154 INTERVIEWS INTERVIEWS 155 FOCUS ON GERMAN STUDIES 18 „ÜBER GERMANISTIK ÜBERHAUPT IN DEN STAATEN UND IN JAPAN“: EIN GESPRÄCH MIT RYOZO MAEDA R yozo Maeda is the President of the Japanische Germanisten- vereinigung and a professor of German Literature at Rikkyo University in Tokyo, Japan. His research areas include mod- ern German literature, modern theories of literature, theories of modern art, media studies, Paul Celan, Friedrich Kittler, German Jew- ish culture, and history of humanities. He is the author of the book, Mythen, Medien, Mediokritäten: Zur Formation der Wissenschaftskultur der Germanistik in Japan, as well as a co-editor of the collection, Schriftlichkeit und Bildlichkeit:Visuelle Kulturen in Europa und Japan. On March 3, 2011 Professor Maeda came to the Max Kade German Cul- tural Center at the University of Cincinnati and presented a talk on “Deutsch-japanische Intellektuelle Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Bildungshumanismus, Marxismus, Neo-Romantik.” Focus on German Studies was able to secure an interview with Professor Maeda shortly after that presentation. FOCUS Welche Unterschiede bemerken Sie nach Ihrem Aufenthalt in den USA zwischen der amerikanischen und der japanischen Einstellung zur Germanistik? RYOZO MAEDA In meiner Beobachtung befindet sich die Germanistik sowohl in den USA als auch in Japan in einer Überlebens-Krise. Das ist aber ein weltweites Phänomen, das sich auch in mehreren europäischen, asiatischen und pazifischen Ländern beobachten lässt. Der Hauptgrund dafür ist nämlich die sich weiter beschleunigende Globalisierung der Wirtschaft und Information, begleitet von der Alleindominanz vom E n g l i s c h e n i n d e r t e c h n o l o g i s i e r t e n Weltkommunikation. In den letzten Jahren ist die Studentenzahl der Germanistik auf den beiden Seiten der Pazifik bemerkbar zurückgegangen, und zwar 156 INTERVIEWS sowohl auf der Undergraduate- als auch auf der Graduate-Ebene. Dies geht hauptsächlich auf die sich verschlechternde berufliche und akademische Zukunftsperspektive für die Germanistik-Absolventen zurück. Wir sind also mit einer strukturellen Krise konfrontiert. Es ist aber auch unsere ermunternde Gemeinsamkeit, dass es sehr viele Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich energisch dafür einsetzen, die Krise irgendwie zu überwinden. Noch ein paar Worte zu den fachinternen Unterschieden und Gemeinsamkeiten. In den USA scheint das Interesse am Aktuellen in der Forschung und Lehre viel stärker vertreten als in Japan, wo das Interesse an der traditionellen Literatur und Kultur immer noch präsent ist. In den USA scheint auch der Theorieanspruch mit der Frage der sozialen Handlungsfähigkeit enger verbunden als in Japan, wo Theorie nicht selten als „Theorie pure“ in einem rein fachwissenschaftlichen Kontext studiert wird. Abgesehen von diesen Differenzen sind mir diesmal sowohl in den Leittendenzen der Forschung als auch in der Positionierung der Germanistik innerhalb der akademischen Landschaft mehr Gemeinsamkeiten bzw. Parallele aufgefallen als Unterschiede. FOCUS Katharina Gerstenberger berichtet, dass Ihrer Erfahrung nach japanische Studenten manche Klassiker der deutschen Literatur (z. B. Der Schimmelreiter) wegen des weiten kulturellen Abstands nicht nachvollziehen können. Gibt es deutsche Schriftsteller bzw. Schriftstellerinnen, mit denen sich Ihre Studenten besonders stark identifizieren? RM Ich kann Katharina Gerstenberger nur bestätigen. Der allzu große kulturelle Abstand wirkt für viele Studenten in Japan nur abschrekend, um die Autoren wie Theodor Storm zur Hand zu nehmen. Sie ziehen dagegen solche 157 FOCUS ON GERMAN STUDIES 18 Gegenstände vor, mit denen sie sich leicht - d.i. ohne besondere Kenntnisse über die kulturellen Hintergründe - identifizieren können: German Pop music oder Film ist hierfür ein typisches Beispiel. Im Bereich der Literatur werden Kafka und Hermann Hesse immer noch viel gelesen. Der Titel eines Romans von Haruki Murakami, Kafka am Strand (jp. Umibe no Kafka, 2002), ist ohne die besondere Popularität Kafkas unter den jungen Japanern undenkbar. Früher war es allerdings anders. Bis vor 40 Jahren (das kann ich ziemlich genau sagen, weil als ich Germanistik-Student in Tokyo war, wurde Storm nicht mehr gelesen) wurden die Werke Storms wie Immensee, Viola Tricolor oder Der Schimmelreiter (diese Werke sind sogar mehrmals ins Japanische übersetzt worden) unter den Studenten noch relativ viel gelesen. Nicht nur deswegen, weil sie zur damaligen Standardlektüre im universitären Deutschunterricht (und zwar nicht nur für die Germanistik-Studenten) gehörten. Einerseits hatte die dargestellte Welt trotz - oder gerade wegen ihrer Andersartigkeit wohl einen besonderen, die Sehnsucht nach der fremden Kultur evozierenden Reiz für die Studenten, die meistens nicht praktisch, sondern kulturell motiviert sich für Deutsch als zweite Fremdsprache entschieden. Andererseits gab es gewisse Parallele zwischen der deutschen und japanischen Mentalitätskultur im 19. Jahrhundert, was die Werke Storms für die Japaner nachvollziehbar machte. FOCUS Sind Ihnen im Bezug auf die Sprache spezifische Probleme beim japanischen Fremdsprachenunterricht in Deutsch aufgefallen? RM Der Deutschunterricht in Japan ist in den letzen 20 Jahren drastisch reformiert worden und das Lehrprogramm besteht nicht mehr aus Grammatik und 158 INTERVIEWS Lektüre, sondern ist mehr kommunikation- und praxisorientiert. Trotz dieser systematischen Reform gibt es Probleme, die den japanischen Deutschlernenden spezifisch sind. Sicherlich gehen die Probleme einerseits auf die japanische Sprache selbst zurück, die bekanntlich weder Genus noch Kasus noch Artikel noch Pluralform hat. Das kann man aber mit Hilfe seiner Englisch-Kenntnisse mehr oder weniger überwinden. Spezielle Rezepte haben wir auch entwickelt. Andererseits sind die Probleme auf die japanische Kommunikationskultur zurückzuführen. In Japan wird nämlich mehr Wert auf die feinfühlige R ü c k s i c h t n a h m e a u f d i e a n d e r e n Kommunikationsteilnehmer gelegt, während besonders in Deutschland eine klare Äußerung der eigenen Meinung sehr wichtig ist. Man muss diesbezüglich zunächst eine ziemlich große psychische Hemmung überwinden, um sich an einem auf Deutsch geführten sozialen Kommunikation zu beteiligen, wobei die genannte deutsche Grundhaltung zur Kommunikation in den Augen vieler Japaner schon sehr „agressiv“ wirken kann. Diese psychischen Probleme sind m. E. die größte Herausforderung für den Deutschunterricht in Japan. FOCUS Wie würden Sie die moderne deutsch-japanische Beziehung außerhalb des akademischen Bereichs beschreiben? RM Es wird wiederholt gesagt: Deutschland sei das Model der staatlichen Modernisierung Japans. In der Tat wurden das politische, militärische und das juristische System in den 1880er Jahren nach dem preußischen Modell schnell und umfassend umorganisiert. Aber im Grunde genommen war die deutsch-japanische Beziehung, wenn ich die Sache etwas zugespitzt formulieren darf, sehr einseitig und auf bestimmte 159 FOCUS ON GERMAN STUDIES 18 Bereiche eingeschränkt. Dies lässt sich deutlich erkennen, wenn man sie mit der amerikanisch- japanischen oder britisch-japanischen Beziehung, aber auch mit der amerikanisch-deutschen vergleicht. FOCUS Als Sie bei uns an der Universität Cincinnati einen Vortrag hielten, behaupteten Sie, dass Deutsch eine „internationale Wissenschaftssprache“ sei. Was haben Sie damit genau gemeint, und woran ist das in den heutigen Wissenschaftskreisen zu erkennen? RM Um Missverständnisse zu vermeiden: Damit wollte ich nicht sagen: Deutsch sei eine wissenschaftliche lingua franca wie Englisch. Aber nach Englisch sind Deutsch und Französisch nach wie vor die Sprachen, die auf der internationalen Ebene der wissenschaftlichen und intellektuellen Kommunikation sehr beachtet werden. In den Geistes- bzw. Humanwissenschaften, zumal in Philosophie, Geschichte, Musik und nicht zuletzt Germanistik ist Deutsch unverzichtbar. Darüber hinaus ist für die Zukunft der Wissenschaft ein Pluralismus von Perspektive mehr von Relevanz, wobei diese Pluralität m. E. durch die wissenschaftliche Mehrsprachigkeit am besten gesichert werden kann. Auf Deutsch oder auf Französisch kann man - vermittelt durch die in der Sprache akkumulierenden wissenschaftlichen bzw. intellektuellen „Gedächtnisse“ - dieselbe Sache anders formulieren, als wenn man sich auf Englisch kommuniziert (für viele Nicht- Muttersprachler ist Englisch in erster Linie eine „neutrale“ Kommunikationssprache, d.i. eine Sprache, die von ihrem spezifischen historisch-kulturellen Hintergrund weitaus entkoppelt ist). Auch in diesem Sinne ist die gute und sich weiter intensivierende Zusammenarbeit unter den ostasiatischen Geisteswissenschaftlern (China, Korea, Japan) in den letzten 20 Jahren ohne Deutch undenkbar. Die 160 INTERVIEWS Asiatische Germanistentagung, die alle drei Jahre in einem dieser drei Länder stattfindet, ist ein besonderes Forum für die wissenschaftliche Kommunikation in deutscher Sprache, an der nicht nur aus asiatischen Ländern einschließlich der Türkei und Europa, sondern auch aus den osteuropäischen Ländern und Russland, wo traditionell Deutsch als internationale Wissenschaftssprache ein hohes Ansehen genießt, mehrere Kolleginnen und Kollegen regelmäßig teilnehmen. Dass es weltweit noch sehr viele (Spitzen-) wissenschaftler gibt, die sich nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Deutsch produktiv kommunizieren, ist die nicht zu ignorierende Tatsache. FOCUS Können S ie den Begr i f f „Wakon - yōsai“ (japanisches Geistes, westliches Lernens) verdeutlichen und seinen Einfluss auf die Geschichte der Germanistik in Japan zusammenfassen? RM Mit dem Begriff „Wakon-yōsai“ lässt sich das staatliche Doppel-Interesse kennzeichnen, das der Wissenschafts- und Bildungspolitik Japans in der ersten Phase der Modernisierung zugrunde lag. Dabei ging es darum, die Ergebnisse der technologischen und technokratischen Modernisierung aus dem Westen möglichst breit und rasch einzuführen und gleichzeitig die kulturelle Identität bzw. Kontinuität Japans beizubehalten. Aber die „Wakon-yōsai“-Idee mit ihrem pragmatisch-utilitaristischen Programm der Europa- Rezeption hat gescheitert, weil es unvermeidlich war, dass durch das „westliche Lernen“ die japanische Gesellschaft und Kultur selbst eine gravierende Transformation und Ent-Japanisierung erlebt hat und dass die kulturelle Identität des modernen Japan zu einer japanisch-westlichen Hybride umformiert wurde. Von Anfang an ist die Geschichte der Germanistik in Japan durch ihre skeptische bis kritische Distanzierung 161 FOCUS ON GERMAN STUDIES 18 von der pragmatisch-utilitaristischen Europa-Rezeption des „Wakon-yōsai“ geprägt. Aber sie selbst war nicht frei vom Einfluss des „Wakon-yōsai“, und zwar insofern, als sie bei der Aufnahme der deutschen Germanistik ihre eigene japanische Perspektive nicht aufzugeben versucht und somit sich selbst auch als deutsch-japanische Hybride institutionalisiert hat. In diesem Sinne könnte man in der Geschichte der Germanistik in Japan - paradoxerweise - eine andere, reflektiertere Variation des „Wakon-yōsai“ sehen. FOCUS In der Einleitung Ihres neuen Buchs Mythen Medien, Mediokritäten: Zur Formation der Wissenschaftskultur der Germanistik in Japan erklären Sie, dass es „im Japanischen zwar mehrere Wörter [gibt], die dem westlichen Begriff nur teilweise entsprechen, aber kein richtiges Pendant“ (29). Können Sie dieses Problem mit ein paar Beispielen näher erörtern? RM Was ich in meinem Buch (Peter Pörtner zitierend) deutlich machen wollte, ist die Frage der semantischen Transformation bzw. Verschiebung, die aber kein Spezifikum in der Übersetzung von einer westlichen Sprache ins Japanische ist, sondern zu jeder kulturellen Übersetzung prinzipiell gehört. Zunächst einmal ein bekanntes Beispiel: Die japanische Übersetzung des westlichen Begriffs von „frei/Freiheit“ ist „jiyū“ (wörtlich: von Sich selbst herkommend). Das Wort haben die Japaner in den ersten Jahren der Meiji- Zeit (von den 1860er bis in die 1880er Jahre) als Neologismus „erfunden“, wobei der Freiheitsbegriff in erster Linie im politischen Kontext verstanden wurde (politische Freiheit, Meinungsfreiheit usw.). Aber das japanische Wort deckt nur einen Teil der semantischen Skala des westlichen Wortes. Die Bedeutung wie etwa „frei von Schuld“ oder „unbesetzt“ kommt im 162 INTERVIEWS japanischen Wort nicht auf (für diese Bedeutung gibt es andere japanische Begriffe). Ein anderes, ebenfalls bekanntes Beispiel ist das Wort „shizen“, ein Wort, das aus dem altchineischen Text stammt (wörtlich: „selbst werdend“). Diesen traditionell chinesich-japanischen Begriff haben die Japaner damals als Übersetzung des westlichen „Natur“-Begriffs neu „entdeckt“. Das japanische Wort scheint auf Natur im Sinne von natura naturans zuzutreffen, während Natur als natur naturata, Gegenstand des menschlichen Erkennens und Tuns, hier offensichtlich nicht berücksichtigt wird. Mit diesen Beispielen wollte ich nicht sagen: die Japaner hätten die westlichen Begriffe mangelhaft übersetzt. Es handelt sich weder um ein richtiges noch ein falsches Übersetzen. Die genannten Beispiele wollen deutlich machen, dass die Übersetzung eine Art der Interpretation ist, die ihrerseits als dynamischer Prozess einer semantischen Transformation und Verschiebung verstanden werden kann - ein Prozess, durch den jede Übersetzung zwischen zwei wesentlich verschiedenen Kulturen mitgeprägt ist. Kurz und gut: Bei der Thematisierung einer solchen kulturellen Übersetzung sollte man nicht allein auf das Modell des Verstehens Rekurs nehmen, das innerhalb der westlichen Sprachkultur konstituiert worden ist und dem eine prästabilisierte Verstehensmöglichkeit zugrunde liegt. FOCUS Im Vorwort dieses Buchs schreiben Sie außerdem „Durch das hier von mir vorgeschlagene Modell der Wissenschaftskulturgeschichte werden vor allem inter- bzw. transdisziplinär arbeitende germanistische und geisteswissenschaftliche Fachkreise und an interkultureller Kommunikation Interessierte angesprochen“ (13). Schildern Sie uns bitte dieses Modell mit Blick auf die Wichtigkeit von Interdisziplinärität für die heutige Germanistik. 163 FOCUS ON GERMAN STUDIES 18 RM Die kulturelle Praxis der heutigen globalisierten Welt ist nämlich mehr und mehr multi- und transkulturell sowie polymedial geprägt. Die Germanistik muss sich dieser verwandelten kulturellen Landschaft stellen, um als gesellschaftlich relevante Disziplin weiterhin Aussagen über Gegenstände und Themen in deutschsprachigen Kulturen treffen zu können und somit die oben geschilderte gemeinsame Krise zu überleben. Um die Germanistik in diesem Sinne auf eine transkulturelle und interdisziplinäre Germanistik sinnvoll umorganisieren zu können, brauchen wir dringend eine intensivierte und bessere interkulturelle Zusammenarbeit von verschiedenen Germanistiken und anderen Disziplinen. Und dazu gehört auch ein besseres Verständnis über sich selbst und über die anderen. Die bisherige Wissenschaftsgeschichte der Germanistik kann aber dabei nicht weiter helfen, weil sie zum großen Teil von der wissenschaftlichen Innenperspektive einer Inlandsgermanistik geschrieben worden und auf die Geschichte der nicht- deutschsprachigen, zumal nicht -westlichen Germanistiken nicht anwendbar ist. Jetzt wird ein neues Modell der Wissenschaftsgeschichtsschreibung der Germanistik gesucht. Und ich hoffe, dass ich mit meinem Modell einer Wissenschaftskulturgeschichte, die die Wissenschaftsgeschichte nicht mehr als eine von Paradigmenwechseln oder Turns beschreiben, sondern i n i h r en t h eo r i e n - , i n s t i t u t i o n s - u n d kulturgeschichtlichen Zusammenhängen als komplizierten und diskontinuierlichen Prozess auffassen will, einen Beitrag dazu hätte leisten können. FOCUS Haben Sie Ratschläge oder Vorschläge für interessante Forschungsbereiche für kürzlich promovierte Germanisten? 164 INTERVIEWS RM Aus meiner nicht-westlichen und transkulturell orientierten Perspektive liegen interessante Forschungsbereiche in Schnittstellen von Literatur, Medien, Wissenschaft und Politik: z.B. nicht-deutsche Autoren, die ihre Werke (teilweise) in deutscher Sprache schreiben; Theorie und Geschichte der Überse tzung von Kul turen; äs thet ische , wissenschaftliche und politische Diskurse über deutsche Kolonien; Amerika-Repräsentation und Amerika-Diskurs in Literatur, Film und Lebenskultur; Wissenschaftsgeschiche der amerikanischen German Studies usw. Es wäre für die jüngen Germanisten wichtig, von ihrem eigenen professionellen Kernkompetenzbereich, nämlich dem deutschen Text- u n d B i l d k o m p e t e n z , a u s g e h e n d , Forschungsgegenstände und -themen in einer transkulturellen und post-kolonialen Richtung zu erweitern. FOCUS Welche Forschungsgebiete werden Sie selber als nächstes untersuchen? RM Momentan bin ich damit beschäftigt, die bisher veröffentlichten literatur- und kulturwissenschaftlichen Aufsätze in ein neues Buch zusammenzustellen und in Japan bzw. Deutschland zu veröffentlichen. Parallel dazu lese ich seit mehreren Semestern mit meinen Graduate-Studenten Texte zur Übersetzung wieder: W. v. Humboldt, Schleiermacher, A.W. und Fr. Schlegel, usw. Daraus möchte ich meine eigenen Überlegungen zur Übersetzung von Kulturen entwickeln. Darüber hinaus interessiert mich das Thema Süd-Pazifik.