) ist Selbstwirksamkeitserwartung "... die subjektive 

Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener 

Kompetenz bewältigen zu können" (S. 521). Die Selbstwirksamkeitserwartung 

beeinflusst das Denken, Fühlen und Handeln, sowie auf motivationaler Ebene 

Zielsetzung, Anstrengung und Ausdauer. So kann eine niedrige 

Selbstwirksamkeitserwartung mit Depressionen, Angst und Hilflosigkeit verbunden sein 

und dazu führen, dass Menschen mit niedriger Selbstwirksamkeit ein geringes 

Selbstvertrauen und pessimistische Gedanken über ihre Fähigkeiten und persönliche 

Entwicklung haben (Schwarzer, 1992). Auf der Ebene des Denkens erleichtert ein 

starkes Gefühl von Kompetenz kognitive Prozesse und hohe Leistungen. Menschen mit 

hoher Selbstwirksamkeitserwartung suchen sich anspruchsvollere Aufgaben. Sie setzen 

sich höhere Ziele und gehen diesen nach. Bei Rückschlägen erholen sie sich schneller 

und behalten ihre Ziele bei. 



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   56 

Das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung wurde auf verschiedene Bereiche 

wie z.B. Schule, emotionale Störungen und mentale oder physische Gesundheit 

übertragen. Es wurde zu einer bedeutenden Variablen in Klinischer -, Pädagogischer -, 

Sozial-, Gesundheits-, Persönlichkeits- und Entwicklungspsychologie (Schwarzer, 

1992). 

Bandura geht von einer Mehrdimensionalität persönlicher 

Selbstwirksamkeitserwartungen aus. Er unterscheidet zwischen Niveau, Stärke und 

Generalität (Bandura, 1997). Das Niveau bezieht sich auf die Komplexität bzw. den 

Schwierigkeitsgrad der Aufgaben, für die Kompetenzvorstellungen existieren und 

äußert sich in der Beurteilung von Handlungen als persönlich ausführbar oder nicht 

ausführbar (Bund, 2001). Handlungen mit einem geringen Schwierigkeitsgrad erfordern 

demnach nur ein niedriges Selbstwirksamkeitsniveau, schwierige und herausfordernde 

Handlungen, die eine hohe Anstrengungsbereitschaft erfordern, verlangen hingegen ein 

sehr hohes Niveau persönlicher Kompetenzüberzeugung. Die Stärke der 

Selbstwirksamkeitserwartungen "spiegelt die Sicherheit der eigenen 

Wirksamkeitsbeurteilungen wider und bestimmt damit deren Stabilität bei 

widersprechenden Erfahrungen" (Bund, 2001, S. 35). Das bedeutet, dass Personen mit 

sehr starken Selbstwirksamkeitserwartungen sich auch bei wiederholenden negativen 

Erfahrungen nicht vom Glauben an die eigenen Fähigkeiten abbringen lassen, während 

Personen mit schwacher Selbstwirksamkeitserwartung bei Schwierigkeiten schnell 

aufgeben. Die Dimension der Generalität umfasst den Gültigkeitsbereich der 

Selbstwirksamkeitserwartung. Man kann hier eine Einteilung in allgemeine und 

spezifische Selbstwirksamkeitserwartung vornehmen. Die allgemeine 

Selbstwirksamkeitserwartung umfasst breite Lebensbereiche und bringt eine 

optimistische Einschätzung der generellen Lebensbewältigungskompetenz zum 

Ausdruck, während die spezifische Selbstwirksamkeitserwartung sich auf bestimmte 

Handlungen, Bereiche bzw. Situationen bezieht (Schwarzer, 2002).  

Auch bei der Messung der Selbstwirksamkeit wird unterschieden zwischen 

Instrumenten, welche die Selbstwirksamkeitserwartung bei bestimmten Handlungen 

und Situationen erfassen und solchen, die "generalisierte Kognitionen für ganze 

Verhaltensbereiche erfassen sollen" (Bund, 2001, S. 39) wie z.B. 

Selbstwirksamkeitsskalen zur Ernährung und Gewichtskontrolle (Fuchs, Leppin & 

Schwarzer, 1992) und zur sportlichen Aktivität (Fuchs & Schwarzer, 1994). Nach Bund 

(2001) bestehen Instrumente zur Messung der persönlichen Selbstwirksamkeit in der 

Regel aus mehreren Items, die in einer hierarchischen Abfolge zunehmend schwieriger 



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   57 

werdende Aufgaben oder Situationen beschreiben. Bei vielen Messinstrumenten 

beurteilen die Versuchsteilnehmer zunächst, welche der genannten Aufgaben sie 

bewältigen können und auf einer zweiten Skala, wie sicher sie sich ihrer Einschätzung 

sind.  

1.4.3 Körperbild  

In den letzten drei Jahrzehnten konnte in den westlichen Industrienationen eine 

vermehrte Hinwendung zum eigenen Körper verzeichnet werden (Clement & Löwe, 

1996), die in den 70er Jahren mit einer verstärkten Einbeziehung des Körpers in den 

Therapie- und Selbsterfahrungsbereich (Brähler, 1995) begann. Inzwischen ist nach 

Brähler (1995) sowohl eine "Wiederkehr des Körpers in der Kunst, in der Literatur, im 

Film und im Theater festzustellen" (S. 4), als auch in der Wissenschaft, wo die "Wende 

zum Körper" (S. 4) eine Vielzahl von Veröffentlichungen, die den Körper zum 

Gegenstand haben, hervorgebracht hat. Diese vermehrte Beachtung des Körpers in 

verschiedenen Bereichen bezieht sich dabei weniger auf den Körper in seiner 

physischen Dimension, sondern vielmehr auf die subjektive Dimension der 

Körperlichkeit (Clement & Löwe, 1996). Es werden unterschiedlichste Bemühungen 

unternommen, um das Bild vom eigenen Körper dem subjektiven Ideal anzunähern. So 

erlebten beispielsweise verschiedene Fitnesssportarten wie Aerobic, Joggen und Body 

Building einen enormen Aufschwung (Mrazek & Rittner, 1986). Allerdings bringt das 

subjektive Bild, welches sich Menschen von ihrem eigenen Körper machen, auch 

zahlreiche Probleme mit sich (Clement & Löwe, 1996), die seit den ersten Jahren des 

20. Jahrhunderts systematisch erforscht werden. Besonders "neurologisch interessierte 

Forscher wie Pick (1908), Schilder (1923) und Head (1926) beschrieben Störungen der 

Körperwahrnehmung" (Clement & Löwe, 1996, S. 9) und unternahmen erste 

Definitionsversuche für Begriffe wie "Körperbild" und "Körperschema". Auch heute 

herrscht bezüglich der Begrifflichkeit für die subjektiven Aspekte der Körperlichkeit 

keine Einigkeit. "Im deutschen Sprachraum findet man Ausdrücke wie "Körperschema", 

"Körperbewußtsein", "Körperbild" … " (Joraschky, 1995, S.34). Nach Clement und 

Löwe (1996) bezieht sich der Begriff "Körperbild" auf die "kognitiven, affektiven und 

bewertenden Aspekte des körperlichen Selbstkonzeptes" (S. 9), d.h. man kann unter 

dem Begriff "Körperbild" denjenigen Aspekt des Selbstkonzeptes verstehen, "der sich 

aus der Gesamtheit der Einstellungen zum eigenen Körper (Wahrnehmungen, 

Kognitionen, Affekte und Wertungen) konstituiert" (S. 9) . 



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   58 

Eine systematische Einteilung der Begriffe "Körperschema" und  "Körperbild" 

findet sich bei Strauß und Appelt (2000), siehe Abbildung 1.3.  



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   59 

 
        

A. Körperschema  Wahrnehmungpsychologischer Ansatz 

   
Repräsentanz der Teile und Grenzen des Körpers in der 
Wahrnehmung einer Person 

    
B. Körperbild  Persönlichkeitspsychologischer Ansatz 
 a) Körperbewußtsein     

    (body awareness) 
 Bewußte, verbale Repräsentation einzelner 

Körpermerkmale 
        
 b) Körperausgrenzung  Erleben der Körpergrenzen 
     (body boundary)   
    

 
c) Körperkathexis     
    (body cathexis)  

Grad der Befriedigung mit dem Körper und einzelnen 
Körperteilen 

    

 
d) Körpererleben    
    (body experience)  

Bewußte Erfahrung und Beurteilung des Körpers als Ganzes 

        
 
    

Abbildung 1.3 Theoretische Konzepte zum Körpererleben  

aus Erfahrungen mit einem Fragebogen zum Körpererleben (S. 221) von B. Strauß & 

H. Appelt, 2000, Giessen: Psychosozial. 

 

Welches Bild sich ein Mensch von seinem Körper macht, hängt von einer Vielzahl 

biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren ab (Clement & Löwe, 1996). Bei 

Menschen ohne organische und psychische Störungen wurden in vielen Studien Alter 

und Geschlecht als wichtige Variablen für die Ausprägung des Körperbildes 

identifiziert (z.B. Carlson Jones, 2004; Mrazek, 1984; Roth, 2002). Demnach beurteilen 

Frauen ihr Äußeres meist kritischer und schreiben ihrem Körper eine geringere Fitness 

zu als Männer. Gleichzeitig deutet sich an, dass Frauen ein höheres Körperbewusstsein 

haben und z.B. gesundheitliche Probleme sensibler wahrnehmen.  

Eine besondere Bedeutung kommt dem Körperbild im medizinischen Bereich 

zu, weil bei zahlreichen medizinischen Problemen Körperwahrnehmungs- und 

Körperbildstörungen eine Rolle spielen z.B. bei der Anorexia nervosa, bei der 

hypochondrischen Störung und beim Transsexualismus. Diese Erkrankungen sind durch 

eine Störung des Körperbildes definiert, d.h. die Körperbildstörung ist hier ein 

notwendiges Kriterium für die Diagnosestellung (Clement & Löwe, 1996). Außerdem 

gibt es eine Reihe psychischer Störungen, bei denen es zu Beeinträchtigungen des 

Körperbildes kommen kann. Hierzu zählen z.B. depressive Störungen, sexuelle 

Funktionsstörungen, Panikstörungen, Alkoholsucht, wahnhafte Störungen und 

Schizophrenie. Ein weiterer wichtiger Untersuchungsschwerpunkt im medizinischen 

Bereich liegt bei Veränderungen im Körperkonzept z.B. in Folge von Transplantationen 



Theorie – Konstrukte                                                                                                                                   60 

(Langenbach, Stippel, Beckurts, Geisen & Köhle, 2004), Amputationen (Marquard, 

Dürdodt, Kolbe & Plocher, 2004), Krebs (Csorba, 1998) oder Operationen (Langer, 

Prohaska, Schreiber-Frech, Ringler & Kubista, 1991; Schönefuss, Hawighorst-

Knapstein, Trautmann, König & Knapstein, 2001). 

 Nach Clement & Löwe (1996) lassen sich verschiedene Methoden zur Erfassung 

des Körperbildes je nach Art und Ziel der Messung in apparative Methoden, projektive 

Verfahren und Fragebögen einteilen. Apparative Methoden messen die subjektive 

Einschätzung der Körpermaße mittels visueller Techniken (Videoverzerrverfahren, 

Verzerrspiegel, Einstellapparate u.a.). Nachteil dieser Verfahren ist die Reduktion des 

Körperbildes auf seine perzeptiven Aspekte. Projektive Verfahren bestimmen z.B. unter 

Verwendung der Rorschach-Tafeln die Körperbildgrenzen. Nachteil dieser Methoden ist 

die geringe methodische Validierung sowie geringe Durchführungs- und 

Auswertungsökonomie. Die praktikabelste Operationalisierungsmethode stellen 

Fragebögen dar (Clement & Löwe, 1996). Sie zielen auf die Erfassung von kognitiven 

und affektiven Einstellungsaspekten. Im deutschen Sprachraum existieren allerdings im 

Gegensatz zum angloamerikanischen Sprachraum "nur wenige Fragebögen, welche das 

Konstrukt "Körperbild" spezifisch zu erfassen suchen" (S. 13). 

 



Theorie - Fragestellung und Hypothesen                                                                                                     61 

1.5 Fragestellung und Hypothesen 

Aufgrund begrenzter Literatur zur Wirksamkeit der Feldenkrais-Methode, den 

methodologischen Problemen von solcher Art Untersuchungen und den verschiedenen 

Befunden bis zum h eutigen Datum (Hopper et al., 1999) versucht die vorliegende 

Studie einen explorativen Rahmen zu schaffen. Dass die Feldenkrais-Welt an der 

Erforschung der Methode interessiert ist, zeigt das Erscheinen der ersten Ausgabe des 

Feldenkrais Research Journals (2004). Ginsberg (2004) sagt, dass die "Stichhaltigkeit 

unseres Ansatzes aufzuzeigen und ihn einem umfassenderen sozialen Kontext zu 

stellen" (S. 52) von Bedeutung ist. 

Wie im Kapitel 1.1.6 dargestellt existieren einige Studien, die sich mit 

spezifischen (klinischen, Musikern, Sportler usw.) Stichproben befassen. Nach Schmidt 

(1996) deuten die bislang veröffentlichten Studien insgesamt auf Verbesserungen in 

verschiedenen Bereichen aufgrund der Feldenkrais-Methode. An Studien zum 

Gruppensetting Bewusstheit durch Bewegung mangelt es derzeit jedoch, insbesondere 

lag keine Studie vor, bei der Teilnehmer die Feldenkrais-Methode in ihrer Freizeit 

ausüben.  

Insbesondere aufgrund der in Kapitel 1.3.1 aufgezeigten Gütekriterien (z.B. 

Punkt 10) ergeben sich Fragen an die Programmempfänger zur Motivation, Akzeptanz, 

Nebenwirkungen und Schwierigkeiten. Die vorliegende Untersuchung geht folgenden 

Fragestellungen nach:  

 

1. Welche Personen nehmen an Feldenkrais-Gruppen Bewusstheit durch Bewegung 

teil?  

Wie lange besuchen sie schon Feldenkrais-Kurse und wie häufig gehen sie  

dorthin? 

2. Aus welchen Gründen besuchen die Teilnehmer die Feldenkrais-Gruppen? 

3. Wie profitieren sie von den Gruppen (Bewusstheit durch Bewegung)? 

Welche subjektiven Veränderungen treten auf? 

4. Um Aussagen über die empirische Wirksamkeit der Methode zu treffen, wurde 

folgende Fragestellung gewählt: 

Gibt es Veränderung im allgemeinen Gesundheitszustand? 

Führt Feldenkrais zu Veränderungen in der Selbstwirksamkeitserwartung? 

Gibt es durch Feldenkrais Veränderungen im Körperbild? 

 



Theorie - Fragestellung und Hypothesen                                                                                                     62 

Entsprechend dieser Fragestellungen sollen die folgenden Hypothesen überprüft 

werden: 

4.1 Es wird eine Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität zum Zeitpunkt 

t2 gegenüber dem Zeitpunkt t1 für die Feldenkrais-Intervention angenommen.  

4.2 Für die Feldenkrais-Intervention sind zum Zeitpunkt t2 gegenüber Zeitpunkt t1 

ebenfalls Veränderungen im Sinne einer Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartung 

anzunehmen. 

4.3 Es wird erwartet, dass es durch die Feldenkrais-Arbeit zu einer höheren 

Körperakzeptanz kommt, die sich im Körperbild widerspiegelt.  

 

Explorativ sollen Zusammenhänge zwischen den subjektiven Antworten aus den 

Fragestellungen zwei und drei zu den Motiven der Teilnahme an den Kursen sowie den 

empfundenen Veränderungen und den in den Fragebogenskalen erhobenen Daten 

hergestellt werden. 

 



Methode - Untersuchungsdesign                                                                                                                  63 

2 Methode 

2.1 Untersuchungsdesign 

Die vorliegende Studie hat zum Ziel, Aussagen über mögliche Wirkungen der 

Feldenkrais-Methode zu treffen. Die Teilnahme an Feldenkrais-Kursen wird in dieser 

Arbeit als Intervention verstanden und stellt somit die unabhängige Variable dar. Da im 

Rahmen dieser Diplomarbeit eine Randomisierung (zufällige Verteilung der 

Versuchspersonen auf Kontroll- und Interventionsgruppe) nicht durchführbar gewesen 

ist, wurde eine Gruppe von Personen (Kontrollgruppe) untersucht, die nicht an 

Feldenkrais-Kursen teilnehmen. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich über vier 

Wochen, in denen die Teilnehmer entweder an vier Terminen Feldenkrais Bewusstheit 

durch Bewegung oder an vier Terminen eines Sprachkurses teilnahmen (siehe 

Abbildung 2.1). Als abhängige Variablen wurden für diese Studie die 

gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Selbstwirksamkeitserwartung und das 

Körperbild ausgewählt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Abbildung 2.1 Untersuchungsdesign 

 

Entscheidend für die Wahl der Kontrollgruppe war, dass sie ähnliche Randbedingungen 

(bezüglich Häufigkeit, Dauer und Intensität der Kurse) wie die Interventionsgruppe 

aufweist, weil erst dadurch fundierte Aussagen über mögliche Wirkungen der 

Interventionsmaßnahme getroffen werden können. In dieser Studie wurden für die 

Kontrollgruppe Teilnehmer von Sprachkursen ausgewählt, weil angenommen wurde, 

 
Feldenkrais 

Sprachkurs 

1. Woche    2. Woche    3. Woche    4. Woche 

FK t1 FK t2 

SK t1 SKt2 

Legende: Feldenkrais-Fragebogen = FK 

 Sprachkurs-Fragebogen = SK  

Vortest-Nachtest-Vergleichsgruppen-Plan  



Methode - Untersuchungsdesign                                                                                                                  64 

dass Sprachkurse ähnlich wie auch Feldenkrais-Kurse in der Regel einmal wöchentlich 

für 60-90 Minuten besucht werden. Im Sprachunterricht wie auch im Feldenkrais-

Unterricht geht es um Lernen, wozu Aufmerksamkeit und kognitive Fähigkeiten 

notwendig sind. Weiterhin wird angenommen, dass in beiden Unterrichtsformen 

Sozialkontakt zwischen Lehrer-Schüler und Schüler-Schüler in ähnlicher Form 

stattfindet.  

Die Teilnahme an dieser Studie erfolgte freiwillig und unentgeltlich. Um die 

Motivation der Teilnehmer zu erhöhen, wurde ihnen die Einsichtnahme in die 

Diplomarbeit in Aussicht gestellt. 

Die Feldenkrais-Gruppe setzt sich aus Teilnehmern von sieben verschiedenen 

Feldenkrais-Kursen zusammen. Die Sprachkurs-Gruppe besteht aus Teilnehmern 

verschiedener Sprachkurse. Die Teilnehmer beider Gruppen erhalten am Anfang und 

am Ende des vierwöchigen Untersuchungszeitraums von ihrem Kursleiter einen 

Fragebogen, der -abgesehen von den offenen Fragen zum Thema Feldenkrais- identisch 

ist. Die Fragebögen bzw. Erhebungsinstrumente werden im nächsten Abschnitt 

dargestellt.  

 



Methode - Erhebungsinstrumente                                                                                                                65 

2.2 Erhebungsinstrumente  

Für die Interventions- und die Kontrollgruppe wurden eigenständig Fragebögen 

konzipiert (siehe Anhang B). Diese enthalten zum ersten Erhebungszeitpunkt Fragen zu 

Alter, Geschlecht und Schulbildung (soziodemografischen Daten). Außerdem wurden 

drei, in der Forschung bereits erprobte, Fragebögen eingearbeitet: zum Erfassen der 

gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Fragebogen zum Gesundheitszustand (SF-

12), für die Überprüfung der Selbstwirksamkeitserwartung der Fragebogen zur 

allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) und zur Erfassung des Körperbilds 

der Fragebogen zum Körperbild (FKB-20).  

In dem Fragebogen für die Interventionsgruppe wurden zusätzlich Fragen zu 

Motiven und Gründen für die Kursteilnahme, Erwartungen an die Feldenkrais-Methode, 

Problemen mit der Methode, Begleiterscheinungen und Veränderungen, die sich seit 

Anwendung der Methode ergeben haben, gestellt. 

Zum zweiten Messzeitpunkt erhielten beide Gruppen eine gekürzte Form des 

ersten Fragebogens, der wiederum die Skalen zum Gesundheitszustand, zur 

Selbstwirksamkeitserwartung und zum Körperbild enthielt. Weiterhin wurden Fragen 

zur Häufigkeit der Teilnahme an den Kursen während des Erhebungszeitraums gestellt. 

Die Feldenkrais-Teilnehmer wurden zusätzlich befragt, ob innerhalb der letzten vier 

Wochen Veränderungen aufgetreten sind, die sie der Feldenkrais-Methode zuschreiben.  

Der Fragebogen zum Gesundheitszustand (SF-36) (Bullinger & Kirchberger, 

1998) ist die deutsche Übertragung des Short Form-36 Health Survey, das innerhalb der 

Medical Outcome Study in den USA entwickelt wurde. Bei dieser Studie handelt es sich 

um eine US-amerikanische Längsschnittstudie, bei welcher über einen Zeitraum von 

vier Jahren verschiedene Gesundheitsmaße bei Personen mit körperlichen oder 

psychiatrischen Erkrankungen erhoben wurden (Ravens-Sieberer & Cieza, 2000). Der 

SF-36 zählt inzwischen zu den Standardinstrumenten der internationalen 

Lebensqualitätsforschung (Bullinger & Kirchberger, 1998) und erfasst die subjektive 

Gesundheit bzw. die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Neben anderen 

Indikationsbereichen wurde das Instrument international zur Evaluation von 

Behandlungsverfahren eingesetzt. Die Bereiche der subjektiven körperlichen und 

psychischen Gesundheit werden mit dem SF-36 auf insgesamt 8 Dimensionen 

(körperliche Funktionsfähigkeit, körperliche Rollenfunktion, körperliche Schmerzen, 

allgemeine Gesundheit, Vitalität, soziale Funktionsfähigkeit, emotionale Rollenfunktion 

und psychisches Wohlbefinden) mit unterschiedlichen Itemzahlen abgebildet. Der SF-



Methode - Erhebungsinstrumente                                                                                                                66 

36 liegt in drei verschiedenen Versionen zur Selbstbeurteilung, Fremdbeurteilung und 

Interviewform vor. Ebenso gibt es die Möglichkeit, zwischen der Standardversion mit 

vierwöchigem Zeitbezug sowie der akuten Version mit einwöchigem Zeitfenster zu 

wählen. 

Die Kurzform, der SF-12, ist formal identisch aufgebaut wie der SF-36, es sind 

jedoch nur 12 Items zu beantworten. Die Entwicklung dieser Kurzform basierte auf 

Erkenntnissen aus den Anwendungen des SF-36. So wurde festgestellt, dass der 

körperliche und der psychische Faktor 80-85% der Varianz der acht Subskalen des SF-

36 aufklärten, sowohl in Stichproben mit Gesunden als auch in Patientenpopulationen. 

Je 6 der 12 Items des SF-12 lassen sich der körperlichen (KSK) und der psychischen 

Summenskala (PSK) zuordnen. In der vorliegenden Untersuchung wird der SF-12 

aufgrund seiner wesentlich kürzeren Bearbeitungsdauer von durchschnittlich nur 2 

Minuten in den erstellten Fragebogen mit aufgenommen.  

Der Fragebogen zur allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) 

(Schwarzer & Jerusalem, 1999) ist ein Selbstbeurteilungsverfahren mit 10 vierstufigen 

Items (von "stimmt nicht" über "stimmt kaum" und "stimmt eher" bis zu "stimmt 

genau") zur Erfassung von allgemeinen optimistischen Selbstüberzeugungen. Er misst 

die optimistische Kompetenzerwartung, also das Vertrauen darauf, eine schwierige 

Lage zu meistern, wobei der Erfolg der eigenen Kompetenz zugeschrieben wird. Dieser 

Fragebogen hat sich in einer Reihe von Forschungsprojekten als valides und reliables 

Instrument erwiesen (Bund, 2001). 

Der Fragebogen zum Körperbild (FKB-20) (Clement & Löwe, 1996) ist ein 

kurzer Fragebogen mit 20 fünfstufigen Items zur Diagnose von Körperbildstörungen 

und zur Erfassung subjektiver Aspekte des Körpererlebens, der sowohl im klinischen 

als auch im nichtklinischen Bereicht anwendbar ist. Die Items beziehen sich sowohl auf 

das körperliche Empfinden als auch auf die Einstellung zum eigenen Körper, wobei 

Aspekte von Bewegung, Vitalität, Attraktivität und subjektiver Stimmigkeit thematisiert 

werden. Inhaltlich werden zwei Dimensionen in unabhängigen Skalen erfasst: 

Ablehnende Körperbewertung (AKB) und Vitale Körperdynamik (VKD). Die Skala 

AKB thematisiert den Anteil des Körperbildes, der eine Bewertung des eigenen Körpers 

beinhaltet. Dazu wird einerseits die äußere Körpererscheinung beurteilt, andererseits 

wird das Gefühl der Stimmigkeit sowie das Wohlbefinden im eigenen Körper wertend 

beschrieben. Die Skala VKD thematisiert den energetischen und bewegungsbezogenen 

Aspekt des Körperbildes. Sie beschreibt, wie viel Kraft, Fitness und Gesundheit 

empfunden werden (Clement & Löwe, 1996). 



Methode - Erhebungsinstrumente                                                                                                                67 

 



Methode - Stichprobenerhebung                                                                                                                  68 

2.3 Stichprobenerhebung  

Die Untersuchung wurde an Teilnehmern von Feldenkrais-Gruppen Bewusstheit 

durch Bewegung in Berlin im Zeitraum Juni bis August 2004 durchgeführt. Bei 

denjenigen Feldenkrais-Lehrern im Postleitzahlenbereich 10119 bis 14197, die eine e-

mail Adresse im Adressverzeichnis der Feldenkrais-Gilde (2003) angegeben hatten 

(Anzahl = 47), wurde angefragt, ob es möglich wäre, in ihren Kursen einen Fragebogen 

im Rahmen dieser Diplomarbeit zu verteilen. Zwölf von ihnen erklärten sich dazu 

bereit. Insgesamt wurden 180 Fragebögen in den Kursen von sieben verschiedenen 

Feldenkrais-Lehrern ausgegeben. 

Die Fragebögen für die Kontrollgruppe wurden zeitgleich in verschiedenen 

privaten Berliner Sprachschulen verteilt. Es zeichnete sich kurzfristig ab, dass der 

Rücklauf der Fragebögen aus den Sprachschulen eher gering ausfallen würde. In einer 

Sprachschule wurden nur zwei von 50 ausgeteilten Fragebögen ausgefüllt. Um trotzdem 

eine Kontrollgruppe in die Studie mit einbeziehen zu können, wurde Kontakt zu 

leitenden Mitarbeiterinnen von Berliner Volkshochschulen aufgenommen. Die 

Mitarbeiter von zwei Volkshochschulen erklärten sich bereit, die Fragebögen in ihren 

Sprachkursen zu verteilen. Aufgrund der Sommerferien war dies allerdings erst im 

September 2004 möglich.  

Durch die spätere Erhebung in der Kontrollgruppe konnte das ursprünglich 

geplante Untersuchungsdesign nicht eingehalten werden. Die Erhebungszeiträume der 

Interventions- und Kontrollgruppe sind somit nicht identisch.  

 



Methode - Methoden der Datenauswertung                                                                                                 69 

2.4 Methoden der Datenauswertung 

Aufgrund der Ziele dieser Arbeit und der daraus abgeleiteten Fragestellungen 

werden in diesem Kapitel die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (siehe Kap. 2.4.1) 

und die verwendeten quantitativen Verfahren (siehe Kap. 2.4.2) vorgestellt. Beide 

Ansätze sind als genauso gültig anzusehen und sollten sich ohnehin in irgendeiner Form 

ergänzen (Schiffler und Hübner, 2000). 

2.4.1 Auswertung qualitativer Daten 

Die Auswertung der offenen Fragen des Fragebogens erfolgte mit Hilfe der 

qualitativen Inhaltsanalyse von P. Mayring (2003). Diese wird im Folgenden kurz 

beschrieben (siehe Organigramm in Abbildung 2.2). 

Bei dem Vorgehen der induktiven Kategoriendefinition werden die Kategorien 

in einem Verallgemeinerungsprozess direkt aus dem Material abgeleitet, ohne Bezug 

auf vorab formulierte Theorienkonzepte zu nehmen. Nach Mayring (2003) hat dieses 

induktive Vorgehen innerhalb qualitativer Ansätze eine große Bedeutung, weil es "nach 

einer möglichst naturalistischen, gegenstandsnahen Abbildung des Materials ohne 

Verzerrungen durch Vorannahmen des Forscher" (S.75) strebt. 

Als Ausgangspunkt wird zunächst bestimmt, welches Material Gegenstand der 

Analyse sein soll, um Unwesentliches oder Ausschmückendes auszuschließen 

(Mayring, 2003). Anhang B enthält Tabellen, in denen die Antworten der Feldenkrais-

Teilnehmer auf einen Teil der Fragen des Fragebogens FK t1 aufgeführt sind. Diese 

Antworten sollen der Gegenstand der Analyse sein. 

Als nächster Schritt werden ein Selektionskriterium sowie das 

Abstraktionsniveau festgelegt. Dies soll beispielhaft für die erste Frage des Fragebogens 

"Wie sind Sie zur Feldenkrais-Methode gekommen?" gezeigt werden. Das 

Selektionskriterium wäre die Möglichkeit der Zuordnung der Antwort zu einer 

"Person", "Institution" oder "Sache". Im Fall des Selektionskriteriums "Person" hätte die 

Nennung "Tochter" ein niedrigeres Abstraktionsniveau als die direkte Zuordnung oder 

Bildung der Kategorie "Familienmitglied". Um möglichst nah am Material zu bleiben, 

wird versucht, die Hauptintention der antwortenden Person zu erfassen, d.h. es wird 

zunächst unmittelbar aus der Aussage eine Kategorie gebildet. Das Material wird Zeile 

für Zeile durchgegangen und bei jeder Antwort überprüft, ob die Antwort einer bereits 

bestehenden Kategorie zugeordnet werden kann. Wenn nicht, wird eine neue Kategorie 

gebildet. Nach Durchsehen von ca. 10% des Materials sollen die gebildeten Kategorien 



Methode - Methoden der Datenauswertung                                                                                                 70 

Gegenstand, Material 
Ziel der Analyse 

Theorie 

Festlegen des Selektions-
kriteriums und 

 des Abstraktionsniveaus 

Materialdurcharbeitung 
 

Kategorienformulierung 
 

Subsumption  
bzw. neue Kategorienbildung

Revision der Kategorien nach 
etwa 10-50 % des Materials 

Endgültiger 
Materialdurchgang 

Interpretation, Analyse 

dahingehend überprüft werden, ob sie das Ausgangsmaterial in adäquater Weise 

widerspiegeln. In einem weiteren Schritt werden, ausgehend von verschiedenen 

Antworten, auf einem höheren Abstraktionsniveau neue zusammenfassende Kategorien 

oder auch Oberkategorien gebildet. 

Nach Mayring (2003) erhält man abschließend ein "System an Kategorien zu 

einem bestimmten Thema" (S. 76), welches weiteren Analyseschritten unterzogen 

werden kann. Eine Möglichkeit ist nach Mayring (2003) z.B. die quantitative Analyse, 

d.h. die Erfassung der Häufigkeiten der gebildeten Kategorien. In diesem Fall handelt es 

sich quasi um eine qualitativ-quantitative Erhebung. Die Ergebnisse werden 

anschließend analysiert und im Hinblick auf die Fragestellung interpretiert. 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung 2.2 Prozessmodell induktiver Kategorienbildung  

aus Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken (S. 75) 

von P. Mayring, 2003, Weinheim: Beltz. Copyright 2003 bei 

Beltz-Verlag  



Methode - Methoden der Datenauswertung                                                                                                 71 



Methode - Methoden der Datenauswertung                                                                                                 72 

2.4.2 Auswertung quantitativer Daten 

Die Dateneingabe, -aufbereitung und -auswertung erfolgte mit Hilfe des 

Statistikprogramms "Statistical Package for the Social Sciences" (SPSS Version 11.0).  

Die soziodemografischen Daten der Teilnehmer wurden mit Verfahren der 

deskriptiven Statistik ausgewertet. Dazu wurden je nach vorliegendem Skalenniveau 

Mittelwerte und Standartabweichungen bzw. Häufigkeitsverteilungen ermittelt. Für alle 

statistischen Prüfungen wurde das Signifikanzniveau auf α = .05 festgelegt. Mit 

Verfahren der Inferenzstatistik sollte geprüft werden, ob es zwischen beiden Gruppen 

hinsichtlich ihrer soziodemografischen Daten signifikante Unterschiede gibt. Für 

intervallskalierte Daten wie z.B. Alter wurde der t-Test für unabhängige Stichproben 

verwendet, der eine Normalverteilung der Daten in der Grundgesamtheit, 

Varianzhomogenität der zu vergleichenden Stichproben und die Unabhängigkeit beider 

Stichproben voraussetzt (Bortz, 1999). Die nominalskalierten Daten beider Gruppen 

(z.B. Geschlecht oder Schulbildung) wurden mit dem Chi2-Test ausgewertet. Dafür 

müssen nach Bortz (1999) folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Unabhängigkeit der 

einzelnen Beobachtungen, das heißt, dass für das Beispiel Schulbildung die Ausprägung 

Volksschule in keinem mathematischen Zusammenhang zu der Ausprägung Abitur 

steht. Die zweite Voraussetzung ist, dass die Merkmalskategorien so geartet sein 

müssen, dass jede Beobachtungseinheit eindeutig einer Merkmalskategorie zugeordnet 

werden kann. Bezüglich der erwarteten Häufigkeiten ist der Chi2-Test relativ robust. 

Weiterhin sollte geprüft werden, ob es innerhalb der Gruppen zum zweiten 

Erhebungszeitpunkt Veränderungen in den Skalenmittelwerten gegeben hat. Dafür 

wurde der t-Test für abhängige Stichproben gerechnet, der eingesetzt werden kann, 

wenn in einer Stichprobe zwei Messungen durchgeführt werden (Messwiederholung). 

Voraussetzung hierfür sind bei Stichproben mit weniger als 30 Messwertpaaren, "daß 

sich die Differenzen in der Grundgesamtheit normalverteilen" (Bortz, 1999, S. 142).  

Durch einer mehrfaktoriellen Varianzanalyse mit Messwiederholung soll geprüft 

werden, ob signifikante Interaktionen zwischen den Faktoren Gruppenzugehörigkeit 

(unabhängige Variable; Treatment ja/nein) und Zeit in Bezug auf die Konstrukte 

gesundheitsbezogene Lebensqualität, Selbstwirksamkeitserwartung und Körperbild 

vorliegen (vgl. Bortz, 1999; Diehl & Staufenbiel, 2001).  

Die Reliabilität der Fragebogenskalen wurde zu beiden Zeitpunkten für beide 

Gruppen mittels Interner Konsistenz (Cronbach´s Alpha) berechnet. 

 



Methode - Methoden der Datenauswertung                                                                                                 73 

Allgemeiner Gesundheitszustand (Short-Form SF-12): 

Die Auswertung der Daten des SF-12 und damit die Berechnung der 

körperlichen und der psychischen Summenskala erfolgte in vier Schritten (Bullinger & 

Kirchberger, 1998):  

1. Datenkorrektur und Umkodierung von Items 

2. Erstellen von Indikator-Variablen für die Antwortkategorien der Items 

3. Gewichtung und Addition der Indikator-Variablen 

4. Standardisierung der Skalenwerte an der amerikanischen Normstichprobe 

Diese werden mit Hilfe des dem Fragebogen beiliegenden Auswertungsprogramms für 

SPSS standardisiert durchgeführt.  

Aufgrund der Kürze des Fragebogens wird eine Schätzung fehlender Werte 

durch die Mittelwerte der vorhandenen Items von den Autoren nicht empfohlen. (vgl. 

Bullinger & Kirchberger, 1998, S. 68). Deshalb wurde der SF-12 bei Personen, die ein 

oder mehrere Items nicht beantwortet haben, nicht in die Auswertung mit einbezogen. 

 

Selbstwirksamkeitserwartung: 

Die Fragen zur Allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung wurden ausgewertet, 

indem die Werte aller zehn Antworten aufsummiert wurden, so dass man einen Score 

zwischen 10 und 40 erhält. Sofern nur ein Item unbeantwortet blieb wurde für diesen 

fehlenden Wert ein Schätzwert aus dem Skalenmittelwert errechnet. Bei mehr als einer 

fehlenden Antwort wurde der Summenscore nicht berechnet und die Skala nicht in die 

Auswertung mit einbezogen.  

 

Körperbild: 

Die Körperbildskala setzt sich aus den zwei Subskalen Ablehnende 

Körperbewertung (AKB) und Vitale Körperdynamik (VKD) zusammen. Zur 

Berechnung des Skalensummenwertes für die Skala AKB wurden zuerst die Items 5 

"Ich kann mit meinen körperlichen Unvollkommenheiten gut leben" und 19 "Ich fühle 

mich in meinem Körper zu Hause" in der Weise umgepolt, dass die Zahlenfolge der 

numerischen Bewertung umgedreht wurde. Im Anschluss daran bildet man den 

Skalensummenwert AKB durch Addition der Punktwerte der Items 2, 5, 6, 8, 10, 11, 13, 

15, 18 und 19. Zur Berechnung des Skalensummenwertes für die Skala VKD ist keine 

Umpolung von Items zur Bildung dieser Skala erforderlich. Um den Skalensummenwert 

VKD zu erhalten, mussten die Punktwerte der Items 1, 3, 4, 7, 9, 12, 14, 16, 17 und 20 

addiert werden. Fehlende Werte auf beiden Skalen konnten auch hier durch einen 



Methode - Methoden der Datenauswertung                                                                                                 74 

Schätzwert ersetzt werden, der aufgrund des Skalenmittelwertes berechnet wurde. Da 

die Autoren des FKB-20 empfehlen, nicht mehr als einen fehlenden Wert pro Skala auf 

diese Weise zu ersetzen (Clement & Löwe, 1996, S.21), wurde dieser Teil des 

Fragebogens bei allen Befragten, die zwei oder mehr Fragen nicht beantwortet haben, 

unberücksichtigt gelassen.  



Ergebnisse - Stichprobenbeschreibung                                                                                                        75 

3 Ergebnisse  

3.1 Stichprobenbeschreibung 

Insgesamt nahmen N=148 Personen an der Studie teil. Die Anzahl der 

Teilnehmer der Feldenkrais- und Sprachkurse zu beiden Erhebungszeitpunkten sind in 

Tabelle 3.1 dargestellt. Die Feldenkrais-Teilnehmer (t1: n = 92) kommen aus sieben 

verschiedenen Feldenkrais-Kursen. Den zweiten Fragebogen füllten 35 der 92 

Teilnehmer in dieser Gruppe aus. Der 'Drop out' entstand, weil die Befragung kurz vor 

den Sommerferien stattgefunden hat und viele der Teilnehmer zum zweiten 

Erhebungszeitpunkt nicht mehr in die Kurse gegangen sind. Die Kontrollgruppe setzt 

sich aus Sprachkursteilnehmern verschiedener Englisch- und Französisch-Kurse aus 

zwei Berliner Volkshochschulen zusammen. Von den 56 Teilnehmern, die den ersten 

Fragebogen (SK t1) ausfüllten, haben 40 Teilnehmer auch die Fragen im zweiten 

Fragebogen (SK t2) beantwortet.  

 
Tabelle 3.1 Teilnehmer der Studie 

Variable  Zeitpunkt n 
      
      

Interventionsgruppe:   
    
 Feldenkrais-Teilnehmer  t1 92 
  t2 35 

    
Kontrollgruppe:    
    
 Sprachkurs-Teilnehmer  t1 56 

 
 

t2 40 
        
        
Anmerkungen. Feldenkrais-Teilnehmer aus sieben verschiedenen Feldenkrais-Kursen, Sprachkursteilnehmer aus vier 
verschiedenen Englisch-/Französisch-Kursen 

 

Als nächstes folgt eine Beschreibung der soziodemographischen Daten beider Gruppen. 

Diese sind in Tabelle 3.2 dargestellt.  

In der Feldenkrais-Gruppe sind 88% der Teilnehmer weiblich und 11% 

männlich. In der Kontrollgruppe ist der Anteil an Männern mit 21% fast doppelt so 

hoch. Der Altersmittelwert der Feldenkrais-Teilnehmer liegt bei 55 Jahren, wobei der 

jüngste Teilnehmer 29 Jahre und der älteste 79 Jahre alt ist. In der Gruppe der 

Sprachkursteilnehmer liegt der Altersdurchschnitt mit 53 Jahren leicht darunter. Die 



Ergebnisse - Stichprobenbeschreibung                                                                                                        76 

Alterspanne reicht von 23 bis 71 Jahren. Die meisten Teilnehmer beider Gruppen gaben 

an, verheiratet zu sein oder in Partnerschaft zu leben. In beiden Gruppen haben ungefähr 

die Hälfte der Teilnehmer zwei oder mehr Kinder. Ein Drittel der Feldenkrais-

Teilnehmer und ein Viertel der Sprachkurs-Teilnehmer haben keine Kinder.  

 
Tabelle 3.2 Soziodemographische Daten  

Variable   
Feldenkrais-

Gruppe   
Sprachkurs- 

Gruppe   p 
    (n = 92)   (n = 56)     

Alter M 54.79  53.17  
  SD 12.42   12.86   

.4521 

    n % n %   
Geschlecht männlich 10 10.9 12 21.4 

 weiblich 81 88.0 44 78.6 
.0852 

 fehlend 1 1.1 0 0  
       

Familienstand verheiratet 41 44.6 34 60.7 
 verwitwet 8 8.7 1 1.8 

.2492 

 geschieden 13 14.1 6 10.7  
 ledig 14 15.2 6 10.7  
 in Partnerschaft lebend 16 17.4 9 16.1  
       

Kinder keine 31 33.7 14 25.0 
 ein Kind 17 18.5 15 26.8 

.2652 

 zwei Kinder 26 28.3 21 37.5  
 drei oder mehr Kinder 18 19.6 6 10.7  
       

Schulabschluss Volksschule 2 2.2 2 3.6 
 Mittlere Reife 24 26.1 7 12.5 

.0642 

 Abitur 60 65.2 39 69.6  
 Polytechnische Oberschule 4 4.3 8 14.3  
 kein Schulabschluss 2 2.2 0 0  
       

berufliche Situation erwerbstätig 54 58.7 22 39.3 
 Rentner 29 31.5 21 37.5 

.0862 

 arbeitslos 3 3.3 2 3.6  
 Hausfrau/-mann 5 5.4 9 16.1  
 Student 1 1.1 2 3.6  
       

Anmerkungen. M: arithmetisches Mittel, SD: Standardabweichung, t-Test für unabhängige Stichproben1; Chi2-Test2; Signifikanz-  
                         niveau bei zweiseitiger Testung (p = .05) 

 

Etwa zwei Drittel der Teilnehmer aus Interventions- und Kontrollgruppe haben 

Abitur als höchsten allgemeinen Schulabschluss. In den Feldenkrais-Kursen haben ein 

Viertel die Mittlere Reife (27%), in den Sprachkursen sind es halb so viele (13%). 

Außerdem haben 14% der Sprachkurs-Teilnehmer als höchsten allgemeinen 

Schulabschluss die Polytechnische Oberschule angegeben, bei den Feldenkrais-

Teilnehmern nur 4%. Die übrigen Teilnehmer beider Kurse verteilten sich auf Volks- 

und Gemeindeschule oder hatten gar keinen Schulabschluss. 



Ergebnisse - Stichprobenbeschreibung                                                                                                        77 

Zum Zeitpunkt t1 sind insgesamt 59% der Feldenkrais-Teilnehmer erwerbstätig, 

in der Gruppe der Sprachkurs-Teilnehmer 39%. Ungefähr ein Drittel beider Kurse sind 

Rentner. 

Beim Vergleich der soziodemografischen Daten beider Gruppen mittels t-Test und 

Chi2-Test ergab sich hinsichtlich des Alters kein signifikanter Unterschied. Bei den 

kategorialen Variablen Geschlecht, Familienstand, Kinder und berufliche Situation gab 

es auch keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Die Voraussetzungen 

für die Berechnung beider Testarten sind gegeben. 

 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       78 

3.2 Ergebnisse qualitativer Inhaltsanalyse 

Ein Ziel dieser Arbeit ist das Erfassen von Gründen und Motiven (Motivation) 

der Teilnehmer an der Feldenkrais-Arbeit Bewusstheit durch Bewegung und deren 

empfundene Wirkung. 

Die Fragen des Fragebogens "Warum nehmen Sie an einer Feldenkrais-Gruppe 

teil?" und "Was versprechen Sie sich von der Feldenkrais-Methode?" zielen darauf ab, 

etwas über die Motivation der Teilnehmer zu erfahren. Mit den Fragen, "Gab es 

Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, Spontaneität oder anderen 

hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die Feldenkrais-Methode zurückführen?" 

sowie "Inwiefern profitieren Sie von den Feldenkrais-Lektionen?" sollte untersucht 

werden, welche Wirkung die Teilnehmer der Methode zuschreiben. Zur Ermittlung 

möglicher Nebenwirkungen wurden die Fragen: "In welchen Bereichen haben Sie 

Schwierigkeiten mit der Feldenkrais-Methode?" und "Treten bei Ihnen irgendwelche 

Begleiterscheinungen aufgrund der Feldenkrais-Methode auf?" gestellt. 

Tabelle 3.3 zeigt eine Übersicht über die gebildeten Kategorien5. Es ist 

ersichtlich, dass die Gründe für die Teilnahme (Motivation) an den Kursen vielfältig 

sind. Neben Aspekten der Schmerzlinderung werden z.B. die Überwindung von 

Ängsten, berufliches Interesse oder einfach Spaß genannt. Die der Feldenkrais-Arbeit 

zugeschriebenen Wirkungen fallen z.B. in die Kategorien Schmerzlinderung, 

Selbstbewusstsein, Lernen oder Kreativität. Teilnehmer berichten auch von negativen 

Wirkungen, so nannte ein Teilnehmer z.B. "Ich fühle mich nach den Sitzungen oft 

benommen" (Antwort Nr. 89), ein anderer hat Schwierigkeiten bei der Durchführung 

verschiedener Lektionen "Bei allen Übungen im Vier-Füßlerstand schmerzen mir die 

Handgelenke sehr" (Antwort Nr. 32).  

Die unter der Oberkategorie Motivation gebildeten Kategorien sind teilweise mit 

denen unter der Oberkategorie Wirkung aufgeführten identisch. Es lässt sich ablesen, 

dass die Gründe für die Teilnahme an den Kursen mit den der Methode zugeschriebenen 

Wirkungen vielfach übereinstimmen. Einige Teilnehmer schrieben bei den Fragen zur 

Wirkung oft auch nur "siehe Fragen vorher" oder "siehe oben". 

Im Folgenden werden die Antworten der Teilnehmer der Interventionsgruppe 

auf einige der offenen Fragen (FK t1), wie in Kapitel 2.4.1 bereits angedeutet, anhand 

von prozentualen Häufigkeiten dargestellt. Im Anhang B sind die kompletten Tabellen 

                                                 
5 Kategorien werden zur Hervorhebung kursiv dargestellt 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       79 

angefügt, welche die Antworten und die Zuordnung zu den gebildeten Kategorien für 

die einzelnen Fragen aufführen.  

Tabelle 3.3 Hauptkategorien aus der Analyse der qualitativen Daten 
Oberkategorie Kategorie Paraphrase/Beispiel (Antwort Nr. )

Entspannung "Weil es sehr entspannend ist. ..." (1)
Wohlbefinden "Ich fühle mich wohl durch die sanften Bewegungen. ..." (6)
Stimmung "… viel leichter gestimmt ich nach Hause gehe." (23)
Verbesserung der Beweglichkeit "Bewegungsfähigkeit erhalten + verbessern" (28)

"zum Erhalt von körperlicher Beweglichkeit. ..." (36)
Bewusstheit "… Entwicklung eines neuen Bewusstseins..." (79)

"… Bewußtheit, Aufmerksamkeit 
"… Verbesserung des Körpergefühls ..." (7)

"… Wahrnehmung meines Körperbildes ..." (13)
Schmerzlinderung, - reduktion "… Rückenprobleme (LWS-Syndrom). ..." (37)
Neues über Körperzusammenhänge 
lernen

"… innere Forschen nach körperlichen Zusammenhängen…" (46)

Interesse, Neugier "… möchte ausprobieren, ob mir die Methode hilfe" (67)
Konzentrationsfähigkeit "… Steigerung der Konzentrationsfähigkeit … (7)
Spaß "… weil es Spaß macht …" (75)

"Vorbeugende Übungen für Rücken …" (31)
"… möchte aktiv etwas für meine Gesundheit tun …" (67)

Selbstfindung "… um mich besser kennenzulernen …" (76)
persönliche Probleme "… innere Unruhe, war nervös und traurig." (17)
Anleitung/Gruppe "… Mir gefällt die Lehrerin …" (34)
Berufliches Interesse "… berufliches Interesse …" (13)
Ganzheitlichkeit "… der ganze Körper angesprochen wird." (19)
Alternative "... Sport ist wichtig, und von ... Hauruck-Sport halte ich nichts mehr" (49)
Selbstbewusstsein "… zu mehr Selbstbewußtsein zu gelangen… " (8)
Körperfunktionen "… Veränderung von Atem und Körperhaltung" (74)
Haltungsverbesserung "Verbesserung der Körperhaltung …" (86)
Angst überwinden "… Ängste und Unsicherheit überwinden." (8)
Wohlbefinden "… fühle mich dadurch wohler, lebendiger,…" (46)
Stimmung "… Ich fühle mich öfter fröhlicher und ausgelassener…" (58)
Entspannung "… Ich bin nach der Stunde meist ausgeruht u. entspannt."(85)
Schmerzlinderung "Keine Schmerzen mehr im HWS-Bereich. …" (7)
Körperhaltung "körperliche Veränderungen (Verbesserungen) immer besser feststellen…" (10)
Beweglichkeit "… die Beweglichkeit + Koordination hat sich verbesser" (4)
Ganzheitliches Körperbewusstsein "Verbesserung des Körperbewußtseins u. des Körpergefühls" (26)
Transfer in den Alltag "Im Arbeitsleben werde ich weniger hektisch, überlegter, geduldiger..." (10)
Selbstbewusstsein "… Steigerung des Selbstwertgefühls" (36)
Konzentrationsfähigkeit "...Steigerung der Konzentrationsfähigkeit…" (7)
Verhalten "… eingefahrene Verhaltensweisen zu ändern oder zu belassen" (8)
Lernen "… Ursachen von Versp. Durchschauen. …" (55)
Allgemeinbefinden "Ich fühle mich ausgeglichener, ruhiger und einfach besser" (53)
Selbsthilfe "… kann ich selbst Schmerz … beeinflussen (ohne Medikamente !)" (25)
Körperbewusstsein "bewußteres Körpergefühl" (86)
Schlaf "danach immer guten + sehr entspannten wohltuenden Schlaf!" (12)
Zuversicht "… Erfahrungen… geben mir Zuversicht." (8)
Kreativität "… stärkt meine Kreativität." (92)
psychische Ausgeglichenheit "psychische ... Ausgeglichenheit" (29)
Schmerzen "manchmal Schmerzen im Ischias nach Übungen oder Kopfschmerzen" (63)
Benommenheit "ich fühle mich oft nach den Sitzungen benommen…" (89)
körperliche Einschränkungen "bei allen Übungen im Vier-Füßlerstand schmerzen mir die Handgelenke sehr" (32)
persönlicher Art "wenn ich die Bewegungen in Gedanken durchführen muß" (18)
Unterrichtsform "wenn sie zu öde und unvariiert unterrichtet wird…" (80)
Integration in den Alltag "Integration in den Alltag" (58)

Wirkung

Schwierigkeiten mit 
der Methode

Anmerkungen. Die Tabelle enthält für jede genannte Kategorie eine Antwort. Weitere Antworten sind im Anhang in Tabelle B-2 bis B-7  aufgeführt. Die 
Oberkategorie Wirkung ist in positive (+) und negative (-) Kategorien gegliedert.

Motivation

+

-

Körperempfinden,- gefühl, - 
bewusstsein

Verbesserung des 
Gesundheitzustands

 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       80 

• Wie lange besuchen Sie schon Feldenkrais-Kurse und wie oft gehen Sie dorthin? 

Die Teilnehmer der Stichprobe besuchen im Durchschnitt seit 5 ½ Jahren (M = 5.59, SD 

= 6.34) die Kurse Bewusstheit durch Bewegung. 42 Teilnehmer machen seit 2 Jahren 

oder weniger Feldenkrais. 18 davon haben im Jahr 2004 mit der Gruppenarbeit 

begonnen. Seit mehr als 10 Jahren gehen 22 Teilnehmer in die Feldenkrais-Gruppen 

(Abbildung 3.1). 

Die Mehrheit der Teilnehmer (über 90%) geht einmal wöchentlich zur 

Feldenkrais-Gruppe. Die restlichen Teilnehmer besuchen entweder mehrmals oder 

unregelmäßig die Gruppen. Von den Gruppenteilnehmern führen ein Fünftel (n = 19) 

die Lektionen auch zu Hause durch.  

 

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

20

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

Jahre

A
nz

ah
l d

er
 T

ei
ln

eh
m

er

 
Abbildung 3.1 Seit wie vielen Jahren nehmen Sie regelmäßig an Feldenkrais-Gruppen teil? 

 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       81 

0%

5%

10%

15%

20%

25%

30%

35%

Freunde, Bekannte und Kollegen

Medien/Veröffentlichungen

Familienmitglied

Mitarbeiter / Institutionen im Gesundheitswesen 

Kurse, Workshops, Seminare

Interesse

Beruf
Sonstiges 

Alternative

[keine Antwort]

• Wie sind Sie zur Feldenkrais-Methode gekommen? 

Wie aus Abbildung 3.2 zu ersehen ist, sind ein Drittel der Teilnehmer aufgrund von 

Empfehlungen von Freunden, Bekannten oder Kollegen, ein knappes Fünftel (17%) 

aufgrund von Medienberichten und Veröffentlichungen und 12% durch 

Familienmitglieder zur Feldenkrais-Methode gekommen. Durch Empfehlung von 

Mitarbeitern des Gesundheitswesens (Ärzte, Physiotherapeuten, Chiropraktiker, 

Psychologen usw.) sind 11% der Studienteilnehmer zur Methode gekommen. Aufgrund 

der Teilnahme an verschiedenen Kursen, Workshops oder Seminaren (z.B. Tanzkurse 

oder "Körper"-Seminare) entdeckten 9% die Feldenkrais-Methode. Die restlichen 

Nennungen entfielen auf die Kategorien Interesse, Beruf, Alternative zu anderen 

Methoden oder sonstige Nennungen. 

 
Abbildung 3.2 Wie sind Sie zur Feldenkrais-Methode gekommen? 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       82 

0%

3%

6%

9%

12%

15%

18%

21%

Schmerzreduktion, -linderung

Beweglichkeit/Haltung

W
ohlbefinden

Entspannung

Körperempfinden, -gefühl, -bild 

Selbstfindung, Selbtbewusstsein

Körperzusammenhänge

Neugier/ Interesse

Gruppe/Anleitung

Bewusstmachen

Spaß
Alternative

Gehirntätigkeit, Konzentrationsfähigkeit

Prävention

persönliche Probleme

berufliches Interesse

Ganzheitlichkeit

Stimmung

[Keine Antwort]

• Warum nehmen Sie an einer Feldenkrais-Gruppe teil? 

Abbildung 3.3 zeigt die Anzahl der Teilnehmer, deren Antworten auf die Frage nach 

den Gründen zur Teilnahme an den Kursen in den entsprechenden Kategorien 

eingeordnet wurden. Demnach gibt es sehr viele individuelle Gründe zur Teilnahme an 

Feldenkrais-Gruppen. In dieser Studie wurden die Antworten der Teilnehmer auf diese 

Frage zu 18 Kategorien zusammengefasst. Unter der Kategorie Körperempfinden,  

-gefühl, -bild wurden der Einfachheit halber eine ganze Reihe von Aussagen 

zusammengefasst und damit die Regel, dass jede Kategorie nur einen Namen hat und 

sich trennscharf von einer anderen Kategorie unterscheidet, durchbrochen (Mayring, 

2003). Einzelne Teilnehmer gaben in der Regel mehr als einen Grund für die Teilnahme 

an (siehe Anhang B). Die am häufigsten genannte Kategorie war Schmerzreduktion, -

linderung (20%). Dazu beispielhaft die Aussage eines Teilnehmers (Antwort Nr. 25): 

"leide seit ca. 20 J. an Arthrose der Hände und HWS, konnte durch regelmäßiges 

Training meinen Beruf als Krankengymnastin bis zu letzt ausüben, was sonst nicht 

möglich gewesen wäre oder nur mit starken Schmerzmitteln".  

 

Abbildung 3.3 Warum nehmen Sie an einer Feldenkrais-Gruppe teil? 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       83 

Weiterhin wurden Beweglichkeit (13%), Wohlbefinden (12%) und Entspannung (10%) 

genannt. Weitere 6% der Nennungen entfielen auf die Kategorie Körperempfinden, 

Körpergefühl, Körperbild. Als weiteren Grund Feldenkrais-Arbeit durchzuführen, 

gaben 6% der Teilnehmer Selbstbewusstsein, Selbstfindung an. Außerdem konnten die 

Kategorien Spaß, Konzentrationsfähigkeit, Prävention oder berufliches Interesse 

aufgrund von Teilnehmeraussagen gebildet werden.  

• Was versprechen Sie sich von der Feldenkrais-Methode? 

Abbildung 3.4 stellt dar, dass die Antworten der Teilnehmer in viele verschiedene 

Richtungen weisen. Teilweise stimmten die gebildeten Kategorien mit denen der 

vorherigen Frage überein. Deshalb wurde auch hier ein Großteil der Antworten den 

Bereichen Schmerzlinderung, -reduktion, -freiheit aber auch Wohlbefinden, 

Entspannung usw. zugeordnet. Die meisten Nennungen (fast ein Fünftel) entfielen auf 

die Kategorie Erhaltung/ Verbesserung der Beweglichkeit.  

 

Abbildung 3.4 Was versprechen Sie sich von der Feldenkrais-Methode? 

 
 
 
 

0%
2%
4%
6%
8%

10%
12%
14%
16%
18%
20%

Erhaltung/Verbesserung der Beweglichkeit

Schmerzlinderung, -reduktion

Bewusstheit /Erlernen

Körperwahrnehmung, -gefühl

Entspannung

W
ohlbefinden

Haltungsverbesserung

körperliche und geistige Gesundheit

Selbstbewusstsein

Körperfunktionen, Körperteile

Selbstfindung

Sonstiges

Spaß, Freude

Angst
Beruf

Neues
Anleitung

Sonstiges



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       84 

• Gab es Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, Spontaneität 

oder anderen hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die Feldenkrais-Methode 

zurückführen?  

Mit dieser Frage sollte retrospektiv erhoben werden, welche Veränderungen die 

Teilnehmer berichten, seitdem sie sich mit der Feldenkrais-Methode beschäftigen. Ein 

Fünftel der Teilnehmer gaben an, ein ganzheitlicheres Körpergefühl zu haben. Über 

Veränderungen in ihrer Körperhaltung berichten 15%, über eine Verbesserung der 

Beweglichkeit 10% und über Schmerzlinderung 8%. Weitere 8% der Teilnehmer 

berichten eine Veränderung des Selbstwertgefühls. Der Kategorie Lernen konnten vier 

Nennungen (3%) zugeordnet werden. 

0%

2%

4%

6%

8%

10%

12%

14%

16%

18%

20%

ganzheitliches Körpergefühl

Körperveränderungen/Körperhaltung

Beweglichkeit

Schmerzlinderung

Selbstwertgefühl

Freude an Beweglichkeit

Konzentrationsfähigkeit, Weisheit, Kreativität

ja Wohlbefinden

Stimmung

Verhaltensweisen/Sachverhalten

Lernen
Sonstiges

Entspannung

Arbeitsleben

Tempo/Achtsamkeit

Spontaneität/Natürlichkeit

nicht feststellbar, weiß nicht, noch keine

nein
[keine Antwort]

 

Abbildung 3.5 Gab es Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, Spontaneität oder 

anderen hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die Feldenkrais-Methode 

zurückführen? 

 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       85 

0%

5%

10%

15%

20%

25%

30%

35%

40%

keine
Schwierigkeit bei der Ausführung der Methode

Körperliche Einschränkungen

Unterrichtsform (FK-Lehrer)

Integration in den Alltag

[keine Antwort]

• Inwiefern profitieren Sie von den Feldenkrais-Lektionen? 

Die Antworten auf diese Frage ähneln sich im Großen und Ganzen mit denen der 

vorherigen Frage. Es wird deshalb auf eine grafische Darstellung verzichtet. Die 

meisten Nennungen entfielen auf die Kategorien Entspannung (12%), 

Körperbewusstsein (11%) und Wohlbefinden (9%). Schmerzlinderung/-reduktion wurde 

am vierthäufigsten (8%) genannt. 

• In welchen Bereichen haben Sie Schwierigkeiten mit der Methode? 

Auf diese Frage antworteten etwa 40% der Studienteilnehmer, dass sie keine 

Schwierigkeiten mit der Methode haben (Abbildung 3.6). Ein Drittel der Teilnehmer 

gab an, Schwierigkeiten bei der Ausführung der Lektionen zu haben. Erklärungen dafür 

finden sich in den individuellen Antworten (Tabelle B- 6). Meistens handelt es sich 

dabei um Schwierigkeiten mit gewissen Stellungen in den verschiedenen Lektionen 

(z.B. "Schmerzen in den Handgelenken beim Vierfüßlerstand" oder Ähnliches). 

Aufgrund körperlicher Einschränkungen haben 13% der Teilnehmer Schwierigkeiten.  

 

Abbildung 3.6 In welchen Bereichen haben Sie Schwierigkeiten mit der Methode? 

 



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       86 

• Treten bei Ihnen irgendwelche Begleiterscheinungen aufgrund der Feldenkrais-

Methode auf? 

Diese Frage wurde absichtlich so "offen" gestellt. Wäre hier statt Begleiterscheinungen 

nach Nebenwirkungen gefragt worden, hätten die Teilnehmer vielleicht verstärkt 

negative Assoziationen gehabt (z.B. Assoziation mit Beipackzetteln von 

Medikamenten)  

Abbildung 3.7 zeigt die gebildeten Kategorien bzw. Oberkategorien. Der 

überwiegende Teil der Teilnehmer (38%) gab an, keine negativen Begleiterscheinungen 

zu erfahren. Ein Viertel der Teilnehmer berichten von positiven Begleiterscheinungen 

entweder physischer oder psychischer Art. Negative Begleiterscheinungen 

verschiedener Art beobachteten 18%. Einige Teilnehmer berichten in diesem 

Zusammenhang von Muskelkater bzw. Schmerzen in bestimmten Körperbereichen z.B. 

"Zerrungsschmerz nach offensichtlich zu starker Beteiligung bestimmter 

Muskelgruppen" (Antwort Nr. 81), oder Benommenheit "fühle mich nach den Sitzungen 

benommen" (Antwort Nr. 89).  

 
Abbildung 3.7 Treten bei Ihnen irgendwelche Begleiterscheinungen aufgrund der FK-Methode auf? 

0%

5%

10%

15%

20%

25%

30%

35%

40%

Positive physische Begleichterscheinungen 

negative physische Begleiterscheinungen 

Positive psychische Begleiterscheinungen 

negative psychische Begleiterscheinungen

Positive bzw. keine negativen Begleiterscheinungen (ohne genauere Beschreibung)

nein bzw. keine negativen Begleiterscheinungen (ohne genauere Beschreibung)

[keine Antwort]



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       87 

• Gab es in den letzten vier Wochen Veränderungen in den Bereichen des Körpers, 

Selbstwertgefühls, Spontaneität oder anderen hier nicht genannten Bereichen, die 

Sie auf die Feldenkrais-Methode zurückführen? 

Diese Frage wurde den Feldenkrais-Teilnehmern zum Erhebungszeitpunkt t2 gestellt. 

Fast die Hälfte der Teilnehmer (44%) stellte keine Veränderungen während des 

Erhebungszeitraums fest. Die übrigen Teilnehmer (56%) berichten über verschiedene 

positive Veränderungen, die in den Kategorien bzw. Bereichen Körpergefühl (15%), 

Körperliche Entspannung (10%), Schmerzreduktion (5%) oder Ausgeglichenheit (5%) 

auftraten. Die restlichen 21% der genannten Veränderungen verteilen sich auf insgesamt 

acht verschiedene Kategorien (siehe Tabelle B- 8 im Anhang). 

• Welche körperlichen Beschwerden haben Sie derzeit? 

Diese Frage wurde den Teilnehmern beider Gruppen gestellt. In der Feldenkrais-Gruppe 

haben zurzeit 83% der Teilnehmer körperliche Beschwerden. In der Gruppe der 

Sprachkursteilnehmer sind es 67%. Eine Auswertung der Anzahl der Beschwerden 

ergab, dass 19% der Teilnehmer der Feldenkrais-Gruppe Beschwerden einer Art 

angaben und 81% zwei oder mehr Arten von Beschwerden. In der Kontrollgruppe 

gaben 64% an, derzeit Beschwerden in einem Bereich zu haben; 36% gaben zwei oder 

mehr Arten von Beschwerden an.  



Ergebnisse - Qualitative Inhaltsanalyse                                                                                                       88 

Zusammenfassung der Ergebnisse 

Die Teilnehmer dieser Untersuchung geben auf die Frage nach der Motivation 

für die Teilnahme an den Feldenkrais-Kursen eine ganze Reihe von Gründen an. Die am 

häufigsten genannten Gründe kommen aus den Bereichen: Schmerzlinderung, 

Beweglichkeit(serhaltung und –verbesserung), verbessertes Allgemeinbefinden und 

Wohlbefinden, Entspannung, bewussteres Körperempfinden und –gefühl und 

Veränderung der (Körper-)Haltung. Eher selten genannte Gründe für die Teilnahme 

sind Erhöhung des Selbstbewusstseins, der Konzentrationsfähigkeit, verbesserte 

Körperfunktion, Spaß, Stimmung oder die (Anleitung in der) Gruppe. 

Die dem Arbeiten mit der Methode zugeschriebenen Wirkungen kommen aus 

den Bereichen ganzheitliches Körpergefühl, Veränderungen des Körpers und der 

Körperhaltung, verbesserte Beweglichkeit, Schmerzlinderung, Entspannung, 

Wohlbefinden. Seltener genannt wurden die Bereiche Konzentrationsfähigkeit, 

Weisheit, Kreativität, Spontaneität, Natürlichkeit und Lernen. 

Im folgenden Kapitel werden die Ergebnisse aus den Skalen zum 

Gesundheitszustand, zur Selbstwirksamkeitserwartung und zum Körperbild vorgestellt. 

 



Ergebnisse – Quantitative Daten                                                                                                                  89 

3.3 Ergebnisse quantitativer Daten 

Tabelle 3.4 t-Test für abhängige Stichproben: Gesundheitszustand, Selbstwirksamkeitserwartung 

und Körperbild 

Variable n M SD p n M SD p

Gesundheitszustand  SF-12

Körperliche Summenskala t1 23 46.93 8.19 30 49.36 7.70
.11 .14

Körperliche Summenskala t2 23 48.63 10.21 30 50.36 6.59

Psychische Summenskala t1 23 46.5 8.72 30 47.18 9.58
.11 .19

Psychische Summenskala t2 23 48.45 9.12 30 48.41 7.93

Selbstwirksamkeitserwartung t1 34 30.18 4.73 39 28.97 3.67
.39 .48

Selbstwirksamkeitserwartung t2 34 30.03 5.02 39 28.95 3.86

Körperbild FKB-20

Ablehnende Körperbewertung  t1 35 20.54 6.46 40 19.18 4.42
.20 .41

Ablehnende Körperbewertung t2 35 20.14 5.99 40 19.30 5.02

Vitale Körperdynamik t1 35 32.69 8.33 38 32.55 5.52
.28 .26

Vitale Körperdynamik t2 35 33.06 7.69 38 32.89 5.71

Anmerkungen.  n : Substichprobe, M:  arithmetisches Mittel, SD : Standardabweichung, p:  Signifikanzniveau     

Feldenkrais Sprachkurs

                (einseitig p <.025), unterschiedliche Stichprobengrößen resultieren aus fehlenden Daten

 
 

3.3.1 Gesundheitsbezogene Lebensqualität 

Zur Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität wurde den Teilnehmern 

der Feldenkrais- und der Kontrollgruppe der Fragebogen zum Gesundheitszustand (SF-

12) vorgelegt. Die Interne Konsistenz (Cronbach´s Alpha) lag für diesen Fragebogen zu 

beiden Erhebungszeitpunkten für beide Gruppen zwischen α = .74 und .83.  

Es wurde angenommen, dass sich innerhalb des Erhebungszeitraums die 

gesundheitsbezogene Lebensqualität in der Interventionsgruppe gegenüber der 

Kontrollgruppe verbessert.  

In Tabelle 3.4 sind die Mittelwerte für die körperliche und psychische 

Summenskala des SF-12 dargestellt. Ein Vergleich der Mittelwertdifferenzen zwischen 



Ergebnisse – Quantitative Daten                                                                                                                  90 

den beiden Zeitpunkten t2 und t1 ergab auf der körperlichen und auf der psychischen 

Summenskala in der Interventionsgruppe keine signifikante Änderung. Auch in der in 

der Kontrollgruppe unterschieden sich die Mittelwertdifferenzen nicht signifikant.  

 

Körperliche Summenskala

0

10

20

30

40

50

60

1 2
Zeitpunkt

M
itt

el
w

er
t FK

SK

  

Psychische Summenskala

0

10

20

30

40

50

60

1 2

Zeitpunkt

M
itt

el
w

er
t

FK

SK

 
Abbildung 3.8 Mittelwerte für die Subskalen KSK und PSK des SF-12 für die Feldenkrais- und 

Sprachkursgruppen zu beiden Messzeitpunkten 

 

Die Auswertung mittels Varianzanalyse zeigte keine Interaktionseffekte zwischen den 

Faktoren Gruppe und Zeit bezüglich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.  

Aufgrund der Tatsache, dass keine Interaktionseffekte aufgetreten sind, wurde 

näher untersucht, wie sich die Verteilungen innerhalb der Gruppen darstellen. Aus 

Abbildung 3.9 ist zu ersehen, dass die Unterschiede zwischen den Gruppenmittelwerten 

sehr gering sind. In beiden Gruppen fallen die Ausreißer-Werte auf. 

 



Ergebnisse – Quantitative Daten                                                                                                                  91 

3023 3023N =

SprachkursFeldenkrais

Su
m

m
en

sc
or

e

70

60

50

40

30

20

10

SF-12 KSK t1

SF-12 KSK t2

106

98

60

98

697460

9

 
Abbildung 3.9 Mittelwerte, Streuung, Standartabweichung und Außreißer-Werte für die körperliche 

Summenskala 

Weil in der Interventionsgruppe keine signifikanten Veränderungen auftraten, wurden 

weitere Berechnungen durchgeführt. 

Aufgrund der Tatsache, dass in der qualitativen Inhaltsanalyse die Kategorie 

Schmerzreduktion/-linderung vielfach als Grund für die Kursteilnahme angegeben 

wurde, erfolgte die Überprüfung der entsprechenden Items in der Interventionsgruppe 

mittels t-Test für abhängige Stichproben. Für Item acht ("Inwieweit haben die 

Schmerzen Sie in den vergangenen 4 Wochen bei der Ausübung ihrer Alltagstätigkeiten 

zu Hause und im Beruf behindert?") ergab sich von t1 (M = 2.30, SD = 1.10) zu t2 (M = 

1.82, SD = .85) eine signifikante Reduktion (t = 3.2, df =32, p = .003). In der 

Kontrollgruppe änderte sich bei diesem Item nichts. 

In einer Substichprobe von Teilnehmern, die seit zwei oder weniger Jahren 

regelmäßig an Feldenkrais-Kursen teilnehmen, waren die Mittelwerte auf der 

körperlichen Summenskala zum Zeitpunkt t2 signifikant höher als zu t1: (t = -2.628, df = 

12, p = .022). Bei Teilnehmern, die schon länger als zwei Jahren an den Kursen 

teilnehmen, gab es keine signifikanten Veränderungen (t = .719, df = 9, p = .491). 

 

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die gesundheitsbezogene Lebensqualität in beiden 

Gruppen nicht signifikant verändert hat. Die Hypothese, dass es in der 

Interventionsgruppe zu einer Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität 

während des Erhebungszeitraums gegenüber der Kontrollgruppe kommt, wurde nicht 

bestätigt. 



Ergebnisse – Quantitative Daten                                                                                                                  92 

3.3.2 Selbstwirksamkeitserwartung 

Die Hypothese, dass es in der Interventionsgruppe zum Zeitpunkt t2 gegenüber 

Zeitpunkt t1 zu Veränderungen im Sinne einer Erhöhung der 

Selbstwirksamkeitserwartung kommt, wurde geprüft. Über beide Erhebungszeitpunkte 

und Gruppen lag die Spanne der Internen Konsistenz für die Skala der allgemeinen 

Selbstwirksamkeitserwartung zwischen α = .84 und .91. 

Zum Zeitpunkt t2 kam es in keiner der beiden Gruppen zu signifikanten 

Veränderungen der Mittelwerte der Selbstwirksamkeit. Abbildung 3.10 zeigt die 

Mittelwerte für die Selbstwirksamkeitserwartung zwischen den Gruppen zu beiden 

Erhebungszeitpunkten. 

 

Selbstwirksamkeitserwartung

0

5

10

15

20

25

30

35

1 2
Zeitpunkt

M
itt

el
w

er
t

Feldenkrais

Sprachkurs

 
Abbildung 3.10  Mittelwerte für die Selbstwirksamkeitserwartung in der Feldenkrais- und 

Sprachkursgruppe zu beiden Messpunkten 

 

Auch die Auswertung mittels Varianzanalyse zeigte bezüglich der 

Selbstwirksamkeitserwartung keine Interaktionseffekte zwischen den Faktoren Gruppe 

und Zeit.  

 

In der Skala allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung ergab sich über den 

Erhebungszeitraum keine signifikante Veränderung innerhalb beider Gruppen. Die 

angenommene Hypothese, dass es zu Verbesserungen in der 

Selbstwirksamkeitserwartung bei der Interventionsgruppe kommt, konnte nicht bestätigt 

werden. 

 
 



Ergebnisse – Quantitative Daten                                                                                                                  93 

3.3.3 Körperbild 

Erwartet wurde, dass es durch die Feldenkrais-Arbeit zu Veränderungen im 

Körperbild kommt, die sich in den Skalen des Fragebogens zum Körperbild 

widerspiegeln. Die Interne Konsistenz für die Körperbildskala reichte von α = .72 bis 

.91. 

Wie in Abbildung 3.11 zu sehen ist, gibt es auf der Subskala Ablehnende 

Körperbewertung (AKB) bei den Feldenkrais-Teilnehmern von t1 zu t2 eine geringe 

Abnahme des Mittelwertes, die nicht signifikant ist. Auf der Subskala Vitale 

Körperdynamik (VKD) gab es von t1 zu t2 eine Zunahme, die auch nicht signifikant ist.  

In der Kontrollgruppe waren die Veränderungen in den Subskalen AKB und 

VKD über den Erhebungszeitraum ebenfalls nur marginal. 

 

Ablehnende Körperbewertung

0

5

10

15

20

25

1 2

Zeitpunkt

M
itt

el
w

er
t

Feldenkrais

Sprachkurs

   

Vitale Körperdynamik

0

5

10

15

20

25

30

35

1 2

Zeitpunkt

M
itt

el
w

er
t

Feldenkrais

Sprachkurs

 
Abbildung 3.11  Mittelwerte für die Subskalen AKB und VKD für Feldenkrais und Sprachkurs-Gruppe 

zu beiden Messzeitpunkten 

 
Im Fragebogen zum Körperbild kam es zu keinen signifikanten Veränderungen auf 

beiden Subskalen. Die Hypothese, dass es zu Veränderungen in der Interventionsgruppe 

kommt, konnte nicht bestätigt werden. 

 

Zusammenfassung der qualitativen und quantitativen Ergebnisse 

Aus der qualitativen Inhaltsanalyse der Antworten aus den Fragebögen für die 

Feldenkrais-Gruppe waren die häufigsten Nennungen und die daraus gebildeten 

Kategorien Schmerzreduktion, -linderung, Entspannung, Wohlbefinden, Verbesserung/ 

Erhaltung der Beweglichkeit und Verbesserung des 

Körperbewusstseins/Körperempfindens.  



Ergebnisse – Quantitative Daten                                                                                                                  94 

Nach Auswertung der quantitativen Daten mittels t-Tests und Varianzanalyse 

konnten keine signifikanten Veränderungen innerhalb und zwischen den Gruppen für 

den Erhebungszeitraum von vier Wochen festgestellt werden.  



Diskussion                                                                                                                                                    95 

4 Diskussion  

In dieser Studie wurde die Wirkung der Feldenkrais-Methode Bewusstheit durch 

Bewegung auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die 

Selbstwirksamkeitserwartung und das Körperbild bei Teilnehmern von Feldenkrais-

Kursen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe untersucht. Der Vergleichsstudie liegt ein 

nicht randomisiertes Vorher-Nachher-Design zur Überprüfung der Wirksamkeit der 

Feldenkrais-Methode zu Grunde. Die verwendeten Skalen wurden schon in klinischen 

Studien zur Feldenkrais-Methode eingesetzt. Dies ist die erste Studie, welche die 

Fragebögen in laufenden Kursen einsetzt und neben der Erhebung von quantitativen 

Daten Gründe und Motive für die Teilnahme an den Kursen sowie subjektiv erlebte 

Veränderungen erfasst. Die Teilnehmer wurden zu Veränderungen, die aufgetreten sind, 

seitdem sie sich mit der Feldenkrais-Methode beschäftigen, befragt (retrospektiv). 

Weiterhin wurden offene Fragen zu Veränderungen während des Erhebungszeitraums 

gestellt.  

Die Feldenkrais-Gruppe setzt sich aus 35 Teilnehmern (zu t1 95) von 

Feldenkrais-Kursen, die Kontrollgruppe aus 40 Teilnehmern (zu t1 56) von 

Sprachkursen zusammen. 

Aufgrund der Ergebnisse aus den Fragebogenskalen gibt es keine signifikanten 

Veränderungen in den Bereichen gesundheitsbezogene Lebensqualität, 

Selbstwirksamkeitserwartung und Körperbild über einen vierwöchigen 

Erhebungszeitraum in der Interventionsgruppe gegenüber einer Kontrollgruppe. Aus 

diesem Ergebnis lässt sich der Schluss ziehen, dass mit der Feldenkrais-Methode keine 

Verbesserung des Gesundheitszustands in einem vierwöchigen Zeitraum erreicht 

werden kann. Weiterhin lässt sich schließen, dass in dieser Untersuchung die Teilnahme 

an den Kursen zu keinen Verbesserungen im Körperbild führt und auch keinen Einfluss 

auf die allgemeine Selbstwirksamkeit hat. Aufgrund der Ergebnisse der qualitativen 

Inhaltsanalyse der Antworten der Feldenkrais-Teilnehmer zeigt sich ein etwas anderes 

Bild. Die Hälfte der Teilnehmer berichten - selbst über den relativ kurzen 

Erhebungszeitraum - von Veränderungen in den Bereichen des Körpergefühls, 

körperlicher Entspannung, Schmerzreduktion, Ausgeglichenheit und weiteren 

Bereichen. Die andere Hälfte konnte keine Veränderungen während des 

Erhebungszeitraums feststellen.   

In einer retrospektiven Betrachtung berichtet die Mehrzahl aller 96 Teilnehmer 

(zu t1) über vielfältige Veränderungen in verschiedenen Bereichen. Diese 



Diskussion                                                                                                                                                    96 

Veränderungen finden auf körperlicher (Schmerzreduktion, Verbesserung der 

Beweglichkeit), emotionaler (bessere Stimmung, weniger Ängste, besseres 

Selbstwertgefühl) oder kognitiver Ebene (Konzentrationsfähigkeit) statt. Die 

Teilnehmer bringen die erlebten Veränderungen allerdings selten direkt mit den 

Begriffen "Gesundheit" oder auch "Lernen" in Verbindung.  

Die Ergebnisse stehen in Einklang mit Berichten aus der Literatur und den 

Ergebnissen anderer Studien zur Feldenkrais-Methode. In der Literatur wird häufig von 

Einzelfällen berichtet, in denen Personen innerhalb kürzester Zeit fast unglaubliche 

Veränderungen an sich feststellen konnten. Ginsberg (2004b) berichtet z.B. von einem 

Klienten, bei dem nach einer bestimmten Lektion Bewusstheit durch Bewegung 

langjährig bestehende Schmerzen verschwanden. In einer klinisch kontrolliert-

randomisierten Vergleichsstudie stellten Löwe et al. (2002) unter anderem auf der Skala 

"Vitale Körperdynamik" des Fragebogens zum Körperbild Veränderungen über zwei 

Interventionsgruppen und eine Kontrollgruppe fest. Zwischen den Gruppen gab es keine 

signifikanten Veränderungen. In ergänzenden qualitativen Interviews berichteten 85% 

der Teilnehmer der Feldenkrais-Intervention von Verbesserungen z.B. positive Effekte 

auf die Stimmung, Reduktion von Krankheitssymptomen und Entspannung. Im 

Gegensatz zu der Studie von Grübel et al. (2003), die eine Abnahme der ablehnenden 

Bewertung des Körperbildes sowie eine Zunahme der Vitalisierung nach fünf 

Interventionen (die Teilnehmer erhielten Sitzungen in Funktionaler Integration) 

feststellten, zeigten sich in unserer Untersuchung auf beiden Skalen des Fragebogens 

zum Körperbild keine signifikanten Veränderungen während des Erhebungszeitraums. 

Die Teilnehmer der Studie von Grübel et al. berichten auch über positive psychische 

Auswirkungen, die nicht auf der Skala "psychisches Wohlbefinden" des verwendeten 

Fragebogens (SF-36) abgebildet werden konnten. In einer Studie von Laumer et al. 

(1997) über neun Termine Bewusstheit durch Bewegung für Patienten mit Essstörungen 

kam es teilweise zu signifikanten Veränderungen auf einigen körperbezogenen 

Parametern. 

In der vorliegenden sowie in den bisher veröffentlichten Studien existiert eine 

Diskrepanz zwischen den mittels standardisierten Fragebögen erhobenen Konstrukten 

und den erlebten Veränderungen, welche die Teilnehmer der Methode zuschreiben.  

Welche Ansätze zur Erklärung dieser Diskrepanz können hergeleitet werden? 



Diskussion                                                                                                                                                    97 

Bei der Feldenkrais-Arbeit stellt der Körper das Mittel zum Erleben von 

Veränderungen dar (Feldenkrais, 1967/1978). Nach Wiedemann (1995) stellt sich die 

Erfassung des Körpererlebens und des Körperbildes insgesamt recht schwierig dar und 

hängt stark von den Erhebungsinstrumenten und damit von den Grundannahmen des 

Wissenschaftlers ab. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die verwendeten 

Fragebögen das Erleben der Personen nicht differenziert genug erfassen. Der 

Fragebogen zum Körperbild wurde bislang selten in Verlaufsuntersuchungen eingesetzt 

(Clement & Löwe, 1996) und somit sind keine Vergleichsmöglichkeiten vorhanden, 

inwieweit die beiden Konstrukte "Ablehnende Körperbewertung" und "Vitale 

Körperdynamik" veränderungssensitiv genug sind, um Gruppenunterschiede 

nachzuweisen. Clement & Löwe (1996) gehen davon aus, dass "das Körperbild in 

gewissen Grenzen veränderbar ist" (S. 7). Auch Feldenkrais (1967/1995) nennt ein Ziel 

seiner Methode die Veränderung des Körperbildes. 

In der Lebensqualitäts- und Gesundheitsforschung existiert eine Vielzahl von 

Fragebögen, die den Gesundheitszustand erfassen. Die in dieser Studie eingesetzte 

Kurzform des Fragebogens zum allgemeinen Gesundheitszustand bzw. zur 

gesundheitsbezogenen Lebensqualität (Bullinger & Kirchberger, 1998) ist in seiner 

vierwöchigen Version unter anderem für Veränderungsmessungen konzipiert worden. 

Laut Bullinger (1997) existieren drei verschiedene Modelle in der 

Lebensqualitätsforschung, von denen eines die subjektive Bedeutung der persönlichen 

Lebensqualität in den Vordergrund stellt. Dieses Modell besagt, dass "Lebensqualität 

eine prinzipiell nicht über verschiedene Personen hinweg erfassbare Größe [ist], weil sie 

per definitionem von Person zu Person in ihrer Dimension variiert" (S. 77). Für 

bestimmte Bereiche existieren nach Bullinger (1997) noch keine spezifischen 

Erfassungsinstrumente. Die Feldenkrais-Methode fällt möglicherweise in einen solchen 

Bereich.  

Eine weitere Erklärung liegt in der Ganzheitlichkeit der Feldenkrais-Methode. 

Theoretische Annahmen der Feldenkrais-Methode postulieren, dass Veränderungen in 

einem der Bereiche des Denkens, Fühlens, Sinnesempfindung und Bewegung (des 

gesamten Selbstbildes) immer auch Veränderungen in den anderen Bereichen zur Folge 

haben (Feldenkrais, 1967/1978). Die vielfältigen Veränderungen, die mit dem 

Ausführen der Feldenkrais-Methode einherzugehen scheinen, machen es nicht leicht, 

die Methode und ihre Wirkungen zu evaluieren. Die Veränderungen scheinen eher auf 

intraindividueller Ebene nachzuvollziehen sein. Dies lässt sich aus der großen Anzahl 

an Veränderungen, welche die Teilnehmer dieser Studie genannt haben, ablesen. Im 



Diskussion                                                                                                                                                    98 

einem kürzlich erschienen Essay unterstreicht Ginsberg (2004) auch den individuellen 

Charakter der Methode. 

Der Faktor "Erfahrung mit der Methode" und damit auch der zeitliche Faktor 

scheint zusätzlich eine wichtige Rolle zu spielen. Ginsberg (2004a) schreibt dazu: "Ex-

perience also shows that sustaining changes happen over a long period of practice with 

the method, not just with a few lessons" (S. 3). Allerdings gibt es Feldenkrais-

Lektionen, die für Personen in spezifischen Bereichen zu merklichen Veränderungen 

innerhalb kürzester Zeiträume führen können. Vielleicht kommt es auf den "Grad der 

Bewusstheit" jedes Einzelnen an, inwieweit in einer Lektion Entwicklung stattfindet. 

Auch das spiegelt sich in den vielen verschiedenen Wirkungen, welche die Teilnehmer 

berichtet haben, wider und mag eine Erklärung dafür sein, dass über standardisierte 

Fragebögen Veränderungen schwer gemessen werden können. Ein Beispiel soll dies 

verdeutlichen: Für eine Person liegt die Motivation zur Teilnahme an den Kursen in der 

Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit, für eine andere in der verbesserten 

Beweglichkeit und für eine dritte Person in der Reduktion von Schmerzen in Muskeln 

und Gelenken.   

Zur Erforschung der Feldenkrais-Methode bedarf es anscheinend verschiedener 

Zugänge. Zur Implementierung der Methode im Gesundheitswesen (1) bedarf es einer 

größeren Anzahl kontrolliert-randomisierter Studien, welche die Wirksamkeit und den 

Nutzen der Methode bei spezifischen Krankheitsbildern untersuchen. Auf der Ebene der 

Grundlagenforschung (2) bedarf es weiterer Erkenntnisse über die Wirkmechanismen 

insbesondere zwischen den Bereichen des Denkens, Fühlens, der Sinnesempfindungen 

und der Bewegung und die Auswirkungen darauf, wie Menschen 'funktionieren'. Auf 

subjektorientierter Ebene (3) wäre interessant, inwiefern die Feldenkrais-Methode als 

Modell somatischen Lernens die 'somatische' Kompetenz einer Person und ihren Grad 

an Eigenverantwortung verändert. Im Folgenden werden für diese drei Bereiche 

verschiedene Ideen vorgeschlagen. 

(1) Implementierung im Gesundheitswesen 

Für kontrolliert-randomisierte Studien zur Wirksamkeit der Methode 

(insbesondere Bewusstheit durch Bewegung) bietet sich an, längere Erhebungszeiträume 

von mindestens sechs Monaten und für die Nacherhebung 12 bis 24 Monate zu wählen. 

Dem liegt die Vermutung zu Grunde, dass sich Veränderungen erst über einen längeren 

Zeitraum entwickeln (Ginsberg, 2004). In zukünftigen Evaluationen müsste der Faktor 

"Erfahrung mit der Methode" erhoben werden und zwar nicht nur auf der Seite des 



Diskussion                                                                                                                                                    99 

Klienten sondern gerade auch auf der Ebene des Feldenkrais-Lehrers. Zusätzlich zu den 

in unserer Studie verwendeten Fragebögen, sollten Instrumente zur Erfassung von 

Persönlichkeitsmerkmalen und subjektivem Wohlbefinden, zu Schmerzen und 

Schmerzverarbeitung, zu Emotionalität und Entspannung verwendet werden. Nützlich 

wären auch Evaluationsstudien, welche die Feldenkrais-Methode mit 

Entspannungsverfahren wie Progressiver Muskelrelaxation oder Autogenem Training 

vergleichen. In Hinblick auf die in dieser Arbeit häufig genannten Aspekte der 

Schmerzlinderung in Muskeln und Gelenken wären Vergleichsstudien mit existierenden 

Schmerztherapien schulmedizinischer Art (z.B. physiotherapeutische Maßnahmen, 

Rückenschulen) von Interesse.  

Aufgrund der oben genannten Diskrepanz sollte zusätzlich zu standardisierten 

Studien auf Forschungsmethoden der Therapieforschung zurückgegriffen werden, die 

Daten auf intraindividueller Ebene erheben. Als Beispiele seien hier die Verwendung 

der Kelley-Grid-Methode (Kelley, 1955), für die inzwischen auch ein spezielles Körper-

Grid existiert und das Goal Attaining Scaling genannt. Bei diesen Verfahren wird mit 

der Definition der Problembereiche durch die Patienten gearbeitet und versucht, die 

Veränderungen, die sich in diesen Bereichen durch die Therapie ergeben, zu 

dokumentieren (Joyce, 1994 nach Bullinger, 1997). 

(2) Grundlagenforschung 

Im Bereich der Grundlagenforschung könnten durch Verwendung bildgebender 

Verfahren neue Erkenntnisse auf neuronaler Ebene über das Zusammenspiel von 

Kognitionen, Emotionen, Sinnesempfindungen und Bewegung gewonnen werden. Zu 

unterstreichen ist, dass diese Erkenntnisse nicht auf theoretischer Ebene verbleiben 

sondern aus ihnen praktischer Nutzen für das Alltagsleben gezogen werden sollte.     

(3) Subjektorientierte Ebene 

Auf subjektorientierter Ebene bieten sich weitere Möglichkeiten an. 

Einzelfallstudien, durch Video-Dokumentationen ergänzt, existieren bereits in größerer 

Anzahl. In einer Datenbank könnten zusätzlich Erfahrungsberichte mit der Methode 

gesammelt werden. Und nicht zuletzt sollte der Forscher sich selbst, sein ganzes 'Soma' 

mit in den Forschungsprozess einbeziehen, weil ohne die gelebte Erfahrung viele 

Möglichkeiten unbeachtet bleiben. Diese subjektorientierten Ansätze können die 

Erforschung der Feldenkrais-Methode sowie anderer wissenschaftlicher Ansätze 

zusätzlich befruchten und zu neuen Erkenntnissen führen.   



Diskussion                                                                                                            
100 

In der Feldenkrais-'Welt' werden scheinbare Gegebenheiten hinterfragt und es 

wird bewusst versucht, eine andere als die vorherrschende Perspektive einzunehmen. 

Dadurch können sich neue Möglichkeiten für alle Beteiligten auftun. So gehen 

Annahmen der Feldenkrais-Methode über das Verständnis von z.B. klassischer 

"Naturwissenschaft" und "Medizin" hinaus. Die folgenden Zitate sollen dies 

verdeutlichen. Schacker (2004) schreibt z.B.: "Die Begriffsordnungen der (Natur-

)Wissenschaften sind … nicht so einfach in die Praxis eines Feldenkrais-Lehrers zu 

übertragen" (S. 2) und "Jede Übertragung einer Erfahrungsordnung in eine 

Begriffsordnung ist prinzipiell ärmer als die gelebte Erfahrung" (Schacker, 2004). 

Ginsberg (2004a) plädiert deshalb für ein "Verschieben der Wahrnehmungen" (S. 52) 

und merkt an, dass klassische "wissenschaftliche Experimente für sich allein … nie 

ausgereicht haben, um Grundsätze aufzustellen" (S. 52). Beide Autoren treten deshalb 

für einen Dialog mit der "Wissenschaft" ein, um voneinander zu lernen und sich 

gegenseitig zu befruchten.  

 

Die Anzahl und Güte der Studien zur Feldenkrais-Methode haben innerhalb der 

letzten Dekade zugenommen. In dieser Studie sind 11% der Teilnehmer durch 

Empfehlungen von Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens 

zur Feldenkrais-Methode gekommen. Die Methode kann als frei von Nebenwirkungen - 

im allgemeinverständlichen Sinn - angesehen werden, wenn sie 'richtig' praktiziert wird. 

Die Akzeptanz der Teilnehmer in den bislang veröffentlichten Studien sowie dieser 

Studie kann als hoch eingeschätzt werden. Alle diese Aspekte deuten auf interessante 

und vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Methode hin.  

 

Auch wenn die Ergebnisse der Fragebögen in dieser Studie ein zweideutiges Bild 

erscheinen lassen, so sprechen einige Gründe dafür, dass es sich bei der Methode um 

einen interessanten Ansatz handelt, mit dem sich zu beschäftigen lohnt. Letztendlich 

kann jeder nur seine eigenen Erfahrungen mit der Methode sammeln und sehen, ob sie 

ihm neue Erkenntnisse bringt und zur persönlichen Entwicklung beitragen kann.  

 



Literaturverzeichnis                                                                                                                                   101 

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Anhang                                                                                                                                                       115 

Anhang A 

Abbildungen 
Abbildung 1.1 Die vier grundlegenden Elemente menschlichen Seins .................................... 14 
Abbildung 1.2 Principles of Cortical Reorganization ............................................................... 34 
Abbildung 1.3 Theoretische Konzepte zum Körpererleben...................................................... 59 
Abbildung 2.1 Untersuchungsdesign ........................................................................................ 63 
Abbildung 2.2 Prozessmodell induktiver Kategorienbildung ................................................... 70 
Abbildung 3.1 Seit wie vielen Jahren nehmen Sie regelmäßig an Feldenkrais-Gruppen 

teil?.................................................................................................................... 80 
Abbildung 3.2 Wie sind Sie zur Feldenkrais-Methode gekommen? ........................................ 81 
Abbildung 3.3 Warum nehmen Sie an einer Feldenkrais-Gruppe teil? .................................... 82 
Abbildung 3.4 Was versprechen Sie sich von der Feldenkrais-Methode?................................ 83 
Abbildung 3.5 Gab es Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, 

Spontaneität oder anderen hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die 

Feldenkrais-Methode zurückführen? ................................................................ 84 
Abbildung 3.6 In welchen Bereichen haben Sie Schwierigkeiten mit der Methode?............... 85 
Abbildung 3.7 Treten bei Ihnen irgendwelche Begleiterscheinungen aufgrund der FK-

Methode auf? .................................................................................................... 86 
Abbildung 3.8 Mittelwerte für die Subskalen KSK und PSK des SF-12 für die 

Feldenkrais- und Sprachkursgruppen zu beiden Messzeitpunkten ................... 90 
Abbildung 3.9 Mittelwerte, Streuung, Standartabweichung und Außreißer-Werte für die 

körperliche Summenskala ................................................................................. 91 
Abbildung 3.10  Mittelwerte für die Selbstwirksamkeitserwartung in der Feldenkrais- und 

Sprachkursgruppe zu beiden Messpunkten....................................................... 92 
Abbildung 3.11  Mittelwerte für die Subskalen AKB und VKD für Feldenkrais und 

Sprachkurs-Gruppe zu beiden Messzeitpunkten............................................... 93 

 

Tabellen 
Tabelle 1.1 Übersicht über die allgemeinen Gütekriterien für Interventionsmaßnahmen ... 42 
Tabelle 3.1 Teilnehmer der Studie....................................................................................... 75 
Tabelle 3.2 Soziodemographische Daten............................................................................. 76 
Tabelle 3.3 Hauptkategorien aus der Analyse der qualitativen Daten ................................. 79 
Tabelle 3.4 t-Test für abhängige Stichproben: Gesundheitszustand, 

Selbstwirksamkeitserwartung und Körperbild.................................................. 89 
 



Anhang                                                                                                                                                       116 

Anhang B 

Tabellen 
Tabelle B- 1 Wie sind Sie zur Feldenkrais-Methode gekommen? ...................................... 117 
Tabelle B- 2 Warum nehmen Sie an einer Feldenkrais-Gruppe teil? .................................. 121 
Tabelle B- 3 Was versprechen Sie sich von der Feldenkrais-Methode?.............................. 131 
Tabelle B- 4 Gab es Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, 

Spontaneität oder anderen hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die 

Feldenkrais-Methode zurückführen? .............................................................. 139 
Tabelle B- 5 Inwiefern profitieren Sie von den Feldenkrais-Lektionen? ............................ 146 
Tabelle B- 6 In welchen Bereichen haben Sie Schwierigkeiten mit der Feldenkrais-

Methode?......................................................................................................... 154 
Tabelle B- 7 Treten bei Ihnen irgendwelche Begleiterscheinungen aufgrund der 

Feldenkrais-Methode auf?............................................................................... 158 
Tabelle B- 8 Gab es in den letzten 4 Wochen Veränderungen in Bereichen des Körpers, 

Selbstwertgefühls, Spontaneität oder anderen hier nicht genannten 

Bereichen, die Sie auf die Feldenkrais-Methode zurückführen? .................... 161 

 

Fragebögen 
Fragebogen 1 (FK t1) ................................................................................................................ 164 
Fragebogen 2 (SK t1) ................................................................................................................ 172 
Fragebogen 3 (FK t2) ................................................................................................................ 178 
Fragebogen 4 (SK t2) ................................................................................................................ 183 
 

 
Aufteilung der Kapitel ............................................................................................................. 187 

 



Anhang B – Tabelle B-1                                                                                                                                                                                                                                                     117 

         Fortsetzung 

Tabelle B- 1 Wie sind Sie zur Feldenkrais-Methode gekommen? 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

          
          

1 Durch meine Mutter, die bereits seit längerem Feldenkrais macht. Mutter Familienmitglied 13 11,71% 
70 meine Mutter hat es empfohlen         
2 Durch ein langes Gespräch mit meiner Cousine; Auf Anraten meiner Hausärztin Cousine       
6 Durch meine Schwester Schwester       
86 Empfehlung der Schwester         
18 durch meine Tochter Tochter       
40 Empfehlung meiner Tochter und auf Grund eigenen Interesses         
21 durch Anregung / Beispiel meiner Ehefrau Ehefrau       
33 Durch meine Frau, die Krankengymnastin ist + Peter Schulz, der Leiter der Düsseldorfer Gruppe ist.         
54 Über die Empfehlung eines Sohnes Sohn       
56 empfohlen von unserem Sohn         
59 durch meine Mann, mitgenommen Ehemann       
88 eine Schwiegermutter hat mir wegen meiner dauernd auftretenden Rückenschmerzen Feldenkrais empfohlen Schwiegermutter       

           
           

13 Durch eine Freundin Freundin Freunde, Freund/Freundin 19 17,12% 
37 durch Freundin         
38 Durch eine Freundin, die auch Probleme mit dem Rücken hat.          
39 Durch Freundinnen angeregt die Feldenkrais machen         

49 kennen gelernt durch ein früheres Turnen, dann durch eine Freundin auf ein spezielles Angebot aufmerksam 
gemacht 

        

53 Durch eine Freundin         
55 durch eine Freundin         
61 Einladung durch eine Freundin         
64 Über die Empfehlung einer Freundin         
74 Empfehlung einer Freundin         
81 durch eine Freundin         
85 auf Empfehlung meiner besten Freundin, die das selbst schon gemacht hat.         
87 Durch die Teilnahme einer Freundin         
91 durch Freundin in Israel         
84 Durch Empfehlung eines Freundes nach einem Bandscheibenvorfall Freund       
42 durch Freunde Freunde       
60 Hinweis v. Freunden         

      



Anhang B – Tabelle B-1                                                                                                                                                                                                                                                     118 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
79 durch Freunde    Freunde, Freund/Freundin     
43 Im Freundeskreis, u.a. durch 1 Feldenkrais-Lehrerin Freundeskreis       

       
           

2 Durch ein langes Gespräch mit meiner Cousine; Auf Anraten meiner Hausärztin Hausärztin Mitarbeiter oder Institutionen im 
Gesundheitswesen  

12 10,81% 

17 Auf Rat meines Arztes Arzt       
89 Auf Empfehlung der Ärztin, Hinweis einer Bekannten         

10 Da ich Rückenschmerzen hatte, wurde mir eine Krankengymnastin empfohlen, die nach Feldenkrais gearbeitet 
hat.  

Krankengymnastin       

25 durch eine Krankengymnastin         
33 Durch meine Frau, die Krankengymnastin ist + Peter Schulz, der Leiter der Düsseldorfer Gruppe ist.         
69 durch meine Physiotherapeutin         
83 Bandscheibenvorfälle, chronische Rückenschmerzen -> Empfehlung des Chiropraktikers Chiropraktiker       
24 Lust/ Neugierde/ durch Arbeit in KG-Abteilung/ Reha Rehabilitationsmaßnahme       
66 In der Reha-Maßnahme kennengelernt         
52 Durch die Anregung meiner Krankenkasse wegen anhaltender Rückenschmerzen Krankenkasse       
72 Empfehlung meines Psychotherapeuten Psychotherapeut       
73 Empfehlung eines Psychologen Psychologe       

           
           

3 Durch Erzählungen einer Bekannten Bekannte (n) Andere Personen, Bekannte oder 
Kollegen 

18 16,22% 

7 Erzählungen anderer         

11 
Weil ich Bewegung bzw. Gymnastik wollte. Eine Bekannte, die Gymnastik bez. Turnen macht, hat mir 
Feldenkrais empfohlen 

        

19 Habe von einer Bekannten davon gehört - und das es gut geholfen hat - bei Rückenschmerzen         
27 ein Bekannter hat mich auf die Methode aufmerksam gemacht         
30 Die Leiterin des Institutes wohnte mit mir im selben Haus         
57 zufällige Bekanntschaft mit der Feldenkrais-Lehrerin         
89 Auf Empfehlung der Ärztin, Hinweis einer Bekannten         
90 durch Bekannte         
63 Durch eine Kollegin Kollegin       
82 durch Empfehlung einer Kollegin, die selbst Feldenkrais macht.          

50 
Mich hat schon immer Körperarbeit interessiert. So kam ich automatisch in Kontakt mit Büchern von M. 
Feldenkrais; Leute, die F. machen bzw. Ausbildung gemacht haben. 

        

26 Empfehlung einer Tanzlehrerin Tanzlehrerin        
68 Empfehlung einer Tanzlehrerin         



Anhang B – Tabelle B-1                                                                                                                                                                                                                                                     119 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      

32 Vor Feldenkrais Yogaerfahrungen und dabei in einer Gruppe erste Ansätze von Feldenkrais durch eine Lehrerin 
kennengelernt 

Lehrerin Andere Personen, Bekannte oder 
Kollegen 

    

33 Durch meine Frau, die Krankengymnastin ist + Peter Schulz, der Leiter der Düsseldorfer Gruppe ist.         
44 Durch die Empfehlung einer Dozentin f. Tanzpädagogik Dozentin       

46 durch meine Musiklehrerin, die mir "Feldenkrais" empfahl; hatte bereits Erfahrungen mit "Körper- + 
Atemarbeit" 

        

           
           

4 über das VHS-Angebot und durch intuitives Interesse VHS-Angebot Medien/Veröffentlichun-gen 19 17,12% 
5 Habe darüber gelesen und im Fernsehen 1 Sendung gesehen die mich angesprochen hat Buch/Fernsehen       
8 Angebot unserer Kirchengemeinde (Kircheblatt) weitere Info über das Internet Kirchenblatt/Internet        
7 Berichte aus den DMSG-Publikationen DMSG-Publikationen       
9 Durch dem Kirchenblatt und Fernsehen         
15 Durch einen Artikel, der in unserem Gemeindeblatt stand         
22 durch Fernsehsendung über M. Feldenkrais         
28 Workshops (Teilelemente), Veröffentlichungen         
34 Lesen und ausprobieren         

47 1985 Neugier, Interesse an alternativen Methoden /1999 Mir fiel beim Tanzen mein mangelndes Gleichgewicht 
auf, dann über Thomas Hanna Buch "Somatics" kam ich auf Feldenkrais 

        

50 Mich hat schon immer Körperarbeit interessiert. So kam ich automatisch in Kontakt mit Büchern von M. 
Feldenkrais; Leute, die F. machen bzw. Ausbildung gemacht haben. 

        

65 Durch ein Angebot in "Evas Arche" und Neugier         
75 durch einen Flyer Flyer       
77 Buch         
92 Durch das Lesen Moshé Feldenkrais "Bewußtheit durch Bewegung"         

           
           

4 über das VHS-Angebot und durch intuitives Interesse intuitives Interesse, Eigeninteresse,  Interesse 9 8,11% 
7 Intuition Interesse an Körperarbeit,       
24 Lust/ Neugierde/ durch Arbeit in KG-Abteilung/ Reha Lust/Neugier       
40 Emfehlung meiner Tochter und auf Grund eigenen Interesses         

47 1985 Neugier, Interesse an alternativen Methoden /1999 Mir fiel beim Tanzen mein mangelndes Gleichgewicht 
auf, dann über Thomas Hanna Buch "Somatics" kam ich auf Feldenkrais 

        

50 
Mich hat schon immer Körperarbeit interessiert. So kam ich automatisch in Kontakt mit Büchern von M. 
Feldenkrais; Leute, die F. machen bzw. Ausbildung gemacht haben. 

        

65 Neugier         
           

24 Lust/ Neugierde/ durch Arbeit in KG-Abteilung/ Reha Arbeit in der KG-Abteilung Beruf 3 2,70% 
58 Schauspielschule und später durch einen Bandscheibenvorfall Schauspielschule       



Anhang B – Tabelle B-1                                                                                                                                                                                                                                                     120 

    

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      

80 durch meine Beruf als Medizinjournalismus Beruf als Medizinjournalismus  Beruf     
           

12 
weil keine andere Krankengymnastik oder Übungen, Massagen usw. bei meinen ständigen Verspannungen 
halfen.  

nichts anderes half (Rückenschmerzen), 
Ersatz für Gymnastik 

Alternative 2 1,80% 

51 
Auf der Suche nach Ersatz für Gymnastik, die ich nach einer Fußoperation nicht mehr durchführen kann und 
dringend benötigt 

Ersatz für Gymnastik       

           
           

14 
Ich war in einer Gruppe nach Middendorf und habe dort von der Feldenkraisarbeit gehört.  Gruppe nach Middendorf Kurse, Workshops, Seminare 10 9,01% 

23 über andere Tanzkurse in der TanzTangente anderen Tanzkurs       
31 Angebot von der TanzTangente, wo ich vorher Moderndance u.a. gebucht hatte         

41 
Ich habe einen anderen Kurs in der T.T. besucht (Jazz Dance) und bin dadurch auf den F.K. aufmerksam 
geworden 

        

45 
Eher zufällig "Tanztangente" hat ein gutes Renomee - Irene Sieben gehörte dazu (meine Feldenkrais-Lehrerin)         

62 
Ich kannte den Namen Feldenkrais durch Modern Dance und war neugierig was "Feldenkrais" bewirkt         

49 
kennengelernt durch ein früheres Turnen, dann durch eine Freundin auf ein spezielles Angebot aufmerksam 
gemacht 

Turnen       

71 Durch das Kursangebot des Gesundheitsstudios, dessen Mitglied ich bin.  Gesundheitsstudio       
28 Workshops (Teilelemente), Veröffentlichungen Workshop       
38 Anregung durch andere "Körper"-Seminare Seminare       

           
           

35 Empfehlung Sonstiges   3 2,70% 
76 Empfehlung         
48 Auf Empfehlung einer Fachfrau         

           
           

16,20,78 
[keine Antwort] keine Antwort keine Antwort 3 2,70% 

         
   Gesamtzahl/Prozent 111 100,00% 



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     121 

         Fortsetzung 

Tabelle B- 2 Warum nehmen Sie an einer Feldenkrais-Gruppe teil? 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

             
1 Weil es sehr entspannend ist. Weil es das Körperempfinden und die Beweglichkeit stärkt ist entspannend Entspannung   19 10,38% 
4 Weil ich Lust habe jede Stunde etwas Neues über die Zusammenhänge in meinem Körper zu 

lernen. Weil diese Form des Lernen mir Spaß macht und echte Zufriedenheit gibt und mich 
außerdem beruhigt und sehr entspannt. 

beruhigt und sehr entspannt         

10 Ich komme innerlich zur Ruhe, indem ich die Bewegungen ausführe und dem Dozenten zuhöre. Es 
macht mir auch Spaß, ungewöhnliche Bewegungsabläufe zu machen. 

komme innerlich zu Ruhe         

12 für eine so intensive Entspannung gibt es keine Begründung: einmalig effektiv – weil es Spaß 
macht 

intensive Entspannung         

19 Weil ich dadurch keine Schmerzen mehr im Lendenwirbelbereich habe, und ich es als sehr 
entspannend und teilweise als meditativ empfinde. Bei den meisten Übungen fast immer der ganze 
Körper angesprochen wird. 

          

21 Beweglichkeitserhaltung / Vorbeugung Bandscheibenvorwölbung (Wiederholung) / Entspannung           
36 Zum Erhalt von körperlicher Beweglichkeit. Zum Erhalt von körperlicher Gesundheit. Zur 

Erlangung von Körperbewusstsein. Zur Entspannung 
          

37 Ich habe ab und zu Rückenprobleme (LWS-Syndr.). Diese Feldenkraisübungen geben eine große 
Entspannung und mein Gefühl für meinen Körper hat sich verbessert. 

          

39 zur Entspannung / zur besseren Beweglichkeit / um Wohlbefinden           
41 Ich möchte meine Beweglichkeit erhalten. Dadurch, dass ich Spannung loslasse wirkt F. auf mich 

entspannend. Falsche Bewegungsmuster werden aufgelöst. Ich werde wachsamer und spüre 
meinen Körper besser (auch ohne Schmerzen) 

          

53 weil es mir gut tut und mich entspannt; weil es mir danach besser geht           
63 der Entspannung – bewusste Wahrnehmung – Körperhaltung – Umgang mit Stress           
64 ich werde 1x die Woche in einen Prozess geschickt, der mich entspannt, ruhig macht, wo ich mich 

mit mir selbst beschäftige. Meine Auszeit. Daneben besseren sich meine Rückenschmerzen 
          

65 Es entspannt mich tief. Es trainiert mein Hirn. Es hilft mir, Schmerzen nachhaltig abzustellen. Ich 
habe gelernt, auf mich zu achten und nicht ehrgeizig zu sein.  

          

72 Bessere Körperwahrnehmung, damit Lernen die eigenen Kräfte besser einzuschätzen; besser 
Entspannen; gutes Körpergefühl; Krankheitssymtome differenzierter wahrnehmen, gezieltere 
Behandlung einfordern "sich selbst fühlen" 

          

77 Verlangsamung des Alltags (Entschleunigung der Bewegungen), Entspannung, Rückenschmerzen           
80 zuerst, weil es mich gut entspannt, danach (ca. 1 Jahr später) weil es mich selbstbewusster 

gemacht hat und meine Haltung besser ist 
          

81 Ich habe eine vorwiegend sitzende Tätigkeit in einem hektischen Büro mit viele Lärm + Streß. Die 
daraus resultierenden Beschwerden (Rücken, Knie, HWS, LWS) lassen sich in der Feldenkrais-
Gruppe gut mildern. Man kann abschalten, zu sich finden, Körpergefühl entwickeln, entspannen.  

          

91 tut mir gut, entspannt, macht Probleme bewußt           
             
             
2 Weil es mir gut tut tut gut  Wohlbefinden körperlich 22 12,02% 



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     122 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
4 Weil ich Lust habe jede Stunde etwas Neues über die Zusammenhänge in meinem Körper zu 

lernen. Weil diese Form des Lernen mir Spaß macht und echte Zufriedenheit gibt und mich 
außerdem beruhigt und sehr entspannt. 

echte Zufriedenheit  Wohlbefinden seelisch     

6 Ich fühle mich wohl durch die sanften Bewegungen. Das Gehirn wird gefordert, aufzpassen 
welchen Arm oder Bein man in Bewegung setzt. 

fühle mich wohl          

7 Spaß, Freude und Genuß an den Übungen – Verbesserung der Beweglichkeit – Steigerung der 
Konzentrationsfähigkeit – Verbesserung des Körpergefühls, Stabilität, - Verbesserung des 
Gesundheitszustandes, - den Kontakt mit mir zu finden 

          

9 da es mir seelisch und köperlich gut tut           
18 weil es mir gut tut und ich weniger Schmerzmittel nehmen muß           
23 Es tut mir gut. Ich bin jedes Mal überrascht, dass ich wieder Neues erfahren haben und wie viel 

leichter [nicht lesbar] gestimmt ich nach Hause gehe.  
          

24 ich bewege mich gerne, spüre mich gerne im Fluß/ fließe in diesen weichen Bewegungen es ist für 
mich kreative Hingabe + Hochgenuß 

kreative Hingabe + Hochgenuß         

24 ich bewege mich gerne, spüre mich gerne im Fluß/ fließe in diesen weichen Bewegungen es ist für 
mich kreative Hingabe + Hochgenuß 

bewege mich gerne         

29 Um meine Beweglichkeit zu erhalten, um mehr Beweglichkeit im körperlichen und seelischen 
Bereich zu finden, weil ich die Lektionen als sehr wohltuend empfinde 

          

34 Mir gefällt die Methode. Mir gefällt die Leiterin. Es tut mir gut.           
39 zur Entspannung / zur besseren Beweglichkeit / um Wohlbefinden           
47 1. Bedürfnis mich und meinen Körper kennenzu lernen 2. weil die Stunde ausgesprochen 

angenehm + wohltuend für mich ist. 3. um meine muskulären Verspannungen ab zu bauen. 4. 
meine Haltung + Bewegung für den Alltag + den Tanzunterricht besser zu koordinieren. 

          

52 Ruhige, entspannte Atmosphäre, Geborgenheit, kleinste Bewegungen ohne Schmerzen, dennoch 
große Wirkung 

          

53 weil es mir guttut und mich entspannt; weil es mir danach besser geht           
54 Weil diese regelmäßige Arbeit mir gut tut           
58 Es tut mir sehr gut. Ich komme zu mir. Es stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich lerne jedes Mal mehr 

über meinen Körper und das hilft mir in meinem Beruf. 
          

59 Die Beobachtung meiner Selbst und meines Körpers und dessen Verhalten sind mir neu- und 
interessieren mich sehr. In der ersten ATM lag ich da und fühlte mich wohl, wollte das lernen.  

          

75 weil es Spaß macht und gut tut ! weil ich Interesse an Köperarbeit habe und mich darüber auch 
emotional und geistig weiterentwickele 

          

83 Es tut mir kurz- und langfristig gut (körperliches & seelisches Wohlbefinden), es macht (meistens) 
Spaß, ich erweitere meine Bewegungsmöglichkeiten, erhalte meine Schmerzfreiheit. 

          

90 es dient meinem Wohlbefinden           
91 tut mir gut, entspannt, macht Probleme bewußt           

             
             

23 Es tut mir gut. Ich bin jedes Mal überrascht, dass ich wieder Neues erfahren haben und wie viel 
leichter [nicht lesbar] gestimmt ich nach Hause gehe.  

leichter gestimmt nach der 
Stunde 

Stimmung   1 0,55% 

             
             
1 Weil es sehr entspannend ist. Weil es das Körperempfinden und die Beweglichkeit stärkt Beweglichkeit wird gestärkt Beweglichkeit/Haltung   23 12,57% 



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     123 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
3 Um meine Beweglichkeit zu verbessern Beweglichkeit wird verbessert Beweglichkeit/Haltung       
7 Spaß, Freude und Genuß an den Übungen – Verbesserung der Beweglichkeit – Steigerung der 

Konzentrationsfähigkeit – Verbesserung des Körpergefühls, Stabilität, - Verbesserung des 
Gesundheitszustandes, - den Kontakt mit mir zu finden 

Stabilität         

11 Ich wollte unter Anleitung Übungen anwenden. Es macht mir Spaß und macht mich beweglicher. 
Außerdem macht es auch in der Gruppe Spaß. Zuhause habe ich ein Trimmdichrad, aber der 
Feldenkrais spricht alle Muskeln an.  

macht mich beweglicher         

21 Beweglichkeiterhaltung / Vorbeugung Bandscheibenvorwölbung (Wiederholung) / Entspannung Beweglichkeitserhaltung         
27 Da ich am Mikroskope arbeite ist meine Beweglichkeit stark eingeschränkt, ich brauchte eine 

Methode, die meiner Zwangshaltung entgegen wirkt oder wieder auflöst und die ich jederzeit 
selber ausführen kann 

          

28 Bewegungsfähigkeit erhalten + verbessern           
29 Um meine Beweglichkeit zu erhalten, um mehr Beweglichkeit im körperlichen und seelischen 

Bereich zu finden, weil ich die Lektionen als sehr wohltuend empfinde 
          

36 Zum Erhalt von korperlicher Beweglichkeit. Zum Erhalt von körperlicher Gesundheit. Zur 
Erlangung von Korperbewußtsein. Zur Entspannung 

          

39 zur Entspannung / zur besseren Beweglichkeit / um Wohlbefinden           
40 Von Kindheit an war ich akrobatisch/sportlich tätig. Beruflich bedingt war die körperliche, d.h. 

sportl. Betätigung auf 1-2 x wöchentlich beschränkt. Um im Alter noch ein Mindestmaß an 
Beweglichkeit zu bewahren und um einer Arthrose im linken Hüftgelenk entgegenwirken zu 
können, habe ich die mir als besonders geeignet erscheinende Feldenkrais-Methode erwählt.  

          

41 Ich möchte meine Beweglichkeit erhalten. Dadurch, dass ich Spannung loslasse wirkt F. auf mich 
entspannend. Falsche Bewegungsmuster werden aufgelöst. Ich werde wachsamer und spüre 
meinen Körper besser (auch ohne Schmerzen) 

          

44 Erweiterung des Bewegungsrepertoire           
47 1. Bedürfnis mich und meinen Körper kennenzu lernen 2. weil die Stunde ausgesprochen 

angenehm + wohltuend für mich ist. 3. um meine muskulären Verspannungen ab zu bauen. 4. 
meine Haltung + Bewegung für den Alltag + den Tanzunterricht besser zu koordinieren. 

meine Haltung + Bewegung für 
den Alltag + den 
Tanzunterricht besser zu 
koordinieren. 

        

52 Ruhige, entspannte Atmosphäre, Geborgenheit, kleinste Bewegungen ohne Schmerzen, dennoch 
große Wirkung 

          

56 um beweglich zu bleiben           
60 In der Hoffnung, Beweglichkeit zu behalten, eventuell Knieschmerzen i. rechten Knie zu verlieren.           
71 Zur Erhaltung meiner Beweglichkeit, zur Schmerzlinderung, zur Vermeindung von 

Gleichgewichtsstörungen 
          

77 Verlangsamung des Alltags (Entschleunigung der Bewegungen), Entspannung, Rückenschmerzen Entschleunigung der 
Bewegungen 

        

80 zuerst, weil es mich gut entspannt, danach (ca. 1 Jahr später) weil es mich selbstbewusster 
gemacht hat und meine Haltung besser ist 

Haltung besser         

83 Es tut mir kurz- und langfristig gut (körperliches & seelisches Wohlbefinden), es macht (meistens) 
Spaß, ich erweitere meine Bewegungsmöglichkeiten, erhalte meine Schmerzfreiheit. 

          

87 Ich möchte das Aktivieren von verschied. Bewegungsabläufen erlernen.           
89 Nach dem Physiotherapeutische-Methoden nur bedingt Erfolg hatten, hat meine Ärztin mir 

geraten, mir eine Gruppe zu suchen. Sie hält es für eine Methode meine Beweglichkeit zu erhalten, 
bzw. zurückzuerlangen. 

          



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     124 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

             
32 Starke Rücken-LWS-Syndrom-schmerzen zwangen mich auf anderen Wegen als den 

schulmedizinischen Hilfe zu suchen. Außerdem fasziniert mich die Langsamkeit u. Intensität, die 
absolute Konzentration und Feinfühligkeit kleinster Bewegungsabläufe mit großer Wirkung 

absolute Konzentration und 
Feinfühligkeit kleinster 
Bewegungsabläufe 

Bewußtmachen   6 3,28% 

41 Ich möchte meine Beweglichkeit erhalten. Dadurch, dass ich Spannung loslasse wirkt F. auf mich 
entspannend. Falsche Bewegungsmuster werden aufgelöst. Ich werde wachsamer und spüre 
meinen Körper besser (auch ohne Schmerzen) 

          

46 Ich schätze das Angeleitet-werden in der Gruppe, das sich zentrieren auf den eigenen Körper u. 
seine Empfindungen; das innere Forschen nach körperlichen Zusammenhängen u. Verbindungen. 

zentrieren auf den eigenen 
Körper u. seine Empfindungen 

        

63 der Entspannung – bewusste Wahrnehmung – Körperhaltung – Umgang mit Stress           
79 Entdeckung von neuen Möglichkeiten (im Körper und im Gehirn), Entwicklung einer neuen 

Bewusstsein, Man kann diesen neuen "Körperzustand" sofort spüren und genießen 
          

91 tut mir gut, entspannt, macht Probleme bewußt           
92             

             
             
1 Weil es sehr entspannend ist. Weil es das Körperempfinden und die Beweglichkeit stärkt   Körperempfinden, 

Körpergefühl 
Körper 11 6,01% 

7 Spaß, Freude und Genuß an den Übungen – Verbesserung der Beweglichkeit – Steigerung der 
Konzentrationsfähigkeit – Verbesserung des Körpergefühls, Stabilität, - Verbesserung des 
Gesundheitszustandes, - den Kontakt mit mir zu finden 

Verbesserung des 
Körpergefühls 

Körperbild, 
Körperbewußtsein 

      

13 Verbesserung meine Rücken- und Schulterprobleme- Wahrnehmung meines Körperbildes – 
Faszination der "Feinstofflichkeit" der Bewegungen – berufliches Interesse 

          

36 Zum Erhalt von korperlicher Beweglichkeit. Zum Erhalt von körperlicher Gesundheit. Zur 
Erlangung von Korperbewußtsein. Zur Entspannung 

          

37 Ich habe ab und zu Rückenprobleme (LWS-Syndr.). Diese Feldenkraisübungen geben eine große 
Entspannung und mein Gefühl für meinen Körper hat sich verbessert. 

          

41 Ich möchte meine Beweglichkeit erhalten. Dadurch, dass ich Spannung loslasse wirkt F. auf mich 
entspannend. Falsche Bewegungsmuster werden aufgelöst. Ich werde wachsamer und spüre 
meinen Körper besser (auch ohne Schmerzen) 

          

46 Ich schätze das Angeleitet-werden in der Gruppe, das sich zentrieren auf den eigenen Körper u. 
seine Empfindungen; das innere Forschen nach körperlichen Zusammenhängen u. Verbindungen. 

          

63 der Entspannung – bewusste Wahrnehmung – Körperhaltung – Umgang mit Stress           
72 Bessere Körperwahrnehmung, damit Lernen die eigenen Kräfte besser einzuschätzen; besser 

Entspannen; gutes Körpergefühl; Krankheitssymtome differenzierter wahrnehmen, gezieltere 
Behandlung einfordern "sich selbst fühlen" 

          

73 Angefangen habe ich mit Feldenkrais da ich unter Tinitus und Luftknappheit litt (beides 
psychosomatisch). Jetzt ist der Grund, dass ich ein besseres Gespür für mich selbst entwickle, 
wenn ich 1x wöchentlich übe 

          

81 Ich habe eine vorwiegend sitzende Tätigkeit in einem hektischen Büro mit viele Lärm + Streß. Die 
daraus resultierenden Beschwerden (Rücken, Knie, HWS, LWS) lassen sich in der Feldenkrais-
Gruppe gut mildern. Man kann abschalten, zu sich finden, Körpergefühl entwickeln, entspannen.  

          

             

 



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     125 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
13 Verbesserung meine Rücken- und Schulterprobleme- Wahrnehmung meines Körperbildes – 

Faszination der "Feinstofflichkeit" der Bewegungen – berufliches Interesse 
Verbesserung Rücken- und 
Schulterprobleme 

Körperliche 
Beschwerden 

  37 20,22% 

14 Durch unterschiedl. Kurzsichtigkeit der Augen < 2 Dioptrin (Unterschied), hatte ich eine Orientierung 
des Kopfes zur rechten Seite 

  Schmerzreduktion, 
linderung 

      

17 Ich habe an Migräne schon als Kind gelitten. Berufsbedingt hatte ich auch im Rücken u. 
Schulterbereich Schmerzen. Oft hatte ich auch eine innere Unruhe, war nervös und traurig.  

Migräne, Schmerzen im Rücken-
und Schulterbereich 

        

19 Weil ich dadurch keine Schmerzen mehr im Lendenwirbelbereich habe, und ich es als sehr 
entspannend und teilweise als meditativ empfinde. Bei den meisten Übungen fast immer der ganze 
Körper angesprochen wird. 

keine Schmerzen mehr in der 
Lendenwirbelsäule 

        

21 Beweglichkeiterhaltung / Vorbeugung Bandscheibenvorwölbung (Wiederholung) / Entspannung Bandscheibenvorwölbung         

22 Probleme mit Hüftgelenken als Tänzerin Hüftgelenke         
25 leide seit ca. 20 J. an Arthrose d. Hände u. HWS, konnte durch regelmäßiges Training meinen Beruf 

als Krankengymnastin bis zu letzt ausüben, was sonst nicht möglich gewesen wäre od, nur mit starken 
Schmerzmitteln. 

Arthrose d. Hände u. HWS,         

26 Funktionale Beschwerden im Verdauungstrakt und Gelenke/Wirbelsäule Beschwerden im 
Verdauungstrakt und 
Gelenke/Wirbelsäule 

        

27 Da ich am Mikroskope arbeite ist meine Beweglichkeit stark eingeschränkt, ich brauchte eine 
Methode, die meiner Zwangshaltung entgegen wirkt oder wieder auflöst und die ich jederzeit selber 
ausführen kann 

          

32 Starke Rücken-LWS-Syndrom-schmerzen zwangen mich auf anderen Wegen als den 
schulmedizinischen Hilfe zu suchen. Außerdem fasziniert mich die Langsamkeit u. Intensität, die 
absolute Konzentration und Feinfühligkeit kleinster Bewegungsabläufe mit großer Wirkung 

Rücken-LWS-Syndrom-
schmerzen 

        

35 Gesundheitliche Problem durch Arbeit am Mikroskop           
37 Ich habe ab und zu Rückenprobleme (LWS-Syndr.). Diese Feldenkraisübungen geben eine große 

Entspannung und mein Gefühl für meinen Körper hat sich verbessert. 
          

38 Schmerzen im Rücken und Hüftartrose           
40 Von Kindheit an war ich akrobatisch/sportlich tätig. Beruflich bedingt war die körperliche, d.h. sportl. 

Betätigung auf 1-2 x wöchentlich beschränkt. Um im Alter noch ein Mindestmaß an Beweglichkeit zu 
bewahren und um einer Arthrose im linken Hüftgelenk entgegenwirken zu können, habe ich die mir 
als besonders geeignet erscheinende Feldenkrais-Methode erwählt.  

          

43 vgl. S. 3, erste Frage – dto. habe ich mir Linderung für Rücken- und Halswirbelschmerzen 
versprochen 

          

47 1. Bedürfnis mich und meinen Körper kennenzu lernen 2. weil die Stunde ausgesprochen angenehm + 
wohltuend für mich ist. 3. um meine muskulären Verspannungen ab zu bauen. 4. meine Haltung + 
Bewegung für den Alltag + den Tanzunterricht besser zu koordinieren. 

muskulären Verspannungen ab 
zu bauen 

        

55 Ich hatte mit Schwindelgefühl zu tun, was von der Verspannung des Nacken und Schulterbereiches 
herrührte. Daraufhin begann ich mit Feldenkrais und mein Zustand hat sich entscheidend gebessert. 
Bei durchaus immer wieder auftretenden Verspannungen hilft jetzt meist eine 
Feldenkraisübungsstunde, besonders gut eine Einzelstunde 

          

57 –häufige starke Gelenkschmerzen  - Gefühl von "Fehlbewegungen", "Fehlhaltungen"           
60 In der Hoffnung, Beweglichkeit zu behalten, eventuell Knieschmerzen i. rechten Knie zu verlieren.           



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     126 

         Fortsetzung 

61 Verspannungen im Nackenbereich + damit im Zushang häufiger auftretende Kopfschmerzen – 
Schmerzen in der linken Hüfte 

          

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
62 Um körperliche Rücken- und Nackenschmerzen zu lindern; um Beweglichkeit zu erhalten bzw. zu 

verbessern 
  Körperliche 

Beschwerden 
      

64 ich werde 1x die Woche in einen Prozess geschickt, der mich entspannt, ruhig macht, wo ich mich mit 
mir selbst beschäftige. Meine Auszeit. Daneben besseren sich meine Rückenschmerzen 

  Schmerzreduktion, 
linderung 

      

65 Es entspannt mich tief. Es trainiert mein Hirn. Es hilft mir, Schmerzen nachhaltig abzustellen. Ich 
habe gelernt, auf mich zu achten und nicht ehrgeizig zu sein.  

          

66 Probleme im Halswirbel- und Schulterbereich; Ständig Schmerzen bis hin zum Einschlafen der linken 
Hand bei Tätigkeiten 

          

68 Verspannungsprobleme           
69 wegen degenerativer WS-Erkrankung mit chronischen Schmerzen nach Bandscheiben-OP und 

Zustand nach Hüft-TEP 
          

70 Rückenschmerzen, schlechte Haltung           
71 Zur Erhaltung meiner Beweglichkeit, zur Schmerzlinderung, zur Vermeindung von 

Gleichgewichtsstörungen 
          

73 Angefangen habe ich mit Feldenkrais da ich unter Tinitus und Luftknappheit litt (beides 
psychosomatisch). Jetzt ist der Grund, dass ich ein besseres Gespür für mich selbst entwickle, wenn 
ich 1x wöchentlich übe 

          

74 orthopädische u. internistische Probleme           
77 Verlangsamung des Alltags (Entschleunigung der Bewegungen), Entspannung, Rückenschmerzen           
81 Ich habe eine vorwiegend sitzende Tätigkeit in einem hektischen Büro mit viele Lärm + Streß. Die 

daraus resultierenden Beschwerden (Rücken, Knie, HWS, LWS) lassen sich in der Feldenkrais-
Gruppe gut mildern. Man kann abschalten, zu sich finden, Körpergefühl entwickeln, entspannen.  

          

82 Da ich Probleme im unteren Wirbelsäulen-Bereich (Lendenwirbel) habe, suchte ich nach einer 
"sanften" Methode, mit diesen Beschwerden umgehen zu können bzw. sie evtl. auch zu beseitigen.  

          

83 Es tut mir kurz- und langfristig gut (körperliches & seelisches Wohlbefinden), es macht (meistens) 
Spaß, ich erweitere meine Bewegungsmöglichkeiten, erhalte meine Schmerzfreiheit. 

          

84 habe chronische Rückenschmerzen, Knieprobleme und andere Beschwerden durch Haltungsschäden - 
durch Verdrängung von Warnsignalen des Körpers und schlechte Körperwahrnehmung schränke ich 
mich in meiner Lebensqualität ein. 

          

85 weil ich schon seit Jahren auf der Suche bin nach einer Form der Bewegung, die Seelisches und 
Körperliches vereint un dich seit ca. 15 Jahren anhaltende bzw. wiederkehrende Schmerzen im 
Schulterblattmuskel rechts habe, auf die sich entspannende Übung günstig auswirkt.  

          

88 Bandscheibenvorfall m. OP als ich 15 war, von da ab immer wieder Probleme mit dem Rücken           
             
             
4 Weil ich Lust habe jede Stunde etwas Neues über die Zusammenhänge in meinem Körper zu lernen. 

Weil diese Form des Lernen mir Spaß macht und echte Zufriedenheit gibt und mich außerdem 
beruhigt und sehr entspannt. 

Neues über die Zusammenhänge 
in meinem Körper zu lernen 

Körperzusammenhänge Lernen 9 4,92% 

5 es interessiert mich – was nun bei mir passiert – durch das damit beschäftigen           
13 Verbesserung meine Rücken- und Schulterprobleme- Wahrnehmung meines Körperbildes – 

Faszination der "Feinstofflichkeit" der Bewegungen – berufliches Interesse 
          



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     127 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
23 Es tut mir gut. Ich bin jedes Mal überrascht, dass ich wieder Neues erfahren haben und wie viel 

leichter [nicht lesbar] gestimmt ich nach Hause gehe.  
wieder Neues erfahren neues über 

Körperzusammenhänge 
lernen 

      

41 Ich möchte meine Beweglichkeit erhalten. Dadurch, dass ich Spannung loslasse wirkt F. auf mich 
entspannend. Falsche Bewegungsmuster werden aufgelöst. Ich werde wachsamer und spüre meinen 
Körper besser (auch ohne Schmerzen) 

          

44 Erweiterung des Bewegungsrepertoire           
46 Ich schätze das Angeleitet-werden in der Gruppe, das sich zentrieren auf den eigenen Körper u. seine 

Empfindungen; das innere Forschen nach körperlichen Zusammenhängen u. Verbindungen. 
          

47 1. Bedürfnis mich und meinen Körper kennenzu lernen 2. weil die Stunde ausgesprochen angenehm + 
wohltuend für mich ist. 3. um meine muskulären Verspannungen ab zu bauen. 4. meine Haltung + 
Bewegung für den Alltag + den Tanzunterricht besser zu koordinieren. 

Bedürfnis mich und meinen 
Körper kennenzu lernen 

        

58 Es tut mir sehr gut. Ich komme zu mir. Es stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich lerne jedes Mal mehr 
über meinen Körper und das hilft mir in meinem Beruf. 

          

72 Bessere Körperwahrnehmung, damit Lernen die eigenen Kräfte besser einzuschätzen; besser 
Entspannen; gutes Körpergefühl; Krankheitssymtome differenzierter wahrnehmen, gezieltere 
Behandlung einfordern "sich selbst fühlen" 

          

76 um mich besser kennen zu lernen , um Stereotypen meines Bewegungsablaufs zu ermitteln, um zu 
lernen, "weniger" als "mehr" zu akzeptieren 

          

             
             

33 Um neue andere Bewegungsstudien kennen + spüren zu lernen   Neugier/ Interesse   8 4,37% 
42 Nach vielen anderen Bewegungsformen (auch Tanz) neue Erfahrungen zu sammeln. neue Erfahrungen zu sammeln.         
50 – intensives Interesse mich mit Feldenkrais auseinanderzusetzten - Zeitpunkt (morgens v.d. Arbeit); 

Wohnortnähe - sehr gute Dozentin => so bin ich in diese Gruppe gekommen 
          

59 Die Beobachtung meiner Selbst und meines Körpers und dessen Verhalten sind mir neu- und 
interessieren mich sehr. In der ersten ATM lag ich da und fühlte mich wohl, wollte das lernen.  

          

67 –möchte ausprobieren, ob mir diese Methode hilft – möchte aktiv etwas für meine Gesundheit tun – 
um etwas neues (für mich) auszuprobieren (Neugier) 

          

75 weil es Spaß macht und gut tut ! weil ich Interesse an Köperarbeit habe und mich darüber auch 
emotional und geistig weiterentwickele 

          

             
             
6 Ich fühle mich wohl durch die sanften Bewegungen. Das Gehirn wird gefordert, aufzpassen welchen 

Arm oder Bein man in Bewegung setzt. 
Gehirn wird gefordert Gehirntätigkeit   4 2,19% 

7 Spaß, Freude und Genuß an den Übungen – Verbesserung der Beweglichkeit – Steigerung der 
Konzentrationsfähigkeit – Verbesserung des Körpergefühls, Stabilität, - Verbesserung des 
Gesundheitszustandes, - den Kontakt mit mir zu finden 

Steigerung der 
Konzentrationsfähigkeit 

Konzentrationsfähigkeit       

32 Starke Rücken-LWS-Syndrom-schmerzen zwangen mich auf anderen Wegen als den 
schulmedizinischen Hilfe zu suchen. Außerdem fasziniert mich die Langsamkeit u. Intensität, die 
absolute Konzentration und Feinfühligkeit kleinster Bewegungsabläufe mit großer Wirkung 

absolute Konzentration         

65 Es entspannt mich tief. Es trainiert mein Hirn. Es hilft mir, Schmerzen nachhaltig abzustellen. Ich 
habe gelernt, auf mich zu achten und nicht ehrgeizig zu sein.  

          



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     128 

         Fortsetzung 

             

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

             
7 Spaß, Freude und Genuß an den Übungen – Verbesserung der Beweglichkeit – Steigerung der 

Konzentrationsfähigkeit – Verbesserung des Körpergefühls, Stabilität, - Verbesserung des 
Gesundheitszustandes, - den Kontakt mit mir zu finden 

Spaß Spaß   6 3,28% 

10 Ich komme innerlich zur Ruhe, indem ich die Bewegungen ausführe und dem Dozenten zuhöre. Es 
macht mir auch Spaß, ungewöhnliche Bewegungsabläufe zu machen. 

          

11 Ich wollte unter Anleitung Übungen anwenden. Es macht mir Spaß und macht mich beweglicher. 
Außerdem macht es auch in der Gruppe Spaß. Zuhause habe ich ein Trimmdichrad, aber der 
Feldenkrais spricht alle Muskeln an.  

          

12 für eine so intensive Entspannung gibt es keine Begründung: einmalig effektiv – weil es Spaß macht           
30 Die Feldenkrais-Methode war mir aus Literatur und vom Hörensagen bekannt. Ich war neugierig. Ich 

bewege mich gern. Die Berührungspunkte als Ärztin und meinem speziellen Interesse an Neurologie 
und Physiologie sind gross. Ich habe eine sehr gute Lehrerin, die Feldenkrais noch persönlich kannte. 

          

75 weil es Spaß macht und gut tut ! weil ich Interesse an Köperarbeit habe und mich darüber auch 
emotional und geistig weiterentwickele 

          

83 Es tut mir kurz- und langfristig gut (körperliches & seelisches Wohlbefinden), es macht (meistens) 
Spaß, ich erweitere meine Bewegungsmöglichkeiten, erhalte meine Schmerzfreiheit. 

          

             
             
7 Spaß, Freude und Genuß an den Übungen – Verbesserung der Beweglichkeit – Steigerung der 

Konzentrationsfähigkeit – Verbesserung des Körpergefühls, Stabilität, - Verbesserung des 
Gesundheitszustandes, - den Kontakt mit mir zu finden 

Verbesserung des 
Gesundheitszustandes 

  Gesundheit/Prävention 4 2,19% 

18 weil es mir gut tut und ich weniger Schmerzmittel nehmen muß weniger Schmerzmittel         
31 Vorbeugende Übungen für Rücken + bewußte Bewegungen vorbeugend         
36 Zum Erhalt von korperlicher Beweglichkeit. Zum Erhalt von körperlicher Gesundheit. Zur Erlangung 

von Korperbewußtsein. Zur Entspannung 
Erhalt körperlicher Gesundheit         

67 –möchte ausprobieren, ob mir diese Methode hilft – möchte aktiv etwas für meine Gesundheit tun – 
um etwas neues (für mich) auszuprobieren (Neugier) 

aktiv etwas für meine 
Gesundheit tun 

        

             
             
7 Spaß, Freude und Genuß an den Übungen – Verbesserung der Beweglichkeit – Steigerung der 

Konzentrationsfähigkeit – Verbesserung des Körpergefühls, Stabilität, - Verbesserung des 
Gesundheitszustandes, - den Kontakt mit mir zu finden 

Kontakt mit mir finden Selbstfindung, 
Selbstbewußtsein 

  10 5,46% 

58 Es tut mir sehr gut. Ich komme zu mir. Es stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich lerne jedes Mal mehr 
über meinen Körper und das hilft mir in meinem Beruf. 

          

64 ich werde 1x die Woche in einen Prozess geschickt, der mich entspannt, ruhig macht, wo ich mich mit 
mir selbst beschäftige. Meine Auszeit. Daneben besseren sich meine Rückenschmerzen 

          

65 Es entspannt mich tief. Es trainiert mein Hirn. Es hilft mir, Schmerzen nachhaltig abzustellen. Ich 
habe gelernt, auf mich zu achten und nicht ehrgeizig zu sein.  

          

73 Angefangen habe ich mit Feldenkrais da ich unter Tinitus und Luftknappheit litt (beides 
psychosomatisch). Jetzt ist der Grund, dass ich ein besseres Gespür für mich selbst entwickle, wenn 
ich 1x wöchentlich übe 

  
 
 
 
 

        



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     129 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
75 weil es Spaß macht und gut tut ! weil ich Interesse an Köperarbeit habe und mich darüber auch 

emotional und geistig weiterentwickele 
  Selbstfindung, 

Selbstbewußtsein 
      

76 um mich besser kennen zu lernen , um Stereotypen meines Bewegungsablaufs zu ermitteln, um zu 
lernen, "weniger" als "mehr" zu akzeptieren 

          

80 zuerst, weil es mich gut entspannt, danach (ca. 1 Jahr später) weil es mich selbstbewusster gemacht 
hat und meine Haltung besser ist 

          

81 Ich habe eine vorwiegend sitzende Tätigkeit in einem hektischen Büro mit viele Lärm + Streß. Die 
daraus resultierenden Beschwerden (Rücken, Knie, HWS, LWS) lassen sich in der Feldenkrais-
Gruppe gut mildern. Man kann abschalten, zu sich finden, Körpergefühl entwickeln, entspannen.  

          

92             
             
             
8 Seelische Probleme durch den Tod des Partners und teilweise Überforderung durch Beruf und Pflege 

der Mutter 
Seelische Probleme, 
Überforderung 

persönliche Probleme   2 1,09% 

17 Ich habe an Migräne schon als Kind gelitten. Berufsbedingt hatte ich auch im Rücken u. 
Schulterbereich Schmerzen. Oft hatte ich auch eine innere Unruhe, war nervös und traurig.  

innere Unruhe, nervös und 
traurig 

        

             
             

11 Ich wollte unter Anleitung Übungen anwenden. Es macht mir Spaß und macht mich beweglicher. 
Außerdem macht es auch in der Gruppe Spaß. Zuhause habe ich ein Trimmdichrad, aber der 
Feldenkrais spricht alle Muskeln an.  

unter Anleitung Gruppe/Anleitung   7 3,83% 

30 Die Feldenkrais-Methode war mir aus Literatur und vom Hörensagen bekannt. Ich war neugierig. Ich 
bewege mich gern. Die Berührungspunkte als Ärztin und meinem speziellen Interesse an Neurologie 
und Physiologie sind gross. Ich habe eine sehr gute Lehrerin, die Feldenkrais noch persönlich kannte. 

sehr gute Lehrerin         

34 Mir gefällt die Methode. Mir gefällt die Leiterin. Es tut mir gut.           
45 Weil meine F-Kraislehrerin eine beeindruckende Persönlichkeit, Tänzerin, Journalistin + Frau ist. Sie 

heißt Irene Sieben. Ich hab andere Lehrerinnen erlebt, die mich nicht so motivieren würden. (Nur 
vertretungsweise). 

F-Kraislehrerin eine 
beeindruckende Persönlichkeit 

        

46 Ich schätze das Angeleitet-werden in der Gruppe, das sich zentrieren auf den eigenen Körper u. seine 
Empfindungen; das innere Forschen nach körperlichen Zusammenhängen u. Verbindungen. 

Angeleitet-werden in der Gruppe         

50 – intensives Interesse mich mit Feldenkrais auseinanderzusetzten - Zeitpunkt (morgens v.d. Arbeit); 
Wohnortnähe - sehr gute Dozentin => so bin ich in diese Gruppe gekommen 

          

52 Ruhige, entspannte Atmosphäre, Geborgenheit, kleinste Bewegungen ohne Schmerzen, dennoch große 
Wirkung 

          

86 Erfahrungsaustausch ist in der Gruppe möglich. Andere Übungen werden aufgrund unterschiedlicher 
Anforderungen der Teilnehmer kennengelernt. 

          

             
             

13 Verbesserung meine Rücken- und Schulterprobleme- Wahrnehmung meines Körperbildes – 
Faszination der "Feinstofflichkeit" der Bewegungen – berufliches Interesse 

  Berufliches Interesse   2 1,09% 

29 Um meine Beweglichkeit zu erhalten, um mehr Beweglichkeit im körperlichen und seelischen Bereich 
zu finden, weil ich die Lektionen als sehr wohltuend empfinde 

          



Anhang B – Tabelle B-2                                                                                                                                                                                                                                                     130 

 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
30 Die Feldenkrais-Methode war mir aus Literatur und vom Hörensagen bekannt. Ich war neugierig. Ich 

bewege mich gern. Die Berührungspunkte als Ärztin und meinem speziellen Interesse an Neurologie 
und Physiologie sind gross. Ich habe eine sehr gute Lehrerin, die Feldenkrais noch persönlich kannte. 

   Berufliches Interesse       

             
             

11 Ich wollte unter Anleitung Übungen anwenden. Es macht mir Spaß und macht mich beweglicher. 
Außerdem macht es auch in der Gruppe Spaß. Zuhause habe ich ein Trimmdichrad, aber der 
Feldenkrais spricht alle Muskeln an.  

spricht alle Muskeln an Ganzheitlichkeit   2 1,09% 

19 Weil ich dadurch keine Schmerzen mehr im Lendenwirbelbereich habe, und ich es als sehr 
entspannend und teilweise als meditativ empfinde. Bei den meisten Übungen fast immer der ganze 
Körper angesprochen wird. 

der ganze Körper angesprochen         

             
             

48 Da die körperliche Belastung bei Jazz-dance, rythm. Gymnastik oft nicht mehr zu leisten war – 
orthopädische Bewegung in verschiedener Art aber zu langweilig und geistig stupide. 

körperliche Belastung bei Jazz-
dance, rythm. Gymnastik oft 
nicht mehr zu leisten war 

Alternative   6 3,28% 

49 ein bischen Sport ist wichtig, und von Aerobic und Hauruck-Sport halte ich nichts mehr.           
51 Auf der Suche nach Ersatz für Gymnastik, die ich nach einer Fußoperation nicht mehr durchführen 

kann und dringend benötigt 
          

82 Da ich Probleme im unteren Wirbelsäulen-Bereich (Lendenwirbel) habe, suchte ich nach einer 
"sanften" Methode, mit diesen Beschwerden umgehen zu können bzw. sie evtl. auch zu beseitigen.  

          

85 weil ich schon seit Jahren auf der Suche bin nach einer Form der Bewegung, die Seelisches und 
Körperliches vereint un dich seit ca. 15 Jahren anhaltende bzw. wiederkehrende Schmerzen im 
Schulterblattmuskel rechts habe, auf die sich entspannende Übung günstig auswirkt.  

          

89 Nach dem Physiotherapeutische-Methoden nur bedingt Erfolg hatten, hat meine Ärztin mir geraten, 
mir eine Gruppe zu suchen. Sie hält es für eine Methode meine Beweglichkeit zu erhalten, bzw. 
zurückzuerlangen. 

          

             
             

15,16,20,78 [keine Antwort] [Keine Antwort] [Keine Antwort]   4 2,19% 

       
   Gesamtzahl/Prozent 183 100,00% 

 



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     131 

         Fortsetzung 

Tabelle B- 3 Was versprechen Sie sich von der Feldenkrais-Methode? 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

          
           

1 In erster Linie Entspannung und Haltungsverbesserung. Entspannung Entspannung 14 8,09% 
5 Entspannung + etwas Gelassenheit         
8 Ich hoffe durch die Feldenkrais-Methode zu innerer Ruhe und mehr Selbstbewußtsein zu gelangen, Ängste 

und Unsicherheit zu überwinden. 
innerer Ruhe       

10 Größere Beweglichkeit, Entspannung, Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit nach dem Kurs, 
Geschmeidigkeit 

        

20 Entspannung, Beweglichkeit         
26 Bessere Integration, Balance, Entspannung, Beweglichkeit, körperliches Selbstbewußtsein, vegetative 

Entkrampfung 
Balance       

34 mehr Beweglichkeit, Entspannung         
57 –Schmerzlinderung – besseres Körpergefühl -Entspannung – "bewusstere Bewegungsabläufe"         
61 Linderung der Schmerzen durch alternative Bewegungsabläufe – Entspannung         
64 Entspannung, weniger Rückenprobleme – mich selbst besser spüren         
72 gutes Körpergefühl       Entspannung   Krankheitsvorbeugung/Gesundheitsvorsorge         
73 Entspannung, seelische Ausgeglichenheit, auflösen von Konzepten und Gewohnheiten auf körperl. + 

seelischer Ebene 
        

81 Körpergefühl entwickeln, entspannen, Bewegungen erlernen bzw. erforschen, Schwachpunkte erkennen, 
Schwächen lernen 

        

85 Ein besseres Verständnis für Körperzusammenhänge, Entspannung , Reduzierung con 
Schulterblattmuskel-Probleme 

        

           
           

2 Wohlbefinden Wohlbefinden Wohlbefinden 14 8,09% 
9 das ich mich wohler fühle und besser durchatmen kann sich wohler fühlen       
10 Größere Beweglichkeit, Entspannung, Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit nach dem Kurs, 

Geschmeidigkeit 
Ausgeglichenheit nach dem Kurs       

11 Mehr Wohlbefinden, was ich immer nach den Übungen auch erlebe         
22 Wohlbefinden, Leichtigkeit, Ökonomie, Gesundheit Leichtigkeit       
39 es tut mir einfach rundum gut es tut mir einfach rundum gut       
47 1. Verfeinerung der Körperwahrnehmung und damit allgemein der Selbst- und Fremdwahrnehmung. 2. 

Besserung von Bewegungseinschränkungen 3. Bessere Koordination 4. Wohlgefühl 
Wohlgefühl       

53 Ausgeglichenheit, Bewußtheit, Aufmerksamkeit für meinen Körper         
59 Verbesserte Bewegungsabläufe und dadurch größeres Wohlbefinden.         
73 Entspannung, seelische Ausgeglichenheit, auflösen von Konzepten und Gewohnheiten auf körperl. + 

seelischer Ebene 
        



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     132 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
74 Besserung der Probleme und allgem. Verbesserung des Wohlbefindens über Veränderung von Atem u. 

Körperhaltung 
allgem. Verbesserung des Wohlbefindens       

80 kann man überall, z.B. beim Schwimmen anwenden. Spaß, allgemeines Wohlbefinden, gibt Halt in mir 
selbst 

        

82 – weniger Beschwerden (siehe oben)  - mehr Ausgeglichenheit - mehr Bewusstsein über 
Bewegungsabläufe im Körper 

        

90 Wohlbefinden         
          
           

6 Das ich auch noch im Alter mich gut bewegen kann (schmerzfrei) gut bewegen Erhaltung/Verbesserung der 
Beweglichkeit 

33 19,08% 

7 Erhalt von Beweglichkeit, körperlicher und geistiger Gesundheit – einen Weg gegen die MS zu bestehen. Erhalt von Beweglichkeit       
10 Größere Beweglichkeit, Entspannung, Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit nach dem Kurs, 

Geschmeidigkeit 
Größere Beweglichkeit,       

12 langfristige Beweglichkeit – ausgeglichene bewußte Bewegungen langfristige Beweglichkeit       
13 Verbesserung der Beweglichkeit und ein ganzheitliches Bewegen (Handeln) Verbesserung der Beweglichkeit       
19 Weiterhin Schmerzfreiheit- bessere Wahrnehmung im körperlichen Bereich. Zur Vorbeugung – damit man 

beweglicher bleibt. 
        

20 Entspannung, Beweglichkeit         
22 Wohlbefinden, Leichtigkeit, Ökonomie, Gesundheit Leichtigkeit       
25 Bessere + schmerzfreie Beweglichkeit, Anleitung zur Selbsthilfe         
26 Bessere Integration, Balance, Entspannung, Beweglichkeit, körperliches Selbstbewußtsein, vegetative 

Entkrampfung 
        

27 Das ich beweglich bleibe         
33 Dynamische Beweglichkeit Dynamische Beweglichkeit       
34 mehr Beweglichkeit, Entspannung         
38 mehr Beweglichkeit, Schmerzlinderung         
40 Stabilisierung und Weiterentwicklung meiner Beweglichkeit, Bewusstseinserweiterung für die 

Wahrnehmung von Bewegungsabläufen einer anderen, mir noch nicht bekannten Art.  
        

41 Bewußtsein für den Körper; Klarere Bewegungsmuster; Auflösung von Verspannungen; Ich glaube, dass 
Körper, Geist u. Seele eine Einheit bilden . wenn ich für den Körper etwas tue, tue ich es für Geist u. Seele 
auch. 

Klarere Bewegungsmuster       

44 – Mehr Bewußtheit für meinen Körper, - Beweglichkeit         
46 Erhaltung u. Verbesserung der Beweglichkeit; Verbesserung der körperlichen Wahrnehmung         
47 1. Verfeinerung der Körperwahrnehmung und damit allgemein der Selbst- und Fremdwahrnehmung. 2. 

Besserung von Bewegungseinschränkungen 3. Bessere Koordination 4. Wohlgefühl 
        

49 allgemeine körperliche Beweglichkeit         
50 umfassendere Wahrnehmung von Bewegungsmöglichkeiten,- abläufen und die Tatsache, daß man mit 

zunehmendem Alter die Bewegungsqualität verbessern kann - ideale Ergänzung zu meinem Beruf 
(Bereich Kindesentwicklung) 

mit zunehmendem Alter die Bewegungsqualität 
verbessern 

      



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     133 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
51 Erhaltung meiner eingeschränkten Bewegungsfähigkeit         
54 Ich hoffe, dadurch den körperlichen Alterungsprozess meines Bewegungsapparates verzögern zu können         
56 Deutlicheres Körperbewusstsein + Beweglichkeit         
59 Verbesserte Bewegungsabläufe und dadurch größeres Wohlbefinden.         
66 Ohne Schmerzen zu leben und dieses ohne Medikamente zu erreichen; bewegungsfreier zu werden; 

Körper bewusster zu erleben 
bewegungsfreier zu werden       

68 Änderung der bisherigen Bewegungsabläufe u. damit Vermeidung heftiger Verspannungen, Lösung von 
Blockierungen 

Änderung der bisherigen Bewegungsabläufe       

69 durch Training von Körperfunktionen zu besserer, schmerzfreier Haltung und Bewegung zu kommen!         
71 Eine ausgeglichenere Beweglichkeit, einen ausgewogeneren Gang         
75 bewusstere Körperwahrnehmung und Koordination von Bewegung         
84 –bessere Körperwahrnehmung - Erlernen von alternativen Bewegungsmustern - bessere Beweglichkeit, 

besonders beim älter werden 
        

86 Verbesserung der Körperhaltung            Beweglichkeit zu erhalten.         
88 Die F-Methode hat mir geholfen meine Rückenprobleme in Griff zu bekommen. Gleiches erhoffe ich mir 

bei den neu aufgetretene Knieproblemen. Desweiteren erhoffe ich mir eine gewisse Gelenkigkeit bis ins 
hohe Alter 

Gelenkigkeit       

89 Weniger Verspannungen, mehr Beweglichkeit, weniger Schmerz         
           
           

14 Aufrichtung, Bewußtsein durch Bewegung Bewußtsein durch Bewegung Bewußtheit / Erlernen 21 12,14% 
16 mich bewußt zu bewegen bewußt zu bewegen      
18 Mehr Bewußtheit in der Bewegung, Schmerzfreiheit         
30 Jede Feldenkrais-Stunde ist ein Erlebnis. Die Gruppe und ich lernen und entdecken Dinge, die im laufe des 

Lebens in Vergessenheit gerieten.  
lernen und entdecken Dinge       

32 Langfristig immer mehr Bewußtheit für Bewegungsabläufe; innehalten und wahrnehmen was tue ich da 
und wie tue ich es und gibt es einfachere, leichtere Möglichkeiten. 

Bewußtheit für Bewegungsabläufe       

40 Stabilisierung und Weiterentwicklung meiner Beweglichkeit, Bewusstseinserweiterung für die 
Wahrnehmung von Bewegungsabläufen einer anderen, mir noch nicht bekannten Art.  

        

41 Bewußtsein für den Körper; Klarere Bewegungsmuster; Auflösung von Verspannungen; Ich glaube, dass 
Körper, Geist u. Seele eine Einheit bilden . wenn ich für den Körper etwas tue, tue ich es für Geist u. Seele 
auch. 

Bewußtsein für den Körper       

42 Bewußtmachg. von Bewegungszusammenhängen während d. Bewegg         
44 – Mehr Bewußtheit für meinen Körper, - Beweglichkeit         
48 Einen hochinteressanten Spaziergang (?) auf meine Art in mir immer wieder neue zu erfühlende + 

bewegende Bereiche 
immer wieder neue zu erfühlende + bewegende 
Bereiche 

      

53 Ausgeglichenheit, Bewußtheit, Aufmerksamkeit für meinen Körper Bewußtheit, Aufmerksamkeit für meinen 
Körper 

      

56 Deutlicheres Körperbewusstsein + Beweglichkeit Körperbewusstsein       
57 –Schmerzlinderung – besseres Körpergefühl -Entspannung – "bewusstere" Bewegungsabläufe         
66 Ohne Schmerzen zu leben und dieses ohne Medikamente zu erreichen; bewegungsfreier zu werden; 

Körper bewusster zu erleben 
        



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     134 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
67 Habe keine allzu hohen Erwartungen, aber die Hoffnung, meine Beschwerden in den Griff zu kriegen – ein 

besseres Körpergefühl, bewusste Bewegungsabläufe 
   Bewußtheit / Erlernen     

73 Entspannung, seelische Ausgeglichenheit, auflösen von Konzepten und Gewohnheiten auf körperl. + 
seelischer Ebene 

auflösen von Konzepten und Gewohnheiten auf 
körperl. + seelischer Ebene 

      

75 bewusstere Körperwahrnehmung und Koordination von Bewegung         
81 Körpergefühl entwickeln, entspannen, Bewegungen erlernen bzw. erforschen, Schwachpunkte erkennen, 

Schwächen lernen 
        

82 – weniger Beschwerden (siehe oben)  - mehr Ausgeglichenheit - mehr Bewusstsein über 
Bewegungsabläufe im Körper 

        

84 –bessere Körperwahrnehmung - Erlernen von alternativen Bewegungsmustern - bessere Beweglichkeit, 
besonders beim älter werden 

        

92 Mehr über mich selbst in der Bewegung sowie auch in meinem Tun und Handeln zu wissen.         
           
           

19 Weiterhin Schmerzfreiheit- bessere Wahrnehmung im körperlichen Bereich. Zur Vorbeugung – damit man 
beweglicher bleibt. 

bessere Wahrnehmung im körperlichen Bereich. Körperwahrnehmung, -gefühl 17 9,83% 

23 Freude an Bewegung und mehr Sensibilität für den eigenen Körper Sensibilität für den eigenen Körper Körperliches Selbstbewußtsein     
26 Bessere Integration, Balance, Entspannung, Beweglichkeit, körperliches Selbstbewußtsein, vegetative 

Entkrampfung 
körperliches Selbstbewußtsein       

29 Die Feldenkrais-Methode führt zu ganzheitlichem Körperbewusstsein  ganzheitliches, größeres Körperbewußtsein       
31 Biegsame Wirbelsäule; weicher Brustkorb, Konzentration auf richtige Bewegungsabläufe Konzentration auf richtige Bewegungsabläufe       
46 Erhaltung u. Verbesserung der Beweglichkeit; Verbesserung der körperlichen Wahrnehmung         
47 1. Verfeinerung der Körperwahrnehmung und damit allgemein der Selbst- und Fremdwahrnehmung. 2. 

Besserung von Bewegungseinschränkungen 3. Bessere Koordination 4. Wohlgefühl 
        

50 umfassendere Wahrnehmung von Bewegungsmöglichkeiten,- abläufen und die Tatsache, daß man mit 
zunehmendem Alter die Bewegungsqualität verbessern kann - ideale Ergänzung zu meinem Beruf 
(Bereich Kindesentwicklung) 

Wahrnehmung von Bewegungsmöglichkeiten,-
abläufen 

      

52 Ein größeres Körperbewusstsein; Selbsthilfe bei Schmerzattacken; eine bessere Körperhaltung größeres Körperbewusstsein;       
57 –Schmerzlinderung – besseres Körpergefühl -Entspannung – "bewusstere Bewegungsabläufe besseres Körpergefühl       
60 Selbstbesinnung auf Körper u. Körperfunktionen Selbstbesinnung auf Körper u. 

Körperfunktionen 
      

64 Entspannung, weniger Rückenprobleme – mich selbst besser spüren besser spüren       
67 Habe keine allzu hohen Erwartungen, aber die Hoffnung, meine Beschwerden in den Griff zu kriegen – ein 

besseres Körpergefühl, bewusste Bewegungsabläufe 
besseres Körpergefühl       

72 gutes Körpergefühl       Entspannung            Krankheitsvorbeugung/Gesundheitsvorsorge gutes Körpergefühl       
81 Körpergefühl entwickeln, entspannen, Bewegungen erlernen bzw. erforschen, Schwachpunkte erkennen, 

Schwächen lernen 
Bewegungen erlernen bzw. erforschen,       

84 –bessere Körperwahrnehmung - Erlernen von alternativen Bewegungsmustern - bessere Beweglichkeit, 
besonders beim älter werden 

bessere Körperwahrnehmung       

85 Ein besseres Verständnis für Körperzusammenhänge, Entspannung , Reduzierung con 
Schulterblattmuskel-Probleme 

Verständnis für Körperzusammenhänge       

           
           



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     135 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
8 Ich hoffe durch die Feldenkrais-Methode zu innerer Ruhe und mehr Selbstbewußtsein zu gelangen, Ängste 

und Unsicherheit zu überwinden. 
mehr Selbstbewußtsein Selbstbewußtsein 5 2,89% 

58 Eine selbstbewusste und organische physische und innere Haltung zum Leben selbstbewußt organische physische und innere 
Haltung zum Leben 

      

76 Stärkung der Seelenkräfte Stärkung der Seelenkräfte       
80 kann man überall, z.B. beim Schwimmen anwenden. Spaß, allgemeines Wohlbefinden, gibt Halt in mir 

selbst 
gibt Halt in mir selbst       

83 Zuversicht, dass ich mit jeder Herausforderung umgehen kann, insbes. Schmerzen, d.h. Sicherheit. Daraus 
heraus Flexibilität, weniger Stagnation, mehr Änderungsmöglichkeiten. Entdeckungen.  

mit Herausforderungen umgehen       

           
           

9 das ich mich wohler fühle und besser durchatmen kann besser durchatmen Körperfunktionen, Körperteile 5 2,89% 
26 Bessere Integration, Balance, Entspannung, Beweglichkeit, körperliches Selbstbewußtsein, vegetative 

Entkrampfung 
vegetative Entkrampfung       

31 Biegsame Wirbelsäule; weicher Brustkorb, Konzentration auf richtige Bewegungsabläufe Biegsame Wirbelsäule; weicher Brustkorb       
35 Auswege aus eingeschliffenen Bewegungsmustern Auswege aus eingeschliffenen 

Bewegungsmustern 
      

74 Besserung der Probleme und allgem. Verbesserung des Wohlbefindens über Veränderung von Atem u. 
Körperhaltung 

Veränderung von Atem       

           
           

3 Nachlassen von Rückenschmerzen Nachlassen von Rückenschmerzen Schmerzlinderung, -reduktion 27 15,61% 
6 Das ich auch noch im Alter mich gut bewegen kann (schmerzfrei) schmerzfreies Bewegen Schmerzfreiheit     
15 weniger Schmerzen im Rückenbereich weniger Schmerzen im Rückenbereich       
18 Mehr Bewußtheit in der Bewegung, Schmerzfreiheit Schmerzfreiheit       
19 Weiterhin Schmerzfreiheit- bessere Wahrnehmung im körperlichen Bereich. Zur Vorbeugung – damit man 

beweglicher bleibt. 
        

25 Bessere + schmerzfreie Beweglichkeit, Anleitung zur Selbsthilfe         
37 weniger Rückenschmerzen         
38 mehr Beweglichkeit, Schmerzlinderung Schmerzlinderung       
41 Bewußtsein für den Körper; Klarere Bewegungsmuster; Auflösung von Verspannungen; Ich glaube, dass 

Körper, Geist u. Seele eine Einheit bilden . wenn ich für den Körper etwas tue, tue ich es für Geist u. Seele 
auch. 

Auflösung von Verspannungen       

52 Ein größeres Körperbewusstsein; Selbsthilfe bei Schmerzattacken; eine bessere Körperhaltung Selbsthilfe bei Schmerzattacken       
57 –Schmerzlinderung – besseres Körpergefühl -Entspannung – "bewusstere Bewegungsabläufe Schmerzlinderung       
61 Linderung der Schmerzen durch alternative Bewegungsabläufe – Entspannung         
62 Durch das sanfte "Neusortieren" des Körpers so empfinde ich Feldenkrais, schmerzfrei zu werden schmerzfrei zu werden       
64 Entspannung, weniger Rückenprobleme – mich selbst besser spüren weniger Rückenprobleme       
65 Zunächst nichts. Dann stellten sich hocherfreuliche Gesundungen ein. Schmerzen verschwanden in 

Schulter, Leisten  und Ichias 
Schmerzen verschwanden in Schulter, Leisten  
und Ichias 

      

66 Ohne Schmerzen zu leben und dieses ohne Medikamente zu erreichen; bewegungsfreier zu werden; 
Körper bewusster zu erleben 

Ohne Schmerzen zu leben       



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     136 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
67 Habe keine allzu hohen Erwartungen, aber die Hoffnung, meine Beschwerden in den Griff zu kriegen – ein 

besseres Körpergefühl, bewusste Bewegungsabläufe 
Beschwerden in den Griff kriegen Schmerzlinderung, -reduktion     

68 Änderung der bisherigen Bewegungsabläufe u. damit Vermeidung heftiger Verspannungen, Lösung von 
Blockierungen 

Lösung von Blockierungen      

69 durch Training von Körperfunktionen zu besserer, schmerzfreier Haltung und Bewegung zu kommen! schmerzfreier Haltung       
70 Verbesserung der Haltung, weniger Schmerzen         
77 weniger Rückenschmerzen         
78 mit wenigen sehr effektiven Bewegungen Verschleiß oder Verspannung zu lösen !         
82 – weniger Beschwerden (siehe oben)  - mehr Ausgeglichenheit - mehr Bewusstsein über 

Bewegungsabläufe im Körper 
weniger Beschwerden       

85 Ein besseres Verständnis für Körperzusammenhänge, Entspannung , Reduzierung von 
Schulterblattmuskel-Probleme 

Reduzierung von Schulterblattmuskel-Probleme       

87 phys. Erleichterungen u. psych. "Stabilität" bezw. Erkenntnisse über die eigenen Beschwerden Erkenntnisse über die eigenen Beschwerden       
88 Die F-Methode hat mir geholfen meine Rückenprobleme in Griff zu bekommen. Gleiches erhoffe ich mir 

bei den neu aufgetretene Knieproblemen. Desweiteren erhoffe ich mir eine gewisse Gelenkigkeit bis ins 
hohe Alter 

Rückenprobleme       

91 Besserung kontinuierlicher Rückenbeschwerden         
          
           

23 Freude an Bewegung und mehr Sensibilität für den eigenen Körper Freude an Bewegung Spaß, Freude 3 1,73% 
45 vor der 1. Lektion wußte ich gar nichts. Seit 15 Jahren habe ich viel Vergnügen. Effizienz, Sinn + 

Verstand gehören dazu. 
viel Vergnügen       

80 kann man überall, z.B. beim Schwimmen anwenden. Spaß, allgemeines Wohlbefinden, gibt Halt in mir 
selbst 

Spaß       

           
           

1 In erster Linie Entspannung und Haltungsverbesserung. Haltungsverbesserung Haltungsverbesserung 8 4,62% 
14 Aufrichtung, Bewußtsein durch Bewegung Aufrichtung       
52 Ein größeres Körperbewusstsein; Selbsthilfe bei Schmerzattacken; eine bessere Körperhaltung eine bessere Körperhaltung       
69 durch Training von Körperfunktionen zu besserer, schmerzfreier Haltung und Bewegung zu kommen! bessere Haltung       
70 Verbesserung der Haltung, weniger Schmerzen Verbesserung der Haltung,       
71 Eine ausgeglichenere Beweglichkeit, einen ausgewogeneren Gang ausgewogeneren Gang       
74 Besserung der Probleme und allgem. Verbesserung des Wohlbefindens über Veränderung von Atem u. 

Körperhaltung 
über Veränderung von Körperhaltung       

86 Verbesserung der Körperhaltung            Beweglichkeit zu erhalten. Verbesserung der Körperhaltung       
          
           

7 Erhalt von Beweglichkeit, körperlicher und geistiger Gesundheit – einen Weg gegen die MS zu bestehen. körperlicher und geistiger Gesundheit körperliche und geistige 
Gesundheit 

6 3,47% 

17 Das Erlernen, einen Ausgleich für Körper und Seele zu finden. Ausgleich für Körper und Seele       
22 Wohlbefinden, Leichtigkeit, Ökonomie, Gesundheit Gesundheit       



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     137 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
41 Bewußtsein für den Körper; Klarere Bewegungsmuster; Auflösung von Verspannungen; Ich glaube, dass 

Körper, Geist u. Seele eine Einheit bilden . wenn ich für den Körper etwas tue, tue ich es für Geist u. Seele 
auch. 

Körper, Geist u. Seele eine Einheit bilden . 
wenn ich für den Körper etwas tue, tue ich es 
für Geist u. Seele auch. 

      

55 dass möglichst lange dieser positive Gesundheitszustand erhalten bleibt positive Gesundheitszustand erhalten       
72 gutes Körpergefühl   Entspannung    Krankheitsvorbeugung/Gesundheitsvorsorge Krankheitsvorbeugung/Gesundheitsvorsorge       

           
           

24 – immer wieder neue Impulse- komme (bleibe) in Kontakt mit mir Komme und bleibe in Kontakt mit mir Selbstfindung 4 2,31% 
48 Einen hochinteressanten Spaziergang (?) auf meine Art in mir immer wieder neue zu erfühlende + 

bewegende Bereiche 
Ein hochinteressanter Spaziergang zu mir ….       

81 Körpergefühl entwickeln, entspannen, Bewegungen erlernen bzw. erforschen, Schwachpunkte erkennen, 
Schwächen lernen 

Schwachpunkte erkennen, Schwächen lernen       

92 Mehr über mich selbst in der Bewegung sowie auch in meinem Tun und Handeln zu wissen. Mehr über mich selbst in der Bewegung sowie 
auch in meinem Tun und Handeln zu wissen 

      

          
           

50 umfassendere Wahrnehmung von Bewegungsmöglichkeiten,- abläufen und die Tatsache, daß man mit 
zunehmendem Alter die Bewegungsqualität verbessern kann - ideale Ergänzung zu meinem Beruf 
(Bereich Kindesentwicklung) 

Ergänzung zum Beruf (Bereich 
Kindesentwicklung) 

Beruf 1 0,58% 

           
           

8 Ich hoffe durch die Feldenkrais-Methode zu innerer Ruhe und mehr Selbstbewußtsein zu gelangen, Ängste
und Unsicherheit zu überwinden. 

Ängste überwinden Angst 2 1,16% 

87 phys. Erleichterungen u. psych. "Stabilität" bezw. Erkenntnisse über die eigenen Beschwerden. psych. "Stabilität"        
           
           

24 – immer wieder neue Impulse- komme (bleibe) in Kontakt mit mir immer wieder neue Impulse Neues 1 0,58% 
           
           

25 Bessere + schmerzfreie Beweglichkeit, Anleitung zur Selbsthilfe Anleitung zur Selbsthilfe Anleitung 1 0,58% 
           
           

26 Bessere Integration, Balance, Entspannung, Beweglichkeit, körperliches Selbstbewußtsein, vegetative 
Entkrampfung 

Bessere Integration Sonstiges 4 2,31% 

45 vor der 1. Lektion wußte ich gar nichts. Seit 15 Jahren habe ich viel Vergnügen. Effizienz, Sinn + 
Verstand gehören dazu. 

Effizienz, Sinn + Verstand       

47 1. Verfeinerung der Körperwahrnehmung und damit allgemein der Selbst- und Fremdwahrnehmung. 2. 
Besserung von Bewegungseinschränkungen 3. Bessere Koordination 4. Wohlgefühl 

Besserung von Bewegungseinschränkungen       

74 Besserung der Probleme und allgem. Verbesserung des Wohlbefindens über Veränderung von Atem u. 
Körperhaltung 

Besserung der Probleme       

           
           



Anhang B – Tabelle B-3                                                                                                                                                                                                                                                     138 

 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
79 ?   [keine Antwort] 1 0,58% 

           
           

4 s.o. siehe oben  [siehe oben] 6 3,47% 
21 siehe vorher         
28 s. vorherige Frage         
36 wie vor         
43 vgl. letzte Frage plus der dazugehörige Antworte         
63 siehe letzten Punkt         

   Gesamtzahl/Prozent 173 100,00% 



Anhang B – Tabelle B-4                                                                                                                                                                                                                                                     139 

         Fortsetzung 

Tabelle B- 4 Gab es Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, Spontaneität oder anderen hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die Feldenkrais-Methode 

zurückführen? 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl Prozentualer 
Anteil 

       
           

37, 76, 79, 91 ja ja ja  4 2,74% 
           
           

15 Ich fühle mich hinterher leichter und zufriedener leichter und zufriedener Wohlbefinden  4 2,74% 
46 Ich fühle mich wacher und präsenter in meinem Körper, kann mehr spüren, fühle mich dadurch 

wohler, lebendiger, beweglicher, geschmeidiger, leistungsfähiger 
fühle mich wohler        

69 Wohlbefinden nach der Stunde in der Feldenkrais-Methode Wohlbefinden        
82 – Bewusstsein über Körper u. Bewegung hat sich gesteigert      - unmittelbar nach einer 

Feldenkrais-Lektion: Gefühl von Leichtigkeit, Ausgeglichenheit 
Gefühl von Leichtigkeit, 
Ausgeglichenheit 

      

           
           

15 Ich fühle mich hinterher leichter und zufriedener zufriedener Stimmung  4 2,74% 
30 Mein Körperbewusstsein ist groß geworden. Ich kann mich gut konzentrieren. Die Stunden 

machen mich fröhlich und leicht. 
Stunden machen mich fröhlich       

36 ja bessere Beweglichkeit, Abbau von Verspannungen, Steigerung des Selbstwertgefühls, 
körperliche Glücksgefühle, Fröhlichkeit 

Fröhlichkeit       

58 Eindeutige Veränderungen in der inneren Stimmung. Ich fühle mich öfter fröhlicher und 
ausgelassener, ausgeglichener! 

öfter fröhlicher und ausgelassener       

           
           

21 Größere Beweglichkeit, Entspanntheit. Entspanntheit Entspannung  3 2,05% 
44 – mehr Bewegungsmöglichkeiten im Schulter + Hüftbereich    - Gelassenheit    - Kraft aus 

Bewegungen und Gedanken zu nehmen 
Gelassenheit       

85 Seit etlichen Wochen habe ich weniger Schmerzen in meiner o.g. Problemzone. Ich bin nach 
der Stunde meist ausgeruht u. entspannt.  

ausgeruht u. entspannt        

            
           

4 ja, sehr viele, jeder Bereich, jede Zelle hat sich zu einem bequemeren und natürlicheren 
Zusammenspiel in der Ganzköperbewegung umstrukturiert – Rückenschmerzen sind 
verschwunden – die Beweglichkeit + Koordination hat sich sehr verbessert. 

Rückenschmerzen sind 
verschwunden 

Schmerzlinderung Körper 12 8,22% 

7 – keine Schmerzen mehr im HWS-Bereich, - Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, - 
Steigerung des Körpergefühls 

keine Schmerzen mehr im HWS-
Bereich 

      

12 – aufrechtes Gehen – z. T. schmerzfreies Laufen schmerzfreies Laufen       
22 Ja, s.o. + Heilung meiner Hüftgelenksarthrose; Mehrung der Kreativität Heilung meiner 

Hüftgelenksarthrose 
      

39 weniger Schmerzen in der Schulter weniger Schmerzen in der Schulter       



Anhang B – Tabelle B-4                                                                                                                                                                                                                                                     140 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
43 1) Konzentration auf meine bislang schlechte Körper(-Schulter-)Haltung + ihre Veränderung 2) 

ganz winzige Linderung bereits 
ganz winzige Linderung bereits       

57 deutliche Reduzierung der Schmerzen im Bereich der Ellenbogengelenke u. z.T. des 
Schultergürtels 

deutliche Reduzierung der 
Schmerzen 

      

64 Körper: weniger Rückenprobleme wenn ich regelmäßig dabei bin. Für Selbstwert o. 
Spontaneität bin ich zu kurz dabei, ich mache ja erst seit April regelmäßig 

weniger Rückenprobleme       

66 Tage ohne Schmerzen Tage ohne Schmerzen       
84 – Besserung des Tinitus     - Linderung des Gefühls der chronischen Ohrenentzündung Besserung des Tinitus       
85 Seit etlichen Wochen habe ich weniger Schmerzen in meiner o.g. Problemzone. Ich bin nach 

der Stunde meist ausgeruht u. entspannt.  
        

89 Es scheint so als würden die Beschwerden im Lendenwirbelbereich weniger werden         
           
           

10 Im Laufe der Jahre konnte ich die körperlichen Veränderungen (Verbesserungen) immer besser 
feststellen und teilweise auch verändern. Im Arbeitsleben werde ich weniger hektisch, 
überlegter, geduldiger und habe die Arbeit immer besser organisiert 

Festellung körperl. Veränderungen 
im Laufe der Jahre 

Körperveränderungen / 
Körperhaltung 

 22 15,07% 

12 – aufrechtes Gehen – z. T. schmerzfreies Laufen Aufrechtes Gehen       
13 "Auf – Richtigkeit"    Zurückfahren mein sehr hohes Tempo "Auf – Richtigkeit"       
14 Achtsamkeit, Beweglichkeit, bessere Koordination -> ich kann besser tanzen kann Arm- u. 

Beinarbeit besser koordinieren durch die Beweglichkeit des Brustbeins kann ich afrikanisch 
tanzen. 

Arm- u. Beinarbeit besser 
koordinieren 

      

31 Haltungsverbesserung Haltungsverbesserung       
32 Ich bewege mich bewusster, aufgerichteter und spüre schneller als früher, wenn ich die Haltung 

verliere, zusammensacke. 
aufgerichteter       

33 Stabilität des Gerüstes, Geschmeidigkeit Stabilität des Gerüstes       
40 Verbesserung der Beweglichkeit, Freude am Erkennen von bisher noch nicht bekannten 

Bewegungsabläufen. Größere Stabilität des Hüftgelenks. 
Größere Stabilität des Hüftgelenks       

43 1) Konzentration auf meine bislang schlechte Körper(-Schulter-)Haltung + ihre Veränderung 2) 
ganz winzige Linderung bereits 

Körper(-Schulter-)Haltung + ihre 
Veränderung 

      

46 Ich fühle mich wacher und präsenter in meinem Körper, kann mehr spüren, fühle mich dadurch 
wohler, lebendiger, beweglicher, geschmeidiger, leistungsfähiger 

wacher und präsenter in meinem 
Körper 

      

47 1. deutliche Sensibilisierung der Wahrnehmung von Muskeltonus, Haltung + Bewegung. 
Haltungsverbesserung, größere Beweglichkeit von Wirbelsäule, Becken, Brustkorb. 

Sensibilisierung der 
Wahrnehmung von Muskeltonus, 
Haltung 

      

52 aufrechter Gang, besseres Atmen, innere Weite, Leichtigkeit beim Gehen, entspannte 
Schultern...; hält bei mir leider nur einen bis drei Tage an 

aufrechter Gang       

54 Ich habe einen Rundrücken. Ich fühle mich aufrechter werdend. aufrechter werdend       
56 ich gehe bewusster gehe bewusster       
62 Nach den Lektionen kann ich klarer sehen und Denken- es setzt eine gelassenere Einstellung 

zur momentanen Situation ein. 
klarer sehen und Denken       

67 manchmal nach einer Stunde ein Gefühl der Körperschwere, seelisch dann wie eine Eiche, der 
kein Sturm etwas anhaben kann. – Bisher keine anhaltenden Wirkungen außer, dass ich meine 
Schlafhaltung verändert habe. 

Schlafhaltung verändert       



Anhang B – Tabelle B-4                                                                                                                                                                                                                                                     141 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
68 Entspannung einiger Muskelpartien Entspannung einiger 

Muskelpartien 
      

73 ich spüre körperliche Spannungen sehr viel schneller und finde geeignete Methoden um diese 
wieder abzubauen viel leichter 

körperliche Spannungen       

77 Gang Gang       
78 Größere Beweglichkeit        Verlagerung der Schulterverkalkung ohne O.P. Verlagerung der 

Schulterverkalkung 
      

80 Verspannungen im Schulterbereich fast vollständig verschwunden, weil ich merke, wann ich 
anfange, meinen Körper zu verspannen, ich bin Selbstbewusster, meine Stimme hat sich 
verändert 

Verspannungen im 
Schulterbereich fast vollständig 
verschwunden, 

       

88 Durch die F-Methode hat sich mein Körpergefühl noch weiter verbessert Körpergefühl verbessert       
           
            

4 ja, sehr viele, jeder Bereich, jede Zelle hat sich zu einem bequemeren und natürlicheren 
Zusammenspiel in der Ganzköperbewegung umstrukturiert – Rückenschmerzen sind 
verschwunden – die Beweglichkeit + Koordination hat sich sehr verbessert. 

Beweglichkeit + Koordination hat 
sich sehr verbessert 

Beweglichkeit  14 9,59% 

14 Achtsamkeit, Beweglichkeit, bessere Koordination -> ich kann besser tanzen kann Arm- u. 
Beinarbeit besser koordinieren durch die Beweglichkeit des Brustbeins kann ich afrikanisch 
tanzen. 

Beweglichkeit       

21 Größere Beweglichkeit, Entspanntheit. Größere Beweglichkeit       
24 Körper: weicher/ fließender, selbstverständlicher - so wie Bewegungen dürfen auch psychisch 

sich Dinge leichter entwickeln/ es macht mich "weiser" 
Körper: weicher/ fließender       

25 Selbstwertgefühl u. Spontaneität haben sich gesteigert, Freie körperliche Beweglichkeit, großes 
Maß an Selbsterfahrung 

Freie körperliche Beweglichkeit       

29 Veränderungen im Bewegungsablauf durch stärkere Bewusstheit der Zusammenhänge aller 
Skelettteile. 

Veränderungen im 
Bewegungsablauf 

      

36 ja bessere Beweglichkeit, Abbau von Verspannungen, Steigerung des Selbstwertgefühls, 
körperliche Glücksgefühle, Fröhlichkeit 

bessere Beweglichkeit       

38 mehr Beweglichkeit u. Freude an Bewegungen mehr Beweglichkeit       
40 Verbesserung der Beweglichkeit, Freude am Erkennen von bisher noch nicht bekannten 

Bewegungsabläufen. Größere Stabilität des Hüftgelenks. 
Verbesserung der Beweglichkeit       

44 – mehr Bewegungsmöglichkeiten im Schulter + Hüftbereich    - Gelassenheit    - Kraft aus 
Bewegungen und Gedanken zu nehmen 

mehr Bewegungsmöglichkeiten       

46 Ich fühle mich wacher und präsenter in meinem Körper, kann mehr spüren, fühle mich dadurch 
wohler, lebendiger, beweglicher, geschmeidiger, leistungsfähiger 

        

47 1. deutliche Sensibilisierung der Wahrnehmung von Muskeltonus, Haltung + Bewegung. 
Haltungsverbesserung, größere Beweglichkeit von Wirbelsäule, Becken, Brustkorb. 

        

70 bessere Bewußtheit + Beweglichkeit         
78 Größere Beweglichkeit        Verlagerung der Schulterverkalkung ohne O.P.         

           
            

27 Ich bin trotz Mikroskop beweglicher geworden, kennen meinen Körper besser, habe mehr 
Freude an der Bewegung. 

mehr Freude an der Bewegung Freude an Beweglichkeit  5 3,42% 



Anhang B – Tabelle B-4                                                                                                                                                                                                                                                     142 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
36 ja bessere Beweglichkeit, Abbau von Verspannungen, Steigerung des Selbstwertgefühls, 

körperliche Glücksgefühle, Fröhlichkeit 
        

38 mehr Beweglichkeit u. Freude an Bewegungen Freude an Bewegungen       
40 Verbesserung der Beweglichkeit, Freude am Erkennen von bisher noch nicht bekannten 

Bewegungsabläufen. Größere Stabilität des Hüftgelenks. 
Freude am Erkennen von bisher 
noch nicht bekannten 
Bewegungsabläufen 

      

50 Es tut mir gut, mit dem Körper zu arbeiten, macht Spaß; ich fühle mich "verwurzelter"; klarer 
und zielgerichteter – selbstbewußter! 

Es tut mir gut, mit dem Körper zu 
arbeiten, macht Spaß 

      

           
           

4 ja, sehr viele, jeder Bereich, jede Zelle hat sich zu einem bequemeren und natürlicheren 
Zusammenspiel in der Ganzköperbewegung umstrukturiert – Rückenschmerzen sind 
verschwunden – die Beweglichkeit + Koordination hat sich sehr verbessert. 

jede Zelle  Ganzheitliches Körperbewußtsein/-
gefühl 

 27 18,49% 

5 Bewußtsein über Bewegung – vielleicht sus.[nicht lesbar] Selbstwertgefühl  Bewußtsein über Bewegung       
7 – keine Schmerzen mehr im HWS-Bereich, - Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, - 

Steigerung des Körpergefühls 
Steigerung des Körpergefühls       

9 ich erspüre den Körper anders ich erspüre den Körper anders       
20 Bewußtere Wahrnehmung des Körpers. Bewußtere Wahrnehmung des 

Körpers. 
      

24 Körper: weicher/ fließender, selbstverständlicher - so wie Bewegungen dürfen auch psychisch 
sich Dinge leichter entwickeln/ es macht mich "weiser" 

Körper selbstverständlicher       

26 Verbesserung des Körperbewußtseins u. des Körpergefühls Verbesserung des 
Körperbewußtseins u. des 
Körpergefühls 

      

27 Ich bin trotz Mikroskop beweglicher geworden, kennen meinen Körper besser, habe mehr 
Freude an der Bewegung. 

kennen meinen Körper besser       

28 Kann ich nach so kurzer Zeit nicht sagen, allerdings gibt es Elemente eines besseren/ 
schärferen Körperbewusstseins 

besseren/ schärferen 
Körperbewusstseins 

      

29 Veränderungen im Bewegungsablauf durch stärkere Bewusstheit der Zusammenhänge aller 
Skelettteile. 

Zusammenhänge aller Skelettteile       

30 Mein Körperbewusstsein ist groß geworden. Ich kann mich gut konzentrieren. Die Stunden 
machen mich fröhlich und leicht. 

Köperbewußtsein       

32 Ich bewege mich bewusster, aufgerichteter und spüre schneller als früher, wenn ich die Haltung 
verliere, zusammensacke. 

        

41 Ich nehme genauer wahr, was in mir passiert, spüre z.B. Migräneansätze gleich im Vorfeld; 
meine Migräne überrollt mich nicht mehr so oft, sondern bei den ersten Ansätzen stelle ich 
mein Verhalten darauf ein. 

und natürlicheren Zusammenspiel 
in der  

      

42 sanfteres Umgehen mit Körperhaltungen, Gesten, Körperwendungen         
43 1) Konzentration auf meine bislang schlechte Körper(-Schulter-)Haltung + ihre Veränderung 2) 

ganz winzige Linderung bereits 
        

45 Veränderungen sind weitreichend wirksam- nach jeder Lektion. Selbstwertgefühle haben damit 
gar nichts zu tun. Es ist der falsche Begriff. 

        

47 1. deutliche Sensibilisierung der Wahrnehmung von Muskeltonus, Haltung + Bewegung. 
Haltungsverbesserung, größere Beweglichkeit von Wirbelsäule, Becken, Brustkorb. 

        

53 ja, in allen Bereichen in allen Bereichen       



Anhang B – Tabelle B-4                                                                                                                                                                                                                                                     143 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
56 ich gehe bewusster ich gehe bewußter Ganzheitliches Körperbewußtsein/-

gefühl 
    

60 Bewusstwerden des Körperbaus u. seine Funktionen         
61 deutlicheres Körperbewusstsein (angenehm) genauere Bewegungswahrnehmung- Kenntnis von 

Zs.hängen versch. Körperspannungen 
        

67 manchmal nach einer Stunde ein Gefühl der Körperschwere, seelisch dann wie eine Eiche, der 
kein Sturm etwas anhaben kann. – Bisher keine anhaltenden Wirkungen außer, dass ich meine 
Schlafhaltung verändert habe. 

        

70 bessere Bewußtheit + Beweglichkeit         
72 Psychotherapeutische Behandlung der Neurose mit gutem Erfolg beendet; deutlich stabilisierte 

Gesundheit; gutes Überwinden von Krisen aller Lebensbereiche 
        

82 – Bewusstsein über Körper u. Bewegung hat sich gesteigert      - unmittelbar nach einer 
Feldenkrais-Lektion: Gefühl von Leichtigkeit, Ausgeglichenheit 

        

88 Durch die F-Methode hat sich mein Körpergefühl noch weiter verbessert         
90 Gutes bzw. besseres Körpergefühl         

          
           

10 Im Laufe der Jahre konnte ich die körperlichen Veränderungen (Verbesserungen) immer besser 
feststellen und teilweise auch verändern. Im Arbeitsleben werde ich weniger hektisch, 
überlegter, geduldiger und habe die Arbeit immer besser organisiert 

Im Arbeitsleben weniger Hektisch, 
geduldiger, besser organisiert 

Arbeitsleben  2 1,37% 

35 Neue Erfahrungen und Möglichkeiten den Arbeitsplatz zu optimieren. Möglichkeiten den Arbeitsplatz zu 
optimieren 

      

           
           

5 Bewußtsein über Bewegung – vielleicht sus.[nicht lesbar] Selbstwertgefühl  Selbstwertgefühl Selbstbewusstsein / 
Selbstwertgefühl 

 11 7,53% 

18 Tochter sagt, ich sei etwas selbstbewußter geworden selbstbewußter       
25 Selbstwertgefühl u. Spontaneität haben sich gesteigert, Freie körperliche Beweglichkeit, großes 

Maß an Selbsterfahrung 
gesteigertes Selbstwertgefühl   Mehr 

Zuversicht 
   

36 ja bessere Beweglichkeit, Abbau von Verspannungen, Steigerung des Selbstwertgefühls, 
körperliche Glücksgefühle, Fröhlichkeit 

        

48 Veränderung des Selbstwertgefühls und der Natürlichkeit         
50 Es tut mir gut, mit dem Körper zu arbeiten, macht Spaß; ich fühle mich "verwurzelter"; klarer 

und zielgerichteter – selbstbewußter! 
        

51 mehr Zuversicht mehr Zuversicht       
67 manchmal nach einer Stunde ein Gefühl der Körperschwere, seelisch dann wie eine Eiche, der 

kein Sturm etwas anhaben kann. – Bisher keine anhaltenden Wirkungen außer, dass ich meine 
Schlafhaltung verändert habe. 

seelisch dann wie eine Eiche, der 
kein Sturm etwas anhaben kann 

      

80 Verspannungen im Schulterbereich fast vollständig verschwunden, weil ich merke, wann ich 
anfange, meinen Körper zu verspannen, ich bin Selbstbewusster, meine Stimme hat sich 
verändert 

        

 
      



Anhang B – Tabelle B-4                                                                                                                                                                                                                                                     144 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
83 Ich wurde (zum ersten Mal seit 10 Jahren) komplett Schmerzfrei und bin es seitdem fast immer. 

Allerdings infolge von FI Stunden, nicht aufgrund der Gruppenstunden. Ich bin manchmal 
körperlich schneller, z.B. etwas aufzufangen. Kann mich besser gegen meine Mutter 
durchsetzten und abgrenzen. 

kann mich besser gegen meine 
Mutter durchsetzten und 
abgrenzen 

Selbstbewusstsein / 
Selbstwertgefühl 

    

92 Mein Selbstwertgefühl wurde gestärkt ich lasse mich nicht mehr so schnell aus dem Lot 
bringen. 

        

           
           

7 – keine Schmerzen mehr im HWS-Bereich, - Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, - 
Steigerung des Körpergefühls 

Steigerung der 
Konzentrationsfähigkeit 

Konzentrationsfähigkeit, Weisheit, 
Kreativität 

 5 3,42% 

30 Mein Körperbewusstsein ist groß geworden. Ich kann mich gut konzentrieren. Die Stunden 
machen mich fröhlich und leicht. 

gut konzentrieren       

62 Nach den Lektionen kann ich klarer sehen und Denken- es setzt eine gelassenere Einstellung 
zur momentanen Situation ein. 

klarer Denken       

24 Körper: weicher/ fließender, selbstverständlicher - so wie Bewegungen dürfen auch psychisch 
sich Dinge leichter entwickeln/ es macht mich "weiser" 

macht mich weiser       

22 Ja, s.o. + Heilung meiner Hüftgelenksarthrose; Mehrung der Kreativität Mehrung der Kreativität       
           
           

13 "Auf – Richtigkeit"    Zurückfahren mein sehr hohes Tempo Zurückfahren meines hohen 
Tempos 

Tempo/Achtsamkeit  2 1,37% 

14 Achtsamkeit, Beweglichkeit, bessere Koordination -> ich kann besser tanzen kann Arm- u. 
Beinarbeit besser koordinieren durch die Beweglichkeit des Brustbeins kann ich afrikanisch 
tanzen. 

Achtsamkeit       

          
           

25 Selbstwertgefühl u. Spontaneität haben sich gesteigert, Freie körperliche Beweglichkeit, großes 
Maß an Selbsterfahrung 

gesteigerte Spontaneität Spontaneität/Natürlichkeit  2 1,37% 

48 Veränderung des Selbstwertgefühls und der Natürlichkeit Veränderung der Natürlichkeit       
          
          

8 Die Feldenkrais-Methode regt mich an, Sachverhalte, Situationen von mehreren Seiten zu 
betrachten, eingefahrene Verhaltensweise zu ändern oder zu belassen. 

Änderung einfahrener 
Verhaltensweisen 

Verhaltensweisen/Sachverhalten  4 2,74% 

35 Neue Erfahrungen und Möglichkeiten den Arbeitsplatz zu optimieren. neue Erfahrungen       
41 Ich nehme genauer wahr, was in mir passiert, spüre z.B. Migräneansätze gleich im Vorfeld; 

meine Migräne überrollt mich nicht mehr so oft, sondern bei den ersten Ansätzen stelle ich 
mein Verhalten darauf ein. 

bei den ersten Ansätzen stelle ich 
mein Verhalten darauf ein 

      

44 – mehr Bewegungsmöglichkeiten im Schulter + Hüftbereich    - Gelassenheit    - Kraft aus 
Bewegungen und Gedanken zu nehmen 

Kraft aus Gedanken nehmen, was 
eng ist abzulegen, mehr Weitblick

      

           
            



Anhang B – Tabelle B-4                                                                                                                                                                                                                                                     145 

  

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
55 Häufig kann ich jetzt die Ursachen von Versp. Durchschauen. Ich hatte das Gefühl, mehr 

Weitblick zu erhalten (der Kopf war besser durchblutet) und vieles, was eng und bedrückend ist 
abzulegen. 

Ursachen von Verspannungen 
durchschauen 

Lernen  4 2,74% 

61 deutlicheres Körperbewusstsein (angenehm) genauere Bewegungswahrnehmung- Kenntnis von 
Zs.hängen versch. Körperspannungen 

Kenntnis von Zs.hängen versch. 
Körperspannungen 

      

73 ich spüre körperliche Spannungen sehr viel schneller und finde geeignete Methoden um diese 
wieder abzubauen viel leichter 

Methoden zum Abbau von 
Verspannungen finden 

      

75 siehe oben, dadurch auch bewusstere Arbeit an sich selbst auf geistiger Ebene: über den Körper 
zum Geist 

Arbeit an sich selbst ; über den 
Körper zum Geist 

      

           
           

17 Ich war seit Beginn nicht mehr beim Orthopäden. Habe vor fünf Jahren mit Steptanz 
angefangen. 

seit Beginn nicht mehr beim 
Orthopäden 

Sonstiges  4 2,74% 

25 Selbstwertgefühl u. Spontaneität haben sich gesteigert, Freie körperliche Beweglichkeit, großes 
Maß an Selbsterfahrung 

Selbsterfahrung       

74 Kurzzeitige Besserung nach Intensivkurs Kurzzeitige Verbesserung nach 
Intensivkurs 

      

83 Ich wurde (zum ersten Mal seit 10 Jahren) komplett Schmerzfrei und bin es seitdem fast immer. 
Allerdings infolge von FI Stunden, nicht aufgrund der Gruppenstunden. Ich bin manchmal 
körperlich schneller, z.B. etwas aufzufangen. Kann mich besser gegen meine Mutter 
durchsetzten und abgrenzen. 

bin in der Lage schneller etwas 
aufzufangen 

      

           
           

19 Kann ich nicht bewußt zuordnen. Kann ich nicht bewußt zuordnen. nicht zuordnenbar, nicht feststellbar, 
weiß nicht, noch nicht 

 4 2,74% 

34 weiß nicht weiß nicht       
63 noch nicht noch nicht       
71 weiß nicht         

           
           

3 bis jetzt noch nicht bis jetzt noch nicht nein   4 2,74% 
49, 59, 87 nein nein        

       
65 s.oben siehe oben siehe oben   1 0,68% 

           
1,2,6,11,16,2

3,81,86 
[keine Antwort]   [keine Antwort]  8 5,48% 

           
   Gesamtzahl/Prozent 146 100,00% 



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     146 

         Fortsetzung 

Tabelle B- 5 Inwiefern profitieren Sie von den Feldenkrais-Lektionen? 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

            
1 Ich bin sehr gespannt und kann gut vom Tagesgeschehen abschalten. gut vom Tagesgeschehen 

abschalten 
Entspannung   17 11,97% 

4 Neue Ideen, Entspannung, Anregung zu ungewöhnlichen Tun, Konzentration auf eigene 
Zusammenhänge, Freundliche Atmosphäre und präzise Sprache 

Entspannung        

14 Entspannung – andere Bewusstseinsebene          
17 Ich freue mich auf die 1 ½ Stunden in der Wochen, sie bedeuten Ruhe und Entspannung ganz für 

mich allein. 
Ruhe und Entspannung         

25 Durch langes Training kann ich selbst Schmerz u. größere Beweglichkeit beeinflussen (ohne 
Medikamente !)! nach körperlicher Beanspruchung o.d. Stress kann ich mich sofort wieder 
normalisieren. Körpergefühl und Bewegungszusammenhänge + erkannt. 

nach körperlicher 
Beanspruchung o.d. Stress 
kann ich mich sofort wieder 
normalisieren 

       

26 Sie helfen mir, mich entspannter zu konzentrieren helfen entspannter zu 
konzentrieren 

       

31 Sie haben 1 entspannenden Wirkung u. erhöhen das Bewußtsein für den Körper          
37 Meine Beweglichkeit hat sich gebessert. Mein Körpergefühl ist besser. Ich gehe und bin nach d. 

Stunde Feldenkrais entspannter. 
gehe und bin nach d. Stunde 
Feldenkrais entspannter. 

       

42 Abschalten, konzentrieren auf Bewegg. ohne Kraft- und Muskelantrengg.  Abschalten        
57 s.o. + insgesamt gute Entspannungsmöglichkeit vom "Alltagsstress" Insgesamt gute 

Entspannungsmöglichkeit vom 
Alltagstress 

       

61 Entspannung, - "Schmerzursachenforschung- Möglichkeit der Linderung          
63 ich entspanne mich, werde ruhiger Ich entspanne mich und werde 

ruhiger 
       

64 weniger Rückenschmerzen, Entspannung, einmal pro Woche Zeit für mich Entspannung und einmal die 
Woche Zeit für mich  

       

67 Es macht mir Spaß, Neues über meinen Körper zu lernen. Nach d. Sitzungen fühle ich mich körperl. 
u. seelisch völlig entspannt 

Nach den Sitzungen fühle ich 
mich körperlich und seelisch 
völlig entspannt 

       

71 nach Einzelsitzungen fühle ich mich rundum deutlich besser; physisch und psysisch          
77 Entspannung und Körperspannung Entspannung        
81 Wenigstens einmal pro Woche weg von Beruf, Alltag, Hektik und Familie, aktive Entspannung nur 

für mich. 
Einmal pro Woche weg von 
Beruft, Alltag, Hektik und 
Familie. Aktive Entspannung 
nur für mich  

       

            
            

19 Keine Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Immer wieder Aufrichtung des ganzen Körpers. 
Bewegung ohne Anstrengung ist sehr angenehm. Event. neue oder alte Bewegungsabläufe neu 
entdecken. 

Bewegung ohne Anstrengung 
ist sehr angenehm 

Wohlbefinden Allgemeinbefinden 13 9,15% 

23 Körper und Geist fühlen sich befriedigt. Sehr ungern versäume ich eine Stunde. Sie gibt Anregungen 
für eigene Bewegungsübungen. 

Körper und Geist fühlen sich 
befriedigt 

       

24 – ich werde kreativer / gelöster / mutiger / leichter / weiter werde gelöster, leichter, weiter        



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     147 

         Fortsetzung 

29 Verbessertes Allgemeinbefinden Verbessertes 
Allgemeinbefinden 

       

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
41 s.o. Es erhöht meine Lebensqualität, wenn ich Migränefrei bin, wenn ich beweglich bleibe und wenn 

ich spüre, was mit mir passiert; Feldenkrais wirkt sich auf alle Lebensbereiche positiv aus.  
Feldenkrais wirkt sich auf alle 
Lebensbereiche positiv aus 

 Wohlbefinden      

46 meine körperliche Beweglichkeit hat zugenommen und auch eine allgemeine Gelassenheit und 
Freude an meinem Körper 

         

47 Mehr Körperbewußtsein und damit Veränderung von Bewegungsabläufen bei Alltagtätigkeit, beim 
Joggen + Tanzen. Allgemein erhöhte Sensibilität. 

         

59 Wohlbefinden, leichterer Körper = leichteres Leben Wohlbefinden         
66 Fühle mich wohler; siehe oben Fühle mich wohler        
73 ich bin ausgeglichener, mehr bei mir. Bessere Körperhaltung, weniger Rückenschmerzen Ich bin ausgeglichener        
74 kurzfristige Besserung der orthop. U. intern. Probleme          ausgeglichenere Stimmungslage Ausgeglichene Stimmungslage        
82 manche Übungen mache ich mitunter auch zu Hause ( aber nur sporadisch)  - ich fühle mich 

ausgeglichener 
Ich fühle mich ausgeglichener        

90 besseres Wohlbefinden Besseres Wohlbefinden        
           
            

18 es geht mir körperlich besser es geht mir körperlich besser Allgemeinbefinden   7 4,93% 
53 Ich fühle mich ausgeglichener, ruhiger und einfach besser Ich fühle mich ausgeglichener, 

ruhiger und einfach besser 
       

55 Verstärkung meines positiven Lebensgefühls; es hilft mir mich und meinen Bewegungsapparat 
einigermaßen beweglich zu erhalten und wenig Schmerzen zu haben;  

Verstärkung meines positiven 
Lebensgefühls 

       

58 Ich profitiere in einem stärkeren Selbstwertgefühl und einem fröhlicheren Leben. Ich profitiere in einem 
stärkeren Selbstwertgefühl und 
einem fröhlicheren Leben. 

       

59 Wohlbefinden, leichterer Körper = leichteres Leben Wohlbefinden, leichterer 
Körper = leichteres Leben 

       

91 es geht mir gut          
92 Ich empfinde mehr Lebensfreude u. es stärk meine Kreativität.          

           
            
6 schmerzfrei aufzustehen + hinzusetzen Schmerzfrei aufzustehen und 

hinzusetzten 
Schmerzlinderung   12 8,45% 

13 deutlich weniger Rückenprobleme deutlich weniger 
Rückenprobleme 

Schmerzreduktion      

19 Keine Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Immer wieder Aufrichtung des ganzen Körpers. 
Bewegung ohne Anstrengung ist sehr angenehm. Event. neue oder alte Bewegungsabläufe neu 
entdecken. 

Keine Schmerzen im 
Lendenwirbelbereich 

       

35 Weniger körperliche Beschwerden. Mehr Geduld und Sanftheit mit mir selbst.  weniger körperliche 
Beschwerden 

       

41 s.o. Es erhöht meine Lebensqualität, wenn ich Migränefrei bin, wenn ich beweglich bleibe und wenn 
ich spüre, was mit mir passiert; Feldenkrais wirkt sich auf alle Lebensbereiche positiv aus.  

Migräne        

49 Heilung von akuten Schulterbeschwerden / geschultes Bewusstsein für körperliche Zusammenhänge Heilung von akuten        



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     148 

         Fortsetzung 

Schulterbeschwerden  

55 Verstärkung meines positiven Lebensgefühls; es hilft mir mich und meinen Bewegungsapparat 
einigermaßen beweglich zu erhalten und wenig Schmerzen zu haben;  

weniger Schmerzen        

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
64 weniger Rückenschmerzen, Entspannung, einmal pro Woche Zeit für mich Weniger Rückenschmerzen  Schmerzlinderung      
73 ich bin ausgeglichener, mehr bei mir. Bessere Körperhaltung, weniger Rückenschmerzen Weniger Rückenschmerzen        
74 kurzfristige Besserung der orthop. U. intern. Probleme      ausgeglichenere Stimmungslage kurzfristige Besserung der 

orthopädische und 
internistischen Probleme 

       

84 akute Probleme werden gelindert, so dass ich weiter am Alltag teilnehmen kann - durch bessere 
Körperwahrnehmung vermeide ich schmerzhafte Situationen 

Vermeidung schmerzhafter 
Situationen 

       

89 Nachlassende Beschwerden Nachlassende Beschwerden        
           
            

29 Verbessertes Allgemeinbefinden verbessertes 
Allgemeinbefinden 

körperliche 
Zufriedenheit 

  3 2,11% 

37 Meine Beweglichkeit hat sich gebessert. Mein Körpergefühl ist besser. Ich gehe und bin nach d. 
Stunde Feldenkrais entspannter. 

         

46 meine körperliche Beweglichkeit hat zugenommen und auch eine allgemeine Gelassenheit und 
Freude an meinem Körper 

Freude an meinem Körper        

            
            

19 Keine Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Immer wieder Aufrichtung des ganzen Körpers. 
Bewegung ohne Anstrengung ist sehr angenehm. Event. neue oder alte Bewegungsabläufe neu 
entdecken. 

immer wieder Aufrichtung des 
ganzen Körpers 

Haltung   2 1,41% 

73 ich bin ausgeglichener, mehr bei mir. Bessere Körperhaltung, weniger Rückenschmerzen bessere Körperhaltung        
            
            

27 Wenn ich gelegentlich stolpere, wissen meine Muskeln, was sie tuen müssen damit ich nicht falle 
(mein Kopf ist jedesmal darüber erstaunt). 

Wenn ich gelengentlich 
stoplere, wissen meine 
Muskeln, was sie tun müssen. 

Körperkompetenz   4 2,82% 

30 Ich bin immer noch beweglich. Ich lerne immer noch neue Zusammenhänge im Zusammenspiel von 
Körperfunktionen 

neue Zusammenhänge im 
Zusammenspiel von 
Körperfunktionen 

       

60 leichteres Umgehen mit Bewegung leichteres Umgehen mit 
Bewegung 

       

77 Entspannung und Körperspannung Körperspannung        
            
            

16 ich kann mir mit Bewegungen bei Verspannungen, Rückenschmerzen u. dgl. helfen Ich kann mir bei 
Verspannungen und 
Rückenschmerzen helfen 

Selbstmanagement, 
Selbsthilfe 

  8 5,63% 

23 Körper und Geist fühlen sich befriedigt. Sehr ungern versäume ich eine Stunde. Sie gibt Anregungen 
für eigene Bewegungsübungen. 

Anregung für eigene 
Bewegungsübungen 

       



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     149 

         Fortsetzung 

25 Durch langes Training kann ich selbst Schmerz u. größere Beweglichkeit beeinflussen (ohne 
Medikamente !)! nach körperlicher Beanspruchung o.d. Stress kann ich mich sofort wieder 
normalisieren. Körpergefühl und Bewegungszusammenhänge + erkannt. 

Beeinflussung von Schmerz 
und größerer Beweglichkeit 
ohne Medikamente 

       

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
35 Weniger körperliche Beschwerden. Mehr Geduld und Sanftheit mit mir selbst.  Mehr Geduld und Sanftheit mit 

mir selbst 
 Selbstmanagement, 
Selbsthilfe 

     

52 manchmal fallen mir bei Schmerzen einige Übungen ein, die mir dann auch (begrenzt) helfen manchmal fallen mir bei 
Schmerzen Übungen ein, die 
mir dann auch begrenzt helfen 

       

61 Entspannung, - "Schmerzursachenforschung- Möglichkeit der Linderung Schmerzursachenforschung        
80 merke, wann ich mich verspanne, höre besser auf meinen Körper, kann in Anspannungssituationen 

besser atmen 
Kann in Anspannungs-
situationen besser Atmen 

       

84 akute Probleme werden gelindert, so dass ich weiter am Alltag teilnehmen kann - durch bessere 
Körperwahrnehmung vermeide ich schmerzhafte Situationen 

Durch bessere Körperwahr-
nehmung vermeinde ich 
schmerzhafte Situationen 

       

            
            

31 Sie haben 1 entspannenden Wirkung u. erhöhen das Bewußtsein für den Körper Sie erhöhen das Bewußtsein für 
den Körper 

Körperbewusstsein   15 10,56% 

32 Es gibt mir eine gute Wahrnehmung von mir selbst, wie bin ich heute / jetzt gerade in meinem 
Körper und ich empfinde die Zeit, die ich in der Gruppe damit verbringe als puren Luxus, nur für 
mich, völlig unabgelenkt, etwas zu tun 

Es gibt mir eine gute 
Wahrnehmung von mir selbst, 
wie bin ich in meinem Körper 

       

41 s.o. Es erhöht meine Lebensqualität, wenn ich Migränefrei bin, wenn ich beweglich bleibe und wenn 
ich spüre, was mit mir passiert; Feldenkrais wirkt sich auf alle Lebensbereiche positiv aus.  

ich spüre, was mit mir passiert        

42 Abschalten, konzentrieren auf Bewegg. ohne Kraft- und Muskelantrengg.  Konzentration auf Bewegung 
ohne Kraft und 
Muskelanstrengung 

       

44 siehe Frage oben – erfahre mehr über meine Anatomie (mehr) Körperbewußtsein        
47 Mehr Körperbewußtsein und damit Veränderung von Bewegungsabläufen bei Alltagtätigkeit, beim 

Joggen + Tanzen. Allgemein erhöhte Sensibilität. 
Geschultes Bewußtsein für 
körperliche Zusammenhänge 

       

48 Ich bewältige meinen Alltag konstruktiver          
51 Besseres, klügeres Körpergefühl besseres, klügeres 

Körpergefühl 
       

54 Ich lerne Feinheiten meines Körpers kennen Lerne Feinheiten meines 
Körpers kennen 

       

62 Mehr Präsenz im Alltag; ein besseres Körperbewusstsein in akuten angespannten Situationen Besseres Körperbewußtsein in 
aktuten, angespannten 
Situationen 

       

67 Es macht mir Spaß, Neues über meinen Körper zu lernen. Nach d. Sitzungen fühle ich mich körperl. 
u. seelisch völlig entspannt 

neues über meine Körper 
lernen 

       

68 ich lerne meine Bewegungen wahrzunehmen, achtsam zu sein, kleine Bewegungen anders zu machen Ich lerne meine Bewegungen 
wahrzunehmen 

       

80 merke, wann ich mich verspanne, höre besser auf meinen Körper, kann in Anspannungssituationen 
besser atmen 

höre besser auf meinen Körper        



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     150 

         Fortsetzung 

84 akute Probleme werden gelindert, so dass ich weiter am Alltag teilnehmen kann - durch bessere 
Körperwahrnehmung vermeide ich schmerzhafte Situationen 

Bessere Körperwahrnehmung        

86 bewußteres Körpergefühl Bewußteres Körpergefühl         
            

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

            
14 Entspannung – andere Bewusstseinsebene andere Bewußtseinsebene Bewusstsein   1 0,70% 

            
            

24 – ich werde kreativer / gelöster / mutiger / leichter / weiter ich werde mutiger Selbstbewusstsein   2 1,41% 
58 Ich profitiere in einem stärkeren Selbstwertgefühl und einem fröhlicheren Leben. Ich profitiere in einem 

stärkeren Selbstwertgefühl 
       

            
            

24 – ich werde kreativer / gelöster / mutiger / leichter / weiter werde gelöster, leichter, weiter Beweglichkeit   6 4,23% 
30 Ich bin immer noch beweglich. Ich lerne immer noch neue Zusammenhänge im Zusammenspiel von 

Körperfunktionen 
bin immer noch beweglich        

37 Meine Beweglichkeit hat sich gebessert. Mein Körpergefühl ist besser. Ich gehe und bin nach d. 
Stunde Feldenkrais entspannter. 

Beweglichkeit hat sich 
gebessert 

       

41 s.o. Es erhöht meine Lebensqualität, wenn ich Migränefrei bin, wenn ich beweglich bleibe und wenn 
ich spüre, was mit mir passiert; Feldenkrais wirkt sich auf alle Lebensbereiche positiv aus.  

bleibe beweglich        

46 meine körperliche Beweglichkeit hat zugenommen und auch eine allgemeine Gelassenheit und 
Freude an meinem Körper 

körperliche Beweglichkeit hat 
zugenommen 

       

55 Verstärkung meines positiven Lebensgefühls; es hilft mir mich und meinen Bewegungsapparat 
einigermaßen beweglich zu erhalten und wenig Schmerzen zu haben;  

Es hilft mir, mich und meinen 
Bewegungsapparat 
einigermaßen beweglich zu 
erhalten  

       

            
12 – danach immer guten + sehr entspannten wohltuenden Schlaf ! entspannter, wohltuender 

Schlaf 
Schlaf   1 0,70% 

            
8 Die vorgenannten Erfahrungen empfinde ich als positiv und geben mir Zuversicht, wenn auch zum 

jetzigen Zeitpunkt noch nicht beständig 
positive Erfahrungen Zuversicht   1 0,70% 

            
7 – Meine Möglichkeiten haben sich erweitert, nicht nur die Beweglichkeit, sondern die "Abstimmung"

Geist – Körper. 
Geist und Körper     1 0,70% 

            
4 Neue Ideen, Entspannung, Anregung zu ungewöhnlichen Tun, Konzentration auf eigene 

Zusammenhänge, Freundliche Atmosphäre und präzise Sprache 
neue Ideen, Anregung zu 
ungewöhnlichem Tun, 
Konzentration auf eigene 
Zusammenhänge 

Sonstige Interessante 
Beobachtungen 

  7 4,93% 

7 – Meine Möglichkeiten haben sich erweitert, nicht nur die Beweglichkeit, sondern die "Abstimmung"
Geist – Körper. 

Erweiterung neuer 
Möglichkeiten 

       

15 Ich lerne Bewegungen zu machen, die allein ich niemals gewagt hätte und ich horche in mich hinein Mut zum Ausprobieren        



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     151 

         Fortsetzung 

19 Keine Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Immer wieder Aufrichtung des ganzen Körpers. 
Bewegung ohne Anstrengung ist sehr angenehm. Event. neue oder alte Bewegungsabläufe neu 
entdecken. 

Bewegungsabläufe immer 
wieder neu entdecken 

       

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
25 Durch langes Training kann ich selbst Schmerz u. größere Beweglichkeit beeinflussen (ohne 

Medikamente !)! nach körperlicher Beanspruchung o.d. Stress kann ich mich sofort wieder 
normalisieren. Körpergefühl und Bewegungszusammenhänge + erkannt. 

Körpergefühl und 
Bewegungszusammenhänge 
erkannt 

       

40 Zusätzlich zu dem oben gesagten, habe ich als ehemaliger Akrobat und Ausbilder in diesem Bereich 
bzw. Kampfsporttrainer wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf die Sensibilität von 
Bewegungsabläufen gewonnen, wodurch ich mich bei meinen Trainertätigkeiten bewußter auf 
Bewegungsabläufe konzentrieren kann. 

wichtige Erkenntnisse im 
Hinblick auf die Sensibilität 
von Bewegungsabläufen 

       

87 In dem mir einiges klar wird, was manchmal selbstverständlich erscheint. Indem mir einiges klar wird, 
was manchmal 
selbstverständlich erscheint 

       

            
24 – ich werde kreativer / gelöster / mutiger / leichter / weiter ich werde kreativer Kreativität   2 1,41% 
92 Ich empfinde mehr Lebensfreude u. es stärk meine Kreativität. Es stärkt meine Kreativität        

            
10 Im Arbeitsleben (bis 2002) war es mir möglich, tagsüber sehr viel am Computer zu arbeiten, ohne 

daß ich Beschwerden hatte (Kopf oder Rücken 
viel am Computer ohne 
Beschwerden 

Arbeitsleben   2 1,41% 

40 Zusätzlich zu dem oben gesagten, habe ich als ehemaliger Akrobat und Ausbilder in diesem Bereich 
bzw. Kampfsporttrainer wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf die Sensibilität von 
Bewegungsabläufen gewonnen, wodurch ich mich bei meinen Trainertätigkeiten bewußter auf 
Bewegungsabläufe konzentrieren kann. 

bei meiner Trainertätigkeit 
bewußter auf 
Bewegungsabläufe 
konzentrieren 

       

            
47 Mehr Körperbewußtsein und damit Veränderung von Bewegungsabläufen bei Alltagtätigkeit, beim 

Joggen + Tanzen. Allgemein erhöhte Sensibilität. 
Veränderungen von 
Bewegungsabläufen bei 
Alltagtätigkeit, beim 
Joggen+Tanzen 

Transfer in den Alltag   5 3,52% 

48 Ich bewältige meinen Alltag konstruktiver Bewältige meinen Alltag 
konstruktiver 

       

62 Mehr Präsenz im Alltag; ein besseres Körperbewusstsein in akuten angespannten Situationen Mehr Präsenz im Alltag        
78 Zu Hause bewegen und räkeln dehnen, wie die Katzen z.B. mit Feldenkrais! Übungen Zuhause bewegen und räkeln, 

dehnen, wie die Katzen z.B. 
mit Feldenkrais-Übungen 

       

85 Ich beobachte mich genauer, auch im Alltag, baue Übungen abgewandelt in meine gymnastischen 
Übungen zu Hause ein. 

Ich beobachte mich genauer, 
auch im Alltag.  

       

            
4 Neue Ideen, Entspannung, Anregung zu ungewöhnlichen Tun, Konzentration auf eigene 

Zusammenhänge, Freundliche Atmosphäre und präzise Sprache 
freundliche Atmosphäre Gruppe   2 1,41% 

32 Es gibt mir eine gute Wahrnehmung von mir selbst, wie bin ich heute / jetzt gerade in meinem 
Körper und ich empfinde die Zeit, die ich in der Gruppe damit verbringe als puren Luxus, nur für 
mich, völlig unabgelenkt, etwas zu tun 

Zeit in der Gruppe purer Luxus        



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     152 

         Fortsetzung 

            
43 die Vokabel gefällt mir nicht ["profitieren" unterstrichen]   Sonstiges   3 2,11% 
45 Immer + in jeder Lektion. Ich gehe Freitags- es gibt keine Irene Sieben keinen Freitag, an dem ich 

fehle. Vielen Übungen ist mein Körper im Wege 
Vielen Übungen ist mein 
Körper im Wege 

       



Anhang B – Tabelle B-5                                                                                                                                                                                                                                                     153 

  

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Oberkategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

       
84 akute Probleme werden gelindert, so dass ich weiter am Alltag teilnehmen kann - durch bessere 

Körperwahrnehmung vermeide ich schmerzhafte Situationen 
akute Probleme werden 
gelindert, so dass ich weiter am 
Alltag teilnehmen kann 

       

            
5 ich weiß es noch nicht – es ist zu früh weiß noch nicht, zu früh weiß nicht, zu früh, 

bleibt abzuwarten 
  2 1,41% 

28 bleibt abzuwarten… bleibt abzuwarten…        
            
2 ? ? ?   1 0,70% 

21,22,33,3
6,38,39,50
,56,65,69,
70,72,75,8

3,88 

siehe oben, s.o., s.oben siehe oben, s.o., s.oben     15 10,56% 

40 Zusätzlich zu dem oben gesagten, habe ich als ehemaliger Akrobat und Ausbilder in diesem Bereich 
bzw. Kampfsporttrainer wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf die Sensibilität von 
Bewegungsabläufen gewonnen, wodurch ich mich bei meinen Trainertätigkeiten bewußter auf 
Bewegungsabläufe konzentrieren kann.  

      5 3,52% 

41 s.o. Es erhöht meine Lebensqualität, wenn ich Migränefrei bin, wenn ich beweglich bleibe und wenn 
ich spüre, was mit mir passiert; Feldenkrais wirkt sich auf alle Lebensbereiche positiv aus.  

         

57 s.o. + insgesamt gute Entspannungsmöglichkeit vom "Alltagsstress"          
76 Eintritt der Erwartungen, siehe Fragen nach der Motivation          
79 [siehe unter Frage 2.]          

3,9,11,20,
34 

[keine Antwort]   [keine Antwort]   5 3,52% 

       
    Gesamtzahl/Prozent 142 100,00% 

 
 



Anhang B – Tabelle B-6                                                                                                                                                                                                                                                     154 

         Fortsetzung 

Tabelle B- 6 In welchen Bereichen haben Sie Schwierigkeiten mit der Feldenkrais-Methode? 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer Anteil 

         
1 Manche Bewegungen kann ich wegen eines Hüftschadens schwerer machen, da dann Schmerzen 

auftreten 
Hüftschaden/Schmerzen Körperliche Einschränkungen 13 12,75% 

6 im Lendenwirbelbereich Lendenwirbelbereich      
15 Im Bauchbereich durch meine Nierentransplantation im Bauchbereich/Nierentranspl.      
16 Knie, Fußgelenk re. Knie, Fußgelenk re.      
29 Gelegentlich traten Schwierigkeiten auf im Schulterbereich nach einem Armbruch. Durch gezielte 

Anwendung half die Feldenkrais-Methode die Schulterprobleme zu lösen. 
Schulterbereich nach Armbruch      

32 Bei allen Übungen im 4-Füßlerstand schmerzen mir die Handgelenke sehr Schmerzen in den Handgelenke 
(Vierfüßlerstand) 

     

40 Die Umsetzung mancher ist einerseits durch die eingeschränkte Mobilität der Hüfte, andererseits durch 
Verschleißerscheinungen in der Wirbelsäule und altersbedingt etwas erschwert. 

eingeschränk. Mobilität der Hüfte, 
Verschleißerscheinungen in der 
Wirbelsäule Altersbedingt 

     

54 keine Schwierigkeiten mit der Methode. Mein Nackenbereich erreicht die Lockerheit nicht, die ich mir 
wünsche. 

Nackenbereich      

55 bei Übungen, die Unterarme und Handgelenke belasten Übungen, die Unterarme und 
Handgelenke belasten 

     

69 nur, wenn Schmerzzonen betroffen sind Schmerzzonen      
81 da ich sehr dehnbare Bänder habe und überbeweglich bin, wären für mich gezielte Hinweise bzw. 

Korrekturen bei bestimmten Übungen hilfreich, um Überdehnungen vorzubeugen 
dehnbare Bänder, Überdehnung      

          
          
7 Den Punkt zu finden, wann eine Pause notwendig ist, um nicht zu viel zu machen rechtzeitig Pause 32 31,37% 
8 Die Umsetzung der Übungen fällt mir teilweise schwer, z.B. "was ist oben, was ist unten" usw. Umsetzung der Übungen fällt 

teilweise schwer 

Schwierigkeit bei der Umsetzung bzw. 
bei der Ausführung der Methode 
(persönlichen Ursprungs) 

   

17 Es gibt Lektionen, die mir nicht liegen, (auf dem Bauch oder Handgelenke) danach stelle ich aber fest, 
dass gerade diese mir nachher sehr gut bekommen. 

Lektionen, die mir nicht liegen 
(später sehr gut) 

     

18 wenn ich die Bewegungen in Gedanken durchführen muß. Bewegung in Gedanken umzusetzten      
19 Nur wenn es Übungen sind die mir nicht so liegen.  – z.B. Atmung durch den Mund – dabei trocknet 

mir der Mund sehr schnell aus – das ist unangenehm. 
nur bei Übungen, die mir nicht 
liegen 

     

24 langes Spüren – ich bewege mich lieber langes Spüren - ich bewege mich 
lieber 

     

28 Es ist manchmal zu ruhig… zu ruhig      
32 Bei allen Übungen im 4-Füßlerstand schmerzen mir die Handgelenke sehr Lektion im Vierfüßlerstand - 

Schmerzen 
     

34 Veränderungen zu erspüren Veränderungen zu erspüren      
39 keine Schwierigkeiten in der Regel selten Probleme beim Umsetzen komplizierter Bewegungen vom 

Hören zum machen. 
von Hören zum Machen      

41 Mit der Methode habe ich keine Probleme. In den Stunden spüre ich meine Ungeduld und Hektik; 90 
Minuten fast nichts zu tun fällt mir manchmal schwer. 

spüren von Ungeduld und Hektik      

47 Ich neige dazu mit zu viel Kraft angegebene Bewegungsabläufe auszuführen, bin was das 
Bewegungsausmaß anbetrifft zu "erfolgsorientiert". 

zu viel Kraft, zu erfolgsorientiert      



Anhang B – Tabelle B-6                                                                                                                                                                                                                                                     155 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer Anteil 

      
48 Ich hatte (und habe manchmal noch) Schwierigkeiten die Gedanken auch sanft + flüssig umzusetzen 

"im Kopf".  
Gedanken sanft + flüssig 
umzusetzen 

     

51 (ich kann nicht mehr im Gehen und Stehen arbeiten – es findet sich aber immer eine andere 
Möglichkeit) 

kann nicht mehr Gehen und Stehen      

52 es gibt Stunden, in denen ich nicht lange auf dem Rücken liegen kann (Schmerzen!) Lektionen, bei denen man auf dem 
Rücken liegen muß 

     

53 zuerst hatte ich Schwierigkeiten, mich nicht anzustrengen und nur winzige Bewegungen auszuführen, 
aber das ist jetzt viel besser 

mich nicht anzustrengen, winzige 
Bewegungen 

     

55 bei Übungen, die Unterarme und Handgelenke belasten Übungen, die Unterarme und 
Handgelenke belasten 

     

57 "verstehe" (in der Gruppe) nicht immer alle Übungen und denke, manche kontraproduktiv auszuführen "Verstehen" einiger Übungen      
61 Gesichtsarbeit Gesichtsarbeit      
62 Die Übungen sind manchmal etwas schwer zu koordinieren – Geduld ist erforderlich Übungen schwer zu koordinieren      
63 die Konzentration auf die Anweisungen fallen mir schwer Konzentration auf Anweisungen      
69 nur, wenn Schmerzzonen betroffen sind wenn Schmerzzonen betroffen      
71 Bei mir merkwürdig erscheinenden Bewegungsabläufen bei merkwürdig erscheinenden 

Bewegungsabläufen 
     

73 kann ich jetzt nicht so fest bestimmen, meist fällt mir das wach bleiben schwer Wachbleiben fällt schwer      
78 manchmal zu genüsslich langsam zu genüßlich langsam      
80 wenn sie zu öde und unvariiert unterrichtet wird. Am Anfang bei Funktionaler Integration sowie bei 

Lektionen zu formulieren, was sich verändert, wenn ich doch nichts spüre 
Formulierung von Veränderungen      

81 da ich sehr dehnbare Bänder habe und überbeweglich bin, wären für mich gezielte Hinweise bzw. 
Korrekturen bei bestimmten Übungen hilfreich, um Überdehnungen vorzubeugen 

Korrekturen bei bestimmten 
Übungen hilfreich 

     

82 beim Erspüren einzelner Körperteile - genau herauszufinden, wo Kraft für Bewegung herkommt u. wie 
ich diese Kraft reduzieren kann – bei gleichem o. besserem "Resultat" 

genau herauszufinden, wo Kraft für 
Bewegung herkommt 

     

[83 BB – keine     FI – kann zu viel werden (Alpträume, Unsicherheit)  FI kann zu viel werden (Alpträume)      
84 Wenn mir die beabsichtigte Wirkung einer Übung nicht klar ist, kann ich oft nicht konzentriert daran 

arbeiten 
beabsichtigte Wirkung unklar, dann 
Konzentrations-schwierigkeiten  

     

85 Bis jetzt keine nennenswerten. Nur der Kopfstand war mir suspekt. Kopfstand      
87 Wenn es an die körperl. Schmerzgrenze geht. körperliche Schmerzgrenze      
89 Ich habe Mühe, nach einem hektischen Tag, abzuschalten und mich zu entspannen, wenn ich eigentlich 

das dringende Bedürfnis nach Bewegung habe. Oder ich bin so erschöpft dass ich sofort einschlafe. 
Mühe abzuschalten, zu entspannen; 
Erschöpfung->Einschlafen 

     

92 In Ausgangspositionen, die mir nicht spontan behagen Bewegungen auszuführen z Bsp. Schneidersitz / 
Jedoch ist auch das eine gute Erfahrung: "Wie gehe ich mit der Schwierigkeit um?" 

Ausgangspositionen, die mir nicht 
spontan behagen Bewegungen 
auszuführen 

     

          
          

80 wenn sie zu öde und unvariiert unterrichtet wird. Am Anfang bei Funktionaler Integration sowie bei 
Lektionen zu formulieren, was sich verändert, wenn ich doch nichts spüre 

wenn zu öde und unvariiert 
unterrichtet wird 

Unterrichtsform (FK-Lehrer) 1 0,98% 

         
          



Anhang B – Tabelle B-6                                                                                                                                                                                                                                                     156 

         Fortsetzung 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer Anteil 
      

58 Integration in den Alltag. Oft ist der erarbeitete Effekt nach einiger Zeit wieder weg. Integration in den Alltag Transfer 1 0,98% 
         
      

14 ich friere schnell friere schnell Kälte  1 0,98% 
         
      

5,9,13,20,2
2,33,35,36,
37,43,46,4
9,56,64,65,
66,72,75 

keine keine keine 39 38,24% 

10 in keinem Bereich       
12 In keinen mir bekannten       
13 keine Schwierigkeiten       
23 Bei meiner Lehrerin nie Schwierigkeiten. Bei Vertretungen weniger befriedigend.       
25 keine Schwierigkeiten, noch nie welche gehabt       
26 noch keine       

30,38,86 in keinen       
31 keiner       
39 keine Schwierigkeiten in der Regel selten Probleme beim Umsetzen komplizierter Bewegungen vom 

Hören zum machen. 
      

41 Mit der Methode habe ich keine Probleme. In den Stunden spüre ich meine Ungeduld und Hektik; 90 
Minuten fast nichts zu tun fällt mir manchmal schwer. 

      

42 Bis jetzt ! (sehr kurze Zeit) keine       
44 gar keine       
45 Nirgendwo + niemals. Unsere Lektion beginnt mit Improvisation, mit Musik. Tanzen + Frei-Tanzen ist 

mein eigentliches Vergnügen  
      

60 Bisher keine, aber ich bin erst kurz dabei!!       
67 bisher keine       
76 bislang keine, manche Übungen geherrsche ich nicht, aber das macht nix       
83 BB – keine     FI – kann zu viel werden (Alpträume, Unsicherheit)        
85 Bis jetzt keine nennenswerten. Nur der Kopfstand war mir suspekt.       
90 in keinem (bisher)       

        
          

27 mir fehlt leider die Zeit längere Lektionen öfter anzuwenden keine Zeit, länger Lektionen zu üben keine Zeit  1 0,98% 
          
          

2,59 ? Fragezeichen    8 7,84% 



Anhang B – Tabelle B-6                                                                                                                                                                                                                                                     157 

 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer Anteil 

      
50,70,74,7

7,79,88 
[Querstrich] [Querstrich]      

          
          

3,4,11,21,6
8,91 

[keine Antwort] [keine Antwort]   6 5,88% 

      
   Gesamtzahl/Prozent 102 100,00% 



Anhang B – Tabelle B-7                                                                                                                                                                                                                                                     158 

         Fortsetzung 
 

Tabelle B- 7 Treten bei Ihnen irgendwelche Begleiterscheinungen aufgrund der Feldenkrais-Methode auf? 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

         
         
7 – Eher positive Begleiterscheinungen, wie Entspannung, gutes Schlafen in der Nacht -  selten Instabilität, wenn ich 

zuviel gemacht habe. 
Entspannung und guter Schlaf 12 11,43% 

8 neben dem oben genannten habe ich festgestellt, dass sich meine Verspannungen in der "HWS" vermindert haben, 
Kopfschmerzen weniger auftreten 

Verminderung von Verspannungen in 
der HWS, weniger Kopfschmerzen 

Positive 
Begleichterscheinungen 
(Tendenz: physischer Art)    

23 z.T. in den folgenden Tagen; Art Muskelkater (angenehm) an merkwürdigen Körperstellen, die mich an die letzte 
Lektion erinnern. 

Art Muskelkater [angenehm]      

27 Nach den Feldenkraisstunden kann ich besser schlafen, die Verspannungen lösen sich immer wieder auf. besserer Schlaf, Verspannungen lösen 
sich auf 

     

29 Psychische und physische Ausgeglichenheit physische Ausgeglichenheit      
30 Keine negativen! Nur positive, nämlich: Hunger + Durst nach der Stunde und das Bedürfnis sich mitzuteilen Hunger + Durst, Bedürfnis sich 

mitzuteilen  
     

32 Eher nur positive wie oben beschrieben. nur positive      
33 gute Atmung und Durchblutung der Kopfpartien gute Atmung und Durchblutung der 

Kopfpartien 
     

35 Bei einer Reise nach Nepal war ich in der Lage, gut am Boden zu sitzen u.ä. gut am Boden zu sitzten      
37 Ich bin nach den Übungen wacher u. bessere Laune wacher      
40 Keine negativen Begleiterscheinungen, vielmehr uneingeschränktes Wohlbefinden verbunden mit einer 

Leichtigkeit der Bewegungen 
uneingeschränktes Wohlbefinden 
verbunden mit einer Leichtigkeit der 
Bewegungen 

     

73 stärkeres Empfinden für körperliches: z.B. rechts/links unterschiedlich lang, Enge im Brustkorb auf rechter Seite stärkeres Empfinden für körperliches      
80 bin lockerer (körperlich und geistig) geworden bin körperlich lockerer      

          
          

29 psych. und phys. Ausgeglichenheit psychische Ausgeglichenheit 10 9,52% 
30 Keine negativen! Nur positive, nämlich: Hunger + Durst nach der Stunde und das Bedürfnis sich mitzuteilen Bedürfnis sich mitzuteilen    

37 Ich bin nach den Übungen wacher u. bessere Laune bessere Laune    
40 Keine negativen Begleiterscheinungen, vielmehr uneingeschränktes Wohlbefinden verbunden mit einer 

Leichtigkeit der Bewegungen 
uneingeschränktes Wohlbefinden 

Positive 
Begleiterscheinungen 
(Tendenz: psychischer Art) 

   

41 nein; ich fühle mich immer besser nach den Stunden als vorher fühle mich besser      
45 nein. Die Frage verstehe ich wohl nicht. "Begleiterscheinungen" klingt eher negativ! Ich erfahre Positives. Meist 

bin ich glücklich, manchmal auch deprimiert nach der Lektion. 
erfahre Positives: meist Glücklich, 
manchmal deprimiert 

     

78 Wohlgefühl für die ganze Woche Wohlgefühl für die ganze Woche      
80 bin lockerer (körperlich und geistig) geworden bin lockerer geistig      
84 Stimmungsaufhellung bei Spührbarer Wirksamkeit   - Überlaunigkeit bei Arbeit an Problempunkten Stimmungsaufhellung      
92 Nur im positiven Sinn, ich entwickle einen "gesunden" Egoismus, "das vitale Selbst" nur im positiven Sinne, gesunder 

Egoismus, das vitale Selbst 
     



Anhang B – Tabelle B-7                                                                                                                                                                                                                                                     159 

         Fortsetzung 
 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
25 nur positive – siehe oben –  nur positive 6 5,71% 
36 nur positive s.o.      
47 siehe: obere Angaben, keine negativen Begleiterscheinungen keine negativen Begleiterscheinungen    
62 Bisher keine negativen – kann zu gelegentlichen Schmerzverstärkung im Nackenbereich kommen, wenn ich selbst 

zu ungeduldig bin.  
keine negativen Auswirkungen 

Positive bzw. keine 
negativen 
Begleiterscheinungen (ohne 
genauere Beschreibung) 

   
76 keine erkennbaren Begleiterscheinungen, die sich negativ auswirkten keine negativen Auswirkungen      
85 Nur positive. Ab und an Muskelkater.        

         
          

12 – "Muskelkater" in der Brustwirbelsäule, merklich Muskelkater in der Brustwirbelsäule 17 16,19% 
13 manchmal Brennen in den Hüft- und Schultergelenken Brennen in den Hüft und 

Schultergelenken 
   

15 Manchmal bin ich hinterher etwas müde Müdigkeit    
17 Am Anfang hatte ich öfter Migräne. Habe dann weniger gemacht u. es hat sich nicht mehr gezeigt. Migräne 

negative 
Begleiterscheinungen 
(Tendenz: physischer Art) 

   
18 wenn ich es zu intensiv mache wenn ich es zu intensiv mache      
21 bei sportlichem Ehrgeiz und z.B. Kreuzschmerzen bei sportl. Ehrgeiz, z.B. 

Kreuzschmerzen 
     

42 Größere Bewegungsabläufe (z.B. Stehen, Abrollen am Boden, Stehen + zurück) leichtere 
Gleichgewichtsschwankungen 

bei größeren Bewegungsabl. Leichte 
Gleichgewichtsschwankungen 

     

53 Am Anfang hatte ich oft Muskelkater oder Schmerzen durch Anstrengung, weil ich zuviel gemacht habe.  Muskelkater oder Schmerzen durch 
Anstrengung 

     

57 manchmal zunächst "neue Schmerzen" (wahrsch. "Resultat" von obigen manchmal zunächst neue Schmerzen      
61 der Schmerz in der Hüfte trat zunächst in jeder Lektion auf (war bewusster), jetzt so gut wie nie Schmerz in der Hüfte, war bewußter      
62 Bisher keine negativen – kann zu gelegentlichen Schmerzverstärkung im Nackenbereich kommen, wenn ich selbst 

zu ungeduldig bin.  
gelegentlichen Schmerzverstärkung 
im Nackenbereich 

     

63 ja, manchmal Schmerzen im Ischias nach Übungen oder auch Kopfschmerzen Schmerzen im Ischias, 
Kopfschmerzen 

     

65 oft Muskelkater Muskelkater      
77 manchmal ziepts manchmals ziepts      
81 Nach (offensichtlich) zu starker Beteiligung bestimmter Muskelgruppen selten eine Art von Zerrungsschmerz bis 

zu 5 Tage danach 
Art Zerrungsschmerz      

85 Nur positive. Ab und an Muskelkater. Muskelkater      
89 Ich fühle mich oft nach den Sitzungen benommen, gelegentlich habe ich einen Muskelkater. Benommenheit, Muskelkater      

          
          

83 s.o.                             bei zu viel -> Verwirrung-> Pause bei zu viel > Verwirrung > Pause 2 1,90% 

84 Stimmungsaufhellung bei Spührbarer Wirksamkeit   - Überlaunigkeit bei Arbeit an Problempunkten Übelaunigkeit 

negative 
Begleiterscheinungen 
(Tendenz: psychischer Art)    

          



Anhang B – Tabelle B-7                                                                                                                                                                                                                                                     160 

 
 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

      
1,2,3,5,6,9,10,1
9,20,22,28,31,3
4,38,39,43,46,4
9,52,54,55,56,5
8,59,60,64,66,6
8,69,71,72,75,8

2,86,91 

nein/keine nein, keine nein bzw. keine negativen 
Begleiterscheinungen (ohne 
genauere Beschreibung) 

40 38,10% 

24 nein d.h. keine unangenehmen keine unangenehmen      
47 siehe: obere Angaben, keine negativen Begleiterscheinungen keine negativen       
76 keine erkennbaren Begleiterscheinungen, die sich negativ auswirkten        

87,90 bisher nicht bisher nicht      
          
          

4,11,14,16,26,5
0,51,70,74,79,8

8 

[keine Antwort] [keine Antwort]   16 15,24% 

51,70,74,79,88 [Querstrich] [Querstrich]      
67 s.o.        

          
          

44 schwierig zu beurteilen, da ich mehrere Angebote zu Körperarbeit wahrnehme Schwierig zu beurteilen, da mehrere 
Angebote zur Körperarbeit 

Sonstiges/Nicht zuordnenbar 2 1,90% 

48 Mangelerscheinungen in den Ferien Mangelerscheinung in der Ferien 
(kein Fk) 

     

      
   Gesamtzahl/Prozent 105 100,00% 

 



Anhang B – Tabelle B-8                                                                                                                                                                                                                                                     161 

         Fortsetzung 
 
 

Tabelle B- 8 Gab es in den letzten 4 Wochen Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, Spontaneität oder anderen hier nicht genannten Bereichen, die Sie 

auf die Feldenkrais-Methode zurückführen?  

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

         
         

1,2,3,10,11,12,1
9,20,21,22,23,2

7,29 

nein nein nein, keine 17 43,59% 

7 nein, das war doch viel zu wenig Feldenkrais, was soll das denn bewirken     
31 keine     
25 kaum, ich mache ja schon fast 10 Jahre Feldenkrais bzw. vorher Yoga     
26 keine, die Feldenkrais-Stunden tun mir immer gut; jedes Mal entdecke und erlebe ich Zusammenhänge und 

Verbindungen im Körper 
    

      

      
4 positiveres Empfinden im Alltag; etwas mehr Leichtigkeit positives Empfinden im Alltag; mehr 

Leichtigkeit 
Wohlbefinden 1 2,56% 

      
      
5 weniger Schmerzen in der Schulter weniger Schmerzen Schmerzreduktion 2 5,13% 
6 geringere Schmerzen geringere Schmerzen    
      
      
8 nicht direkt, dafür mache ich es zu lange; insgesamt hilft es mir gerade wieder, Prozesse zu verstehen (körperlich 

und psychisch z.b. das Prinzip der Gegenbewegung im Gelenk hilft Bewegung zu erleichtern) 
hilft Prozesse zu verstehen  1 2,56% 

      
      
9 jede Feldenkrais-Lektion bringt besseres Körpergefühl, aber es gelingt mir nicht genügend, es dauerhaft zu 

bewahren 
besseres Körpergefühl Körpergefühl 6 15,38% 

15 nach einer Lektion eine freiere, klarere Wahrnehmung des Schulterbereiches und Lockerung der dazugehörigen 
Muskulatur 

freiere, klarere Wahrnehmung des 
Schulterbereichs 

   

18 bewusste Aufmerksamkeit bezüglich kleinster Bewegungsabläufe bewusste Aufmerksamkeit bezüglich 
kleinster Bewegungsabläufe 

   

26 keine, die Feldenkrais-Stunden tun mir immer gut; jedes Mal entdecke und erlebe ich Zusammenhänge und 
Verbindungen im Körper 

jedes Mal entdecke und erlebe ich 
Zusammenhänge und Verbindungen 
im Körper 

   

35 Ich fühle mich körperlich etwas besser. fühle mich körperlich besser    
      



Anhang B – Tabelle B-8                                                                                                                                                                                                                                                     162 

         Fortsetzung 
 
 

Nr. Paraphrase Generalisierung Kategorie Anzahl prozentualer 
Anteil 

32 Größere Beweglichkeit, insbesondere in der Hüfte. Befriedigung darüber, dass in vielen Bereichen eine größere 
Bewußtheit bei den Bewegungsabläufen eingetreten ist. 

größere Bewußtheit bei 
Bewegungsabläufen 

   

      
      

34 Beweglichkeit wurde gesteigert gesteigerte Beweglichkeit Beweglichkeit 2 5,13% 
32 Größere Beweglichkeit, insbesondere in der Hüfte. Befriedigung darüber, dass in vielen Bereichen eine größere 

Bewußtheit bei den Bewegungsabläufen eingetreten ist. 
größere Beweglichkeit    

         
          

13 insgesamt wird mein Tonus gesenkt, ich bin gelassener gesenkter Tonus körperliche Entspannung 
 

4 10,26% 

15 nach einer Lektion eine freiere, klarere Wahrnehmung des Schulterbereiches und Lockerung der dazugehörigen 
Muskulatur 

Lockerung der dazugehörigen 
Muskulatur 

   

17 immer wieder Entspannung immer mehr Entspannung    
28 der Nacken-Schulter-Bereich ist nicht mehr so verkrampft. Ich fühle mich etwas gelassener Nacken-Schulter-Bereich ist nicht 

mehr so verkrampf 
   

      
      

13 insgesamt wird mein Tonus gesenkt, ich bin gelassener Gelassenheit psych. Ausgeglichenheit 2 5,13% 
33 Ausgeglichenheit Ausgeglichenheit    

      
      

14 aus dem Alltag zu viel Energie zu nehmen, Körperhaltung wurde effektiver, organischer aus dem Alltag zu viel Energie zu 
nehmen 

Transfer in den Alltag 1 2,50% 

      

      
14 aus dem Alltag zu viel Energie zu nehmen, Körperhaltung wurde effektiver, organischer Körperhaltung wurde effektiver, 

organischer 
Körperhaltung 2 5,00% 

24 Es gelingt mir immer öfter, mir beim Gehen – in Gedanken – einzelne Feldenkrais-Übungen vorzustellen. Dann 
wird meine Körperhaltung für einige Zeit aufrechter 

Körperhaltung für einige Zeit 
aufrechter 

   

      
      

16 ich glaube, dass ich Krankheit und Trauer im Umfeld realistischer verarbeite realistische Verarbeitung von 
Krankheit und Trauer 

Problemverarbeitung 1 2,50% 

          
      

30 Veränderung jeweils nach dem Unterricht fast regelmäßig. In der Regel 2-3 Tage längstens andauernd regelmäßig Veränderung nach 
Unterricht 

nicht näher bezeichnete 
Veränderung 

1 2,50% 

     Gesamtzahl/Prozent 40 100,00% 
 



Anhang B – Tabelle B-8                                                                                                                                                                                                                                                     163 

         Fortsetzung 
 
 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         164 

   
  Fortsetzung 

Fragebogen 1 (FK t1) 

 
Teilnehmerbefragung zur Feldenkrais-Methode 
 
Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, 
 
vielen Dank für Ihre Bereitschaft an dieser wissenschaftlichen Befragung teilzunehmen. Im 

Rahmen einer Diplomarbeit an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Psychologie 

untersuchen wir die Wirksamkeit der Feldenkrais-Methode. Dazu möchten wir mehr über die 

Gründe und Motive von Teilnehmern an Feldenkrais-Kursen erfahren.   

Darüber hinaus interessieren wir uns für mögliche Veränderungen des allgemeinen 

Gesundheitszustandes und des Körperbildes.  

 
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit bei dieser wissenschaftlichen Studie! 
 

Datenschutzvereinbarung 

 
Die vorliegende Befragung dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken und erfolgt nach 
ethischen Richtlinien. Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig und kann jederzeit 
abgebrochen werden.  
Die Datenerhebung sowie die weitere Verarbeitung der Daten geschieht in anonymisierter Form. 
Bitte schreiben Sie nicht Ihren Namen auf die Bögen!  
Zu einem späteren Zeitpunkt möchten wir einen weiteren Fragebogen an Sie austeilen. Deshalb 
benötigen wir eine Codierung, um die Fragebögen zuordnen zu können.   
 

 
 
Ihr Kürzel (Codierung) setzt sich zusammen aus:  
 

- dem ersten Buchstaben des Vornamens der Mutter 
- dem zweiten Buchstaben des Vornamens des Vaters 
- dem dritten Buchstaben Ihres Geburtsortes und  
- Ihrem Geburtsjahrgang. 
 

 
Bitte tragen Sie hier Ihr Kürzel und das Datum, wann Sie den Bogen ausfüllt haben, ein:  
 

 __  __  __  _____               Datum: ___ . ___ . 2004 
          JJJJ       
 
      Ihr Geburtsjahrgang 
      Dritter Buchstabe Ihres Geburtsortes 
      Zweiter Buchstabe des Vornamens Ihres Vaters 
      Erster Buchstabe des Vornamens Ihrer Mutter 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         165 

   
  Fortsetzung 

Wann sind Sie geboren?     Geburtsdatum:   ___ . ___ . _____ 
           TT    MM    JJJJ  
 
Welchen Geschlechts sind Sie?    Geschlecht: �   � 

   w m 
 
Sind sie gegenwärtig....     verheiratet     � 
        verwitwet        � 
        geschieden        � 
        ledig         � 
        in Partnerschaft lebend    � 
 
Haben Sie Kinder?        ja � Anzahl: ___  
         nein  � 
     
 
Welchen höchsten allgemeinen Schulabschluss haben Sie? 
(Nur allgemeinbildende Schulabschlüsse) 
      Volksschule, Gemeindeschule   � 
      Mittlere Reife (Realschule, Einjähriges)  � 
      Abitur (Hochschulreife, Fachabitur)   � 
      Polytechnische Oberschule    � 
       keinen Schulabschluss        � 
      Sonstiges (nicht zuordenbarer Abschluss)   � 
       

Und zwar:  _________________________ 
 
 
Haben Sie eine Ausbildung oder Lehre von mindestens 2 Jahren abgeschlossen? 
 
           ja  � 
           nein   � 
 
Wie ist Ihre derzeitige berufliche Situation?     

  erwerbstätig   �
   Rentner    � 

        arbeitslos    � 
        Hausfrau/-mann  � 

   Student   � 
 

Sonstiges:   _______________
      
    

In welchem Bereich arbeiten Sie zur Zeit?    _______________________________
  
 
  
Wann haben Sie zum ersten Mal an einer Feldenkrais-Gruppe teilgenommen?  
(Beispiel: im August 2002 = 08/2002)         ____ / _____ 

           MM     JJJJ 
 

Seit wann nehmen Sie regelmäßig (mind. einmal pro Woche) Stunden in der Feldenkrais-Methode 
 ("Bewußtheit durch Bewegung" in einer Gruppe) ?          
           ____ / _____ 
             MM     JJJJ 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         166 

   
  Fortsetzung 

Wie oft nehmen Sie an einer Gruppe ("Bewusstheit durch Bewegung") teil?  
 
       - einmal in der Woche   � 
       - zweimal in der Woche   � 
     - mehr als zweimal pro Woche  � 
       - unregelmäßig    � 
 
Führen Sie Feldenkrais-Lektionen zusätzlich zur Gruppe noch zu Hause durch? 
 
       ja �    Anzahl/Woche  ___ 
         nein � 
 
Haben Sie Stunden in "Funktionaler Integration" (Feldenkrais-Einzelsitzungen) 
genommen?         

ja �          Anzahl ___ 
         nein � 
 
    Wann war das zum ersten Mal?       __ _/____ 
           MM JJJJ
  
 
                      Nehme ich regelmäßig     - wöchentlich  �
        - monatlich  �
        - vierteljährlich � 

- unregelmäßig �
  

 
 
Im nächsten Abschnitt folgen einige persönliche Fragen zu Feldenkrais in einer Gruppe 
("Bewusstheit durch Bewegung"): Bitte antworten Sie hier etwas ausführlicher.  
 

Wie sind Sie zur Feldenkrais-Methode gekommen?  

 

 

Warum nehmen Sie an einer Feldenkrais-Gruppe teil? (Bitte schildern Sie ausführlich Ihre Gründe) 

 

 

 

 

 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         167 

   
  Fortsetzung 

Was versprechen Sie sich von der Feldenkrais-Methode? 

 

 

Gab es Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, Spontaneität oder anderen 

hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die Feldenkrais-Methode zurückführen?  

 

 

Inwiefern profitieren Sie von den Feldenkrais-Lektionen? 

 

 

In welchen Bereichen haben Sie Schwierigkeiten mit der Feldenkrais-Methode? 

 

 

Treten bei Ihnen irgendwelche Begleiterscheinungen aufgrund der Feldenkrais-Methode auf?  

 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         168 

   
  Fortsetzung 

Werden Sie sich weiterhin mit der Feldenkrais-Methode beschäftigen? (Bitte schildern Sie 

ausführlich Ihre Gründe) 

 

 

Haben Sie schon andere "alternative" Verfahren (z.B. Yoga, Alexandertechnik usw.) ausprobiert? 

Wenn ja , welche?   

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Entspannungstechniken (z.B. Meditation, Autogenes Training, 

Progressive Muskelentspannung?) 

 

 

Wie oft führen Sie diese Entspannungstechniken durch? 

 

 

 

Welche körperlichen Beschwerden haben Sie derzeit? 

 
 

 

In den folgenden drei Abschnitten kreuzen Sie bitte an, was Ihnen als erstes in den Sinn kommt.  
Es gibt keine richtigen und falschen Antworten. Falls eine Antwort nicht passt, wählen Sie bitte die 
Antwortalternative, die Ihre Meinung am ehesten widerspiegelt. 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         169 

   
  Fortsetzung 

Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes. Der Bogen 
ermöglicht es, im Zeitverlauf nachzuvollziehen, wie Sie sich fühlen und wie Sie im Alltag 
zurechtkommen. Bitte beantworten Sie jede der (grau unterlegten) Fragen, indem Sie bei den 
Antwortmöglichkeiten die Zahl ankreuzen, die am besten auf Sie zutrifft. 
 

 Ausge-
zeichnet 

Sehr 
gut 

Gut Weniger 
gut 

Schlecht 

1. Wie würden Sie Ihren Gesundheitszustand im  
    allgemeinen beschreiben. 1 2 3 4 5 

 
Im folgenden sind einige Tätigkeiten beschrieben, die 
Sie vielleicht an einem normalen Tag ausüben. 
 

   
 

Sind Sie durch Ihren derzeitigen Gesundheitszustand 
bei diesen Tätigkeiten eingeschränkt? 
Wenn ja, wie stark? 
 

Ja, 
stark 

eingeschränkt 
 

Ja, 
etwas 

eingeschränkt 
 

Nein, 
überhaupt nicht 
eingeschränkt 

 
2. mittelschwere Tätigkeiten, z.B. einen Tisch 
    verschieben, staubsaugen, kegeln, Golf  
    spielen 
 

 
1 

 
2 

 
3 

3. mehrere Treppenabsätze steigen 1 2 3 
 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
Ihrer körperlichen Gesundheit irgendwelche 
Schwierigkeiten bei der Arbeit oder anderen 
alltäglichen Tätigkeiten im Beruf bzw. zu Hause? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

4. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
5. Ich konnte nur bestimmte Dinge tun 1 2 

 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
seelischer Probleme irgendwelche Schwierigkeiten 
bei der Arbeit oder anderen alltäglichen Tätigkeiten 
im Beruf bzw. zu Hause (z.B. weil Sie sich 
niedergeschlagen oder ängstlich fühlten)? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

6. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
7. Ich konnte nicht so sorgfältig wie üblich  
    arbeiten 

1 2 

 
 Überhau

pt nicht 
Ein 

bisschen 
Mäßig Ziemlich Sehr 

8. Inwieweit haben die Schmerzen Sie in  
    den vergangenen 4 Wochen bei der  
    Ausübung ihrer Alltagstätigkeiten zu  
    Hause und im Beruf behindert? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         170 

   
  Fortsetzung 

 
In diesen Fragen geht es darum, wie Sie sich 
fühlen und wie es Ihnen in den vergangenen 4 
Wochen gegangen ist. (Bitte kreuzen Sie in 
jeder Zeile die Zahl an, die Ihrem Befinden am 
ehesten entspricht). 

 
Immer 

 
Meisten

s 

 
Ziem-
lich oft 

 
Manch-

mal 

 
Selten 

 
Nie 

Wie oft waren Sie in den vergangenen 4 
Wochen 

      

  9. …ruhig und gelassen? 1 2 3 4 5 6 
10. …voller Energie? 1 2 3 4 5 6 
11. …entmutigt und traurig? 1 2 3 4 5 6 
 
 Immer Meistens Manchmal Selten Nie 
12. Wie häufig haben Ihre körperliche Ge- 
      sundheit oder seelischen Probleme in    
      den vergangenen 4 Wochen Ihre Kon- 
      takte zu anderen Menschen (Besuche  
      bei Freunden, Verwandten usw.)    
      beeinträchtigt? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 
 
Die folgenden Fragen beziehen sich auf die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung. Dabei wird 
erfasst, wie Sie verschiedenen Situationen oder Problemen begegnen.  
 
Bitte kreuzen Sie Zutreffendes an: 
 
  

stimmt 
nicht 

 

 
stimmt 
kaum 

 

 
stimmt 
eher 

 
stimmt 
genau 

1.  Wenn sich Widerstände auftun, finde ich Mittel und    
     Wege, mich durchzusetzen. 0 0 0 0 

2.  Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, 
     wenn ich mich darum bemühe. 0 0 0 0 

3.  Es bereitet mir keine Schwierigkeiten, meine  
     Absichten und Ziele zu verwirklichen. 0 0 0 0 

4.  In unerwarteten Situationen weiß ich immer, wie ich  
     mich verhalten soll. 0 0 0 0 

5.  Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich,  
     dass ich gut mit ihnen zurechtkommen kann. 0 0 0 0 

6.  Schwierigkeiten sehe ich gelassen entgegen, weil    
     ich meinen Fähigkeiten immer vertrauen kann. 0 0 0 0 

7.  Was auch immer passiert, ich werde schon  
     klarkommen. 0 0 0 0 

8.  Für jedes Problem kann ich eine Lösung finden. 
 0 0 0 0 

9.  Wenn eine neue Sache auf mich zukommt, weiß ich, 
     wie ich damit umgehen kann. 0 0 0 0 

10. Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus  
      eigener Kraft meistern. 0 0 0 0 

 



Anhang B –  Fragebogen FK t1                                                                                                                                         171 

   
  

Dieser Fragebogen beschreibt das körperliche Empfinden und die Einstellung zum eigenen 

Körper. Wir möchten Sie bitten, bei den folgenden 20 Aussagen anzukreuzen, inwieweit diese für 

Sie selbst gegenwärtig zutreffen. 

 
 trifft 

nicht 
zu 

trifft 
kaum 

zu 

trifft 
teil-

weise 
zu 
 

trifft  
weit-

gehen
d zu 

trifft 
völlig 

zu 

(1)  Insgesamt empfinde ich mich als robust und stark. 
 0 0 0 0 0 

(2)  Mit meinem Aussehen stimmt etwas nicht so recht. 
 0 0 0 0 0 

(3)  Ich bin gesund. 
 0 0 0 0 0 

(4)  Manchmal spüre ich eine unbändige Energie in mir. 
 0 0 0 0 0 

(5)  Ich kann mit meinen körperlichen Unvollkommen-     
       heiten gut leben. 0 0 0 0 0 

(6)  Mir ist mein Körper oft lästig. 
 

0 0 0 0 0 

(7)  Ich fühle mich voller Kraft. 
 0 0 0 0 0 

(8)  Mit meiner Figur bin ich unzufrieden. 
 0 0 0 0 0 

(9)  Oft spüre ich mich voll erotischer Spannung. 
 0 0 0 0 0 

(10) Ich wünsche mir einen anderen Körper. 
 0 0 0 0 0 

(11) Manchmal verspüre ich Ekel mir selbst gegenüber. 
 0 0 0 0 0 

(12) Ich habe genügend kraftvolle Spannung in mir. 
 0 0 0 0 0 

(13) Auf Fotos gefalle ich mir nicht. 
 0 0 0 0 0 

(14) Ich fühle mich topfit. 
 0 0 0 0 0 

(15) Meine körperlichen Mängel stören mich schon  
        sehr. 0 0 0 0 0 

(16) Mit meinen sexuellen Wünschen beschäftige ich  
       mich gern. 0 0 0 0 0 

(17) Ich traue mir körperlich einiges zu. 
 0 0 0 0 0 

(18) Manchmal wünsche ich mir, völlig anders  
       auszusehen. 0 0 0 0 0 

(19) Ich fühle mich in meinem Körper zu Hause. 
 0 0 0 0 0 

(20) Ausgelassen zu tanzen macht mir großen Spaß. 
 0 0 0 0 0 

 
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! 
 
Bitte geben Sie den Fragebogen in der nächsten Stunde Ihrer Feldenkrais-Lehrerin bzw. –Lehrer.



Anhang B – Fragebogen SK t1                                                                                                                                          172 

 
 Fortsetzung 

Fragebogen 2 (SK t1) 

 
Teilnehmerbefragung  
 
Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, 
 
vielen Dank für Ihre Bereitschaft an dieser wissenschaftlichen Befragung teilzunehmen. Im 
Rahmen einer Diplomarbeit an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Psychologie 
untersuchen wir die Aussagekraft von Fragebögen zum Thema Gesundheitszustand, Körperbild 
und Selbstwirksamkeit.    
 
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit bei dieser wissenschaftlichen Studie! 
 
(Die Diplomarbeit steht ab ca. 15. Dezember 2004 im Internet unter http://userpage.fu-
berlin/~neubeck zur Ansicht zur Verfügung.)  
 

Datenschutzvereinbarung 

 
Die vorliegende Befragung dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken und erfolgt nach  
ethischen Richtlinien.  Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig und kann jederzeit 
abgebrochen werden.  
Die Datenerhebung sowie die weitere Verarbeitung der Daten geschieht in anonymisierter Form. 
Bitte schreiben Sie nicht Ihren Namen auf die Bögen!  
Zu einem späteren Zeitpunkt möchten wir einen weiteren Fragebogen an Sie austeilen. Deshalb 
benötigen wir eine Codierung, um die Fragebögen zuordnen zu können.   
 

 
 
Ihr Kürzel (Codierung) setzt sich zusammen aus:  
 

- dem ersten Buchstaben des Vornamens der Mutter 
- dem zweiten Buchstaben des Vornamens des Vaters 
- dem dritten Buchstaben Ihres Geburtsortes und  
- Ihrem Geburtsjahrgang. 
 

 
Bitte tragen Sie hier Ihr Kürzel und das Datum, wann Sie den Bogen ausfüllt haben, ein:  
 

 __  __  __  _____              Datum: ___ . ___ . 2004 
          JJJJ       
 
      Ihr Geburtsjahrgang 

      Dritter Buchstabe Ihres Geburtsortes 

      Zweiter Buchstabe des Vornamens Ihres Vaters 

      Erster Buchstabe des Vornamens Ihrer Mutter 



Anhang B – Fragebogen SK t1                                                                                                                                          173 

 
 Fortsetzung 

Wann sind Sie geboren?     Geburtsdatum:  ___ . ___ . _____ 
             TT    MM    JJJJ  
 
Welchen Geschlechts sind Sie?    Geschlecht:  �   � 

   w m 
 
Sind sie gegenwärtig....     verheiratet    � 
        verwitwet       � 
        geschieden       � 
        ledig        � 
        in Partnerschaft lebend � 
 
Haben Sie Kinder?       ja � Anzahl: ___  
        nein  � 
     
 
Welchen höchsten allgemeinen Schulabschluss haben Sie? 
(Nur allgemeinbildende Schulabschlüsse) 
      Volksschule, Gemeindeschule  � 
      Mittlere Reife (Realschule, Einjähriges) � 
      Abitur (Hochschulreife, Fachabitur)  � 
      Polytechnische Oberschule   � 
      keinen Schulabschluss   � 
      Sonstiges (nicht zuordenbarer Abschluss)   � 
       

Und zwar: _________________________ 
 
 
Haben Sie eine Ausbildung oder Lehre von mindestens 2 Jahren abgeschlossen? 
 
          ja  � 
          nein   � 
 
Wie ist Ihre derzeitige berufliche Situation?     

  erwerbstätig  � 
        Rentner   � 
        arbeitslos   � 

         Hausfrau/-mann � 
        Student  � 

Sonstiges: 
_______________  

      
  

In welchem Bereich arbeiten Sie zur Zeit?   _______________________________  
 
 



Anhang B – Fragebogen SK t1                                                                                                                                          174 

 
 Fortsetzung 

Als nächstes folgen einige persönliche Fragen zu Ihrem Gesundheitsverhalten: 
 

Welche Sportart/en betreiben Sie? 

 

 

 

Wie viele Stunden nimmt Ihre sportliche Betätigung in der Woche ein?  

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Entspannungstechniken (z.B. Meditation, Autogenes Training, 

Progressive Muskelentspannung?) 

 

 

Wie oft führen Sie diese Entspannungstechniken durch? 

 

 

Üben Sie "alternative" Verfahren (z.B. Yoga, Alexandertechnik, Meditation usw.) aus? 

Wenn ja , welche?   

 

 

Welche körperlichen Beschwerden haben Sie derzeit? 

 
 

In den folgenden Abschnitten kreuzen Sie bitte an, was Ihnen als erstes in den Sinn kommt. 
Es gibt keine richtigen und falschen Antworten. Falls eine Antwort nicht passt, wählen Sie bitte die 
Antwortalternative, die Ihre Meinung am ehesten widerspiegelt. 



Anhang B – Fragebogen SK t1                                                                                                                                          175 

 
 Fortsetzung 

Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes. Der Bogen 
ermöglicht es, im Zeitverlauf nachzuvollziehen, wie Sie sich fühlen und wie Sie im Alltag 
zurechtkommen. Bitte beantworten Sie jede der (grau unterlegten) Fragen, indem Sie bei den 
Antwortmöglichkeiten die Zahl ankreuzen, die am besten auf Sie zutrifft. 
 

 Ausge-
zeichnet 

Sehr 
gut 

Gut Weniger 
gut 

Schlecht 

1. Wie würden Sie Ihren Gesundheitszustand im  
    allgemeinen beschreiben. 1 2 3 4 5 

 
Im folgenden sind einige Tätigkeiten beschrieben, die 
Sie vielleicht an einem normalen Tag ausüben. 
 

   
 

Sind Sie durch Ihren derzeitigen Gesundheitszustand 
bei diesen Tätigkeiten eingeschränkt? 
Wenn ja, wie stark? 
 

Ja, 
stark 

eingeschränkt 
 

Ja, 
etwas 

eingeschränkt 
 

Nein, 
überhaupt nicht 
eingeschränkt 

 
2. mittelschwere Tätigkeiten, z.B. einen Tisch 
    verschieben, staubsaugen, kegeln, Golf  
    spielen 
 

 
1 

 
2 

 
3 

3. mehrere Treppenabsätze steigen 1 2 3 
 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
Ihrer körperlichen Gesundheit irgendwelche 
Schwierigkeiten bei der Arbeit oder anderen 
alltäglichen Tätigkeiten im Beruf bzw. zu Hause? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

4. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
5. Ich konnte nur bestimmte Dinge tun 1 2 

 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
seelischer Probleme irgendwelche Schwierigkeiten 
bei der Arbeit oder anderen alltäglichen Tätigkeiten 
im Beruf bzw. zu Hause (z.B. weil Sie sich 
niedergeschlagen oder ängstlich fühlten)? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

6. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
7. Ich konnte nicht so sorgfältig wie üblich  
    arbeiten 

1 2 

 
 Überhau

pt nicht 
Ein  

bisschen 
Mäßig Ziemlich Sehr 

8. Inwieweit haben die Schmerzen Sie in  
    den vergangenen 4 Wochen bei der  
    Ausübung ihrer Alltagstätigkeiten zu  
    Hause und im Beruf behindert? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 



Anhang B – Fragebogen SK t1                                                                                                                                          176 

 
 Fortsetzung 

 
In diesen Fragen geht es darum, wie Sie sich 
fühlen und wie es Ihnen in den vergangenen 4 
Wochen gegangen ist. (Bitte kreuzen Sie in 
jeder Zeile die Zahl an, die Ihrem Befinden am 
ehesten entspricht). 

 
Immer 

 
Meisten

s 

 
Ziem-
lich oft 

 
Manch-

mal 

 
Selten 

 
Nie 

Wie oft waren Sie in den vergangenen 4 
Wochen 

      

  9. …ruhig und gelassen? 1 2 3 4 5 6 
10. …voller Energie? 1 2 3 4 5 6 
11. …entmutigt und traurig? 1 2 3 4 5 6 
 
 Immer Meistens Manchmal Selten Nie 
12. Wie häufig haben Ihre körperliche Ge- 
      sundheit oder seelischen Probleme in    
      den vergangenen 4 Wochen Ihre Kon- 
      takte zu anderen Menschen (Besuche  
      bei Freunden, Verwandten usw.)    
      beeinträchtigt? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 
 

 
Die folgenden Fragen beziehen sich auf die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung. Dabei wird 
erfasst, wie Sie verschiedenen Situationen oder Problemen begegnen.  
 
Bitte kreuzen Sie Zutreffendes an: 
 
  

stimmt 
nicht 

 
stimmt 
kaum 

 
stimmt 
eher 

 
stimmt 
genau 

1.  Wenn sich Widerstände auftun, finde ich Mittel und    
     Wege, mich durchzusetzen. 0 0 0 0 

2.  Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, 
     wenn ich mich darum bemühe. 0 0 0 0 

3.  Es bereitet mir keine Schwierigkeiten, meine  
     Absichten und Ziele zu verwirklichen. 0 0 0 0 

4.  In unerwarteten Situationen weiß ich immer, wie ich  
     mich verhalten soll. 0 0 0 0 

5.  Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich,  
     dass ich gut mit ihnen zurechtkommen kann. 0 0 0 0 

6.  Schwierigkeiten sehe ich gelassen entgegen, weil    
     ich meinen Fähigkeiten immer vertrauen kann. 0 0 0 0 

7.  Was auch immer passiert, ich werde schon  
     klarkommen. 0 0 0 0 

8.  Für jedes Problem kann ich eine Lösung finden. 
 0 0 0 0 

9.  Wenn eine neue Sache auf mich zukommt, weiß ich, 
     wie ich damit umgehen kann. 0 0 0 0 

10. Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus  
      eigener Kraft meistern. 0 0 0 0 

 



Anhang B – Fragebogen SK t1                                                                                                                                          177 

 

Dieser Fragebogen beschreibt das körperliche Empfinden und die Einstellung zum eigenen 

Körper. 

Wir möchten Sie bitten, bei den folgenden 20 Aussagen anzukreuzen, inwieweit diese für Sie 

selbst gegenwärtig zutreffen. 

 
 trifft 

nicht 
zu 

trifft 
kaum 

zu 

trifft 
teil-

weise 
zu 
 

trifft  
weit-

gehen
d zu 

trifft 
völlig 

zu 

(1)  Insgesamt empfinde ich mich als robust und stark. 
 0 0 0 0 0 

(2)  Mit meinem Aussehen stimmt etwas nicht so recht. 
 0 0 0 0 0 

(3)  Ich bin gesund. 
 0 0 0 0 0 

(4)  Manchmal spüre ich eine unbändige Energie in mir. 
 0 0 0 0 0 

(5)  Ich kann mit meinen körperlichen Unvollkommen-     
       heiten gut leben. 0 0 0 0 0 

(6)  Mir ist mein Körper oft lästig. 
 0 0 0 0 0 

(7)  Ich fühle mich voller Kraft. 
 0 0 0 0 0 

(8)  Mit meiner Figur bin ich unzufrieden. 
 0 0 0 0 0 

(9)  Oft spüre ich mich voll erotischer Spannung. 
 0 0 0 0 0 

(10) Ich wünsche mir einen anderen Körper. 
 0 0 0 0 0 

(11) Manchmal verspüre ich Ekel mir selbst gegenüber. 
 0 0 0 0 0 

(12) Ich habe genügend kraftvolle Spannung in mir. 
 0 0 0 0 0 

(13) Auf Fotos gefalle ich mir nicht. 
 0 0 0 0 0 

(14) Ich fühle mich topfit. 
 0 0 0 0 0 

(15) Meine körperlichen Mängel stören mich schon  
        sehr. 0 0 0 0 0 

(16) Mit meinen sexuellen Wünschen beschäftige ich  
       mich gern. 0 0 0 0 0 

(17) Ich traue mir körperlich einiges zu. 
 0 0 0 0 0 

(18) Manchmal wünsche ich mir, völlig anders  
       auszusehen. 0 0 0 0 0 

(19) Ich fühle mich in meinem Körper zu Hause. 
 0 0 0 0 0 

(20) Ausgelassen zu tanzen macht mir großen Spaß. 
 0 0 0 0 0 

 
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Bitte geben Sie den Fragebogen in der nächsten Stunde Ihrer 
Kursleiterin/ Ihrem Kursleiter.



Anhang B – Fragebogen FK t2                                                                                                                                          178 

  Fortsetzung 

Fragebogen 3 (FK t2) 

 
Teilnehmerbefragung zur Feldenkrais-Methode 
 
Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, 
 
vor vier Wochen haben Sie den ersten Fragebogen ausgefüllt. Heute möchten wir Sie ein weiteres 
Mal um Ihre Mitarbeit bitten und geben ihnen deshalb den zweiten Fragebogen.  
 
Bitte vergessen Sie nicht, Ihr Kürzel auf den Fragebogen einzutragen. 
 
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit bei dieser wissenschaftlichen Studie! 
 

Datenschutzvereinbarung 

 
Die vorliegende Befragung dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken und erfolgt nach  
ethischen Richtlinien. Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig und kann jederzeit 
abgebrochen werden.  
Die Datenerhebung sowie die weitere Verarbeitung der Daten geschieht in anonymisierter Form. 
Bitte schreiben Sie nicht Ihren Namen auf die Bögen!  
 

 
 
Ihr Kürzel (Codierung) setzt sich zusammen aus:  
 

1. Buchstabe des Vornamens der Mutter 
2. Buchstabe des Vornamens des Vaters 
3. Buchstabe Ihres Geburtsortes 
4. Ihr Geburtsjahrgang 
 

 
Bitte tragen Sie hier Ihr Kürzel ein:  
 
Kürzel: __  __  __  _____               Datum: ___ . ___ . 2004 
          JJJJ       
      Geburtsjahrgang 
      Dritter Buchstabe Ihres Geburtsortes 
      Zweiter Buchstabe des Vornamens Ihres Vaters 
      Erster Buchstabe des Vornamens Ihrer Mutter 
 



Anhang B – Fragebogen FK t2                                                                                                                                          179 

  Fortsetzung 

In den folgenden drei Abschnitten kreuzen Sie bitte an, was Ihnen als erstes in den Sinn kommt.  
Es gibt keine richtigen und falschen Antworten. Falls eine Antwort nicht passt, wählen Sie bitte die 
Antwortalternative, die Ihre Meinung am ehesten widerspiegelt. 
 
Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes. Der Bogen 
ermöglicht es, im Zeitverlauf nachzuvollziehen, wie Sie sich fühlen und wie Sie im Alltag 
zurechtkommen. Bitte beantworten Sie jede der (grau unterlegten) Fragen, indem Sie bei den 
Antwortmöglichkeiten die Zahl ankreuzen, die am besten auf Sie zutrifft. 
 

 Ausge-
zeichnet 

Sehr 
gut 

Gut Weniger 
gut 

Schlecht 

1. Wie würden Sie Ihren Gesundheitszustand im  
    allgemeinen beschreiben. 1 2 3 4 5 

 
Im folgenden sind einige Tätigkeiten beschrieben, die 
Sie vielleicht an einem normalen Tag ausüben. 
 

   
 

Sind Sie durch Ihren derzeitigen Gesundheitszustand 
bei diesen Tätigkeiten eingeschränkt? 
Wenn ja, wie stark? 
 

Ja, 
stark 

eingeschränkt 
 

Ja, 
etwas 

eingeschränkt 
 

Nein, 
überhaupt nicht 
eingeschränkt 

 
2. mittelschwere Tätigkeiten, z.B. einen Tisch 
    verschieben, staubsaugen, kegeln, Golf  
    spielen 
 

 
1 

 
2 

 
3 

3. mehrere Treppenabsätze steigen 1 2 3 
 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
Ihrer körperlichen Gesundheit irgendwelche 
Schwierigkeiten bei der Arbeit oder anderen 
alltäglichen Tätigkeiten im Beruf bzw. zu Hause? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

4. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
5. Ich konnte nur bestimmte Dinge tun 1 2 

 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
seelischer Probleme irgendwelche Schwierigkeiten 
bei der Arbeit oder anderen alltäglichen Tätigkeiten 
im Beruf bzw. zu Hause (z.B. weil Sie sich 
niedergeschlagen oder ängstlich fühlten)? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

6. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
7. Ich konnte nicht so sorgfältig wie üblich  
    arbeiten 

1 2 

 
 Überhaupt 

nicht 
Ein  

bisschen 
Mäßig Ziemlich Sehr 

8. Inwieweit haben die Schmerzen Sie in  
    den vergangenen 4 Wochen bei der  
    Ausübung ihrer Alltagstätigkeiten zu  
    Hause und im Beruf behindert? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 



Anhang B – Fragebogen FK t2                                                                                                                                          180 

  Fortsetzung 

 
In diesen Fragen geht es darum, wie Sie sich fühlen 
und wie es Ihnen in den vergangenen 4 Wochen 
gegangen ist. (Bitte kreuzen Sie in jeder Zeile die 
Zahl an, die Ihrem Befinden am ehesten entspricht). 

 
Immer 

 
Meiste

ns 

 
Ziem-
lich oft 

 
Manch
-mal 

 
Selten 

 
Nie 

Wie oft waren Sie in den vergangenen 4 Wochen       
  9. …ruhig und gelassen? 1 2 3 4 5 6 
10. …voller Energie? 1 2 3 4 5 6 
11. …entmutigt und traurig? 1 2 3 4 5 6 
 
 Immer Meistens Manchm

al 
Selten Nie 

12. Wie häufig haben Ihre körperliche Ge- 
      sundheit oder seelischen Probleme in    
      den vergangenen 4 Wochen Ihre Kon- 
      takte zu anderen Menschen (Besuche  
      bei Freunden, Verwandten usw.)    
      beeinträchtigt? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 
 

 
Die folgenden Fragen beziehen sich auf die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung. Dabei wird 
erfasst, wie Sie verschiedenen Situationen oder Problemen begegnen.  
Bitte kreuzen Sie Zutreffendes an: 
 
  

stimmt 
nicht 

 

 
stimmt 
kaum 

 

 
stimmt 
eher 

 
stimmt 
genau 

1.  Wenn sich Widerstände auftun, finde ich Mittel und    
     Wege, mich durchzusetzen. 0 0 0 0 

2.  Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, 
     wenn ich mich darum bemühe. 0 0 0 0 

3.  Es bereitet mir keine Schwierigkeiten, meine  
     Absichten und Ziele zu verwirklichen. 0 0 0 0 

4.  In unerwarteten Situationen weiß ich immer, wie ich  
     mich verhalten soll. 0 0 0 0 

5.  Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich,  
     dass ich gut mit ihnen zurechtkommen kann. 0 0 0 0 

6.  Schwierigkeiten sehe ich gelassen entgegen, weil    
     ich meinen Fähigkeiten immer vertrauen kann. 0 0 0 0 

7.  Was auch immer passiert, ich werde schon  
     klarkommen. 0 0 0 0 

8.  Für jedes Problem kann ich eine Lösung finden. 
 0 0 0 0 

9.  Wenn eine neue Sache auf mich zukommt, weiß ich, 
     wie ich damit umgehen kann. 0 0 0 0 

10. Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus  
      eigener Kraft meistern. 0 0 0 0 

 



Anhang B – Fragebogen FK t2                                                                                                                                          181 

  Fortsetzung 

Dieser Fragebogen beschreibt das körperliche Empfinden und die Einstellung zum eigenen 

Körper. Wir möchten Sie bitten, bei den folgenden 20 Aussagen anzukreuzen, inwieweit diese für 

Sie selbst gegenwärtig zutreffen. 

 
 trifft 

nicht 
zu 

trifft 
kaum 

zu 

trifft 
teil-

weise 
zu 
 

trifft  
weit-

gehen
d zu 

trifft 
völlig 

zu 

(1)  Insgesamt empfinde ich mich als robust und stark. 
 0 0 0 0 0 

(2)  Mit meinem Aussehen stimmt etwas nicht so recht. 
 0 0 0 0 0 

(3)  Ich bin gesund. 
 0 0 0 0 0 

(4)  Manchmal spüre ich eine unbändige Energie in mir. 
 0 0 0 0 0 

(5)  Ich kann mit meinen körperlichen Unvollkommen-     
       heiten gut leben. 0 0 0 0 0 

(6)  Mir ist mein Körper oft lästig. 
 0 0 0 0 0 

(7)  Ich fühle mich voller Kraft. 
 0 0 0 0 0 

(8)  Mit meiner Figur bin ich unzufrieden. 
 0 0 0 0 0 

(9)  Oft spüre ich mich voll erotischer Spannung. 
 0 0 0 0 0 

(10) Ich wünsche mir einen anderen Körper. 
 0 0 0 0 0 

(11) Manchmal verspüre ich Ekel mir selbst gegenüber. 
 0 0 0 0 0 

(12) Ich habe genügend kraftvolle Spannung in mir. 
 0 0 0 0 0 

(13) Auf Fotos gefalle ich mir nicht. 
 0 0 0 0 0 

(14) Ich fühle mich topfit. 
 0 0 0 0 0 

(15) Meine körperlichen Mängel stören mich schon  
        sehr. 0 0 0 0 0 

(16) Mit meinen sexuellen Wünschen beschäftige ich  
       mich gern. 0 0 0 0 0 

(17) Ich traue mir körperlich einiges zu. 
 0 0 0 0 0 

(18) Manchmal wünsche ich mir, völlig anders  
       auszusehen. 0 0 0 0 0 

(19) Ich fühle mich in meinem Körper zu Hause. 
 0 0 0 0 0 

(20) Ausgelassen zu tanzen macht mir großen Spaß. 
 0 0 0 0 0 

 



Anhang B – Fragebogen FK t2                                                                                                                                          182 

  

Wie oft haben Sie seit dem Ausfüllen des letzten Fragebogens an der Feldenkrais-Gruppe 

"Bewusstheit durch Bewegung" teilgenommen?  

 

Wie oft haben Sie seit dem Ausfüllen des letzten Fragebogens zu Hause Feldenkrais-Lektionen 

durchgeführt?  

 

Wie häufig haben Sie in den letzten 4 Wochen "Funktionale Integration" erhalten?  

 

Gab es in den letzten 4 Wochen Veränderungen in Bereichen des Körpers, Selbstwertgefühls, 

Spontaneität oder anderen hier nicht genannten Bereichen, die Sie auf die Feldenkrais-Methode 

zurückführen?  

 

Sind in den letzten 4 Wochen irgendwelche Nebenwirkungen aufgrund der Feldenkrais-Methode 

aufgetreten?  

 

 

Welche Sportart/en betreiben Sie. 

 

 

Wie viele Stunden nimmt Ihre sportliche Betätigung in der Woche ein? 

 

 

Nochmals vielen Dank für Ihre Mitarbeit! 



Anhang B – Fragebogen SK t2                                                                                                                                          183 

   
  Fortsetzung 

Fragebogen 4 (SK t2) 

 

Teilnehmerbefragung  
 
Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, 
 
vor ca. vier Wochen haben Sie freundlicherweise den ersten Fragebogen ausgefüllt. Heute 
möchten wir Sie noch mal um Ihre Mitarbeit bitten und geben Ihnen deshalb den zweiten 
Fragebogen. 
 
Bitte vergessen Sie nicht, unten Ihr Kürzel einzutragen. 
 
Nochmals vielen Dank für Ihre Mitarbeit bei dieser wissenschaftlichen Studie! 
 
 

Datenschutzvereinbarung 

 
Die vorliegende Befragung dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken und erfolgt nach  
ethischen Richtlinien.  Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig und kann jederzeit 
abgebrochen werden.  
Die Datenerhebung sowie die weitere Verarbeitung der Daten geschieht in anonymisierter Form. 
Bitte schreiben Sie nicht Ihren Namen auf die Bögen!  
 

 
 
Ihr Kürzel (Codierung) setzt sich zusammen aus:  
 

1. Buchstabe des Vornamens der Mutter 
2. Buchstabe des Vornamens des Vaters 
3. Buchstabe Ihres Geburtsortes 

Ihr Geburtsjahrgang 
 

 
 
Bitte tragen Sie hier Ihr Kürzel ein:  
 
Kürzel: __  __  __  _____               Datum: ___ . ___ . 2004 
          JJJJ       
      Geburtsjahrgang 
      Dritter Buchstabe Ihres Geburtsortes 
      Zweiter Buchstabe des Vornamens Ihres Vaters 
      Erster Buchstabe des Vornamens Ihrer Mutter 
 
  



Anhang B – Fragebogen SK t2                                                                                                                                          184 

   
  Fortsetzung 

In den folgenden Abschnitten kreuzen Sie an, was Ihnen als erstes in den Sinn kommt. Es gibt 

keine richtigen und falschen Antworten. Falls eine Antwort nicht passt, wählen Sie bitte die 

Antwortalternative, die Ihre Meinung am ehesten widerspiegelt.  

Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes. Der Bogen 

ermöglicht es, im Zeitverlauf nachzuvollziehen, wie Sie sich fühlen und wie Sie im Alltag 

zurechtkommen. Bitte beantworten Sie jede der (grau unterlegten) Fragen, indem Sie bei den 

Antwortmöglichkeiten die Zahl ankreuzen, die am besten auf Sie zutrifft. 

 
 Ausge-

zeichnet 
Sehr 
gut 

Gut Weniger 
gut 

Schlecht 

1. Wie würden Sie Ihren Gesundheitszustand im  
    allgemeinen beschreiben. 

1 2 3 4 5 

 
Im folgenden sind einige Tätigkeiten beschrieben, die 
Sie vielleicht an einem normalen Tag ausüben. 
 

   
 

Sind Sie durch Ihren derzeitigen Gesundheitszustand 
bei diesen Tätigkeiten eingeschränkt? 
Wenn ja, wie stark? 
 

Ja, 
stark 

eingeschränkt 
 

Ja,  
etwas 

eingeschränkt 
 

Nein,  
überhaupt nicht 
eingeschränkt 

 

2. mittelschwere Tätigkeiten, z.B. einen Tisch 
    verschieben, staubsaugen, kegeln, Golf  
    spielen 
 

 
1 

 
2 

 
3 

3. mehrere Treppenabsätze steigen 1 2 3 
 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
Ihrer körperlichen Gesundheit irgendwelche 
Schwierigkeiten bei der Arbeit oder anderen 
alltäglichen Tätigkeiten im Beruf bzw. zu Hause? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

4. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
5. Ich konnte nur bestimmte Dinge tun 1 2 

 
Hatten Sie in den vergangenen 4 Wochen aufgrund 
seelischer Probleme irgendwelche Schwierigkeiten 
bei der Arbeit oder anderen alltäglichen Tätigkeiten 
im Beruf bzw. zu Hause (z.B. weil Sie sich 
niedergeschlagen oder ängstlich fühlten)? 

 
 

Ja 

 
 

Nein 

6. Ich habe weniger geschafft als ich wollte 1 2 
7. Ich konnte nicht so sorgfältig wie üblich  
    arbeiten 

1 2 

 
 Überhau

pt nicht 
Ein  

bisschen 
Mäßig Ziemlich Sehr 

8. Inwieweit haben die Schmerzen Sie in  
    den vergangenen 4 Wochen bei der  
    Ausübung ihrer Alltagstätigkeiten zu  
    Hause und im Beruf behindert? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 
 
 



Anhang B – Fragebogen SK t2                                                                                                                                          185 

   
  Fortsetzung 

 
In diesen Fragen geht es darum, wie Sie sich 
fühlen und wie es Ihnen in den vergangenen 4 
Wochen gegangen ist. (Bitte kreuzen Sie in 
jeder Zeile die Zahl an, die Ihrem Befinden am 
ehesten entspricht). 

 
Immer 

 
Meisten

s 

 
Ziem-
lich oft 

 
Manch-

mal 

 
Selten 

 
Nie 

Wie oft waren Sie in den vergangenen 4 
Wochen 

      

  9. …ruhig und gelassen? 1 2 3 4 5 6 
10. …voller Energie? 1 2 3 4 5 6 
11. …entmutigt und traurig? 1 2 3 4 5 6 
 
 Immer Meistens Manchmal Selten Nie 
12. Wie häufig haben Ihre körperliche Ge- 
      sundheit oder seelischen Probleme in    
      den vergangenen 4 Wochen Ihre Kon- 
      takte zu anderen Menschen (Besuche  
      bei Freunden, Verwandten usw.)    
      beeinträchtigt? 

 
1 

 
2 

 
3 

 
4 

 
5 

 
 
Die folgenden Fragen beziehen sich auf die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung. Dabei wird 
erfasst, wie Sie verschiedenen Situationen oder Problemen begegnen.  
 
Bitte kreuzen Sie Zutreffendes an: 
 
  

stimmt 
nicht 

 

 
stimmt 
kaum 

 

 
stimmt 
eher 

 
stimmt 
genau 

1.  Wenn sich Widerstände auftun, finde ich Mittel und    
     Wege, mich durchzusetzen. 0 0 0 0 

2.  Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, 
     wenn ich mich darum bemühe. 0 0 0 0 

3.  Es bereitet mir keine Schwierigkeiten, meine  
     Absichten und Ziele zu verwirklichen. 0 0 0 0 

4.  In unerwarteten Situationen weiß ich immer, wie ich  
     mich verhalten soll. 0 0 0 0 

5.  Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich,  
     dass ich gut mit ihnen zurechtkommen kann. 0 0 0 0 

6.  Schwierigkeiten sehe ich gelassen entgegen, weil    
     ich meinen Fähigkeiten immer vertrauen kann. 0 0 0 0 

7.  Was auch immer passiert, ich werde schon  
     klarkommen. 0 0 0 0 

8.  Für jedes Problem kann ich eine Lösung finden. 
 0 0 0 0 

9.  Wenn eine neue Sache auf mich zukommt, weiß ich, 
     wie ich damit umgehen kann. 0 0 0 0 

10. Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus  
      eigener Kraft meistern. 0 0 0 0 

 



Anhang B – Fragebogen SK t2                                                                                                                                          186 

  

Dieser Fragebogen beschreibt das körperliche Empfinden und die Einstellung zum eigenen 

Körper. 

Wir möchten Sie bitten, bei den folgenden 20 Aussagen anzukreuzen, wieweit diese für Sie selbst 

gegenwärtig zutreffen. 

 
 
 trifft 

nicht 
zu 

trifft 
kaum 

zu 

trifft 
teil-

weise 
zu 
 

trifft  
weit-

gehen
d zu 

trifft 
völlig 

zu 

(1)  Insgesamt empfinde ich mich als robust und stark. 
 

0 0 0 0 0 

(2)  Mit meinem Aussehen stimmt etwas nicht so recht. 
 

0 0 0 0 0 

(3)  Ich bin gesund. 
 

0 0 0 0 0 

(4)  Manchmal spüre ich eine unbändige Energie in mir. 
 

0 0 0 0 0 

(5)  Ich kann mit meinen körperlichen Unvollkommen-     
       heiten gut leben. 

0 0 0 0 0 

(6)  Mir ist mein Körper oft lästig. 
 

0 0 0 0 0 

(7)  Ich fühle mich voller Kraft. 
 

0 0 0 0 0 

(8)  Mit meiner Figur bin ich unzufrieden. 
 

0 0 0 0 0 

(9)  Oft spüre ich mich voll erotischer Spannung. 
 

0 0 0 0 0 

(10) Ich wünsche mir einen anderen Körper. 
 

0 0 0 0 0 

(11) Manchmal verspüre ich Ekel mir selbst gegenüber. 
 

0 0 0 0 0 

(12) Ich habe genügend kraftvolle Spannung in mir. 
 

0 0 0 0 0 

(13) Auf Fotos gefalle ich mir nicht. 
 

0 0 0 0 0 

(14) Ich fühle mich topfit. 
 

0 0 0 0 0 

(15) Meine körperlichen Mängel stören mich schon  
        sehr. 

0 0 0 0 0 

(16) Mit meinen sexuellen Wünschen beschäftige ich  
        mich gern. 

0 0 0 0 0 

(17) Ich traue mir körperlich einiges zu. 
 

0 0 0 0 0 

(18) Manchmal wünsche ich mir, völlig anders  
       auszusehen. 

0 0 0 0 0 

(19) Ich fühle mich in meinem Körper zu Hause. 
 

0 0 0 0 0 

(20) Ausgelassen zu tanzen macht mir großen Spaß. 
 

0 0 0 0 0 

Wie oft haben Sie seit dem Ausfüllen des ersten Fragebogens an dem Sprachkurs in der 
Volkshochschule teilgenommen?   

 
Nochmals vielen Dank für Ihre Mitarbeit! 
Bitte geben Sie den Fragebogen in der nächsten Stunde Ihrer Kursleiterin/ Ihrem Kursleiter.



Anhang B – Aufteilung der Diplomarbeit  187 

  

Aufteilung der Kapitel  

Diese Diplomarbeit ist ein gemeinschaftliches Projekt. 

 

Vor dem eigentlichen Schreiben haben wir die Kapitel unter uns gerecht aufgeteilt. Im Laufe der 

Entwicklung der Arbeit kam es zu Umstellungen und Änderungen in Form von Ergänzungen und 

Auslassungen. Wir haben das Gefühl, dass keiner von uns mehr als der andere an dieser 

Diplomarbeit beteiligt war. Dies betrifft die gesamte Arbeit, von der Idee, der Fragenstellung, der 

Fragebogenkonzeption, der Erhebungsphase, der Auswertungsphase bis zur Niederschrift.  

 

Die unten stehende Tabelle enthält die Nummern der Kapitel und die Zuordnung zu dem jeweiligen 

Verfasser. Die Einleitung, die Diskussion, das Literaturverzeichnis und der komplette Anhang sind 

Gemeinschaftsarbeiten, bei denen eine Trennung nur schwer möglich ist.  

 

Grit Gürlich Volker Neubeck  

Zusammenfassung Vorwort 

1.1.1 Allgemeine Grundlagen und Begriffe 1.1.2 Zur Person von Moshé Feldenkrais 

1.1.3 Bewusstheit durch Bewegung 1.1.4 Funktionale Integration 

1.1.5 Wirkfaktoren der Feldenkrais-Methode 1.2 Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen 

1.1.6 Studien zur Feldenkrais-Methode 1.3 Feldenkrais-Forschung und Evaluation 

1.4 Konstrukte  

1.5 Fragestellungen und Hypothesen 1.5 Fragestellungen und Hypothesen 

2.2 Erhebungsinstrumente 2.1 Untersuchungsdesign 

 2.3 Stichprobenerhebung 

2.4.2 Methoden der Datenauswertung (quantitativ) 2.4.1 Methoden der Datenauswertung (qualitativ) 

3.1 Stichprobenbeschreibung  

3.2 Ergebnisse der Qualitativen Inhaltsanalyse Fragen 1-4 3.2 Ergebnisse der Qualitativen Inhaltsanalyse Fragen 5-9 

3.3 Ergebnisse der quantitativen Daten 3.3 Ergebnisse der quantitativen Daten 

 

 

 

___________________    ___________________ 

Grit Gürlich      Volker Neubeck  


